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 Betreff des Beitrags: Dunkle Träume
BeitragVerfasst: 13.09.02, 15:20 
Einsiedler
Einsiedler

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Beiträge: 44
Wohnort: Nine Hells
Die Nacht ist schon lange angebrochen und Luna zieht ihre Bahnen nun sichtbar um dir Welt. Kleine Wolken verhängen sie und lassen ihr Licht matt und dumpf erscheinen.
Ich habe die Augen geschlossen ... mein Gesicht liegt in nasser, feuchter Erde. Ich sauge die kühle Luft ein und sie ist feucht und reizt meine Lungen.
Langsam hebe ich die Augenlieder. Nebelschwaden ziehen an meinen Augen vorbei, erschrocken hebe ich den Kopf, nur um noch mehr Schrecken zu erleben.
Ein Grabstein etwas 3 Fuss hoch erhebt sich vor mir und die lockere Erde,auf der ich liege, ist ein frisches Grab.
Wie ein Blitz erhebe ich mich und weiche vor dem Grab zurück ...
Taumel rückwärts wärend sich vor mir noch mehr Gräber zeigen.
Ich stolpere, falle ... noch ein Grabstein. Panisch blicke ich mich um. Gräber überall um mich herum, der Boden bedeckt mit Nebel der völlig undurchsichtig ist. Völlig verängstlich suche ich nach dem Aussgang. Ich irre durch den Wald der Totensteine, schnell ist mein Schritt aber unsicher. Ich kann den Boden unter mir nicht erkennen und ein kleines Loch bringt mich zu Fall.
Nun liege ich wieder im Dreck, die Sicht vom Nebel getrübt. Ich stemme die Hände gegen den Boden, Schmerz zieht durch meinen Brustkorb, doch die Panik läßt mich allen Schmerz ertragen.
Den Kopf aus dem Nebel und freie Sicht auf das Grab vor mir. Mein Körper erstarrt zu Eis und alle Luft entweicht meiner Lunge. Ich starre in die verweste Fatze einer Leiche die gerade ihrem Grab entflieht. Mit ernormer Kraft zieht sie sich selbst aus der Erde, ich kann sogar noch das Totenkleid erkennen.
Mein Verstand schrie in meinem Kopf, er drängte mich zur flucht und noch bevor der Tote es vollständig aus dem Grab schaffte hatte ich meinen Körper wieder auf die Beine gezwungen.
Mein Atem geht press und bildet weißen Rauch in der Kühlen Luft. Meine Beine bewegen sich von alleine nach hinten, doch meine Augen wollten sich nciht von dem Toten trennen. Seine Bewegungen waren mechanisch und langsam und ein tiefes Grollen kommt aus seiner Kehle. Die Arme auf mich gerichtet zieht er sich förmlich näher.
Ich weiche weiter zurück, zucke mit den Augen links und rechts. Mehr Tote stiegen aus den Gräbern und steuerten zielstrebig auf ein Ziel zu ... mich !
Mein Blick schweift über die Toten und dann auf den Fluchtweg den ich bis jetzt beschritt. Ich schrie, wedelte mit den Armen doch der Fall in das leere Grab vor mir ist unvermeidlich.
Wieder schlage ich hart auf, diesmal auf Holz. Ich höre die Toten näher kommen und wieder nur der Gedanke an Flucht. Ich hebe den Kopf an und mein Blut benetzt den Holzboden. Wieder Schmerz, doch ich nehme ihn fast nicht wahr. Ich ziehe mich auf die Füße, strecke mich zum Grabesrand. Den Stein im Blickfeld und dort steht ... mein Name "Garimed" !
Ich taumle benommen zurück und nun kommt auch die Gestalt die auf dem Stein hockt in mein Blickfeld. Ich kann ihn nicht erkennen nur seine Umrisse sind zu sehen. Er hebt die Hand und hält sie mir entgegen.
eine tiefe Stimme ertönt und ich kann nicht sagen ob meine Ohren sie hören oder sie nur in meinem Kopf schallen.
"Kommt Garimed, nehmt meine Hand !"

