Siebenwindhomepage   Siebenwindforen  
Aktuelle Zeit: 5.05.26, 20:17

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 4 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Briefe aus Bernstein.
BeitragVerfasst: 24.04.05, 18:21 
Designer
Designer
Benutzeravatar

Registriert: 23.10.03, 23:33
Beiträge: 712
Wohnort: Irland
*Weit über zwei Monde nach dem Aufbruch von Valentin Varus, zu einer Kleinen Abtei an den unwegsamen Hängen des Phönixgebirges. Erreicht ein Kleines Handelschiff den Hafen von Brandenstein. Eine schmächtige und Betagte Seefrau, aus der Mannschaft des Schiffes trägt eine Metallene und Unverzierte, fast ebene und Schmucklose, Schatulle zur Kapelle der Heiligen Viergöttlichen Kirche. Sie übergibt diese „Fracht“ wie sie es nannte an Sanduros Mantaris. Wohl nur für ihn bestimmt zu sein scheint sie? Denn prangt ein Siegel des Ordo Astraeli auf einer Seite der Metallene Schatulle, begleitet daneben von einem etwas kleineren Siegel eines ihn wohl bekannten Abtes. So man die Schatulle öffnet erkennt man zu drei, jeweils mit einem Wachssiegel geschlossene Briefumschläge. Jeder Umschlag trägt, säuberlich Geschrieben, je einen Namen auf der Vorderseite: „Sanduros Mantaris“, „Aelwin“, „Solos Nhergas“. So Sanduros „seinen“ Brief öffnet erkennt er zwei Pergamente. Die Pergamente sind aus einfacher Arbeitung. Geschrieben wurde fein säuberlich und Gerade zu exakt, mit leicht Bläulicher Gallustinte. Die Tinte mag aber wohl wegen der Langen Reise bereits jeglichen Glanz verloren haben.*


Diozöse Bernstein, Mittentag der 18. Duler 16. n. Hilgorad

Astrael zur Allhöchsten Lobpreisung und ehr, in seiner unendlichen Weisheit und Klarheit, euer Hochwürden, Vater Mantaris.

Nun sah ich schon einige Male, Fela Auf- und Untergehen an diesem Orte hier. Wo hin Ihr mich vertrauensvoll entsandt habt. Aber zu erst einmal möchte ich Euch bitten Vater. Bruder Aelwin und Ihrer Ehren Lehnsrichterin Nhergas, Ihre Umschläge jeweils persönlich und Ungeöffnet zu überreichen. Ich solle euch auch hiermit freundlichst vom Abt dieser Abtei und Leiter der Bruderschaft des Buches, Meister Zoranius, Grüßen.

Seit Wochen nun schon sitze ich gebeugt über den Denn Schätzen der Abtei. Und schmerzen mir auch schon oft grausig die Augen so kann ich nicht ablassen davon. So viel Neues an Erkenntnis und Verstehen, auch wenn das Alter dieses „Neuen“, meines zu meist um das Hundteerfache übersteigt. Ich bin zufrieden und mir wurde Eure schriftliche Bitte die ich bei mir trug gewährt. Täglich sichte ich neue Werke, auch wenn schon oft voll dicken Staub. Auch wenn ich niemals alles werde lesen und begreifen können. Denn allein die Größe dieser Lagerstätte und Sicheren Hort des Wissens, würde wohl die Zeit einer Ära übersteigen, sie alle zu sichten. Doch Astrael sei es Gedankt, Vater. Mir wurde eine Novizin der Abtei vorerst zur Obhut unterstellt. Sie hilft mir mich in der Großen Bibliothek der Bruderschaft des Buches zurecht zufinden und zu suchen. Auch wenn sie bereits seit einigen Götterläufen hier in der Abtei in Demut dient, so bestehen auch einige Zweifel an Ihr. Aber dies brauche ich nun nicht weiter erörtern, den hilft es Ihr wohl wenig. Eines sei aber noch über sie Gesagt, Vater. Sie hat eine sehr Lobenswerte Befähigung im Umgang mit der Zeichenkunst. Und sie kam meiner Bitte nach für euch eine Zeichnung anzufertigen von eurer Alten Lehrstätte. Diese habe ich euch mit diesem Briefe auf einem Weiteren Pergament beigefügt.

