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 Betreff des Beitrags: Von Wölfen und anderen Katastrophen
BeitragVerfasst: 12.06.05, 13:11 
Einsiedler
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„Ich halte es immer noch für schlecht, dass du bei mir bist, meine Kleine und das würde ich nicht sagen wenn ich dich nicht wirklich gern hätte.“

Sie verstand es nicht. Immer wieder wenn sie sich sahen sprach er so. Wieso sollte es schlecht sein? Fühlte sie sich doch so sicher in seinen Armen. Vergaß sie doch bei der Zeit die sie bei ihm sein durfte alles andere auf Tare`s Leib, all ihren Kummer. Auch sprach er ähnliche Worte. Ließ sie wissen, dass er ihre Nähe genoss, ihr Lachen ihn glücklich machen konnte und sprach davon in ihren Armen Ruhe zu finden.

Die Gedanken in ihren Kopf überschlugen sich nahezu, suchten eine Antwort zu seinem Verhalten und so kam es, dass ihr der Gedanke, den sie nicht zum ersten Mal hegte, wenn er so sprach, über die Lippen drang. „Ich weis nicht warum du mich wegzustoßen versuchst.“

Nur Herzschlagmomente später hörte sie seine warmen, bestimmten Worte. „Ich versuche nicht dich wegzustoßen ich genieße deine Nähe... aber ich warne dich nur, meine Kleine, eine ehrliche Warnung... vor mir“

Mit großen Augen hob ihren Kopf sich von seiner Brust und blickte fragend zu ihm auf. „Warum nur?“ Sie konnte es nicht verstehen, schüttelte kaum merklich ihr Haupt. „Es gibt zu viele Menschen die mich tot sehen wollten und diese haben keine Hemmungen eine kleine junge Magierin die mich gern hat dafür zu nutzen... und es gibt nichts was an diesen Umstand etwas ändern könnte“

Bei den heiligen Vier! Nein! Nein Nein Nein… das durfte nicht war sein. Abermals begann es in ihrem Kopf zu rasen, doch hatte sie kaum Gelegenheit darüber nach zudenken, Sprach er doch schon weiter. Von Ordnung und das er an sie glauben würde, dass er seine Gedanken, so unbequem sie auch sein würden, aussprach, dass er kämpft für das woran er glaubt und strich ihr wie beruhigen wollend durch das Haar.

„Alles hat zwei Seiten...wenn ein Baum stirbt kann aus seinen Überresten ein neuer Zweig erwachsen Feuer kann wärmen und in kalten Nächten vor erfrieren schützen und es kann verbrennen… Liebe... so trunken machend, dass man sich in ihrem glück verliert und gleichzeitig der größte Schmerz den wir fühlen können, der uns doch nicht umbringt“

„Doch ohne das Eine würde es das Andere nicht geben und andersherum. So habe auch ich meine zwei Seiten, ich kann dich behüten, dich halten, aber ich kann auch dein Leben in den Ruin treiben und zwar schlimmer als jeder Andere, denn in allem was ich tue bin ich ein Extrem“


Sie glaubte irgendwo ganz tief in seinen Augen den Zwiespalt zwischen Sorge und Sehnsucht zu erkennen und seinen Worten nach war es gut so wie es im Moment sei. Keiner würde ihnen Beachtung schenken wenn alles so bliebe wie bisher. Doch mehr konnte er ihr nicht versprechen. Um ihretwillen.

Er zog sie noch etwas fester zu sich um seine Wange an die ihre zu legen so das sein warmer Atem an ihrem Ohr entlang strich als er weiter sprach. „Aber ich werde mich wie bis jetzt auch immer um dich kümmern, wenn du es gestattest. Du musst dir keine Sorgen um mich mache meine Kleine… nur um dich selbst...“


Zuletzt geändert von Hanna Liebig: 12.06.05, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15.06.05, 12:03 
Einsiedler
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Die Tür der Taverne ging auf und ein junger Mann trat ein.

Sofort legte sich, trotz des unglaublich schlechten Gewissens, ein Lächeln auf ihre Züge und sie schloss ihren Liebsten in die Arme. Sie wollte nur noch mit ihm reden. Reden… ihm sagen was sie tat und das sie ihn dennoch liebte. Das sie sich für ihn entschied. Das ihr Herz sich für ihn entschied. Sie wusste es in dem Augenblick als sie sich umdrehte und ihn beim Treffen der grauen Garde wieder sah.

Einige Worte des Abschiedes wurden mit dem Mann aus Endophal gewechselt und sie gingen hinauf in Vaters Zimmer. Sie fragte ihn was passiert sei, wo er so lange war und wie er sich fühlte. Alles nur um ihn nicht sofort mit der schlimmen Nachricht zu konfrontieren und irgendwie interessierte sie es ja auch.

Aber lange hielt sie es nicht aus. Ihr Gewissen machte ihr zu sehr zu schaffen. Sie druckste herum und wendete ihren Blick ab. Nein sie konnte ihm nicht in die Augen sehen, als sie das Halstuch abnahm. Sie begann am ganzen Körper zu zittern und schloss ihre Augen.