Erschrocken wache ich auf. Meine Kleidung von Schweiß getränkt und schnell zeigen sich wieder mein treuer Begleiter seit 2 Wochen, Kopfschmerz. Ich schaue mich in dem Raum um. Der Behandlungsraum der Gilde. Ich scheine hier eingeschlafen zu sein nachdem mir Leomar die Medizin gab. Natürlich hat sie mir nicht geholfen. Weder die Kopfschmerzen wollen gehen, noch habe ich meine Sehkraft wieder.
So erhebe ich mich und taumle aus dem Haus um den engen Räumen zu entfliehen und frische Luft zu atmen.


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BeitragVerfasst: 15.09.02, 12:55 
Einsiedler
Einsiedler

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Beiträge: 44
Wohnort: Nine Hells
Es war schon schwierig genug die Türe des Zimmer zu öffnen doch jetzt steht auch noch Tudor vor mir. Erst habe ich ihn nicht erkannt. Nur eine kleine Gestalt völlig in skurielen Schatten gehüllt, Ich rate mehr oder weniger seinen Namen und versuche wieder meinen Zustand zu verschleiern, eigendlich etwas das mir schon in Fleisch und Blut über gegangen ist, doch scheinbar hat es nciht funktioniert, denn Tudors Äußerungen weden Besorgt. Er kommt näher heran und scheint mich zu begutachten ...

Panik erfaßt mich, ich weiß nicht warum, Tudor will mir nur helfen aber seine Plötzliche annäherung verschafft mir unbehagen. Ich versichere ihm schnell das es mir gut geht . Kann aber seine Vermeindlichen Blicke nicht mehr ertragen, schwindel kommt über mich und ich tränge mich schnell an ihm vorbei. Durch den Vorhang auf die Tür zu.
Alles in mir ist panisch und ich habe das Gefühl das mich Tudor verfolgt. Hecktisch nehme ich den Schlüssel für das Gatter, taste mit den Fingern über das Schloss und öffne umständlich das Gatter, flüchte förmlich aus dem Raum und hinaus ins Freie.

Ich atme durch ,versuche mich zu beruhigen.
Die Sonne scheint, ich spüre sie auf meiner Haut aber ich kann den Weg vor mir kaum erkennen. Ich suche mir einen Platz zum sitzen und da kommt mir die Mauer vor der Gilde gerade recht.
Ich lege mein Gesicht in die Hände und versuche meine Kopfschmerzen zu ignorieren.

Nur ein Gedanke kommt mir in den Sinn, Isodora. Ihr Bild zeigt sich vor mir im Geiste.

Sie ist so schön .....
Ich vermisse sie .....
Wo ist sie nur ....

dann driften meine Gedanken weiter und der Schmerz zeigt sich erneut all seiner Macht.

Sie will mich nicht mehr sehen ...
sie liebt mich nicht ...

Dunkler Hass steigt tief aus meiner Seele, ich beisse auf meine Zähne und sie knischen unter dem Druck.

Ein anderer hat ihr Herz für sich gewonnen !

Meine Gedanken sind nicht mehr klar ... ich muß muß mich beruhigen. Solch einen Unsinn zu denken ...
Etwas anderes läßt mich aus diesen Gedanken entfliehen. Wieder steht Tudor vor mir, erkundig sich noch einmal nach meiner Gesundheit.
Ich versichere ihn noch einmal, das es mir gut geht. Nur schwer kann ich mich zurückhalten ihn nicht anzuschrein und aus schieferbruch zu jagen.

Warum dieser Hass ... ? Tudor ist doch nur Besorgt.
Ich schaue ihm noch eine Weile nach, vergrabe dann wieder mein Gesicht in den Händen. Wie lange ich dort sahs kann ich nicht sagen, was ich dort dachte habe ich vergessen. Doch erinnere ich mich an dies. Eine Stimme ertönte, sie war ruhig und völlig klar. Schnitt geradlinig durch die Schmerzen meines Kopfes und ließ sie schwächer werden. Ich glaube nicht an mein Glück, hob verwundert den Kopf und schaute über meine Schulter.

