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So steh ich hier im Aschenmeer rußbefleckt verbrandelt
Widersinnig, wider mir, zuwider wie ihr handelt
So will auch ich nur Asche sein, gezehrt von euren schandeln
Doch ich, ich muss, fürwider mir, in tote euch nun wandeln
Was wollt ihr sein, was sei es nun, was Narrenglocken läuten?
Was ekelt mir, was spricht nun wider Narretei zu häuten?
verdunkelt schwarz, wie tief im Geiste man euch träumte
Das was ihr seid, ihr sein nur könnt, wahre Wahrheit säumte
Immer wirrer euer denken wie die Zeilen die hier fliegen
Immer weiter treiben fetzen, Fleischessaat, von euch herab
Immer mehr, töricht taumelnd, glaubtet ihr verloren zu siegen
Immer tiefer, führt hinab, euer wettlauf in das kalte Grab
Sagt es nicht, kein Wort, nicht mir allein beliebt der hohn
Sagt nur dies, was Mündern spricht, fort von euren denken
Meint es nicht, versprecht es nur, heucheln geborgen Taumellohn
Meint es nur, der Wahrheit schon, den Tod ich will euch Schenken
Doch nicht aus nicht'ger Nichtigkeit des Nichts ich euch erwähne
Der Schwäche schon, ob schwachen Denkens, Stärke ich ersehne
Fürchtet nur der heulend Furcht, wenn Furcht euch nun begegnet
Nur der strebt, der Angst entgegen, strebsam sei, gesegnet.
Was steigt aus Aschenmeer empor, wenn nicht mehr des Lebens
Das Blut verbrannt, der leib nicht mehr, leben sei vergebens
Zerschunden es, wie rohes Fleisch, doch nur Stärke wird erheben
Es lacht nur laut, im Blutesrausch, schreitet langsam euch entgegen
Treue Narren Taumelsaat
Tiefer Nutzlos Trampelstaat
Trotzig Niedlich Tyrannensein
Toter Namen Trauerstein
Asche schreitet euch entgegen...
Achtet, dass ihr nicht an ihr erstickt...
Wartet nur...
Was längst dem Tod gebührt und nicht anheim fällt...
Es wird ihm Ausgleich leisten, allemal!
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Ich fing alle Wunden ohne Rücksicht ein Ließ keinen Schutz zurück für all die Menschlein - wein'! All der süße Schmerz von Draussen kam herein Den Trost will ich nicht missen, nie und nimmer - nein!
Zuletzt geändert von Shroud: 28.04.05, 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
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