Siebenwindhomepage   Siebenwindforen  
Aktuelle Zeit: 12.02.26, 13:02

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Donarius
BeitragVerfasst: 10.06.03, 22:25 
Bürger
Bürger

Registriert: 11.01.02, 10:21
Beiträge: 358
Als Donarius in sein Gemach geht, entdeckt er, dass auf seinem Nachtlager ein Brief liegt. Bei näherer BEtrachtung fällt auf, dass er durch viele Hände gegangen ist, und wahrscheinlich schon sehr lange unterwegs ist, denn der Umschlag ist sehr schmutzig und leicht eingerissen. Dennoch macht der Brief den Eindruck, dass er nicht geöffnet geschweide denn gelesen wurde. Als der Brief geöffnet wird, fällt ein Pergament heraus, welches von höchster Qualität und reinheit zu seion scheint. Auf dem pergament sind fein säuberlich und mit geschwungenen Buchstaben geschrieben.

Seid mir gegrüßt werter Freund...
Es ist also doch geschehen... ihr habt Rohehaven wieder dem rechtmäßigen Herrschern entrissen. Ich weiß nicht, ob ich euch dafür beglückwünschen oder mein Mitleid ausdrücken soll, denn ihr habt nun den Kreig zum Ausbruch gebracht. Inwiefern sich dieser Krieg für euch Auswirken wird, vermag ich zu dieser Stunde nicht zu sagen, doch wird viel Blut auf beiden Seiten vergossen werden und beide Seiten werden Freunde, Brüder und Verwandte verlieren.
Ihr fragt euch sicher warum ich euch schreibe. Nun ich möchte euch etwas anbeiten, denn auch so verschieden unsere Ziele auch sein mögen, so bedroht sind sie! Es ist nicht euer falscher Glaube, oder unser Kampf für die Wahrheit der uns alle in den Untergang treiben wird, es ist die Saat des Frevels, die uns beide verfolgt, es ist die Saat, die nicht von den niederen Götter und ihrem Gottkönig ausgeht, sondern es ist die verfluchte Art der Elemente! Während ich dies schreibe scharen sie immer mehr Anhänger um sich, entreißen sie denen, den sie vorherbestimtm sind und verstärken so ihre eigene Macht. Wenn der Pöbel aufhört an Angamon zu glauben, wird er sich auch von euch abwenden werter Donarius, er wird aus euren Kirchen Ställe machen und eure Tempel mit Dreck und Ausscheidungen als Huldigung an die Elemente beschmieren. Ich habe euch daher einen Vorschlag zu machen, lasst uns, auch wenn es euch sicherlich schwerer fallen wird als mir, die Waffen niederlegen, und sie dann gemeinsam im Kampf gegen die Empokömmlinge erheben, sie zerschmettern und ihnen die wahre Macht zeigen. Danach können wir wie gewohnt weiter streiten, denn dies ist schließlich eure Bestimmung. Ihr könnt mir eine Nachricht hinterlassen. In Brandenstein, denn dies wird die letzte stehenede Stadt sein. Verbrennt dieses Pergament in eurem Kamin und hinterlasst mir eine Nachricht unter der vorderen Brücke.

Satai

P.S. Ich hoffe die Narbe an eurem Hals ist gut verheilt.


Zuletzt geändert von Thorwin Eiswolf: 10.06.03, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.06.03, 23:15 
Festlandbewohner
Festlandbewohner
Benutzeravatar

Registriert: 28.01.02, 17:21
Beiträge: 1213
Wohnort: Berlin
*unwillkürlcih greift er sich an den Hals und streichelt die Narbe an ihm, mehrmals tippt er mit der Seite des Pergaments gegen die Lippen während er aus dem Fenster schaut, dann atmet er durch und geht zum Kamin um das Stück sorgsam zu verbrennen, weiss er doch um die Inquisition im eigenen Haus und ihrer Methoden, die er selbst gelehrt hat, dann setzt er sich an seinen schwach beleuchteten Tisch und schreibt einen Brief um ihn noch in selber Nacht zu hinterlegen an beschriebener Stelle*
So der Finder ihn öffnet, liest er folgendes:

Hochgeschätzer Herr,

wahrlich lang vergangen sind die Tage unseres letzten Treffens und wahrlich viele Tote haben wir verursacht, durch Starrsinn die einen und durch Entschlossenheit und Mut die anderen. Nun das Rad der Geschichte dreht sich weiter und ihr scheint der Situation hier in Brandenstein wohl bewusst, trotz der Ferne in eurer Feste. Nun denn um euer Schreiben zu beantworten mir wäre daran gelegen euch zu treffen um über das Reglement einer Pause zu reden. Hierzu schlage ich vor, dass ihr an geneigtem Tage, an dem ihr euch in Brandenstein befindet, mir ein Zeichen zukommen lasst und man sich ungezwungen am Hafen zu Beginn der Dunkelphase des 7. Zyklusses im Hafen trifft, allein.

mit vorzüglicher Hochachtung
DD

PS: Ich erlaube mir nachzufragen ob ihr das Buch über die Viere ausgelesen habt und nunmehr gefeit seid einer disputatio standzuhalten.