Er riet richtig. Hatte sie ihm doch zuvor schon gesagt wer für sie in der Zeit seiner Abwesenheit immer da war. Wütend stand er auf und stellt sie vor sie, was nur zur folge hatte das sie sich noch kleiner zu machen versuchte. Tränen rannen ihr über die Wangen und sie schluchste verzweifelt.

„Dieses Schwein! Wo ist er?“ herrschte er sie an, doch konnte sie ihm keine Antwort geben. Der Klos in ihrem Hals schnitt ihr die Luftzufuhr ab und sein Zorn in seiner bebenden Stimme lies sie nicht aufblicken.

Eine Weile starrte er sie einfach nur an, ehe er langsam den Kopf schüttelte „ Ich muss nachdenken“ murmelt er und schritt hinaus. Verzweifelt blickt sie auf, rannte ihm bis auf den Flur nach. Sie wolle es ihm irgendwie erklären. Aber es gab nichts zu erklären. Sie sank auf den Boden und vergrub ihr Gesicht in den Händen…


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BeitragVerfasst: 17.06.05, 11:00 
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Eine kleine Unendlichkeit lang saß, oder besser gesagt kniete sie auf dem Flur. Sie konnte nicht klar denken. Die rasch vor ihrem innern Auge auftauchenden Bilder ließen sie nur noch mehr weinen, bis ein Bild sie aus ihrer Starre herausriss. „NEIN!“ Sie musste ihm nach. Sie musste ihn aufhalten. Wenn er den Wolf finden sollte…. Sie schüttelte ihren Kopf und rannte ihm nach.

Dieses mal war es richtig was sie rat. Keuchend stand sie an der Ecke des Turmes und schnappe immer noch schluchzend vor Angst und Trauer nach Luft. Da stand er und trat wütend gegen die Turmtür. Der Regen der auf Beide nieder viel schien keinen zu interessieren. Er starrte sie nur wütend an, bis sich seine stimme laut erhob so das sie vor angst nur noch mehr erzitterte. „Wo ist er?“ Aber sie konnte hm keine Antwort geben. „Wo?“ er schrie schon fast und völlig verzweifelt schüttelt sie langsam den kopf. „Ich weis es doch nicht! Ich weis es wirklich nicht!“

Ihr Liebster schien ihr zu glauben und sank kraftlos an der Tür bis auf den Treppenabsatz nieder. Nur zu gerne wollte sie ihn einfach nur in den Arm nehmen, aber war das richtig? Durfte sie es, nach allem was sie tat? Sie zögerte bevor sie doch zwei Schritte näher kam und leise wisperte ihre Stimme. „Was hast du vor?“ Er gab ihr keine Antwort, doch währe diese auch nicht von Nöten, sie konnte schon ahnen an was er dachte. Sie ging zögerlich noch einen Schritt auf ihn zu und sank vor ihm auf die Knie.

„Er wird dafür bezahlen!“ hörte sie die Stimme ihres Liebsten, der wie in Trance, stur geradeaus blickte und sie wohl nur noch am Rande war nahm. „Warum Hanna? WARUM?“ Voller Verzweiflung war seine Stimme was sie nur noch heftiger weinen lies. Ihren Kopf gesenkt haltend sank sie noch mehr in sich zusammen.

Eine ganze Zeit lang später murmelte er „Ich hätte nie weg gehen dürfen, das ist alles nur meine schuld...“ erschrocken blickte sie auf. Bei den Göttern was dachte er denn da? Nein sie war schuld. Sie alleine. Sie konnte nicht anders als ihn in den Arm zu nehmen. Fest hielt sie ihn und er lies es einfach geschehen. Ohne Regung blickte er an ihre vorbei. Sie versuchte ihm zu erklären das es ihre Schuld war und nicht seine. Wie könnte er auch schuld sein? Doch er wollte nichts hören. Sagte ihr sie solle es lassen. Der andere Mann würde dafür bezahlen sollen. Alle versuche ihm zu erklären das er keine Chance gehen ihn haben würde prallten wie an einer eisigen Mauer ab. Sie musste ihm sagen wie der Mann aussah. Wenn gleich sie es auch nur wage ausdrückte, aus Angst er würde ihn wirklich finden.

Unaufhörlich liefen die Tränen über ihre Wangen. Festen Glaubens ihn für immer verloren zu haben wisperte sie nur leise. „Ich habe nicht das Recht dich um Verzeihung zu bitten.“ Er sah auf und das was sie dann hörte war so unglaublich. Konnte das wirklich sein? Sagte er das wirklich grade zu ihr? Ihr Blick suchte in seinen Augen nach einer Antwort, aber es war wirklich so. Sie konnte es in Ihnen lesen...

