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In finsterer Nacht reitet eine Gestalt verhüllt und in gebeugter Manier duch das Westtor der Stadt Brandenstein, vorbei an Haus und Gehöft, ohne sich umzublicken, auf das Dunkel vertrauend wohl, bis sie das Gräberfeld, welches von keinerlei Stein gezieret, erreicht.
Dort zügelt sie den Rappen, eine salzgetränkte Brise vom Meer bauscht den Mantel auf, wie achtlos lässt der Reiter etwas fallen, und trabt rasch von dannen, diesmal gen Osttor der Stadt.
Ein Stein war es, der liegt nun da, umhüllt von einem Tuche, darunter ein Pergament, und nur wer genau suchet, wird ihn finden können.
Geschrieben steht, in klar erkennbaren Lettern:
"Ein Handel wird getätigt. und dem Brauche folgend, halten wir uns an die guten Sitten. Je zweie werdens sein, der eine Gold, der andere Ware, und beides in der Mitte"
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