_________________
"Es wird der Diamant an sich selbst nur erkannt.
Denken lernst du im Denken, das Wahre erkennst du am Wahren.
Liebe nur, wenn du schon liebst, nichts durch die bloße Kritik."
Ludwig Feuerbach


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.06.03, 23:22 
Bürger
Bürger

Registriert: 11.01.02, 10:21
Beiträge: 358
Hastig reicht man ihm den Brief.
Die Frage ob er gesehen wurde wird mit einem Kopfschütteln verneint. Dann verschwindet der Schatten in selbigen.

Endlich. hallte es durch die kalten Steinmauern der Festung.


Zuletzt geändert von Thorwin Eiswolf: 10.06.03, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.06.03, 23:46 
Festlandbewohner
Festlandbewohner
Benutzeravatar

Registriert: 28.01.02, 17:21
Beiträge: 1213
Wohnort: Berlin
*Die ganze Nacht durchwachte er im Schrein und dachte nach ob der Entscheidungen die anstanden, ein Schachbrett stand vor ihm, welches er seit langer Zeit besass und betrachtete die Figuren und setzte einige Positionen und betrachtete sie, da waren die Ritter, die Geweihten, die Bauern, die vier Festungen und vielerlei was es auch hiernieden gab. Dann sprach er zu sich selbst: "Nicht umsonst hat Astrael seinem Bruder Bellum dies Spiel zum Geschenk gemacht, alles was in der Strategie wichtig ist, ist hier zu lernen, doch muss man alle Positionen kennen und die nächsten Züge durchdenken, steh mir bei Astrael, dass ich sie richtig bedacht habe!"*

_________________
"Es wird der Diamant an sich selbst nur erkannt.
Denken lernst du im Denken, das Wahre erkennst du am Wahren.
Liebe nur, wenn du schon liebst, nichts durch die bloße Kritik."
Ludwig Feuerbach


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.06.03, 21:41 
Bürger
Bürger

Registriert: 11.01.02, 10:21
Beiträge: 358
Zu später Stunde wird ein Brief an den Herren Donarius gereicht. Auf dem Brief prangt deutlich das Wappen der Inquisition und selbst im dunkelroten Wachs, dass den Bref zusammenhält ist das Siegel der Inquisition gestanzt. Im Umschlag befindet sich ein feines Pergament mit dem Wasserzeichen der Inquisition. Auf dem Umschlag steht noch folgender Vermerk.
Streng vertraulich, nur von Herrn Donarius zu öffnen
Der Text auf dem eigentlichen Brief lautet wie folgt:
Verzeiht, mir diese Charade, aber die Zeiten sind hart und erforden diese Maßnahmen. Seid euch gewiss, dass man in euren Reihen nur darauf wartet etwas gegen euch zu unternehmen, selbst in euren so heiligen Reihen gibt es welche, die weltliche Macht über alles stellen.
Ich habe mich gefreut endlich eine Antwort von euch zu erhalten. Ich haate schon nicht mehr damit gerechnet, doch umso mehr freue ich mich nun über eure Antwort. Das Buch welche ihr mir empfahlt war recht amüsant und kurzweilig, und es hat mich doch sehr zum Schmunzeln gebracht, mit welchen Spukgeschichten eure Schreiber die Wahrheit verdrehen. Den gemeinen Pöbel mag es beeidrucken, doch jemanden der die Wahrheit kennt kann dem kaum mehr als ein Lächeln abringen. Um euch zu zeigen was Wahr ist, habe ich euch eine Seite aus einem alten Buch mit beigefügt, ein Buch dass so alt ist, dass es heißt es wurde zum Anbeginn der Menschheit von den Göttern, jawohl von euren Göttern, diktiert und von Menschen aufgeschrieben.

Tatsächlich liegt in dem Brief eine alte, steife Pergamentseite, und deutlich kann man erkennen, dass sie schon etliche Jahrhunderte auf dem Buckel hat, denn es ist in der alten Sprache geschrieben und an einigen Stellen scheint die Tinte schon abzubröckeln, aber man kann noch folgendes lesen:

Und es geschah, dass der Krieger gierig wurde
Er gierte nicht nach Mord wie sonst
Sondern nach Fleisch und es geschah
Dass die Liebende seiner Gier erlag
Und der Krieger und die Liebende gaben sich dem Fleische hin
Doch sie zeugten nicht Krieg, wie es der Krieger wollte, noch Liebe wie es die Liebende sehnlichst wünschte
Sie ihre Gier schuf Geborgenheit
Und es ward ein schönes Kind, Brüder der Liebenden und des Kriegers frohlockten
Doch fraß der Keim der Schmach an Krieger und Liebender
Und so geschah es, dass Geborgenheit mit Füßen getreten ward
Und der Himmel schrie und weinte, als die Götter den Hass schufen

