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 Betreff des Beitrags: Das Buch der Bartanatomie
BeitragVerfasst: 11.09.02, 14:39 
Bürger
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Registriert: 9.03.02, 15:57
Beiträge: 470
Wohnort: Goldaxt-Forst
Das Buch der Bartanatomie - Band 1

Vorwort

Arkadon mit euch lesende Brescha. In meinem langen zufriedenen Leben strebte ich stets nach den Geheimnissen und dem Wissen den der Bart in sich birgt. Wie schon mein ehrenwerter Vater, der Schmied Fogrim Goldaxt, der in Arkadons Schmiede weilt, war es neben dem Tageswerk stets eine Herausforderung neue Dinge zu ergründen.
Einen grossen Schritt voran brachte mich wohl der Besuch meiner Heimatbinge auf dem Festland vor einigen Jahren. Ihr werdet euch erinnern, zu diesem Zeitpunkt führte Goldmümmel, mein treuer lieber Kriegshase, das Dwarschimheer gegen die nordischen Rezgrel-Stämme. Doch ich beginne abzuschweifen!
Bei meinem Besuch traf ich viele Bartkundige, sowohl die alten Lehrmeister des Bartes, also auch junge Bärtlinge oder nein.. junge Bartwissen-erstreben-wollende!
Viele Theorien waren wahrlich recht interessant, es wurde Met getrunken, gegrübelt, Met getrunken, und natürlich auch ab und zu Met getrunken.
Einige dieser neuartigen Ideen die ich dort entwickelte finden Platz in diesem Werke.
Voller Stolz setze ich hiermit das Lebenswerk meines ehrenwerten Vaters auch in schriftlicher und unvergänglicher Form fort!
Möge euch Arkadon die Weisheit geben dies Werk in eure Bärte aufzunehmen und in jede unwissende Binge zu tragen!
Dhrar kroll Dwarschim !!!
Logrin Goldaxt, Magister der Bartanatomie, Mitglied der H&H der Dwarschim

I. Der Bart des Dwarschim

-Der Wachstum des Bartes
Jeder junge Dwarschim wird sehr rasch einen starken Bartwuchs feststellen, dies ist keinesfalls etwas schlimmes oder gar merkwürdiges. Der Bart eines Dwarschim wächst so stark aufgrund der grossen Ehrlichkeit, und natürlich der Ehre. Einen wahren Schub erhält der Bartwuchs sobald der junge Dwarschim beginnt einen ehrenvollen Beruf auszuüben. Sei es der eines geschickten Handwerkers, des mutigen ehrenvollen Streiters für das Wohl der Binge, oder einer der zahlreichen anderen ehrenwerten Berufe!
Auch gibt es Theorien das die wohlige Hitze der Stollen dem Bart zusätzlichen Wachstum verleiht, dies ist jedoch bislang nicht erwiesen, da auch Talzwerge, welche Stollen-fernen Berufen nachgehen einen beträchtlichen Bart vorzuweisen vermögen.

-Dwarschim-Frauen
Nun wird sich jeder fragen, warum wächst meiner lieben Frau kein Bart? Hat sie denn keine Ehre? Sie pflegt doch die alten Traditionen und hält die Wohnung im reinen, kocht gut, putzt die Stiefel blank und massiert sogar meinen prächtigen Barte. Natürlich ist eure Frau ein ehrenhaftes Weib! Doch die Ehrlichkeit und Ehre des Weibes kommt dem Manne zu gute. Er ist der Denker und Sprecher der Familie, sein Bart gibt die Tüchtigkeit und Ehre der gesamten Familie wieder !
Daher lobt euer Weib, auch wenn sie einmal nicht so gut kocht oder schrubbt. Sie haben eben nicht den Bart und die Intelligenz alles richtig zu machen wie wir liebe Brescha.

-Der Bart als Helfer
Kommen wir nun zu den Geheimnissen des Bartes.
Der Bart gibt einem jeden Dwarschim mehr Kraft, auf das er seine Arbeit noch besser verrichten möge. Mit einem langen Bart fällt das schürfen in der Mine, oder das tragen der Möbel nur noch halb so schwer.
Natürlich macht der Bart auch intelligenter! Dies ist zwingend erforderlich, schliesslich muss der Manne für das Weib mitdenken, da sie ewig dumm bleiben muss. Umso länger der Barte wird, umso wichtigere Aufgaben ist der Bresch auch für die Binge im Stande zu leisten. Der Obmann hat für gewöhnlich den längsten Bart, er trägt die Verantwortung für die jüngeren Brescha!