„Hanna ich liebe dich und das weißt du.“


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BeitragVerfasst: 17.06.05, 11:49 
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Noch war es dunkel, aber man sah schon wie sich langsam ganz allmählich der Himmel über dem Meer zu verfärbte. Sie wartete auf den Baumstumpf sitzend, am Turm auf dem Magister, als sie hinter sich ein Geräusch hörte. Ein Räuspern. Hastig wandte sie sich um und blickte zurück. Der für sie Fremde Mann war gekommen um einen Termin zur Aufnahme an die Akademie zu fragen. Nach einen Worten erkannte sie hinter dem Mann beim heller werden die Schemen ihres „Wolfes“. Sie Schluckte und entschuldigte sich hastig bei dem Fremden.

Sie riss den „Wolf“ schon fast um, als sie ihm am Arm packte, in der Angst, dass ihr Liebster hier auftauchen würde und schleifte ihn über die Brücke zu der kleinen Wiese dahinter. Ohne ihn zu begrüßen erzählte sie ihm hastig was passiert war.

Dass sie sich sicher war bei ihren Liebsten zu bleiben, genauso wie sie ihm erzählte das sie Angst hatte. Angst um beide der Männer, weil er so wütend war als sie es ihm gestand. Der „Wolf“ nickte nur sachte und hob seine Hand an um ihr wie beruhigend durch das Haar zu streichen.

„Tu was du für richtig hältst, meine Kleine... ich bin nicht wütend... ich hab dir ja gesagt, du wirst mich immer finden können, wenn du ein paar Worte mit mir suchst und du brauchst dich nur vor dir selbst zu rechtfertigen“

Sie schüttelte ihren Kopf und den Tränen nahe gestand sie das sie nicht wusste ob sie ihn aufhalten könnte. Er wuschelt ihr durch das Haar und lächelte ihr Aufmunternd zu „Sag ihm, er soll keine Dummheiten machen. Weder mit mir, noch mit sich selbst und erstrecht nicht mit dir. Ich werde ihn schon daran hindern, dass er sich selbst schaden zufügt. Er wird machtlos sein und ich werde einfach weggehen… Du weißt doch ich bin nicht tot zu kriegen“

Sie versuchte zu lächeln und hob ihren blick wieder an. Etwas ruhiger scheinend nickt sie und versprach mit ihm zu reden. Aber der „Wolf“ schmunzelte nur und meine sie solle ihn ruhig etwas um sich kämpfen lassen.

Um sie kämpfen… Sie seufzt schwer. Warum sollte ihr Liebster um sie kämpfen? Sie hatte sich doch entschieden. Für ihn entschieden…

Sie würde die Männer wohl nie verstehen…


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BeitragVerfasst: 6.07.05, 08:50 
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Ein leises seufzen erklang durch das Dunkel der Nacht. Sie saß einfach nur auf der Bank und schaute dem Lichterspiel der Mode auf dem Meer zu.

Tage war es nun schon her, dass sie ihn sah. Es schmerze, den zu genau wusste sie das er sich wegen ihr nicht mehr blicken lies. Bei Vitama warum musste er sich auch in sie verlieben? Warum bekam sie nichts mit? Sie ahnte es nicht im Geringsten. Wie nur konnte sie so blind gewesen sein?

Alles war so schön gewesen. Hatte sie doch geglaubt einen Freund gefunden zu haben. Sie redete so gern mit ihm. Hörte ihm zu und sie bemerkte dieses anfängliche Gefühl wie es bei Jona damals so war.

Doch nun? Nicht mal aus versehen hatte sie ihn getroffen und die Einzige die sie hätte fragen können sah sie seither nicht alleine. Es war doch zum Mäusemelken. Ja sie hatte richtig gehandelt. Es gab keinen anderen weg als ihm klipp und klar zu sagen das nicht mehr aus ihnen werden konnte.


Aber verdammt es tat so weh einen Freund zu verlieren.


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BeitragVerfasst: 6.07.05, 18:42 
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Alles überschlug sich in ihrem Kopf. Sie wollte nur noch mit Raisha reden. Sie konnte es nicht glauben was sie hörte. Es durfte nicht sein. Blass und irgendwie völlig neben sich, stand sie in der Taverne. So war es war ihr unmöglich weiter zu arbeiten. Sie konnte sich nicht konzentrieren.

Zum Glück war diese seltsame Frau da. Irgendwie gehörte sie wohl zu herrn Gropp und arbeite scheinbar im Ausschank. Sie kannte ihren Namen nicht, aber das war im Moment egal, übernahm Diese doch den Tresen, sodass sie selbst gehen konnte.

Sie suchte Raisha auf dem Marktplatz, am Trume und bei zwei Häuser wo sie sie vermutete, aber nichts. Sie war nicht da.

Unruhig huschte ihr Blick über die Gassen, immer auf der suche nach ihr, während ihre Gedanken ihr eigenes Leben zu haben schienen.

