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Recht seht ihr Bürger Siebenwinds, oh wahrlich ich sage euch, am Ende ist die Kirche der hochheiligen Viere zu Siebenwind, in Selbstgefälligkeit und Prunksucht ergiesst sie sich und einzig ihre Pfründe sind es die sie verteidigt, kein hungerndes Kind, keine greinende Mutter oder ein hinfälliger Veteran würde sie erbarmen die steingewordenen Herzen jener darinnen, gleich ihren Monumenten der Macht die sie sich zu Ehren, nicht zu Ehren der Viere errichten.
Oh grausam wird unser Schicksal sein und tausendmal grausamer mein Strafgericht vor dem weisen Herren Astrael würde ich schweigen und hinnehmen, was hienieden in seinem Namen und dem siener Geschwister geschieht.
Doch ich sage euch, ihr seid gerettet, denn der Glaube ist ungebrochen an die reine Flamme der Wahrheit, wir sind abgekommen, verführt und erblindet, doch lasst uns innehalten, beschauen und dann gemeinsam geschwisterlich zum Lichte zurückkehren zu den wirklichen Taten, die die Viere durch ihre Diener vollführen wollen. Dieses Licht wird immerfort für uns leuchten, die sich in Dienstbarkeit, Demut und Bescheidenheit versuchen und jenseits aller Pfründe und Allüren das Gute vollbringen wollen, mit alljenen die auch das Gute suchen.
Dies ist nicht nur ein Aufruf an jene Brüder und Schwestern im Orden, die unglücklich sind, mit dem wie sie dies tun, was sie tun müssen, durch falschen Gehorsam gebunden, sondern an alle unsere Brüder und Schwestern überall auf der Insel, auf dass Zuversicht herrsche bei euch und uns, dass die Moralität und die Strebsamkeit nicht verschwunden ist, sondern unter euch weilt, in euch weilt.
Lasst uns gemeinsam, alle, bei den Händen nehmen, Brüder und Schwestern, und von dem marmornen Sockel, den wir uns schufen herabsteigen und wieder der Götter Werk verrichten an allen ihren Kindern.
Und so seien euch die wahren Grundsätze des wahren Glauben an die Götter mitgegeben
Ehre die Götter und Mächte, die diese Welt erschufen und dich, sei ihnen dienstbar!
Geschwisterlich sei zu allen, die das Gute suchen und anstreben!
Handle weise und überlegt allzeit, nie in Zorn oder zum Eigennutz und Selbstzweck!
Die Welt ist allen gegeben, sei grossherzig mit ihren Gaben und teile gerecht!
euer Diener der Diener
Wim "D"erfflinger, Geweihter Astraels
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"Es wird der Diamant an sich selbst nur erkannt. Denken lernst du im Denken, das Wahre erkennst du am Wahren. Liebe nur, wenn du schon liebst, nichts durch die bloße Kritik." Ludwig Feuerbach
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