Dann hört die Seite auf.
Ich hoffe ihr seid in der Lage die Schrift zu lesen, doch sollte es einem Manne eures Wesens ein leichtes sein jene Schriften zu entziffern.
Zu eurem Vorschlag. Für ein Person meines Standes, ist es zur Zeit ziemlich schwer längerfristig ein Treffen mit euch zu planen. Ich würde euch daher vorschlagen mich spontan zu treffen. Ich werde euch einfach ansprechen und ihr werdet wissen mit wem ihr sprecht. Oder schlagt ihr etwas anderes vor?
Weiterhin würde mich interessieren ob wir gemeinsam gegen die Elemten und diese Anhänger der Alten vorgehen sollten. Diese Spinner graben uns die wahrlich Gläubigen ab und schwächen sowohl euch als auch uns mit ihrer Ketzerei. Ihr wisst so gut wie ich dass es nur die Vier Götter und ihren Gottkönig gibt. Es kann einfach nicht sein, dass sie uns wie Lügner abstrafen.
Bitte lasst mir auf die gewohnte Art und Weise eine Nachricht zukommen.
Zum Abschluss meines Schreibens noch etwas persönliches. Wie ich Eingangs erwähnt habe, trachtet man in euren Reihen nach eurem Posten. Seid vorsichtig, achtet auf die Krähen!
Und nochetwas, ihr solltet nicht so sehr auf die Anhänger des einen im euren Rücken achten, denn derjeniger der stets nach Hinten sieht, wird aus den eigenen Reihen von vorne erdolcht.

Freund


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.06.03, 21:53 
Festlandbewohner
Festlandbewohner
Benutzeravatar

Registriert: 28.01.02, 17:21
Beiträge: 1213
Wohnort: Berlin
*er weinte, lange weinte er, dann stand er auf und rezitierte ein Gedicht, welches er immer im Herzen bei sich trug*

TENEBRAE

Nah sind wir Herr,
nahe und greifbar.

Gegriffen schon, Herr,
ineinander verkrallt, als wär
der Leib eines jeden von uns
dein Leib, Herr.

Bete, Herr,
bete zu uns,
wir sind nah.

Windschief gingen wir hin,
gingen wir hin, uns zu bücken
nach Mulde und Maar.

Zur Tränke gingen wir, Herr.

Es war Blut, es war,
was du vergossen, Herr.

Es glänzte.

Es warf uns dein Bild in die Augen, Herr,
Augen und Mund stehn so offen und leer, Herr.

Wir haben getrunken, Herr.
Das Blut und das Bild, das im Blut war, Herr.

Bete, Herr.
Wir sind nah.

*dann setzte er ein Pergament auf und schrieb an den Freund*

Werter Freund,
mir ist wohl bekannt, dass ich von solcherlei Freunden umgeben bin, dass ich keine Feinde mehr bedarf, und ich werde euren Rat achten.
Euer Vorschlag des spontanen Treffens scheint mir angemessen und ich werde eurer harren. Die Geschicke der Elementarkultisten werden von mir weiterhin beobachtet und man wird sicher eine Lösung finden, welche uns adäquat erscheinen wird.
Weiterhin freut es mich, dass ihr das Buch, welches mich Jahre meines Lebens begleitet hat, zur Kurzweil gereichte und ihre Lehren aus diesem zoget, die mir von euch zugesandten Verse haben mich sehr traurig gestimmt, sprechen sie doch von einer gänzlichen Missinterpretation des Geschehenen, aber sei es drum, wir haben alle Zeit dies zu klären, hier oder dort, wie es halt kommen wird.
Denn Zeit und Raum spielen keine Rolle.

DD


*das Schreiben liegt an bekannter Stelle*

[ooc: der Autor des Gedichtes ist Paul Celan]

_________________
"Es wird der Diamant an sich selbst nur erkannt.
Denken lernst du im Denken, das Wahre erkennst du am Wahren.
Liebe nur, wenn du schon liebst, nichts durch die bloße Kritik."
Ludwig Feuerbach


Zuletzt geändert von Donarius: 20.06.03, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25.09.03, 15:10 
Festlandbewohner
Festlandbewohner
Benutzeravatar

Registriert: 28.01.02, 17:21
Beiträge: 1213
Wohnort: Berlin
*an altbekannter Stelle liegt ein Schreiben*

Werter Freund,

vieles hat sich geändert, und vieles steht noch an sich zu ändern, sicherlich werdet ihr von meinem Rückzug aus dem 'Geschäft' aus dem Boten erfahren haben, doch will ich euch werter Freund nicht in dem Glauben lassen ihr wäret der Verursacher oder Katalysator gewesen, aber wahr ist, ich bin alt geworden und der Kampf kann von Jüngeren energischer ausgefochten werden.
Wie immer stehe ich euch zum Gespräch zur Verfügung, falls euch euer Gewissen plagt. Ich werde die nächsten Tage in einer Klause ausserhalb Brandensteins verbringen.

Donarius

_________________
"Es wird der Diamant an sich selbst nur erkannt.
Denken lernst du im Denken, das Wahre erkennst du am Wahren.
Liebe nur, wenn du schon liebst, nichts durch die bloße Kritik."
Ludwig Feuerbach


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de