Ruhig sitzt eine zarte Gestalt an einem Bett in einem kleinen Häuschen das etwas abgelegen im Wald liegt.
Langsam und zärtlich streicht sie dem Mann der dort auf dem Bett reglos mit offenen Augen liegt über die Wange,
dabei läuft ihr eine kleine Träne über die Wange.
Der Mann selbst, ruht mit offnen Augen und doch leerem Blick neben Ihr und scheint sie nicht wahrzunehmen. Mit einem Gedankenverlorenen Blick sieht sie aus dem Fenster und denkt an Ihre Vergangenheit, die Liebe die sie für ihn fühlt und er für sie. Die Jahre des Glücks die ihr geschenkt wurden und doch früher als es ihr Wunsch war zu Ende ging.
Alles begann mit seinen Experimenten, alten Formeln und Schriften, einige empfand sie jetzt schon bedrohlicher noch bevor sie beschworen wurden.
Langsam rutscht sie etwas hinab und legt sich neben ihn hin, Ihren Kopf an seiner Schulter und eine Hand auf seiner Brust verweilend. Sie schließt die Augen und einige Gedanken huschen durch ihren Geist…..früher, ihre Brüder und Schwestern und auch Avindhrell selbst…...
Als sie eintraf, auf der Suche nach ihm, um ihm zu helfen, ihn zu befreien und das, das ihn beherrschte für immer zu verbannen, selbst wenn es ihr leben kosten würde, war sie wie gebannt, denn das, was sie befürchtete hatte schon begonnen.
Reste eines Überfalles von Trollen und Riesen waren zu erkennen, einige der ihren versuchten das Dorf zu schützen. Überall waren Trümmer zu erkennen,
die Türen aufgebrochen durch die unbändige Kraft dieser Kreaturen die Türrahmen selbst gesprengt, die Möbel durcheinander geworfen und fast alle zerbrochen und zerstört.
Dann erblickte sie ihn, die Tränen bahnten sich langsam den Weg über ihre Wangen bei seinem Anblick, die Grausamkeit, der Hass der in seinen Augen loderte, doch wusste sie das es nicht sein wahres selbst war das hier handelte. Der Schmerz durchzuckte sie jedes Mal wie ein Blitz wenn sie Ihren Liebsten Anblickte.
Der Körper, das Aussehen war wie früher, als sie ihn kennen lernte, nichts schien sich verändert zu haben. Doch dann, bei einem Blick in seine Augen wusste sie, es war nichts von seinen wahren Gefühlen darin zu erkennen, nur purer Hass und Gewalt.
Sein Blick wanderte umher im Dorf, suchend nach etwas das er tief in seinem Inneren spürte. Alles das, was er machte musste er aus dem tiefen inneren mit ansehen, unfähig zu handeln oder einzugreifen. Hilflos und gefesselt war sein Geist in diesem Körper.
Langsam löste sich ihr Blick von ihm und sie Schritt unerkannt über die Trümmer des Dorfes hinaus, um selbst nicht von ihm gefangen zu werden. Den Stein, den sie, wie er auch vor langem, in die Kraft aus der nun dieses Dunkel seine Macht schöpfte, eintauchen lies, hielt sie fest, fast schon krampfhaft vor ihrer Brust und lief weit in den Wald hinein.
Kraftlos und erschöpft lies sie sich auf die Knie fallen, ihr Gesicht Tränen überströmt und voller Trauer.
Langsam lies sie sich in das Moos sinken, die Hände vor das Gesicht gehalten zuckte Ihr Körper immer wieder zusammen. Langsam hob sie den Kopf etwas an und blickte über den Waldboden, der Schleier der sie umgab begann langsam zu fallen. Die Vögel verstummten für einen Moment und kein Laut war zu hören, als würden sie die Gefühle der Trauer mit ihr teilen. Ein leichtes stupsen lies sie herumfahren, doch ihre Züge milderten sich wieder als sie ein Reh erblickte das zu ihr gekommen war und einen kleinen Zweig neben ihr
ablegte.
Langsam hob sie den Kopf an und blickte in das Gesicht des Tieres, dessen Augen spiegelten Frieden, Geborgenheit und Hoffnung wieder.
Lachend, grölend und fast schon geifernd stand er mitten im Verwüsteten Dorf.
Die Elfen selbst, noch damit beschäftigt auch die letzten Trolle zu vertreiben die er dazu Missbrauchte dieses Dorf anzugreifen.
Seine Hand glitt in die Innentasche seiner Weste und er zog einen Stein hervor. Er mochte der, der Elfe in der Form gleichen, doch erkannte man sofort das nur Tod und Vernichtung von ihm ausging.
Langsam legte er diesen Ersten Stein ab und wob ein Netz dunkler Magie darum. Langsam schritten die ersten Untoten aus dem dunklen Schein des Steines hervor um sofort damit zu beginnen alles Leben zu vernichten und Schrecken und Angst zu verbreiten.
