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 Betreff des Beitrags: Erinnerungen....
BeitragVerfasst: 27.10.02, 15:16 
Altratler
Altratler

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Ruhig sitzt eine zarte Gestalt an einem Bett in einem kleinen Häuschen das etwas abgelegen im Wald liegt.
Langsam und zärtlich streicht sie dem Mann der dort auf dem Bett reglos mit offenen Augen liegt über die Wange,
dabei läuft ihr eine kleine Träne über die Wange.
Der Mann selbst, ruht mit offnen Augen und doch leerem Blick neben Ihr und scheint sie nicht wahrzunehmen. Mit einem Gedankenverlorenen Blick sieht sie aus dem Fenster und denkt an Ihre Vergangenheit, die Liebe die sie für ihn fühlt und er für sie. Die Jahre des Glücks die ihr geschenkt wurden und doch früher als es ihr Wunsch war zu Ende ging.
Alles begann mit seinen Experimenten, alten Formeln und Schriften, einige empfand sie jetzt schon bedrohlicher noch bevor sie beschworen wurden.
Langsam rutscht sie etwas hinab und legt sich neben ihn hin, Ihren Kopf an seiner Schulter und eine Hand auf seiner Brust verweilend. Sie schließt die Augen und einige Gedanken huschen durch ihren Geist…..früher, ihre Brüder und Schwestern und auch Avindhrell selbst…...
Als sie eintraf, auf der Suche nach ihm, um ihm zu helfen, ihn zu befreien und das, das ihn beherrschte für immer zu verbannen, selbst wenn es ihr leben kosten würde, war sie wie gebannt, denn das, was sie befürchtete hatte schon begonnen.
Reste eines Überfalles von Trollen und Riesen waren zu erkennen, einige der ihren versuchten das Dorf zu schützen. Überall waren Trümmer zu erkennen,
die Türen aufgebrochen durch die unbändige Kraft dieser Kreaturen die Türrahmen selbst gesprengt, die Möbel durcheinander geworfen und fast alle zerbrochen und zerstört.
Dann erblickte sie ihn, die Tränen bahnten sich langsam den Weg über ihre Wangen bei seinem Anblick, die Grausamkeit, der Hass der in seinen Augen loderte, doch wusste sie das es nicht sein wahres selbst war das hier handelte. Der Schmerz durchzuckte sie jedes Mal wie ein Blitz wenn sie Ihren Liebsten Anblickte.
Der Körper, das Aussehen war wie früher, als sie ihn kennen lernte, nichts schien sich verändert zu haben. Doch dann, bei einem Blick in seine Augen wusste sie, es war nichts von seinen wahren Gefühlen darin zu erkennen, nur purer Hass und Gewalt.
Sein Blick wanderte umher im Dorf, suchend nach etwas das er tief in seinem Inneren spürte. Alles das, was er machte musste er aus dem tiefen inneren mit ansehen, unfähig zu handeln oder einzugreifen. Hilflos und gefesselt war sein Geist in diesem Körper.
Langsam löste sich ihr Blick von ihm und sie Schritt unerkannt über die Trümmer des Dorfes hinaus, um selbst nicht von ihm gefangen zu werden. Den Stein, den sie, wie er auch vor langem, in die Kraft aus der nun dieses Dunkel seine Macht schöpfte, eintauchen lies, hielt sie fest, fast schon krampfhaft vor ihrer Brust und lief weit in den Wald hinein.
Kraftlos und erschöpft lies sie sich auf die Knie fallen, ihr Gesicht Tränen überströmt und voller Trauer.
Langsam lies sie sich in das Moos sinken, die Hände vor das Gesicht gehalten zuckte Ihr Körper immer wieder zusammen. Langsam hob sie den Kopf etwas an und blickte über den Waldboden, der Schleier der sie umgab begann langsam zu fallen. Die Vögel verstummten für einen Moment und kein Laut war zu hören, als würden sie die Gefühle der Trauer mit ihr teilen. Ein leichtes stupsen lies sie herumfahren, doch ihre Züge milderten sich wieder als sie ein Reh erblickte das zu ihr gekommen war und einen kleinen Zweig neben ihr
ablegte.
Langsam hob sie den Kopf an und blickte in das Gesicht des Tieres, dessen Augen spiegelten Frieden, Geborgenheit und Hoffnung wieder.
Lachend, grölend und fast schon geifernd stand er mitten im Verwüsteten Dorf.
Die Elfen selbst, noch damit beschäftigt auch die letzten Trolle zu vertreiben die er dazu Missbrauchte dieses Dorf anzugreifen.
Seine Hand glitt in die Innentasche seiner Weste und er zog einen Stein hervor. Er mochte der, der Elfe in der Form gleichen, doch erkannte man sofort das nur Tod und Vernichtung von ihm ausging.
Langsam legte er diesen Ersten Stein ab und wob ein Netz dunkler Magie darum. Langsam schritten die ersten Untoten aus dem dunklen Schein des Steines hervor um sofort damit zu beginnen alles Leben zu vernichten und Schrecken und Angst zu verbreiten.