Kurz erhoffte ich Isodora zu sehen, doch hinter mir stand eine andere Frau. Ihr Umrisse zeichneten sich scharf ab und mein Blick erhellte sich schnell. Meine Augen wurden wieder scharf und ich konnte sie ungetrübt sehen. Ihr Schatten liegte sich auf mein Gesicht und schien die Schmerzen in meinem Kopf völlig zu vernichten.
Freude brach über mich herein und ich begann zu lachen, ich muß wie ein Irrer geklungen haben. Ich hüpfte von der Mauer um sie zu Begrüßen.

Sie erkundigte sich wie schon viele andere vor ihr nach meiner Gesundheit und ich konnte es fast garnicht erwarten ihr von meinen Kopfschmerzen zu erzählen die wie verflogen sind als ich sie sah. Doch ich wollte das nicht vor der Gilde tun und bat sie etwas weiter weg zu gehen.
Das Gespräch das folgte trieb mich nur von meinem Drang an jemanden von meinem Leid zu erzählen und wer wäre Besser als die, die mich von meinem Leid erlöste.
Dann kammen wir auf Isodora zu sprechen und allein die Erwähnung ihres Namens ließ diese Wut in mir aufsteigen. Meine Freundin traf die richtigen Worte um meinen Verstand zu umgehen und meine Wahren Gefühle zu zeigen.
Und dann sagte sie etwas das mich erschaudern ließ.

"Er hat immer ein helfende Hand, du mußt sie nur ergreifen."

Mein Traum ! Die dunkle gestallt die mir die Hand reicht, sollte das Er sein. Ich war unsicher und wußte nicht genau was ich tun sollte, doch etwas in mir trieb mich dazu Ihr zu vertrauen. Also folgte ich ihr als mich dazu aufforderte.


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BeitragVerfasst: 15.09.02, 17:00 
Einsiedler
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Wohnort: Nine Hells
Ich folgte nur ihrem Schatten, desen Ausstrahlung mich fesselte. Ihr Weg führte uns zu einem Ort auf an dem ein blutendes Anhk stand. Sie kniete vor dem Kreuz und machte eine Geste und stand wieder auf.

"Vertraue dich ihm an, er wird dir helfen."

Dann drehte sie sich um und entschwand.
ich betrachtete das Anhk, es zog mich förmlich in seinen Bann, und mein Körper ging ohne mir zu gehorchen vor dem Anhk auf die Knie. Ich schloss die Augen und klagte mein Leid, sprach meine bedenken in mich hinein.
Alles was ich sehen konnte war die Dunkelheit und ich erinnerte mich an etwas das sie mir zeigte. Also sammelte ich all meine Sorgen und Ängste und ließ sie in die Dunkelheit entschwinden.
Lange Zei passierte nichts, ich kniete nur dort und wartete. Doch dann kamen Stimmen .. tausende von Stimmen und sie waren überall. Alle sprachen zu mir eine Flut an Worten prallte über mich herein und benebelte meinen Geist.

.... die Dunkelheit wollte nicht enden ...

Ich öffnete die Augen.
Ich liege auf dem Rücken ... meine Finger fühlen feuchte Erde und Luna lacht mit vollem Bauch über mir. Kleine Nebelschwaden umspielen mein Gesicht. Ich hebe den Blick und ein Bekanntes Bild zeigt sich vor mir ... ein Friedhof vom Nebel bedeckt.
Plötzlich kommen aus den Nebeln zwei Gestalten auf mich zu. Von Rechts ein Mann in einer grauen Robe, gestützt auf einen Knochigen Stab. Sein Gesicht sehe ich nur Schemenhaft doch ich erkenne das ihm ein Auge fehlt. Ich starre ihn ungläubig an ...

kann das sein .. ist das ...

ich schüttelt den Kopf und sehe zu der Gestallt auf der anderen Seite. Sie ist mir bekannt, mein Traum zeigte ihn auf einem Grabstein.
Mein Kopf sinkt zurück auf die Erde ...
Ich drehe den Kopf wieder zu der Gestalt in der Robe und er schenkt mir ein sanftes Lächeln. Kurz glaube ich Garvets Züge zu erkennen.
Langsam hebt er die Hand und streckt sie mir entgegen. Mein Blick fällt auf die Hand und etwas in mir sagt "nimm sie" und ich hebe die Hand vom Erdboden.
Da erscheint eine andere Gestalt neben ihm ... eine Frau !
Es ist Isodora , meine Hand stockt, sie zieht sich an seiner Schulter hoch und flüstert dem Mann etwas ins Ohr. Grinst dann Teuflisch zu mir herunter.
Ungläubig schaue ich auf das Bild der Beiden und senke meine Hand wieder.

