|
Es war schon schwierig genug die Türe des Zimmer zu öffnen doch jetzt steht auch noch Tudor vor mir. Erst habe ich ihn nicht erkannt. Nur eine kleine Gestalt völlig in skurielen Schatten gehüllt, Ich rate mehr oder weniger seinen Namen und versuche wieder meinen Zustand zu verschleiern, eigendlich etwas das mir schon in Fleisch und Blut über gegangen ist, doch scheinbar hat es nciht funktioniert, denn Tudors Äußerungen weden Besorgt. Er kommt näher heran und scheint mich zu begutachten ...
Panik erfaßt mich, ich weiß nicht warum, Tudor will mir nur helfen aber seine Plötzliche annäherung verschafft mir unbehagen. Ich versichere ihm schnell das es mir gut geht . Kann aber seine Vermeindlichen Blicke nicht mehr ertragen, schwindel kommt über mich und ich tränge mich schnell an ihm vorbei. Durch den Vorhang auf die Tür zu.
Alles in mir ist panisch und ich habe das Gefühl das mich Tudor verfolgt. Hecktisch nehme ich den Schlüssel für das Gatter, taste mit den Fingern über das Schloss und öffne umständlich das Gatter, flüchte förmlich aus dem Raum und hinaus ins Freie.
Ich atme durch ,versuche mich zu beruhigen.
Die Sonne scheint, ich spüre sie auf meiner Haut aber ich kann den Weg vor mir kaum erkennen. Ich suche mir einen Platz zum sitzen und da kommt mir die Mauer vor der Gilde gerade recht.
Ich lege mein Gesicht in die Hände und versuche meine Kopfschmerzen zu ignorieren.
Nur ein Gedanke kommt mir in den Sinn, Isodora. Ihr Bild zeigt sich vor mir im Geiste.
Sie ist so schön .....
Ich vermisse sie .....
Wo ist sie nur ....
dann driften meine Gedanken weiter und der Schmerz zeigt sich erneut all seiner Macht.
Sie will mich nicht mehr sehen ...
sie liebt mich nicht ...
Dunkler Hass steigt tief aus meiner Seele, ich beisse auf meine Zähne und sie knischen unter dem Druck.
Ein anderer hat ihr Herz für sich gewonnen !
Meine Gedanken sind nicht mehr klar ... ich muß muß mich beruhigen. Solch einen Unsinn zu denken ...
Etwas anderes läßt mich aus diesen Gedanken entfliehen. Wieder steht Tudor vor mir, erkundig sich noch einmal nach meiner Gesundheit.
Ich versichere ihn noch einmal, das es mir gut geht. Nur schwer kann ich mich zurückhalten ihn nicht anzuschrein und aus schieferbruch zu jagen.
Warum dieser Hass ... ? Tudor ist doch nur Besorgt.
Ich schaue ihm noch eine Weile nach, vergrabe dann wieder mein Gesicht in den Händen. Wie lange ich dort sahs kann ich nicht sagen, was ich dort dachte habe ich vergessen. Doch erinnere ich mich an dies. Eine Stimme ertönte, sie war ruhig und völlig klar. Schnitt geradlinig durch die Schmerzen meines Kopfes und ließ sie schwächer werden. Ich glaube nicht an mein Glück, hob verwundert den Kopf und schaute über meine Schulter.
Kurz erhoffte ich Isodora zu sehen, doch hinter mir stand eine andere Frau. Ihr Umrisse zeichneten sich scharf ab und mein Blick erhellte sich schnell. Meine Augen wurden wieder scharf und ich konnte sie ungetrübt sehen. Ihr Schatten liegte sich auf mein Gesicht und schien die Schmerzen in meinem Kopf völlig zu vernichten.
Freude brach über mich herein und ich begann zu lachen, ich muß wie ein Irrer geklungen haben. Ich hüpfte von der Mauer um sie zu Begrüßen.
Sie erkundigte sich wie schon viele andere vor ihr nach meiner Gesundheit und ich konnte es fast garnicht erwarten ihr von meinen Kopfschmerzen zu erzählen die wie verflogen sind als ich sie sah. Doch ich wollte das nicht vor der Gilde tun und bat sie etwas weiter weg zu gehen.
Das Gespräch das folgte trieb mich nur von meinem Drang an jemanden von meinem Leid zu erzählen und wer wäre Besser als die, die mich von meinem Leid erlöste.
Dann kammen wir auf Isodora zu sprechen und allein die Erwähnung ihres Namens ließ diese Wut in mir aufsteigen. Meine Freundin traf die richtigen Worte um meinen Verstand zu umgehen und meine Wahren Gefühle zu zeigen.
Und dann sagte sie etwas das mich erschaudern ließ.
"Er hat immer ein helfende Hand, du mußt sie nur ergreifen."
Mein Traum ! Die dunkle gestallt die mir die Hand reicht, sollte das Er sein. Ich war unsicher und wußte nicht genau was ich tun sollte, doch etwas in mir trieb mich dazu Ihr zu vertrauen. Also folgte ich ihr als mich dazu aufforderte.
|