„Wir können die Kleine hier mitnehmen, wenn sie nicht zu teuer ist.“
„Wie viel wollt ihr für die Nacht?“
„Billiges Flittchen.“

Sie hörte die Stimme in ihrem Kopf und sah das Gesicht „dieser Frau“ vor ihrem inneren Auge.

Was sagte Raisha? „Sie sind verheiratet.“

Verheiratet??? Mit „dieser Frau“ soll der „Wolf“ verheiratet sein?

Nein niemals. Sie konnte es nicht glauben, wollte es aber dennoch hören, mit eigenen Ohren hören.

Ihre Füße trugen sie zurück zum Marktplatz in der Hoffung, dass sie hier währe. Raisha war nicht da… aber jemand anderes. Sire Lavid!

„Ohh bei den Hochheiligen! Nein nicht jetzt! Nicht jetzt!“

Sie war so durcheinander, wollte nur von Midas, der neben dem Sire stand, wissen ob er Raisha sah. Hastig verneigte sie sich und grüsset die beiden hektisch. Innerlich betend, dass der Sire sie nicht ansprechen würde.

Ja bei den Göttern sie wollte mit ihm sprechen. Unbedingt sogar, aber nicht jetzt. Nicht grade jetzt. Immer wieder hallten die Worte der beiden Frauen in ihrem Kopf.

„Flittchen!“

„Verheiratet!“

Midas meinte das Raisha in Südfall sein könnte. Gut also auf nach Südfall. Hastig verabschiedete sie sich und dreht sich um.

„Frau Liebig auf ein Wort unter vier Augen?“

Abrupt hielt sie in ihrer Bewegung inne und ihre Augen schlossen sich für einen Moment. Nein! Mist! Huschte es ihr durch den Kopf.

Sie wollte doch ganz in ruhe mit dem sire sprechen. Ihm danken… aber es war zu spät. Der Sire wollte jetzt mit ihr sprechen, also drehte sie sich langsam um und versuchte zu Lächeln.

„Aber gewiss doch Sire“

Mit gesenktem Blick folgte sie ihm und schüttelte kaum merklich den Kopf. Damit versuchend die Bilder und diese Stimme aus dem Kopf zu bekommen, aber so wirklich wollte es ihr nicht gelingen.

Sire Lavid beute sich im vorbeigehen zu einem kleinen weissen Blümchen hinab und nahm es zur hand um es ihr dann zu reichen. Völlig neben der Spur nahm sie es an sich und senkte den Blick darauf.

„Hat dein Vater dir etwas erzählt?“ hörte sie seine Stimme und bestätigte es mit einem leises wispern. „ Ja Sire.“

„Bist du einverstanden?“ Einverstanden? Einverstanden? Ja natürlich war sie einverstanden. Erschrocken blickte sie auf. Wie könnte sie es nicht? Wie könnte sie nicht einverstanden sein? Es war eine solche Ehre für sie.

Sie glaubte fast nicht, dass er dies wirklich fragte und sah wie vorsichtig auf. Er hingegen lächelte herzlich und legte ihr die Hand auf die Schulter.

Sein Blick… so offen und ehrlich… sie wusste beim besten willen nicht womit sie ein solches Glück verdiente. Ihr rann eine Träne über die Wange die der Sire mit einer kleinen Berührung wegnahm.

Er schien ihre Träne zu missdeuten und sprach ruhig: „Hanna, was kann ich tun, das du mir vertrauen kannst?“

„Ohh Sire… nein nein.. so ist es doch nicht…“ hilflos stammelt sie und schüttelte schnell ihren Kopf.

„Ich bin Fedral für dich, kein Sire und kein Lavid…“

deutlich war ihr schlucken zu hören und sie wollte einfach nur noch weg. Hatte sie doch das Gefühl, dass er glauben musste, sie würde sich nicht freuen, dabei war das doch alles ganz ganz anders.

Es war nur alles zu viel.

Viel zu viel irgendwie…


Zuletzt geändert von Hanna Liebig: 7.07.05, 00:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 25.07.05, 08:41 
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„VATER?“ hallte es durch die noch leeren Räume des Hauses Nummer zwei in Falkensee. „VATER?“
„Wo steckt er nur schon wieder?.... Und vor allem warum macht es sich dieser graue Wolf bei uns so gemütlich?“ leise murrend schritt sie durch die Tür ins freie. Grade am überlegen wo sie noch suchend könnte viel ihr blick auf zwei Orken und sie musste schlucken. Unsicher folgte ihre blick den beiden, als sich einer von ihnen umdrehte. „PROPLHM?“ „Nein Nein“ versicherte sie unter schnellem Kopfschütteln aber dennoch riss der Ork so schnell das sie es gar nicht mitbekam seine Offengetragene Klinge hoch und verletze sie am Oberarm. Zittern vor schreck und schmerz sank sie in die Knie. Instinktiv hob sich ihre linke Hand zu der Wunde an und sie drückte sie zu, bevor sie sich die paar kleinen schritte zurück ins Haus schleppte.

