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Wie sie von den Oberen des Bierbart Clan und dem Bierkönig als die glaubwürdigste angesehen werden.
Es fiel auf die ersten Tagen in denen die Berge noch im inneren aus flüssigem Erz bestanden und die Urväter der Zwerge kaum mehr als einen Flaum ums Kinn trugen, zu dieser Zeit war es noch nicht üblich das die Dwarschim Clannamen trugen, denn zum einen waren es kaum so viele das es jeden Namen einmal gab und zum anderen hatten nur die wenigsten bereits Heldentaten vollbracht nach denen ein Clan zu benennen Würdig wäre.
So viel es auf diese Tage als Terra gesandt von Arkadon sich aufmachte einem Dwarschim mit dem stolzen Namen Gnatzbert das Rezept für das wahre Bier zu überreichen.
Dieser war fleißig gewesen wie nur wenige andere seiner Brüder er hatte Wälder gerodet, darauf Felder bestellt und diese mit großen Vogelscheuchen aus Orkknochen versehen. In seinem großen Kessel Köchelteen allerlei Zutaten und auf dem massiven angekokelten Holztisch lag ein aufgeschlagenes Kochbuch, welches mit allerlei leeren Seiten und wieder durchgestrichenen Rezepten gefüllt war.
Murrend Zupfte sich Gnatzbert am Bartzipfel herum, keines seiner Gebräue wollte ihm recht schmecken *klock klock* klopfte es an der Türe.
Sich die Hände am hintern abwischend stapfte Gnatzbert zu eben dieser und zog sie auf.
"Gnatzbert na wie geht´s dir?" Brummte ihm Terra entgegen denn damals war es noch üblich das Terra und Arkadon ihren Kindern häufiger besuche abstatteten.
"Na wenn das mal nicht der Hopfengräber ist, na Willkommen hab dich ja schon lange nicht mehr gesehen komm ruhig hinein."
Ihr müsst wissen Gnatzbert und Terra waren per du. Immerhin war es Terra selbst der dem alten Gnatzbert beim umgraben der Felder geholfen hatte.
"Aber du ich sag dir" brummte Gnatzbert den Kessel abschmeckend "der Hopfen von dir der taugt zu nichts." "Wusste das du das sagen würdest Natz" und Terra zog triumphierend ein braunes Pergament aus der Tasche "Hier für dich mit besten Grüßen!" Misstrauisch die Augenbrauen zusammenziehend zog er seine alte Lesebrille aus der schmutzigen Schürze und grabschte sich das Pergemant. "HMMM also dann lass uns mal Brauen dieses... Bier "
Und wahrlich! Dies war der Tag an dem gebraut wurde und dieser Kessel dient noch heute dem Bierkönig als Thron ... sehr ehrenvoll und dergleichen aber kommen wir zum spannenden Teil!
Mit schwer brummenden Schädel erwachte Gnatzbert am nächsten morgen zwischen zwei Weizensäcken. Er traute seinen Augen kaum als er sah das ein riesiges Loch im Dach in Form eines riesigen Fußabdruckes und ihm die Sonne direkt ins Gesicht fiel...
Und das schlimmste: kein Kessel! kein braunes Pergament!
Haare raufend stürmte Gnatzbert zur Tür. Draußen zeigten die ellenbogen tiefen Fußabdrücke die Spur des Rieses. Vor Wut überschäumend schlüpfte Gnatzbert in seine wuscheligen Fellpantoffeln, band sich die Kochschürze um und steckte sich das Nudelholz in den Gürtel. "Jetzt geht`s auf Riesenjagd" grummelte er und folgte der Löcherspur in seinem Garten, die in Richtung Hochge"bier"ge führte. In der tat wurde das Ge"bier"ge nach dem Bier genannt und nicht andersherum wie viele Bergzwerge behaupten. Ihr seht Brescha wie bedeutend unser Bierbart Clan schon immer war...
Tag um Tag folgte er den alles unter sich zerquetschenden Schritten. Hier waren es Büsche, dort umgeknickte Bäume, Hasen, Rehe hin und wieder gar ein Bär und da! Ha da hatte es ein kleines Orkenkind erwischt.
"DU BRUNZ!!!!" quiekte es auf "Ich bin ein verdammter Kobold!! Kennt den hier kein Mensch den Unterschied?!?" "erm erm!" Verdutzt blieb Gnatzbert verwirt überlegte er sich ob er der armen Kreatur nicht mit dem Nudelholz den rest geben sollte... "DU! DU!! Giftiger Gutmensch!" fauchte der Kobold wild weiter und begann sich aus dem Schlamm zu winden. Da war Gnatzberts stolz geweckt "Ich bin kein Mensch ich bin... ein Dwarschim." "Gib nicht so an du Menschenkind! Menschen rieche ich auf 100 Fuß gegen den Wind" prüfend schnupperte er an dem Zwergen der ihm stolz seine wild wuchernden Achselhaare entgegenstreckte.
Als er hustend, würgend und beinahe am Gestank erstickend zurück in den Schlamm fiel war auch diese Frage geklärt. Ein wenig später, die Nacht war heraufgezogen, brutzelten die beiden ein zerquetschtes Wildschwein am spieß. Kichernd und immer wieder schnuppernd zuckte der Kobold herum und kratzte sich dabei ausgiebig am Hintern. Schon hatten die beiden eine weitere Gemeinsamkeit gefunden. Man muss wissen das zu dieser Zeit die Eigenarten der Hinterlist und des Diebstahls der Kobolde noch nicht bei den Dwarschim bekannt waren...
