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Eine leicht rötliche Spur zog sich am heutigen Tage in der Mitte des fünften Dunkelzyklus durch den Goldquell. Kurz darauf war sie wieder verschwunden.
Was nicht verschwunden ist, ist die kopflose Leiche, die nun vor dem Gitter nach Brandenstein unter Wasser fest steckt. Vielleicht kann man sie hin und wieder auf und ab wippen sehen, der bräunliche Umhang, die Weiße Tunika...
Sollte man trotz des starken Gestankes nach Erbrochenem und Alkohol das Bedürfnis haben, sich diese Leiche einmal näher anzusehen, so stellt man fest, dass der Kopf abgeschnitten sein muss. Gegenüber dieser Wunde kommen einem das faustgroße Loch in der Brust und der darin steckende, zersplitterte Glasbolzen schon fast harmlos vor.
Auch die deutliche sichtbare Blutspur im Gras zwischen der Bühne im Wald vor Brandenstein und dem Ufer des Flußes könnte verdächtig wirken.
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