Nun lasst mich berichten von meinem auch anderen Streben hier. Der Suche nach der Herkunft. Meinen leiblichen Eltern. Auch wenn immerdar die Heilige Viergöttliche Kirche mein Anfang und Ende sein möge. Ja viele Zweifel hatte ich den Spuren nachzugehen doch musste ich es tun, Vater. Und ich danke euch hier nochmals an dieser Stelle das Ihr mich habt gewähren lassen. Doch leider umsonst und vergebens wahren meine Bemühungen und dem Nachgehen der Hinweise die ich erhielt. Nichts fand ich! Obwohl alles so Klar schien. Sie scheinen fort für immer. Und wohl nie werde ich ihre Namen finden. Niemals wissen wer Sie waren. Wie sie aussahen. Aber ist dies noch wichtig Vater? Denn habe ich hier in dieser Feste des Wissen, die täglich neue Werke bringen und wohl behüten vor den gelegentlichen draußen wütenden, weltlichen Wirren und seinen Irrnissen. Eine Wahrheit gefunden die unbegreiflich mehr wiegt als die Wahrheit über meine Selbst? Hier in mitten dieser Abtei, fühle ich mich geborgen und doch treibt mich etwas. Nur was dies ist habe ich noch nicht im Geiste ergründen können, Vater. Und damit möchte ich diese wenigen Zeilen beschließen und mich zu Abendgebet zurückziehen in die Kapelle. Ich wünsche euch und euren Großen Wirken auf Siebenwind viel Glück und Astraels Segen. In Hoffnung auf ein Wiedersehen mit euch, Vater, irgendwann.

Valentin Varus

*Das Ende des Briefes schmückt eine Feingeschwungene Unterschrift und ein Wachssiegel des Ordo Astraeli*

*Auf dem zweiten Pergament befindet sich eine wohl mit Kohlestift gefertigte Zeichnung*
Bild

_________________

Aktive, gestorbene & inaktive Chars. Klick den Spoiler Knopf! :D
Versteckter Inhalt bzw. Spoiler :
Proud Player of: Talzwerg/Schürfer und Mensch/Krieger & "Do-Gooder"

Morsanacker: Elem Karden – Mensch/Vitamagefälliger Dieb - Verliebte sich in Tzara Rengis, wurde davon in den Wahnsinn getrieben und ist später im Kerker von Brandenstein verblutet, als ihm die Stadtwachen beide Arme abschlugen.

Gelöscht aber unvergessen...
Valentin Varus – Mensch/Geweihter Astraeldiener - Abgereist
Findalóri – Auenelf/Weber des Liedes - Folgte dem Lied zurück nach Miandhrell.
Ebbo Farto – Hobbit/Schneider - Bester Schneider von Etriska. Abgereist nach Oberbeutelstein.
Tarascir Kagonesti - Hochelf - Abgereist
Gresha – Ork/Schneiderin - Abgereist
Amuri Rotblatt – Hochelf/Heilerin - Abgereist
Karon – Mensch/Vitama Novize - Unglücklich verliebt abgereist.


Zuletzt geändert von Equinox: 1.05.05, 01:26, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 1.05.05, 01:32 
Designer
Designer
Benutzeravatar

Registriert: 23.10.03, 23:33
Beiträge: 712
Wohnort: Irland
*So Sanduros, Aelwin „Seinen“ Brief überbringen sollte oder der Umschlag sonst wie geöffnet werde. Kommen zwei schlichte Pergamente zum Vorschein. Beschrieben wurde dieses mit einfacher bläulicher Gallustinte.*


Astrael zum Gruß, geliebter Bruder Aelwin.

Ich wünschte du könntest jetzt bei mir sein, Ma. Auch wenn meine Suche nach meiner Herkunft vergebens wahr. So war doch allein die Reise lohnenswert. Denn ist mir in den Wochen der Mühsamen Suche, auch viele Gutes Wiederfahren. Und möge Astrael nun meine Feder führen um möglichst genau und wahrheitsgemäß, berichten zu können, vom Wohl Herausragensteen Ereignis.