Immer noch nicht ganz Herr ihrer Sinne, schloss sie, schwer atmend, ihre Augen, doch nicht lange hatte sie Zeit sich zu sammeln, als sie plötzlich schritte vernahm. Er kommt zurück! schoss es ihr durch den Kopf und zeitgleich erhöhte sich die Schläge ihres herzen abermals. Sie blickte in die Augen eines hochgewachsen jungen Mannes. Was er sagte verwirrte sie nur noch mehr und dann nahm er sie einfach auf seine Arme. „Das verbinden wir jetzt erstmal!“ Sie war zu perplex um etwas anderes als ja sagen zu können.

So kam es das sie sich kurze Zeit später in dem Bett des jungen Mannes wieder fand und er sie bat ihren Mantel die Weste und ihr Hemd aus zu ziehen, sodass er an die Wunde herankam. Er benahm sich so ehrenvoll und galant, das Hanna sich schämte überhaupt die wertvolle Zeit von Herrn Eichen in Anspruch zu nehmen. Er reichte ihr einen Umhang und verlies das Zimmer damit sie sich entkleiden und mit Hilfe des Umhanges bedecken konnte.

Behutsam so kam es ihr vor reinigte er ihre Wunde und bedeckte sie mit einer Salbe, die er mit einem Holzspachtel aus einem kleinen Döschen herraus nahm. Tapfer biss sie die Zähne zusammen und gab keinen Mucks mehr von sich bis er ihre wunde versorgt hatte. Dann bat er sie mit zu kommen und sie folgte ihm in den Keller des Hauses. Dort hatte er Zwischen zeitlich heißes Wasser in die Badewanne eingelassen und bot sie ihr nun an.

Alleine in dem fremden Raum schaut sie sie zunächst unsicher um. „werte Hanna“ immer wieder hatte er sie so angesprochen… sie musste schlucken und stieg vorsichtig in das wohltuende warme Wasser. Immer darauf bedachte den verband nicht nass zu machen. „werte Hanna…“ sie schloss ihre Augen und genoss einfach nur diesen Moment. Das Wasser tat gut und sie hing ihren Gedanken nach.

Nachdem sie sich abtrocknete viel ihr blick auf den verband. „Eigentlich hätte ich Herrn Eichens Zeit nicht in Anspruch nehmen müssen“ murmelte sie leise und hob ihre hand knapp über den verband. Begleitet von leisen monotonen Worten sammelte sich um ihre and der feine warme Nebel, der das ganze Zimmer durchzog, und sie spürte wie er sich um ihre hand leicht abkühlte um dann sanft durch den Stoff des Verbandes zu dringen und in die Wunde hinein. Eine kleine Unendlichkeit stand sie so da und lächelte je mehr der schmerz nachließ.

Als sie wieder hochkam hörte sie eine Tür und folgte dem Geräusch. Sie erschrak als er ihr entgegen kam grad als sie die Tür leise öffnen wollte. Gemeinsam gingen sie nach drüben ins Esszimmer und tranken dort einen Tee. Während sie miteinander sprachen betrachtete sie ihn etwas näher. Immer wieder gab er ihr Anlass sich verstecken zu wollen. Er schenkte ihr gar den umhang aus dem feinen Stoff welchen er ihr zum bedecken ihre Blöse gereicht hatte.

Nach dem der Tee ausgetrunken war bat er sie doch bei sich im Zimmer zu nächtigen. Er selber würde hier unten schlafen. Wieder mal sah sie ihn unsicher an doch stimmte sie, ihrer Müdigkeit wegen zu. Es dauerte nicht lange bis sie in einen traumlosen Schlaf viel…


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BeitragVerfasst: 27.07.05, 08:47 
Einsiedler
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Immer schneller wurden ihre Stritte, bis sie ins Laufen verfiel. Laufen… Laufen… immer weiter… In ihrem Kopf hallten die grade gehörten Worte immer wieder nach.

Er muss so wütend gewesen sein, so verletzt und enttäuscht. Er konnte die Worte die er sprach, nicht wirklich so gemeint haben, hatte er doch vor ein paar Zyklen noch ganz anders mit ihr gesprochen. Tränen rannen ihr übers Gesicht, während sie hilflos durchs Dunkel irrte. Immer wieder Stolperte sie fast und sie konnte sich grade noch den Bäumen abfangen.

Er sollte Zeit haben Zeit um nachzudenken, zu trauern um das was er verloren hatte und um sich darüber klar zu werden ob seine Worte ihr gegenüber ehrlich gemeint waren oder nur ein Akt der Verzweiflung. Zeit die sie ebenso brauchte, um das gehörte zu begreifen und um sich klar zu werden was Diese grade in ihr anrichteten.

Sie war so gern bei ihm. Ja es stimmte, viel zu gerne war sie bei ihm. Sie genoss es so, auch wenn er sie immer wieder in Verlegenheit brachte. Könnte sie es sich vorstellen? Und was war mit dem jetzigen?