-Die Wirkung des Bartes auf Weiber
Der lange Bart macht einen jeden Dwarschim erst wahrlich so unendlich schön!
Jedes Weib mag einen Bresch mit langem Bart, schliesslich steht er für Erfolg, Klugheit, Ehre und Ehrlichkeit!
Wer sagt, den Weibern kommt es nicht auf die Länge an, der lügt Brescha!
Sie alle fühlen sich von besonders langen angezogen! Haben sie einen langbärtigen Dwarschim geheiratet wissen sie, dass auf immer für sie gesorgt sein wird.

-Die Pflege des Bartes
Viele Brescha fragten mich immer wieder, wie ich meinen Bart trotz des Alters so frisch und straff halte! Zuerst sei gesagt, er darf auf keinen Fall mit Wasser beschmutzt werden. Kauft ab und an ein paar Krüge Met beim alten Dorgash, kippt sie in eine Schüssel, und taucht euren Bart hinein! Ein wenig solltet ihr wahrlich ihn auch abgiesen, so dass wirklich jedes Haar wieder glänzt und herrlich nach frischem Met riecht !


II. Die Langbeine

Es gibt immer wieder Unsicherheit, warum denn die Langbeine Bärte tragen, da doch selbst dem jüngsten Dwarschim klar ist, dass sie keinerlei Ehre besitzen und unehrenhaften Dingen nachgehen. Dies sei recht einfach erklärt, ihr Bart wächst von jungen Jahren an wie der unsrige, jedoch nicht wie bei uns durch Ehre und Ehrlichkeit, sondern aus Mitleid! Diese Langbeine sind so unvorstellbar hässlich, das die Götter Mitleid gehabt haben müssen, und ihnen zumindest einen kleinen kümmerlichen Bart schenkten. Dies sollten wir ihnen durchaus zugestehen, immerhin tragen sie all ihren Besitz in unsere Bingen, um Waffen zu kaufen, mit denen sie sich gegenseitig töten.


III. Die Langohren

"Warum haben diese Langohren denn gar keinen Bart?" werde ich oft gefragt. Nun, dies werte Brescha, liegt daran, dass der Bart wie bereits geschrieben von der Ehrlichkeit und der Ehre wächst! Jedoch wachsen die Ohren ausschliesslich vom Lügen und Betrügen, was jedem einleuchten müsste. Diese hinterhältige verschlagene Art der Langohren ist vielen nur zu gut bekannt. Kaum wendet man ihnen den Rücken steckt ein Pfeil in diesem !
Traut niemals diesen Langohren ! Wann immer ein Bresch in einem Wald um sein Leben geraubt wird sind sie und ihre böse Hexerei schuld !


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BeitragVerfasst: 12.09.02, 23:22 
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Beiträge: 718
*gefunden in Muriels Sachen, wurde einst dieses Buch, alt wirkt es, gefüllt mit uralten Weisheiten der Dwarschimfrauen.......*

Alles Wissenswerte über unsere Brescha

Vorwort

Gefüllt ist dieses Buch mit den uralten Wissen der Amrosch, der edelsten und hochgeachtetsten Rahema, der Klenrock, wie auch der Arhpet’Dwarschim.
Helfen soll es den jungen Rahema, die Brescha besser zu verstehen, die prachtvollen unter ihnen, von den wenig tauglichen zu unterscheiden und alles was im Alltag mit ihnen zu beachten ist, da unsere Brescha mit ihren kleine Eigenheiten und in ihrer noch unvollkommenen Art und Weise, eine wahre Herausforderung für jede von uns darstellen.
Widmen werden wir uns den verschiedensten Themen, dem Grembargh eines Bresch genauso, wie der manches mal zu innigen Beziehung einiger, zu ihren Falgrir.
Nehmt euch zu Herzen was hier geschrieben steht Rahema und lebt danach!

1.Der Grembargh

Die Geschichte des Grembargh, oder warum Männer überhaupt einen haben.