Es trug sich kurz vor Ende Meiner Reise zu. Als ich nach Wochen fast jeden Ort in Bernstein besucht hatte. Und jagte vergebens verschieden Gerüchten und wagen Vermuten nach. Völlig entmutigt und auch entkräftigt kam ich in unsere aller Reichshauptstadt Draconis an. Doch hatte ich nur wenig Blicke für die Kunstvollen Weltlichen Bauten die, die Stadt schmücken. Begab ich mich doch sogleich in den Tempelbezirk. Dort angekommen in den Räumen des Ordo Astraeli ließ ich mich zuerst nieder in einer Kleinen Schlafkammer und ruhte dort für viele Stunden. Als sehr Trughaft empfand ich zu erst die mir fast fremd gewordene Stille und Wärme des Ordens. So beschloss ich nicht lange in Draconis zu verweilen und wollte mich aufmachen zurück in die Abtei der Bruderschaft des Buches, an den Hängen des Phönixgebirges. Doch wollte ich nicht die Gelegenheit vergehen lassen und den Prachtvollen Tempel des Erzconciliums besuchen.

Gepriesen seien die Hochheiligen Vier! Nie zuvor erblickten meine, zu Tränen gerührten Augen, solch ein Wunder an Schönheit, Klarheit und Vollkommenheit, in Form des Heiligen Tempels des Erzconciliums zu Draconis. Ich kniete minutenlang vor einem der Kunstvollen verzierten Hauptportale des Heiligen Tempels. Ein hoher Torbogen, von denen es Vier gab. Vier Torbögen zu jeder Himmelsrichtung eines hin, vollenden die doch so, den Vieren gefällige einfache und quadratische Form, des Tempels. Jeder Torbogen, so großzügig verziert, mit atemberaubenden Steinmetzearbeiten. Eine Große Kuppel schloss den Tempel, zur unbestreitbaren Höhe und Freude der Vier, ab. All dies Umspielt vom Farbigen Lichte Fela´s. Ich gewann kurz den Eindruck als könne das Gesamtbild des Tempel, unmöglich „nur“ von Menschenhand erschaffen wurden sein. Ja ich kniete zurecht! Nicht in der Lage zu Worten, die niemals Fassen könnten, was ich in diesen Momenten empfand. Wahrlich groß, Aelwin ist die Herrlichkeit der heiligen Vier. Schwärmen werde ich von diesem Anblick mein Leben lang, lieber Ma Aelwin.

Im inneren des Tempels erkannte ich überdeutlich die Größe des Viergöttlichkeit Wirkens auf Tare. Ich saß allein auf einer der vielen Sitzbänke. Bewusst ist mir nicht mehr wie lange ich dort schweigend verharrte. Tief und demütig betete ich zu unserem Herren Astrael. Flehte innerlich nach Stärke und Mut, der mich tragen sollte hinweg über den innerlichen Zorn und die Unwissenheit, darüber was meine Herkunft ist und sein sollte. Als ich nach einiger Zeit mein Haupt anhob um mich umzuschauen so erblickte ich verwunderliches. Fast alle Sitzplätze des Tempelschiffes waren besetzt. Von Gläubigen! Ja anders als auf Siebenwind, kamen Sie und strömten zu Frönen und zu Feiern die Heiligen Vier. Ich wagte es nicht mich zu erheben und nun einfach zu gehen. Auch wenn ich doch noch aufbrechen wollte bevor Fela Tara, wieder einmal, verlässt. Eine Messe wurde laut angekündigt. Und ich dachte mir würden die Sinne schwinden, als einer der Messdienenden Geweihten, den Messführenden ankündigte. Seine Heiligkeit, der Erzprätor Adrianus Herwart von Yngelsburg. Ordensoberhaupt unseres geliebten Orden zur ewigen Ehr Astraels. Ich zuckte innerlich zusammen, doch war ich äußerlich zu keiner Regung fähig. „Er“ erwählt und berufen von Astrael höchst selbst, zu leiten die Geschicke und das Wirken des Ordo Astraeli auf ganz Tare. Als er den Hauptweg zum Altar schritt, beugten alle Anwesenden demütige Ihre Häupter. Ich hörte nur wie er an meiner Reihe vorbeischritt. Doch ich blickte nicht auf. Ich konnte nicht! Nach einer mir fast ewig wirkenden Zeit begann die Messe. Vorsichtig wagte ich Blicke zum Altar hin. Imposant, mahnend und doch so liebevoll, melodisch klang seine Predig in mein Ohr und in das der anderen Gläubigen. Tief bewegt, aber doch ruhiger und bestärkter verließ ich Draconis. Es gebe noch so vieles dir zu sagen, Aelwin. Doch neigt sich das Pergament dem Ende. Auf dem zweiten Pergament lieber Ma Aelwin wirst du eine einfach Zeichnung finden die ich in Draconis noch erwarb bevor ich aufbrach. Ich hoffe sie kann dir ein wenig die Pracht und Glorie der Stadt vermitteln. Ich wünschte mir sehr du könntest jetzt bei mir sein und nicht so fern.