Sie war durcheinander und immer wieder unterbrachen die Bilder der vergangenen Wochen ihre Überlegung. Lachen… weinen… warten… hoffen… Enttäuschung… war es so wie sie es sich vorstellte? Nein irgendwie nicht. Zu oft war sie alleine. Viel zu oft.

Wenn sie Alleine war dachte sie nach. Trotz ihrer Arbeit schweiften ihre Gedanken immer wieder ab. Er wusste doch nicht wirklich viel über sie. Genauso wie sie über ihn noch nicht viel wusste. Es brauchte alles Zeit.

Vielleicht war es ja doch nur seine Enttäuschung die zu ihr sprach…


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BeitragVerfasst: 28.07.05, 08:33 
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Ihr Herz klopfte lauf vor Aufregung als sie vor dem Zimmer ihres Vaters stand. Eigentlich hätte sie vor Zyklen heimkehren sollen, doch tat sie es nicht. Sie wusste genau das Vater auf sie gewartet hatte, und war sich ihrer Schuld bewusst, dass er sich nun gesorgt hatte und dennoch…. nichts hätte sie davon abhalten können in dieser Nacht die sanfte Umarmung Vitamas in Form jenes jungen Mannes zu verlassen.

Nichts war geschehen, nur sanfte Küsse und zärtliche Blicke tauschen sie aus bis ihre Augen zu vielen. Wie schön war es doch in seinen armen einschlafen zu dürfen, die Gleichmäßigkeit seines Atems zu hören, seinen Geruch in sich aufnehmen zu dürfen...

Sie lächelte verträumt in sich hinein und ihr Herz wollte gar zerspringen vor Glück.

Sie würde sich entschuldigen müssen. Sie würde ihren Vater um Verzeihung bitten müssen für die Sorgen die sie ihm bereitete, dafür das sie ihn so gescholten hatte vor den anderen Studiosi`s. Sie wollte es doch eigentlich auch gar nicht. Sie hatte nur so Angst gehabt und war ärgerlich deswegen mit sich selber gewesen. So sehr hatte sie das gesehene erschreckt.

Sie musste einfach gehen Gestern. Laufen und nachdenken. Begreifen was grade gesehen war. Sie musste es, sonst hätte sie noch mehr gesagt, was sie nicht hätte sagen wollen und doch getan hätte aus der Wut auf sich selber.

Trauer über ihr Verhalten gesellte sich zu dem überglücklichem in ihren Zügen.

Tief atmete sie durch, in dem Glauben zu wissen was nun kommen würde und öffnete leise die Tür…


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BeitragVerfasst: 1.08.05, 14:56 
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Wie ein begossen Pudel stand sie vor dem Magister Magus Rigas und traute sich kaum aufzublicken nachdem sie seine Worte vernommen hatte, dass er eine solche Szene wie ebengrade nicht noch einmal erleben wollen würde und sie deswegen zum lernen das nächste Mal wieder in die Akademie gehen würden.

Sie hatte sich doch rein gar nichts dabei gedacht, als sie sich mit dem Magister Magus vor den Kamin im Schlafgemach setze, um mit ihm zu sprechen. Dort war es so schön und sie war so neugirg das sie sich über diese nun zugegebene seltsame Ortswahl keine Gedanken machte. Sie wollte doch nur wissen wie der Magister Magus damals das Heilen erlernte und selber besser zu werden… helfen zu können.

Rowing war mehr als nur etwas eifersüchtig. Sein Herz hatte übergeschäumt und gar unhöflich hatte er den Magister Magus hinaus diktiert mit seinen Worten, ohne wirklich auszusprechen das er wollte das Hannas Lehrer sofort ging.

Es war Hanna so unangenehm. Viel schöner hätte sie es gefunden wenn der Magister Magus und Rowing sich auf andere Weise kennen gelernt hätten. Es war ja auch nichts geschehen sie hatte ihm nur zu gehört.

Sie bat den Magister nochmals um Entschuldigung und verabschiedete sich, nur um schnellstens in Haus zu eilen und mit Rowing zu reden. Dies sollte nicht zwischen ihnen stehen denn ihr herz gehörte ihm allein…


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 Betreff des Beitrags: einige Zyklen zuvor...
BeitragVerfasst: 1.08.05, 22:13 
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Sie kniete vor ihrem Vater als Rowing den Brunnenplatz betrat um dann etwas abseits stehen zu bleiben. Sie bat ihn um Verzeihung und hatte ihre Hände auf die Knie des älteren Mannes gelegt, während sie ihren Blick gesenkt hielt. Sie wusste nur zu gut, dass Vater es nicht wollte das sie vor ihm nieder ging, und hatte dennoch das Gefühl es währe nur rechtens so.

