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 Betreff des Beitrags: (Etriska) Des Nachts im Schlafsaal...
BeitragVerfasst: 30.10.03, 01:43 
Bürger
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Registriert: 11.10.02, 20:55
Beiträge: 465
Wohnort: In the land of twilight...
Vorsichtig öffnete der junge Mann eines seiner Augen und sah sich im schlafsaal zu Etriska um. Es war tiefe Nacht und ein allgemeines Schnarchen war zu vernehmen. Leise rutschte er aus seinem Bett und die Robe raschelte leicht dabei. Sie hatte ihn verspottet... ihn bedroht... sie würde büssen, das war sicher, auch wenn sie nicht wusste das er es war, der sie büssen ließ. Mit einem verschmitzten Lächeln auf den Zügen zog er ihre Haare aus dem Beutelchen in dem er sie verstaut hatte. Aus seine Robentasche zog er leise einen Löwenzahn, sowie eine Diestel (Welche ihn schon den ganzen Abend in seiner Tasche gestört hatte) und legte die dinge vorsichtig auf sein Bett. Zufrieden nickte er und schlich Barfuss auf Zehenspitzen durch den Schlafsaal. Es war riskant, das wusste er.. aber es war ihm dieses Risiko Wert! Vorsichtig legte er die Dinge auf ihrem Nachttisch ab und holte einen kleinen Mörser hervor. Behutsam zerrieb er die Dinge, das Kratzen des Mörsers auf der hölzernen Oberfläche klang in seinen Ohren so laut wie das Klirren von Klingen in einer Schlacht. Murmelnd rollte sich die Dame vor ihm im Bett von einer Seite auf die Andere und er dachte jeden Moment sein Herz würde zerspringen. Zittrig atmete er aus und rieb vorsichtig weiter... dann verstaute er den Mörser wieder und zog ein kleines, ledernes Etui hervor. Er löste die Kordel, die es verschlossen hielt, und nahm einen Federkiel hervor. Diesen tauchte er vorsichtig in das Gemisch und setzte den benetzten Federkiel an seinen Ring an. Der Ring scheint nahezu makellos, doch bei genauem hinsehen erkennt man eine dünne Furch die sich einmal ringsherum zieht. Behutsam strich er über eben jene, und das Gemisch färbte sich leicht rot, als es sich mit seinem Blut verband... er zog leicht zischend die Luft ein und hielt sie... beugte sich vorsichtig über das zarte, im Schlaf unschuldig aussehende Geschöpf. Er konnte nur hoffen das sie recht fest schlief... doch bei ihrer ,,Arbeit" war er sich recht sicher, sie musste immer erschöpft sein Abends. Vorsichtig zog er den Federkiel über ihre Stirn, sie nur hauchzart berührend, und beschrieb sie mit den beiden Runen ,,Zalgiz" und ,,Jur". Leise atmete er aus, strich die Feder an ihrer Matratze sauber und verstaute sie wieder. Sein Blick fixierte die Runen, als er leise sprach:,, Narra odal, ing zalgiz e jur". Kurz scheint das Blut in einen leichten Fluss zu geraten... und verharrt dann wieder. Genauso leise wie er gekommen war, schlich er wieder zu seinem Bett und legte sich schlafen... sofort fiel er in einen tiefen Schlaf, denn er war inzwischen Aschfahl.. der Zauber hatte ihn viel Kraft gekostet, doch das war es ihm Wert.. diese Närrin... ein unruhiger Schlaf würde sie heute plagen und sie würde keine Erholung finden... und wahrscheinlich mit den Kopfschmerzen, mit denen sie erwacht, morgen nicht arbeiten können.


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