Was flüstert sie ihm zu ?
Warum grinst sie so ? .... sie verhönt mich !
Sie Glaubt ich schaffe das nicht ... bin zu Feige !

Mein Blick schwengt auf die dunkle Gestallt neben mir. auch sie streckt mir ihre Hand entgegen.
Ohne einen gedanken zu verschwenden packe ich zu ...
in den Augenwinkeln sehe ich Isodora sich in Rauch auflösen. Die kräftige Hand zieht mich nach oben auf die Füsse wo ich ihren Platz einnehme.
Vor mir steht immer noch der Mann in der Robe. Sein trauriger Blick ist klar zu erkennen aber ich schenke ihm nur ein irres Lächeln.
Ich spüre Schritte hinter mir, doch ich muß mich nicht umdrehen um zu wissen was dort kommt.
Zwei Skelette positionieren sich neben mich. Auf ihren Schultern liegt noch die Erde ihres Grabes. Ich betrachte Beide kurz und ihre leeren Augenhöhlen starren mich ausdruckslos an.
Ich hebe die Hand an, die beiden Toten ziehen mit einem scharbenden Geräusch ihre Schwerter. Mein Zeigefinger hebt sich aus der Faust und deutet auf den Mann in der Grauen Robe.
Worte kommen aus meinem Mund, aber ist das noch meine Stimme oder mein Wille ?

"Tötet ihn !"

Die Beiden Toten setzten an den Mann zu vernichten, er wehrt sich nicht ... hebt nicht die Arme oder rennt von mir weg.
Er steht nur da und schaut mich weiter traurig an wärend die Toten ihre Schwerter in seinen stechen. einige präzise und tötliche Schläge und er sinkt auf die Knie und dann Kopfüber vor mir auf die Knie.

Die Beiden Krieger lassen ihre Schwerter wieder zurückgleiten und stehen nun mir zugewand, ohne auch nur die winzigste Bewegung zu machen.

Über den Friedhof schallt eine Stimme mit wahnsinnigem Gelächter und es ist meine !


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BeitragVerfasst: 15.09.02, 18:30 
Einsiedler
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Wieder öffne ich die Augen ...

Die Welt ha mich wieder, aber der Ausblick ist nicht besser. Das blutende Ankh steht direkt vor mir. Doch sein Anblick spendet mir mir Trost obwohl es noch vor kurzem eher Angst in mir weckte.
Meine Knie schmerzen höllisch, ich muß hier ewig gekniet haben.
Mühsam ziehe ich mich mühsam auf die Beine und strecke meine Muskeln. Ich blicke mich suchend um, doch ich kann sie nicht finden.
Das gibt mir Zeit einges zu erledigen ...
Ich gehe auf dem kürzesten weg zur Gilde zurück.
Ich betrette die Eingangshalle und schaue mich um. sie ist leer ... niemand ist in der Gilde ... das freut mich !
Zu müsam wäre jetzt eine Scharade mit den Mitgliedern. Ich ziehe die Robe der Gilde aus der Tasche, lege sie auf die Theke, drehe mich ohne zu halten um gehe hinaus. schliesse die Tür und schiebe den Schlüssel weit unter der Tür durch.

Mein Weg führt weg von Schieferbruch ... kein Blick verschwende ich um zurück zu schauen.

Lange irre ich einfach umher, reite durch die Straßen von Rohehafen ohne Ziel, nur mit der Hoffnung meine retterin zu finden.
Doch ich konnte sie nicht finden, doch jemand anderes Kreuzte meinen Weg.

Isodora !

Sie stand am Ende der Brücke mit einer anderen Frau.
Und sie schien traurig, sehr traurig. Erinnerungen drängen mich dazu sie zu trösten ihr zu sagen das alles in Ordnung ist, doch mein Körper bewegt sich nicht.
ich beobachte wie sie in der Arme der anderen frau fällt völlig aufgelöst. Ich steige vom Rücken meines Pferdes. stelle ich neben hin und beobachte sie weiter.
Ihre Trauer ist wie ein Stich in mein Herz und die Gefühle für sie quellen nach oben. Bringen mich zum sprechen.