"Also ich reib mich ja am liebsten gegen raugeschlagenen Granit das wirkt Wunder doch doch..." "Granit? Goooldmünzen JAJA heheheh!!!" quiekerte der Kobold "aber dieser ochsenfröschige Tratschtanterich hat sie mir stibitzt allesamt Dreckbeutel..." "Homhom! und mir meinen Braukessel!" und so war die Entscheidung nicht weit das man gemeinsam losziehen würde um den Riesen herauszufordern.
Schließlich, zwei gestandene Wochen nach dem Beginn der Reise standen die beiden geschundenen Gestalten vor dem gewaltigen Eingang der Riesenhöhle. Wütend krempelte sich Gnatzbert die Ärmel zurück und stürmte los. "Ich bin dicht hinter dir!" verkündete der Kobold mit kampfbereiter Brust und kroch ihm zögerlich folgend von Felsspalte zu Felsspalte nach.
Mitten in einer Kuppelförmigen Halle saßen zwei Riesen vergnüglich Kartenspielend am Feuer.
Gnatzbert stand mitten im Eingang sich überlegend wie er wohl am besten Vorgehen sollte...
Da Schrie der Kobold in Richtung der Riesen "Du Dreckleuder!!!" Diese packten noch im selben Moment ihre Baumkeulen und stürmten auf Gnatzbert zu. "Ohoh" dachte dieser und rannte so schnell er konnte nach draußen um sie ähm... dort zum Kampf zu stellen oder was auch immer...
Vor Glück quietschend stürmte der Kobold in den Schatzraum hechtete erst mal in den Goldhaufen und begann dann soviel Gold er konnte in das größte Gefäß zu füllen das er fand: einen Kessel. Mühsam schob er ihn bis zum Ausgang. Dank des starken Gefälle des Berges brauchte er dem Kessel nur einen Stoss geben, sprang herauf und schon rutschte er wie auf einem Schlitten den Berg hinab.
Blitzschnell sauste er den holprigen weg hinab und langsam wurde ein Bersten und Brechen lauter. Die zwei Riesen hieben mit ihren Knüppeln auf einen kleinen Felsvorsprung ein, hinter der ein tapfer steinewerfender Zwerg saß. "Im Moment ist es da also ganz unter sich: das Gesocks" dachte sich Günter der Kobold kichernd. "Irgendwie schade Ohne Deppen macht`s wenig Spaß hier." Rief er Gnatzbert kichernd zu und verschwand auf Nimmerwiedersehen.
Grummelnd saß Gnatzbert in der Spalte die Steine waren ihm ausgegangen und die Keulen der Riesen schleiften den schützenden Stein über ihm... und obendrein hatte der Kobold seinen Kessel...
Also nahm er das Nudelholz mit beiden Armen, stürzte brüllend heraus und zertrümmerte dem Riesen den großen Zeh. Einen Momenten später traf ihn mit einem harten "Plonk" ein Knüppel schleuderte ihn 200 Fuß ihn die Höhe und lies seinen zerschmetterten Körper auf spitze Steine Niederfallen.
hmm er ist Tod murmelte Terra und machte sich auf den weg zu Arkadon. "Kann ich nichts machen" meinte Arkadon empört! "es ist gegen die Regeln". "Aber Arkadon du bist doch noch nicht mal mit der Ahnenhalle fertig, und das ewige Fethrilfass des Niemals endenen Bieres ist auch noch nicht geschmiedet!" versuchte es Terra "Sag mal denkst du das geht so einfach Schnips? Nein..." Arkadon schüttelte murrend den Kopf es sind die Regeln und sie sind gut so... "Aber so werden die Dwarschim nie die Kunst des Bierbrauens erlernen Arkadon ich bitte dich. Gib ihm noch 200 Jahre und nimm sie mir dafür." "Herm Herm! Zögerlich nickte Arkadon gut gut dieses eine mal... aber dafür werde ich sie dir nehmen..."
Mit einem gewaltigen Kater erwachte Gnatzbert in seinem Bett "Alles nur ein Traum" murmelte er tief zufrieden vor sich hin... und was für einer... Er öffnete die Augen und sein ganzes Haus lag übschwemmt vor ihm Es hatte Tagelang durch das Loch im Dach hereingeregnet.
Aber ein rotes Pergament lag Sauber auf dem Tisch "An Herrn Gnatzbert Bierbart"
Und so liebe Kinder kamen wir Bierbarts zu unserem Clannamen, alle Biersorten gehen auf diese eine zurück was aus Günter dem Kobold wurde wissen wir nicht genau aber seit diesem Tag wurde es Brauch unter Kobolden ihr Gold in Kesseln zu verstecken...
"Du hast mich reingelegt" brummelte Arkadon.
"Reinlegen?" Terra schmunzelte "Wie soll man denn einen Gott Betrügen?"
"Dann sag mir einmal wie viel bleibt übrig wenn man 200 Jahre der Unendlichkeit abzieht?"
"ach das..." Terra grinste und auch Arkadon denn beide wussten das sie recht entschieden hatten.
_________________ Dolo. Der Bud Spencer unter den Zwergen. Dolotmine - Krieger - Breitärschiger Labersack und Herr über alle schlechten Witze Tares Bumpur - Bonzenopa - Erzkonservativer Raubtierkapitalist mit Hang zu fanatisch religiösem Eifer Gnatz - Bierbaron - Selbstverliebter egozentrischer Narzisst, Gelegenheitstrinker (und zwar bei jeder) Das sagen die anderen: 10 Jahre Siebenwind können unmöglich ohne Folgeschäden bleiben - Schaut euch nur mal Dolo an!
Zuletzt geändert von Dolo: 25.05.05, 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
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