Tränen rannen ihr mal wieder über die Wangen und sachte strich ihr Vater ihr über das Haar, als sie die Hände Rowing`s auf ihren Schultern spürte. Sachte erhob sie sich um an die Seite des jungen Mannes zu treten. „Vater darf ich dir Rowing Eichen vorstellen? Rowing das ist mein Vater.“

Ihr war mulmig zu mute und ihrem Liebsten dankbar das er nach ihrer Hand griff, während sich die beiden Männer sich mit einander bekannt machten. Sie sah wohl wie ihr Vater Rowing abschätzend musterte und fühlte nur zu deutlich die Distanzierung in seiner Stimme. Einfach würde es nicht werden das wusste sie.

„Hmm… wo ist Ando?“ Sie wusste es nicht und um ehrlich zu sein war ihr dies im Moment auch ein wenig egal. Er hatte sie zu oft alleine gelassen. Sie hatte das Gefühl er währe nur noch gekommen um ihren Vater zu sehen und nicht sie. Ando hatte gewusst wie viel ihr das zusammentreffen der Studiosi`s bedeutet hatte. Nicht das sie enttäuscht war weil er nicht kam, aber er hatte weder vorher gesagt das er keine Zeit haben würde noch hatte er ihr im Nachhinein gesagt warum er nicht gekommen war. Es waren alles in allem Kleinigkeiten aber das Gefühl unwichtig für ihn zu sein nahm ihr nach und nach die Gefühle für ihn.

Ihr Vater schüttelte nur den Kopf und bitter waren seine Worte zu schlucken, die er aussprach.
„Und... "das"… soll einen Arcanen zu ersetzen wissen…ein Verstandesloser… Schwertträger… ein Normalgeborener…?“ Nicht lange konnte sie schweigen zu verletzend waren seine Worte ihrem Liebsten gegenüber und in ihr kochte es auf.

Sie erhob ihre stimme um gar ihrem Vater das Wort zu verbieten und wollte gehen. Sie wusste dass er so reagieren würde und doch erhoffte sie es sich anders. Sie sah in sein Gesicht und wusste dass er ihr dies übel nahm. Deutlich verzog der seine Lippen bei ihren Worten, doch blieb sie hart, verschränkte gar die Arme vor der Brust und schaute ihn wütend an. Die für sie rechtfertigend klingenden Worte ihres Liebsten taten nur noch mehr weh. Er musste sich nicht erklären.

„Vater! Und wenn du dich auf den Kopf stellst… mein Herz gehört Rowing!“ Sie fühlte recht deutlich wie ihr Vater und auch Rowing sich immer weiter aufstachelten mit ihren Worten und stellt sich zwischen sie. Ihr Liebster legte ihr sachte seine rechte Hand auf die Schulter und sprach nun deutlich sanfter. „Du musst dich nicht zwischen uns stellen. Ich werde ihm nichts tun, so wie er mir nichts tun wird.“

Aus ihren Gefühlen heraus sprach sie ihre nächsten Worte, wobei sie erneut vor ihrem Vater nieder kniete und der Weißhaarige bat den Jüngeren sie doch kurz alleine zu lassen. Liebevoll küsste Rowing Hanna auf ihr Haar und zog sich dann zurück.

Mit abgesenkter, gar zärtlicher Stimme hörte sie dann seine Frage „Hanna willst du es?“ „Mehr als alles andere… bitte verstehe mich doch Vater“ „Hanna... er ist so... so...“ Ein leises seuftzen war von ihm zu hören wie er zu ihr hinunter blicke. „Er ist passend zu dir... mehr als Ando... es war... obgleich er einer der unseren ist…“

Was? Was sagte ihr Vater grade? Sie traute ihren Ohren nicht und hob ihren Kopf. Verwirrt blickt sie ihn nun an. Hatte sie dies grade wirklich gehört oder war es nur ihr Wunsch? Konnte es wirklich sein? Sie schüttelt ungläubig ihr Haupt und wollte es am liebsten nochmals hören. War das alles nur ein Test? Ein Test um zu sehen wie sehr es ihnen beiden Ernst war? Sie verstand Tare nicht mehr doch ihr Vater nickte nur sachte lächeln und raunst ihr zu. „Er soll zurück kommen… ich will mit ihm sprechen…“


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BeitragVerfasst: 3.08.05, 17:43 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 20.12.02, 12:50
Beiträge: 557
Der Abend zog sich sanft über die gestade der Insel hinweg, er schritt bemessen langsam durch die gassen der Hauptstadt am Falkensee, begab sich langsam gen des Brunnenplatzes. Die metallenen schmiedeeisernen Tore, liessen sich ohne Wiederwehr öffnen, die glühende Lichter stoben auseinander, als der ältere Mann in den grauen einfachen Gewändern diesen Platz der Ruhe und des Sinnens betrat. Seicht bewegten sich die glühenden Lämpchen um den rötlich sanft schimmernden Brunnen.

Er lies sich nieder, ein gemächliches seufzen entrann der seinen Kehle und er schloss die Augen, das sanfte und seichte Plätschern des Brunnens umgab seine streifenden Gedanken, bis er ein leises Raunen vernahm und er, Fedral sich zu ihm setzt, ein einfacher gedankenschweifender Plausch unter Freunden, es war etwas herrliches lange hatte er sich nicht mehr so gediegen gefühlt, wärend der Plausch von hie und da.. über einfache Dinge welche beide zu bewegen schienen.