"Isodora !" rufe ich über die Brücke.

Ich will zu ihr gehen doch mein verwirrter Geist läßt das nicht zu. Ich stehe nur da und starre sie an.
Sie weiß es ... ihr Blick verrät alles ... und sie konfrontiert mich sofort. Ich habe das Gefühl ich falle tief und der Schubs über die Kante kam von ihr. Der Aufschlag ist hart und dunkel. Wörter .. scheinbar Antworten kommen aus meinem Mund. Ich werfe ihr anschuldigungen an den Kopf und reizte sie.

Wieder schreit mein Verstand das es falsch ist aber die Stimme ist so leise das sie von dem Grollen in meiner Seele übertönt wird.

Die Wut steht ihr im Gesicht. Sie wirft mir ihren Ring vor die Füße. Ich erwarte noch etwas aber es kommt nicht ...
Ich blicke ihr noch nach wie sie mit ihrem Pferd davonreitet. Auch mein Weg führt mich zu meinem Pferd.
Ich spüre noch den erbosten Blick der anderen Frau auf meinem Rücken und sehe ihn dann auch als sie an mir vorbei geht. Steif sitze ich auch Aratera und reite los.

An meiner Hand steckt ihr Ring ... doch sein Anblick schmerzt mich und ich hebe die Augen auf den dunklen Pfad vor mir.


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BeitragVerfasst: 18.09.02, 02:31 
Einsiedler
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Schmerz ! Man muß die Wahrheit mit viel Schmerz bezahlen !
Schmerz der sich Lohnt !

So sprach sie zu mir.

Schmerz der sich lohnt !

Was bringt mir der Schmerz in meinem Herzen den ich jetzt bei mir trage ?
Ich habe alles Verloren ... ich habe keine Freunde mehr , ich habe keine Liebe mehr !

Sie sagt ich darf nicht zweifeln und seine Hand als Hilfe nehmen, doch warum gibt er mir meine Gesundheit wieder aber beraubt mich allem das ich Liebe ?

Darf ich nicht Lieben ? Ist Lieben ein Trugbild, eine Lüge ?

Wie soll ich nicht zweifeln wenn ich nicht weiß was er von mir will.
Sie zeigte mir was mein Schicksal sein kann. Schmerz !
Oder gar der Tod !
Ist das auch ein Schmerz der sich Lohnt ?
Einsam soll das Leben sein das mir bevorsteht. Kann es noch schlimmer sein als jetzt ?

Meine gedanken sind wirr ...

Und immer wieder Isodora ! Dauernt denke ich nur an sie.
Warum hat sie den Einäugigen zugeflüstert ...
Warum war sie nicht bei mir als meine Talfahrt begann ...
Warum betrog sie mich ...

Warum weint sie so sehr ...

... ist das Lüge ?
... ist ihre trauer echt ?
... ist ihre Liebe echt ?

Mein Kopf schwirrt von Geistern die mir zuflüstern, die meinen Hass schürren ! Doch wenn ich ihr Gesicht sehe weiß meine Seele nicht wohin mit mir.

Ich weiß nciht was ich glauben soll. Wahrheit spricht für sich selbst Liebe spricht mit dem Herzen. Aber den Krieg den Beide führen, trage ich im Moment als Verlierer aus ....


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BeitragVerfasst: 2.10.02, 00:02 
Einsiedler
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So viele Tage vergangen so viel passiert.