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BeitragVerfasst: 28.10.02, 03:17 
Altratler
Altratler

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Beiträge: 1430
Wohnort: Österreich
Sanft weht eine Brise über das mit Schilf bedecktes Ufer eines kleinen See, der umgeben von einem dichten Wald ist, nur mit einem kleinen Unscheinbaren Waldweg zu erreichen.
Hier und da hört man Vogelgezwitscher und unzählige andere Tierlaute, unverkennbar, das der Frühling seinen Einzug hält.
Nicht weit davon, etwas in den Wald hineingebaut, steht eine kleine Holzhütte, von Efeu und anderen Klettergewächsen umhüllt, nur ein leichter Faden von Rauch der aus dem Schornstein dringt, lässt vermuten das sie bewohnt ist.
Unweit davon auf einem kleinen Fleckchen Wiese, sieht man einen kleinen Korb der auf einer Decke steht, aus dem der Duft eines frischen Waldbeerenkuchens einem in die Nase steigt. Auch die Besitzer dessen scheinen nicht weit zu sein, sie tummeln sich im noch ein wenig kühlen Nass.

Langsam schritt er über die Trümmer des einst so Prachtvollen Dorfes, keines der Tiere die sich sonst dort tummelten, war noch da. Alle witterten sie die große Gefahr die auf das Dorf zukam.
Er kniete sich nieder und legte etwas auf den Boden, kurz darauf sprach er alte mystische und furcht erregend klingende Worte zu einem Zauber geformt aus. Der Boden vor ihm auf dem der kleine und doch noch unscheinbare Stein lag, begann zu knistern, das Gras herum verwelkte und begann fast gleichzeitig zu faulen.
Die Augen Tarundi’s glühten vor Hass und fast verrückter Wut auf als ein glimmen zu über der Stelle zu erkennen war.
Fast wie aus dem nichts, schien sich das Skelett seinen Weg knirschend aus dem glühen zu bahnen um seinen dunklen Trieben nachzukommen und dem Herrn zu dienen der es gerufen hatte.

Sie tauchte in das Wasser unter und tauchte ein Stück um vor ihm wieder hochzukommen. Man sah die langen wellenden blonden Haare die liebevoll geflechtet mit den Blumen des Frühlings und den Blättern des Waldes geschmückt waren und darunter zwei angespitzte Ohren.
Langsam schmiegt sie sich an ihn um ihm, der sie mit einem glitzern der Liebe in den Augen ansah, zu küssen.
Anders als sie, hatte er Ohren die zu einem Menschen passten, und wenn man genauer hinsah, konnte man auch erkennen das es sich dabei um einen Menschen von etwa 20 Jahren handeln musste der die jung und anmutig aussehende Elfe sanft und liebevoll in den Händen hielt.
Die Luft um sie herum schien in dem für sie fast unendlich dauernden Moment des Kusses förmlich zu flirren. Fast schon in Zeitlupe entließ er sie aus seiner Umarmung, wobei sich ihre Blicke nicht trennten in der Hoffnung dieser Moment der Vollkommenheit würde ewig halten.
Nach einigen Minuten die der Unendlichkeit nahe kommen mussten hob sie leise die Stimme an, jedoch nur ein flüstern und nur ein Wort das mehr als alle Sätze in diesem Moment aussagen könnten: Niah.

