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*wieder einmal wird eine Botschaft unter der Tür durchgeschoben*
Schrecken im Wald über Brandenstein
Es begab sich zum fünften Nachtzyklus, wo ich auf der Suche nach einem Schaf war, welches sich wohl verirrte, auf jeden Fall wars verschwunden, und nimmer aufzufinden, mit dem Namen Kugel, aufgrund der dicken Frisur des Getiers, wo es aussehen lies wie eine Kugel aus lauter Wolle. Lief wohl hinein in das Geholz, das im Norden von Brandenstein gepflanzt ward, bestehend aus Nadelbäumen und anderen schrecklichen Gestalten. Also ich, bei der Nacht, mit der Laterne in der Hand, hinein in das Gestrübb, rufe nach dem Schaf, und ein Mann erscheint plötzlich vor mir.
Der alte Mann, im Gelichter der Laterne ward Wohl ein langer grauer Bart zu erkennen, gehüllt in eine gelbe oder blaue Robe, zusammen mit einem Wolf. Der Alte, gewiss 60 Morsan gelebt zu diesem Zeitpunkt, warnte mich vor Gefahren in dem Gehölz. In dem Wald, so hat der Mann berichtet, gibt es grausige Schrecklichkeiten, man kann dort sein Leben verlieren, was auch bereits passiert ist. Allerdings nicht bei dem Mann selber, sondern wohl bei anderen, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr hier waren. Der Gealterte mit dem Bart zeigte mir ein Schild, welches eine Warnung enthielt, auf dass der Wald sehr gefährlich ist, und man dort sein Leben verlassen kann!
Aber ich, auf der Suche nach dem Schaf, erklärte dem Mann, dass er sich nicht fürchten braucht, und mich ruhig begleiten könnte, wenn ich mein Schaf da raushole. Und so brachen wir auf, der Wolf, der alte Mann, und ich, auch genannt Huns Siebzehnrübl, bekannt aufgrund von Unerschrockenheit und einigen anderen Heldentaten! Wir also hinein ins Geholz, als die Gefahr plötzlich im Schein der Laterne am Rande des Lichtkegels näherkam!
Ein Wesen aus Holz, auch genannt Baumwesen, empfing uns in der Dunkelheit des Walds! Groß wie ein Haus, mit einem knorrigen Zweig als Armauswuchs, und Gebeine aus Wurzeln, stand da vor uns zwischen anderem Gesträuch! Langsam bewegte es sich, das Geäst wiegte und knarzte und knorrte im Wind, und auf uns zu! Ich warnte den alten Mann, auf dass er nicht einfach von dem Wesen ergriffen und hinuntergeschlungen oder anders zerbröselt wurde. Der Alte, besonnen von meinen Worten, sprach zu dem Wesen, wobei das Baumgetüm in der Dunkelheit ausharrte, und uns nicht näherkam, auf dass es uns nichts antun mochte. Langsam bewegten wir uns wieder aus dem Wald hinaus, das Wesen aus Holz zurücklassend.
Der Mann meinte, dass wir wohl Glück gehabt hatten, aber dass schon vor uns so mancher in den Wald nur hineinging, aber dann nimmer gesehen ward, und niemals mehr den Rückzug aus dem Geholz antrat. Knochen und anderen Schädel und Teile von erschrockenen Abenteurern sind in dem Wald Wohl zu finden, wo sie gestorben sind, Wohl nicht nur aufgrund von großen Baumwesen, wo die Menschheit dort drin vielleicht nicht gerne sehen mögen.
Und so will ich die feinen Bürger der Stadt Brandenstein, die auch ruhig etwas mehr Milch trinken könnten, warnen, vor dem Wald, auf dass sie dort nicht verloren gehen. Vor allem in der kalten Zeit des Morsans, wo die Sonne Oftmals nicht zu entdecken ist, und wo es überhaupt finsterer und nicht so fröhlich ist, und wo schon mancher von Krankheit und anderen Schrecklichkeiten dahingerafft wurde, sollte man immer genügend Milch trinken! Besonders gesund ist an dieser Stelle Ziegenmilch, wo man zum Beispiel in Brandenstein auf dem Marktpatz Oftmals erwerben kann! Auf für hochachtungsvolle Dwarschims ist diese Milch hervorragend geeignet, aufgrund der praktischen Eigenschaft, dass man sie gut mit Bier verdünnen kann, auf dass sie jedem gut schmecken kann, so wie er sie macht.
Haltet Euch lieber fern von dem Wald im Norden Brandensteins, aufgrund schrecklicher Wesen und anderer Gefahren, die dort lauern!
Huns
Zuletzt geändert von Huns Siebzehnrübl: 9.03.05, 19:03, insgesamt 1-mal geändert.
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