Dein Bruder Valentin.
Diozöse Bernstein, Mittentag der 19. Duler 16. n. Hilgorad
*Das Ende des Briefes schmückt eine Feingeschwungene Unterschrift und ein Wachssiegel des Ordo Astraeli.*

*Auf dem zweiten Pergament befindet sich eine mit Kohlestift angefertigte Zeichnung.*
Bild

_________________

Aktive, gestorbene & inaktive Chars. Klick den Spoiler Knopf! :D
Versteckter Inhalt bzw. Spoiler :
Proud Player of: Talzwerg/Schürfer und Mensch/Krieger & "Do-Gooder"

Morsanacker: Elem Karden – Mensch/Vitamagefälliger Dieb - Verliebte sich in Tzara Rengis, wurde davon in den Wahnsinn getrieben und ist später im Kerker von Brandenstein verblutet, als ihm die Stadtwachen beide Arme abschlugen.

Gelöscht aber unvergessen...
Valentin Varus – Mensch/Geweihter Astraeldiener - Abgereist
Findalóri – Auenelf/Weber des Liedes - Folgte dem Lied zurück nach Miandhrell.
Ebbo Farto – Hobbit/Schneider - Bester Schneider von Etriska. Abgereist nach Oberbeutelstein.
Tarascir Kagonesti - Hochelf - Abgereist
Gresha – Ork/Schneiderin - Abgereist
Amuri Rotblatt – Hochelf/Heilerin - Abgereist
Karon – Mensch/Vitama Novize - Unglücklich verliebt abgereist.


Zuletzt geändert von Equinox: 2.05.05, 16:29, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 2.05.05, 16:34 
Designer
Designer
Benutzeravatar

Registriert: 23.10.03, 23:33
Beiträge: 712
Wohnort: Irland
*So Sanduros Mantaris, Solos Nhergas „Ihren“ Brief überreichen sollte oder der Umschlag sonst wie geöffnet werde. Kommt ein schlichtes Pergament zum Vorschein. Beschrieben wurde dieses mit einfacher bläulicher Gallustinte. Die Schrifttype und –Art wirkt sehr streng und förmlich gehalten.*

Lobpreist die Gaben des Herren Astrael, euer Ehren Solos Nhergas.

Mit einigen wenigen Zeilen möchte ich euch Grüßen, Euer Ehren Nhergas. Leider konnte ich mich nicht persönlich noch von euch verabschieden. Aber ich denke und hoffe Frau Nhergas das wir uns vielleicht einst wieder begegnen. Und ich würde mich freuen wenn wir dann einige der Dispute zu Rechtsfragen zuende führen könnten. In Zuversicht bin ich auch das, während ich hier in Bernstein verweile und euch diese Zeilen schreibe, die Viergöttergefällige Gerechtigkeit und Ordnung im Insellehn aufrecht erhaltet.