Schmerz, Hass und Einsamkeit, diese Worte waren mehr als nur eine Feststellung der Dinge die mir bevor standen. Es war der schubs den ich brauchte um wieder ich selbst zu werden.
Sie ist wirklich eine Freundin auf die man sich verlassen kann, selbst in diesem Moment und in dieser Situation.
Einsamkeit .. nein Einsam will ich nicht sein und trotzdem war ich es. Doch mein Weg führte mich wieder zu einem bekannten Ort, die Gilde.
Ich wußte nicht einmal wie ich dort hin kam, doch plötzlich ragte das Haus vor mir auf. Meine Hand war schon an der Türklinke. Bevor ich nur einen Gedanken fassen konnte stand ich schon auf dem roten Teppich in der Eingangshalle. Mir gegenüber stand Samira. Sie war besorgt um mich, half mir sprach mit mir. Sie war die jenige die mich an die Hand nahm und mich von dem Abgrund zog. Alles brach über mich herein, es war als schob sich der Vorhang von meinen Augen. Ich konnte wieder sehen wie die Dinge wirklich waren.
Und ich sah meinen fehler und die ich realisierte die Grausammen Dinge die ich zu ihr sagte, erfasste wirklich ihren Schmerz.
Ich war fast noch gebrochener als vorher.
Doch es gab so viele Menschen die mich auffingen, so viele Freunde. Sie zeigten mir den Weg aus der einsamkeit.
Doch keiner von ihnen konnte Isodora ersetzen.
Ich traff noch öfter auf sie, hart waren diese begegungen. So viel kälte die sie mir gegen über ausstrahlte. Ihr blick erfror mein pochendes herz. Doch ich konnte immer noch ihre Trauer sehen.

Sie vertraut mir nicht mehr ... ich habe sie zu schwer verletzt.

Fragen ich hatte so viele Fragen an sie. Aber ihre Antworten, meist Kalt und hart, schnitten durch mich wie kalter Stahl. Eine Woche wollte sie weg. Eine Woche wo ich nicht mal die Chance habe sie auch nur zu sehen.
Und dann der Abschied ... sie war kalt kalt wie ein Eisblock im Ewigen Eis.
Was habe ich nur getan, habe ich sie mit meinen Worten so sehr verletzt. habe ich den damit all ihre Liebe zu mir vernichtet mit nur einigen Worten ?
Was bin ich nur für ein Monster.


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BeitragVerfasst: 2.10.02, 00:33 
Einsiedler
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Isodora ist wieder da ...
es ist alles noch komplizierter geworden. Sie war zur gilde gekommen und wollte Samira sprechen. Doch ich war allein in der Gilde. Sie sah mich wieder nicht an und wollte gleich wieder den Raum verlassen, weg von mir. Ich wollte aber mit ihr sprechen, nur ihre Stimme hören. Nur in ihrer Nähe sein. Fragen kammen und ich wollte die Antworten gierte förmlich danach. Ich schien es übertrieben zu haben, den sie brach vor der Tür der Gilde bewußtlos zusammen. Ich brachte sie so schnell wie möglich nach hinten, Angst schwabte wie eine gigantische Woge auf mich herab, Angst um sie.

Sie gab die Antworten die ich wollte, wenn auch nicht im klaren Bewußtsein.

Sie liebt mich noch .. sie hat nie aufgehört es zu tun.
Aber warum diese Kälte mir gegen über.
Sie will mich einfach nicht an sie heran lassen.
Ich verstehe das alles nicht.
Wieder bei Bewußtsein reagierte sie wieder kalt und abweisend. Es ist kein herankommen an sie.
Warum sagt sie das ich sie vergessen soll wenn sie es doch nicht will.
Sie hat mir das gesagte auf der Brücke nie übel genommen .. aber trotzdem sagt sie immer wieder wie sehr ich ihr weh getan hätte und das ich aus ihrem Leben verschwinden soll.
Ich bin am Ende mit meinen Argumenten am Ende, sie glaubt mir nicht, sagt sie zumindest. Und ich weiß nciht weiter. Sie sagt das sie nichts mehr für mich empfindet, aber sie will es mir nicht ins Gesicht sagen. Ich bedränge sie es zu tun und rede weiter auf sie ein, bis ihre Mauer des Hasses fällt und sie nur noch wimmernd vor mir liegt.

Das kann ich nicht sehen ... ich kann sie nicht so sehen. Ich versuche sie zu trößten, streicheln ihr Gesicht. Rede ruhig mit ihr. Ihr anglitz läßt mich alles vergessen und ich kann nicht wiederstehen. Ich küsse sie ...
Zuerst passiert nichts .. sie ist kalt wie auch zuvor. Doch dann küsst sie mich auch und ich spüre eindeutig ihre Liebe, ihre Sehnsucht ..
Doch der Moment dauert nicht lange. Hals über kopf flüchtet sie vor mir aus der Gilde.
Das ist alles so grotesk, so unwirklich ... was ist nur geschehen.