Wahrlich große Arbeit hatten die Götter geleistet mit der Erschaffung der Zwerge, die da tief unter der Erde leben sollten, in ihren Stollen und Bergwerken.
Stolz waren sie, von großer Ehre, fleißig und wehrhaft. Im Gegensatz zu den ehrlosen Grargosch, waren ihre Körper klein wohlgerundet, aber ihre Gesichter waren damals noch kahl.......
Diese junge Volk, das da unter der Erde lebte, mochte zwar sehen können, auch im Dunkel der Stollen, aber eben beiweiten nicht so scharf und klar, wie es die Völker können, die an der Oberfläche im Sonnenschein lebten. So kam es des öfteren vor, das ein unachtsamer Bresch im Dunkeln und in Eile eine vorbeigehende Rahem, ebenfalls für einen Bresch hielt und auch als solchen begrüßte. Nun einer jeder Dwarschim weis, das die Götter uns Frauen ebensoviel Stolz mitgaben wie den Männern, zusammen mit einen leicht entflammbaren Temperament, was dazu führte, das die Rahema, ihn ihrer weibliche Ehre gekränkt durch die Missachtung ihres Geschlechts, in Wut immer öfter einen der Bresch durch die Gänge der Stollen jagten.
Immer und immer wieder kam es zu solchen Verwechslungen, die Brescha schienen einfach nicht in er Lage die Rahema, trotz ihrer doch so wundervollen weiblichen Gestallt, von ihres gleichen zu unterscheiden. So waren die Stollen alsbald nur noch erfüllt, von lauten Streitgesprächen und der Friede in den Bingen dahin.
Als die Götter dies sahen, überlegten sie lange wie sie den Dwarschim helfen könnten.
Noch bessere Augen vielleicht? Aber dies hätte bedeutet das Wesen, die im Dunkel sehen wie des Tags niemals an die Oberfläche gekonnt hätten, ohne zu erblinden, wie also hätten sie ihre Felder bestellen sollen um Gerste, Weizen und Hopfen anzupflanzen für ihr Trosh?
Nach langer Zeit des Grübelns und Nachdenkens kamen sie dann auf die Idee auch Haar an der Vorderseite des Gesichts der Männer sprießen zu lassen, damit sie nun auf den ersten Blicke, anhand der wallenden Pracht, die Brescha von den Rahema unterscheiden können.
So geschah es denn das den Männer Bärte, oder wie wir Dwarschim sie nennen Grembargh, wuchsen.
Die edle Pracht löste wahres Verzücken in unseren Amrosch aus, ihre Freude über dieses Geschenk der Götter ward grenzenlos.


So kam es denn das sich mit der Zeit immer mehr Legenden um den Grembargh rankten und unsere Bresch ihm immer mehr Eigenschaften hinein interpretierten.
So glauben die, in ihre Grembargh vernarrten Bresch nicht nur, das er ihnen Kraft gebe, sondern auch Intelligenz, ein längeres Leben, oder gar als Dukatenmagnet diene.
Wir Rahema, in unserer unendlichen Klugheit, lassen ihnen diesen Glauben, hat der Genuss von zuviel Trosh die Brescha doch längst die wahre Geschickte über dessen Herkunft und Zweck vergessen lassen. Er erfüllt seine Zwecke, seit dem passiert es nur noch gar selten, das ein Bresch eine Rahem nicht als solche erkennt, kommt es dennoch vor, ist es nur gerecht diesen Übeltäter aufs ärgste leiden zu lassen und ihm mit einen Grembarg’vork zu drohen.

Diese Vernarrtheit in ihre Grembargh, ist uns nur dienlich, erkennt man doch dadurch schon am Grembargh, den Mann dahinter und seinen Wert für uns.
Einen Grembargh’tur, so es nicht ein sehr junger Zwerg ist, dem der erste Grembargh sprießt, solltest du meiden, es besteht die Gefahr, das er es schätzt als Rahem bezeichnet zu werden, er taugt wenig zum Ehemanne und fühlt sich gar oft meist auch nur zu Brescha hingezogen.
Hat ein Bresch zwar einen langen Grembargh, aber ist dieser zerzaust, nicht gleichmäßig gewachsen oder gar die Spitzen gespalten, so meide ihn ebenfalls, ein Bresch der seinen Grembargh nicht pflegt wird auch seine Frau nicht so gut behandeln wie sie es verdient.
Suche dir einen Bresch, dessen Bartwuchs gleichmäßig ist, der schön glänzt und sich gut anfühlt so du ihn berührst. Gleichmäßiger Bartwuchs sprichst dafür das er aus guten Hause stammt, der Glanz für gute pflege, wer sich so kümmert um seine Grembargh, der wird sich auch gut um sein Weibe kümmern, der weis die unsern Volk wichtigen Dinge zu schätzen.
Nicht umsonst stellen die prachtvollsten Barträger die großen Führer unseres Volkes.
Kümmere dich gut um den Grembargh deinen Mannes Rahem, je prächtiger er ist, um so höher der Stellenwert deines Mannes im Volke und somit auch der deinige!
Massiere seinen Bart, schneide mit größter Vorsicht sich spaltende Spitzen, kämme ihn vorsichtig und ausdauernd täglich mit deinen Fingern, auf das er schön fällt, füllig wirke und wunderbar glänze.
Denke immer daran, dein Wert und die Meinung anderer Dwarschim, auch über dich, hängt vom Grembargh deines Mannes ab und wie du dich um ihn kümmerst Rahem!

[zufrieden Logrin? ;)]

_________________
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (Friedrich Nietzsche)


Zuletzt geändert von Delila: 13.09.02, 10:08, insgesamt 1-mal geändert.

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