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Zu lange hatte ich hier schon gewartet. Seit meiner Gefangennahme sind unzählige Zyklen vergangen, so dass mit schon aufgehört hatte mit zu zählen. Wieder einmal hatte ich meine Gegner unterschätzt doch nun wusste ich es besser. Nächstes Mal würde ich besser aufpassen. Heute wollte man ihn zum Tempel bringen, wo man mich verbrennen sollte, doch unterwegs würde ich abhauen. Schon hörte ich die Schritte des Leutnants der näher kam um sie abzuführen. Sein Freund wegen dem ich hier saß würde auch mit ihm fliehen. „Raus mit euch beiden“, hörte ich den Leutnant sprechen. Sofort erhob ich mich und eilte zur Gittertür Der Leutnant war in Begleitung eines Soldaten, der mit einem Bogen auf uns zielte „Nun streckt beide die Hände vor damit wir sie fesseln können.“ Wir taten beide was uns geheißen wurde. So führte man uns beide mit verbundenen Hände aus dem Garnisionsposten. Der Leutnant band mich an sein Pferd während der Soldat meinen Freund an das seine band. Langsam ritten wir los gen Westen aus Tiefenbach heraus. Wir kamen an dem großen ehemaligem Hotel vorbei und bewegten und langsam den Weg weiter Richtung Rohenhafen. Das Seil mit dem man uns fesselte war gut 1½ Schritt lang so das wir etwas von dem Pferd entfernt war. Ich formte mit meinen Händen eine Schale und versteckte darin ein Stück des Seile. Ich konzentriert mich sehr stark um den Nachteil wegzumachen, den ich durch meine Gefangenschaft hatte. Leise murmelte ich „Ur Sigil“ und auf der Innenseite meiner Hände entstand ein Schutzschild. Leise murmelte ich „Ing Perdo Yhorn“ und eine kleine Flamme legte sich auf das Seil in der Schale. Ein kurzer Blick zu meinem Freund sagte mir das er auch schon am arbeiten war und mit dem Dolch unauffällig das Seil zu zerschneiden begann. Die Flamme zwischen meinen Händen hatte das Sei ungefähr im gleichen Augenblick auseinander gebrannt wie mein Freund das Seil zerschnitten hatte. Ich nickte ihm und er ließ das Seil los um den Dolch, so gut er könnte nach vor zu schleudern, in Richtung des Pferdes seinen Beschützers. Der Dolch traf und das Pferd bäumte sich auf und warf den Reiter ab. Der Leutnant sah gerade noch das dann bäumte sich sein Pferd auch auf wegen des, der an dem Seil entlang gerast war und das Pferd nun traf. Die Pferde rannten schon davon während, der Leutnant und der Soldat sich aufrappelten und versuchten uns in den Wald zu folgen. Doch wir hatten schon zu großen Vorsprung und verschwanden hinter den Bäumen. Die Verfolger schrien uns einige Fluch hinterher und gaben dann anscheinend auf. Dann machten wir kurz Rast uns erzählten uns von unseren Plänen und gingen dann, jeder für sich, seinen Weg weiter
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