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BeitragVerfasst: 3.10.02, 19:21 
Einsiedler
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Wohnort: Nine Hells
Eine weitere Begegnung erfolgte nicht viel anders als die vorrige. Ich konnte mich ihrer Anziehung nicht erwähren und wieder drängte ich mich ihr auf aber diesmal war die Mauer die sie immer um sich herum zog um mich fern von ihr zu halten noch voll intakt und sie floh zu ihrem verletzten Freund.
Sicher auch ein Hexer ... geschieht ihm recht von einem gehassten Magier geheilt zu werden.
Immer noch drängen sich die Gedanken auf, was ist mit ihr passiert warum liebt sie mich aber kann es nicht zeigen, nur wenn sie sehr aufgerührt oder traurig ist.
Sie ist immer noch bei ihm, wird sicher gleich die gilde verlassen und alsbald nicht wieder kehren.
ich sitze auf meinem Stuhl in der Gilde und meine Gedanken ´rasen durch meinen Kopf. Was kann es nur sein, was ist mit ihr passiert ? Eine Verletzung, ein Sturtz auf den Kopf, ein dramatisches erlebnis ?
Meine Blicke wandern über den Tisch und stoppen unwillkürlich auf den Beiden Äpfeln auf dem Tisch.
Äpfel...
Meine Gedanken Stoppen und öfnnen einen neuen Horizont in meinen Gedanken.
Der Apfel ... die Hexen ... Fluch ...
nervös zucken meine Augen über die glänzende Oberfläche der Äpfel.
... sie ist verzaubert !
Jemand hat sie verzaubert .. ach was rede ich da jemand .. Hugin ... er muß es gewesen sein.

Dann beginnen meine Gedanken wieder eine Reise mit der Geschwindigkeit eines Blitzes.
Was soll ich tun ... ?
.. ich muß den Zauber brechen ?
Aber wie ... ?

Garvet hielt nicht viel von den Hexen und ihre Art von Magie und beherschungen waren nicht sein Gebiet.
Dann ragte eine Lösung in meinem Kopf auf die schwarze Schatten auf mich legten.
Der Turm ...
Mondzyklen lang habe ich ihn gemieden und die Magier dort, ging lieber meinen eigenen Weg und jetzt soll ich ihre Hilfe erfragen ?
Ich zögerte nicht .. auch wenn diese Frage mich bis zum Turm quälte.
Ich durchsuchte die Bibliothek, doch ihre Regale sind weitläufig und ich kann keinen Anhaltspunkt finden. Es hilft nichts ich brauche die Hilfe eines der Magister, und zu meiner Überraschung war auch einer sofort bereit mir zu helfen.

Das Gespräch mit ihm war eine Qual, sein Handeln von oben herab. Doch er war eine Hilfe, er erklärte mir eine Ritual zur erkennung des Zaubers. Und wenn er dann verstanden zur brechung wenn ich den Stark genung wäre.
Ich fragte mich nichtmal nach meiner Stärke, ich würde alles tun um Isodora zu helfen.
Ich bereitete noch am gleichen Abend alles vor.
Der Stein ... die Spinnwebenseide .. die Alraune zur Kräftigung meiner Kraft.
Nur noch meine Liebste fehlte mir.
Irgend etwas trieb mich an aus der Gilde zu gehen ...
ich folgte ....
und ich konnte noch sehen wie Isodora vorbei ritt. Schnell auf den Rücken von Eliza und hinterher. Kurz hinter Schieferbruch habe ich sie einholen können.
Wie war wie immer nicht sehr erfreut mich zu sehen.
Ich versuchte verzweifelt, unter dem vorwandt ihr noch etwas sagen zu wollen, in die Gilde zu locken. Nachdem ich ihr versicherte das ich ihr nicht zu nahe kommen würde willigte sie ein.

Ich konnte in meiner Hand das Pulver eines Nachtschatten, in verdünnnter Form schon spüren, hoffentlich sah sie es nicht. Ich mußte all meinen Mut zusammen nehmen es ihr ins Gesicht zu werfen und den Zauber zu wirken.
Ich schickte sie in einen tiefen Schlaf. Schaffte sie nach oben auf das Bett und began wie mir geheisen wurde.