Mitteilen möchte ich euch auch noch ein, wohl sehr wage Kunde die mir hier in der Abtei der Bruderschaft des Buches, zu Gehör kam. Vater Abt Zoranius meinte vor einigen Tage zu mir im Vertrauen er hörte von einer Behauptung das eine Neue Astraelsbibliothek in Yota eröffnet wurden sei. Dies seie eigentlich nichts schlechtes, aber so munkle das Gerücht weiter das sich Yota nun damit anschickt eine Neue Universitätsstadt zu werden. Sogar erdreiste man sich wohl in Konkurrenz zu treten mit der einzig Wahren und größten Universitätsstadt Lafays Stab zu treten. Lächerlich! Und ich teile die Meinung des Abtes. Auch wenn jeder ermutigt sein sollte Wissen zu Lagern. Aber doch mit weniger, unerreichbaren Absichten, wie sich wohl die Stadt Yota anschickt zu erreichen.

Nun ich hoffe derweil es werde euch weiter gut ergehen auf Siebenwind. Und bleibt weiter standhaft gegen die Unbill und die verbreitete Frevelhaftigkeit auf der Insel. Man verbleibt mit Freundschaftlichen Grüßen.

Seine Gnaden Valentin Varus,
Ordo Astraeli, Bernstein.
Diozöse Bernstein, Mittentag der 20. Duler 16. n. Hilgorad


*Das Ende des Briefes schmückt eine Feingeschwungene Unterschrift und ein Wachssiegel des Ordo Astraeli.*

_________________

Aktive, gestorbene & inaktive Chars. Klick den Spoiler Knopf! :D
Versteckter Inhalt bzw. Spoiler :
Proud Player of: Talzwerg/Schürfer und Mensch/Krieger & "Do-Gooder"

Morsanacker: Elem Karden – Mensch/Vitamagefälliger Dieb - Verliebte sich in Tzara Rengis, wurde davon in den Wahnsinn getrieben und ist später im Kerker von Brandenstein verblutet, als ihm die Stadtwachen beide Arme abschlugen.

Gelöscht aber unvergessen...
Valentin Varus – Mensch/Geweihter Astraeldiener - Abgereist
Findalóri – Auenelf/Weber des Liedes - Folgte dem Lied zurück nach Miandhrell.
Ebbo Farto – Hobbit/Schneider - Bester Schneider von Etriska. Abgereist nach Oberbeutelstein.
Tarascir Kagonesti - Hochelf - Abgereist
Gresha – Ork/Schneiderin - Abgereist
Amuri Rotblatt – Hochelf/Heilerin - Abgereist
Karon – Mensch/Vitama Novize - Unglücklich verliebt abgereist.


Zuletzt geändert von Equinox: 2.05.05, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8.06.05, 14:29 
Altratler
Altratler
Benutzeravatar

Registriert: 31.03.04, 11:39
Beiträge: 6451
Schon vor einiger Zeit mag es geschehen sein, dass der jetzige Prätor der Diozäse Siebenwind der Lehensrichterin Nhergas "Ihren" Brief. Mit Freude nahm sie ihn entgegen und als sie ihn öffnete, breitete sich ein mildes Lächlen um ihre Lippen aus. Schon am nächsten Tag, als sie die Arbeit erledigt hatte und endlich Zeit fand, begann sie einen Brief aufzusetzen. Vorsichtig und recht ungewöhnlich für sie schrieb sie mit einem Federkiel und leicht violetter Tinte in für sie selbstverständlicher geschwungener Schrift einige Zeilen. Ab und zu machte sie eine Pause. Und obwohl sie zur Mitte eines Hellzyklus begonnen hatte, wart es schon dunkel als sie aus dem Fenster blickte. Sie war fertig.
Ruhig nahm sie einen vorbereiteten Umschlag zur Hand, faltete ihr Schreiben und legte es hinein. Gemächlich schloss sie den Umschlag. Für einen Moment stand sie auf und ging zu einem Regal. Und als sie wiederkam, sah man sie mit rotem Siegelwachs und einem gläsernen Siegelstempel der das Licht der Kerze in seinen verschiedenen Facetten brach. Ruhig hielt sie den Siegellack an die Kerze und als er nach einer Weile endlich weich war, strich sie ihn über der Verschlussstelle des Umschlages ab. Vorsichtig nahm sie den Siegelstempel und setze ihn darauf, so dass ihr Siegel zu sehen war, als sie den Stempel fortnahm. Ruhig schrieb sie noch aussen auf den Brief den Empfänger und kurze Zeit später sah man sie am Hafen den Umschlag auf ein Schiff geben, auf dass er wohl in den nächsten Tagen überbracht ist. Man wird nach der Reise wohl einen leicht verwitterten Brief in Händen halten. Das Siegel noch erkennbar und so man es bricht, das Schreiben heraus nimmt und die Zeilen betrachtet, erkennt man folgende Lettern:


Seiner allerheiligsten Majestät und den hochheiligen Vieren zur Ehr, Euer Gnaden Valentin Varus,

mit großer Freude empfing ich Euren Brief und laß ihn in ungeteilter Aufmerksamkeit. Bedauerlich fand ich es, daß ich Euch nicht verabschieden konnte, doch wie Ihr so hofft, so hoffe auch ich, Euch eines Tages wieder zu sehen, waren die Stunden mit Euch doch immer eine sehr anregende Quelle für den Geist. Und sicherlich werde ich Euch willkommen heissen, wenn ihr zurück kehrt um mit Euch über die Gesetze die in unserem wunderschönen Insellehen herrschen zu diskutieren.

Es ist erstaunlich das Yota sich nun anschickt eine Universitätsstadt zu werden. Es wäre eine Schande wenn die neue Bibliothek die eröffnet werden soll, nur um der Konkurrenz Willen eröffnet wird. Dennoch denke ich, dass eine gesunde Konkurrenz sicherlich nicht abträglich ist und im Gegenteil die Förderung von Wissen fordert. Wie gesagt, jedoch nur in gewissem Maße.
Ebenfalls muss ich Euch von meinem lange bestehenden Vorhaben berichten, hier im Insellehen eine öffentliche Bibliothek zu errichten. Das Volk würde bestimmt hoch erfreut sein, und gewiss wissbegierig in den Büchern stöbern. Leider war ist es so, dass ich noch nicht die Zeit fand mit dem hier ansässigen Ordo Astraeli über mein Vorhaben zu sprechen und so geht es auch noch recht schleppend voran. Doch ich werde nicht aufgeben und bin zuversichtlich, daß in ferner Zeit eine öffentliche Bibliothek in Falkensee stehen wird.

Vor wenigen Tagen trug sich zu etwas entsätzliches zu. Aufgrund eines dilpomatischen Missgeschicks verschiedener Seiten, kam es zu einem sehr seltsamen Ereignis. Königstreue Untertanen und das Lehensbanner wie die Ritterschaft versammelten sich vor den Toren Greifenklipps. Die Nortraven verhingen ein Verbot für sämtliche Menschen, ihr Dorf zu betreten. Und es kam zur Eskalation, besagte Truppen griffen das Dorf an und dann geschah das schier unfassbare. Ein wohl niederer Kriegsdämon tauchte auf, wohl gerufen durch den Kampf und das vergossene Blut und nur mit allerletzter und vereinter Kraft gelang es noch gerade so, den besagten Dämon zurück zu schlagen.

So verbleibe ich mit den freundlichsten Grüßen
Solos Nhergas
Lehensrichterin zu Siebenwind
Brandenstein, Endtag 27. Dular 16 nach Hilgorad

_________________
Es gibt 2 Sorten von Kindern: Die Lieben und DIE ZERSTÖRER!

(@Laylira) oder du wirst zu diese art von IMBA mage die im Forum immer diskutiert wirst. (@Laylira) Und führst 50x Meteorstrike in nem Packpferd mit dir spazieren.
(Solos kommt ins Teamspeak summt die Indiana Jones Melodie) - GreenLantern: Hallo Indiana Solos - Solos: Nene Indiana Djolos, das D ist stumm.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 4 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 58 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de