Aus der Ferne behütet hinter den Zweigen eines Baumes beobachtete sie ihn. Es schmerzte sie selbst, als würden tausend Nadeln in ihr Herz getrieben, bei jeder Bösartigkeit die das Wesen zu dem er geworden war, das ihn beherrschte, beging.
Sie beobachtete ihre Brüder und Schwestern genau, die in den Trümmern herumirrten um sicher zu gehen dass niemand von ihnen verletzt war. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf eine Gruppe die sie vorhin sah. Ein leises summen umgab sie und die Umgebung schien um sie herum zu verschwimmen, für einige Momente sah es so aus als wäre sie in eine tiefe Öffnung gefallen die kein Licht herein lies. Doch bevor das Dunkel sich voll ausbreiten konnte, erfüllte erst verschwommen und dann immer wirklicher werdend eine andere Umgebung, fern ab von ihrem Versteck und mitten in der Gruppe derer, an die sie so intensiv dachte.
Nachdem sie die Augen öffnete, erhob sie sich langsam und wandelte zwischen ihnen umher. Die, die sie liebte und als ihr Volk ansah, schienen sich ihrer Gefahr noch nicht vollends bewusst geworden zu sein. Sie wussten nicht mit wem sie es zu tun hatten, noch nicht….
Leise aber bestimmt, schritt sie auf eine Elfe mit langem schwarzem Haar zu. Sie schien eine besondere Begabung zu haben, vielleicht konnte sie sie erreichen und sie warnen vor dem, was kommen würde, was unaufhaltsam war, wenn die Gemeinschaft nicht stark genug war, dem entgegenzuwirken.
Leises flüstern kroch in das Ohr der Elfe, die den Namen Miriamel trug, nur ein Wort und doch alles beinhaltend: „Gefahr…“ .

Mit einem zischenden Geräusch das durch das Geäst huschte, krachte ein Ballförmiges brennendes Geschoß auf das Schild eines mit einer offenbar nur schlecht versorgten Narbe im Gesicht befindlichen Mannes der von seiner Kleidung so aussah als wenn er nicht unbedingt zum gehobenen Stand der Gesellschaft gehören würde.
An diesem doch belebten Markt eines kleineren Dorfes das sich ganz gut gemustert hatte vom allgemeinen Baustil, schien dies für rege Aufmerksamkeit zu sorgen.
Ein paar der Leute die um sie herum standen sprangen fast panisch zur Seite, einige andere schrieen kurz auf und suchten auch das Weite. Tarundi’s Blick, der mit einem geheimnisvollen Murmeln den zweiten dieser Geschoße beschwor und vor seiner Hand hielt, als würde er auf etwas warten, verweilte stählern und sich seiner Sache scheinbar sicher auf dem anderen Mann, dessen Gesichtsausdruck im ersten Moment aussah als wäre er dem Tod eben noch von der Schippe gesprungen.
Nur einige Augenblicke darauf hörte man schon das knirschen von Lederrüstungen und einige male das typische Geräusch wenn jemand sein Schwert aus der Scheide zog. Aus der Menge lösten sich dann die Personen von denen dieses Geräusch zu kommen, schien, die Stadtwache, alarmiert durch den Knall und die Schreie der Leute auf dem Markt.


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Zuletzt geändert von Mathias: 28.10.02, 03:17, insgesamt 1-mal geändert.

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