Ich sah den zauber und der Stein formte ein Abbild.
Aber ohne erfolgt für den weiteren Zauber, ich wagte es nciht einmal ihn zu versuchen. Diese Magie die mir der Stein offenbarte war anders. Seine Strucktur glich keinem mir bekannten Art und ich konnte nicht mal die kleinsten zusammenhänge erkennen ...
nur seine Funktion, er soll Isodoras wahrnehmung verändern.

Doch um ihn brechen zu können muß ich ihn verstehen.

Enttäuscht brachte ich sie nach unten. Legte sie wieder auf den Boden und lößte den Zauber. Sie ging dann schnell wieder, und ich blieb allein.

Ich brauche wieder hilfe, Hilfe von jemanden der die Hexen und ihre Art von Magie verstand ...
... doch wo ?


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BeitragVerfasst: 4.10.02, 01:19 
Einsiedler
Einsiedler

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Wohnort: Nine Hells
Stundenlang sitze ich hier schon vor dem Stein, eigendlich habe ich schon lange aufgegeben einen sinn in dem Muster zu erkennen. Andere Lösung ! Daran muß ich denken, aber es ist so schwer.
ich bräuchte eine Hexe die mir gewillt ist zu helfen, aber das ist schwachsinn keine Hexe würde eine andere verraten oder hintergehen. Abgesehen davon kenne ich nur Isodora .. persönlich.
Jemand anderes muß her jemand der sich mit Hexen auskennt, jemand vor dem die Hexen keine Geheimnisse haben, jemand der die Art der Hexen vollständig versteht.

Dann schießt es mir durch den Kopf eine Idee, sie gleicht mehr einem Strohhalm als einer wirklichen Rettung aber ich muß es versuchen. Isodora erzählte einst das die Hexen eng mit den Wald- oder auch Auelfen verbunden sind.
Vielleicht kann mit eine Aue helfen ...
Sie kennt eine .. ich muß zu ihr, ich weiß zwar von ihren Abneigungen gegenüber den Elfen aber ich muß es versuchen um Isodoras willen.

Sie ist verlässlicher als der Hahn am Morgen, immer wenn ich sie brauche ist sie da. Kommt einfach die Straße herunter und kommt zu mir.
Ich erzählte ihr von meinem Plan und die Bitte an sie. wie erwartet war sie nciht erfreut, sogar war sie fast aufgebracht. Aber nicht das sie sich über die Bitte aufregte, sie wollte mich von der Idee abbringen das die Elfen mir eine Hilfe sein könnten. Lug, Intriege und Verrat wären ihre Mittel und wege aber eine Hilfe wären sie nicht. Sie würden mich nur ins Unglück stürtzen.
Sie versuchte mir andere Lösungen zu zeigen. Die Magier sollten den Stein untersuchen. Aber darin sehe ich weder Hoffnung noch würe ich es sehr begrüßen wieder die Hilfe des Turms in Anspruch zu nehmen. Dann traf sie wie so oft einen kritischen Punkt:

"Warum ich nicht das Übel an der Wurzel anpacken würde."

Hugin ... den gar ausmachen ... ?

Ich hätte nie über eine solche Sache nachgedacht, noch wäre ich je auf die Idee gekommen. Ich habe ihn nur ein oder zwei mal gesehen und doch spüre ich wie der Hass in mir aufsteigt und mir süß zuflüstert, wie gut diese Idee sei.

"Du weißt das du auf meine Hilfe zählen kannst."

Sie würde sogar das für mich tun. Ich sage ihr das ich über ihre Vorschläge nachdenke.
Danach blicke ich ihr einfach starr in ihr verunstalltetes Gesicht, weit fort geschritten ist das was mit ihr passiert. Ich wollte versuchen ihr zu helfen, aber unsere Freundschaft ist eine Verbale mit Taten, keine Freundschaft der Nähe. Trotz alle dem hat sie einen großen Platz in meinem Herzen, ich hoffe das sie noch lange einfach hinter mir auftaucht und meine Sorgen von mir nimmt.


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