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...schnell und knapp löst er mit dem anspannen der Muskeln sein Schild vom Arm und es fällt mit einem dumpfen Ton ins Gras, noch bevor es dieses erreicht hat er das Schwert mit beiden Händen gepackt und einen tiefen stich nach oben ausgeführt...
...wie zwei zu weit aufgeblasene Bälle drängen die Augen des jungen Trolles hervor, in ihnen die Furcht vor dem was nun geschehen mag, der Hass auf mich das ich wohl am Ende überlegen war und das Wissen das es nun vorbei ist...ein kurzes dumpfes husten bevor er langsam und leblos zu boden sackt, das Schwert noch in seinem Halse bis es mit einem schleifenden Schneid wieder herrausgezogen wart....
Ja warum auch ?
...langsam rinnt Blut seine Wange hinab an der sich eine Schnittwunde befindet...
Warum konnte er nicht rennen ?
War es doch so offensichtlich das er am Ende liegt...
...langsam schweifen die Blicke über das Schlachtfeld voller Körper, viele Körper, zuviele die fast Sinnlos hier liegen und langsam im rotem Schein der Abenddämmerung verschwinden...
Das ging nun schon seid Tagen so, Hass, Tot und viele Schmerzen. Bellum sei dank das ich noch am Leben war, auch wenn ich mich nicht gerade sehr lebendig fühle.
...gehetzt wirkt sein Atem welcher immer wieder in kleinen Schüben eine Wolke in der kühlen Abendluft hinterlässt, begleitet von einem dumpfen schleifen darin...
War es wohl für heute beendet, gut...ich hatte genug gekämpft für lange Zeit, doch ich weis das es morgen weitergeht, auch wenn ich es langsam nicht mehr wollte. Das war kein Kampf mit Gnade, kein Kampf gegen Gegner die wissen was Ehre ist, geschweigedenn dies zu schreiben vermögen.
Und wozu dabei noch die Gedanken an sie...wo war sie ? lebte sie noch ?
Wer konnte noch sicher sagen sein bester Freund sei wohlauf, schließlich habe er ihn gestern noch gesehen...
Wer konnte behaupten die die er liebt liegt in einem Bett und sei bei bester Gesundheit und Laune, habe man sie doch heute Morgen noch geküsst....
Bei all dem Chaos was hier Regentschaft beantragte und diese wohl schon lange hatte ?
Es tat schon fast mehr weh mit den Gedanken ständig zu Ihr schweifen zu müssen als wenn ich mir an die blaugeschlagene Schulter fasste...
...ein tiefes und bedrohliches Grollen zieht über den Himmel, dumpf und tief wirkt der dunkle Nachthimmel als die ersten Regentropfen herunterfallen und er seinen Kopf ruhig gen Himmel hebt...
...langsam fallen die Regentropfen auf sein Gesicht, waschen das ständig neu hervortretende Blut aus der Wunde, wasihn recht seltsam da stehen lässt, nass und geschunden wie ein ausgerissener Hund der nicht mehr nach Hause fand und nicht wusste wohin...
Ich sollte gehen und Ruhe finden für diesen Tag, Wenigstens halten sich die Verluste heute wohl in einem sehr niedrigen Maße...aber andererseits...einer ist schon viel zu viel...
Wir hassten uns selbst und ich bezweifle das noch irgend einer wirklich sagen kann wieso das so ist.
Sollte ich sie wirklich aufsuchen ?
Der heutige Tag sei beendet und ich lebe...der Morgige ?
...noch eine ganze Zeit steht er fast regungslos dort, seinen Blick in den verregneten Himmel gerichtet, scheinbar mit den Gedanken fernab bevor er mit leicht vom Wind umhergetragenen Umhang im Dunkel seinen Weg sucht...
Zuletzt geändert von ellent: 16.07.02, 11:22, insgesamt 1-mal geändert.
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