Er musste fort, seine Studnen waren anstregend und es zog ihn zur Ruhe, Lifna soltle ihm eine ngnädigen traum gewähren und Astrael sein Licht über seinem hause Wachen lassen, dann kam Sie.. Hanna sein eigen Fleisch und Blut, er wuste nicht warum, und doch war etwas anders, etwas anders mit ihr.
Plötzlich kam er hinter sie.. getreten und lete seine Hände auf die ihren Schultern, er fasste es nicht, wäre er früher nicht aufgesprungen und hätte ihn fort gejagd diesen elends normal gebohrenen, Schwertträger fuhr es bitte durch seine Gedanken, er ist nicht mehr als ein Geistloser Klingen tragender Bauer.

Die Worte kochten auf, überschlugen sich, aber was war dies.. seine Worte waren gekontn und nicht einfaches gallad wie es der Pöpel spricht, Hanna trat verteidigend vor diesen normale geborenen, dieses Subjekt aus einfachem Geist. Es grämte ihn das sie diesen wählen wollte, er sollte fort, er wollte mit ihr allein sprechen, und nickte darauf dann nur..

Die Worte wurdne ruhiger, sanfter und er wusste das er zu ihr passen würde, mehr als der der sein Schüler war, vieleicht wäre es besser, aber er war ein normaler.. ein nichtswürdiger, und doch sie liebte ihn.. sie liebte ihn wirklich..

Wer wäre er wenn er sich gegen den Wunsch stellte, das sein eigen Fleisch und Blut wollte.., er sollte zurück kommen, er mochte sehen wie er war.. ob er wirklich nur das normal geborene Subjekt war, als das er ihn sah, diesen Rowing Eichen, oder ob er sich zu einem Mausern möge, der es verdient habe seine Tochter, sein eigen Fleisch und Blut, lieben zu dürfen...

Die Zeit wird zeigen...

Astrael mag geben, dass es so Verlaufe.. wie es die Viere wünschen..


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BeitragVerfasst: 4.08.05, 04:29 
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*gerade wies er die Wachen ein in Hausnummer 19 in Falkensee und wandte sich ab Richtung dem Haus der Liebig um nach dem rechten zu sehen. Er ging um die Ecke als er Licht bemerkte in der Küche und eine Gestalt sah.* HEE ihr was soll das? *und er ging zur Türe und tratet ein.* Was macht ihr in diesem Hause hier wer seid Ihr. *der andere antwortet erschrocken* ich bin Andorathile und wer seid ihr? Feldmeister Eichen Rowing Eichen der Verlobte von Fräulein Hanna Liebig deren Vater das Haus gehört. *sprach er ruhig* WASSSSSSSS seid ihr? Ein Scherz nicht war oder? Meine Freundin eure *blickt den Feldmeister abwertend an* Verlobte. *da begriff er wohl erst wer er ist, es ist Ando* Verzeit aber bitte geht nun, und ich scherze nicht. Bei Bellum ich schwöre das Hanna Liebig meine Verlobte ist. Doch nun bitte verlast ihr jenes Haus. *dazu war er nicht bereit, immer wieder versuchte Rowing ihm im ruhigen verstehen zu geben das Hanna sich für ihn entschieden hat. Doch es nützte nichts, selbst als er als Lügner beschimpft wurde blieb Rowing noch ruhig. Dann jedoch begann es zu entgleiten, Wut stieg in Ando auf und Rowing zog den blanken Stahl.* Bitte geht nun und verlast das Haus aus Respekt vor eurer Freundschaft mit Hanna will ich keine Gewallt. Kommt morgen wieder aber nicht heute. *Doch es war ohne sinn.* Ich will mit Hanna reden ihr Lügner. Verzeiht aber ich werde Hanna sicher nicht wecken denn sie ruht bereits in meinem Bett, auch werde ich Ronin nicht zum Bellen bringen. *Ando sprach Worte die wo Rowing nicht verstand und schon krachte er gegen die Wand. Die Waffe noch immer nicht nutzend.* Bitte geht und kommt morgen wieder. *Ando wandte sich zur Türe und verlies das Haus dabei die Tür so fest zuschlagend das sei im Rahmen wackelte.* Armer Kerl aber Hanna ist mein und ohne sie will ich nimmer sein. *mit diesen Worten verlies Rowing das Haus und begab sich zu Hanna. Leise stand er vorm Bett und sanft ruhte sein blick auf ihr. Ronin leise um seine Beine strich.* Hanna mein herz ist dein las mich nie bitte nie allein Vitama hilf. *Leise kleidete er sich um und legte sich zu seiner Liebsten*


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Andorathil kam zurück zu dem Haus der Liebigs von einer etwas längeren Reise und nichts ahnend trat er ein und legte sich neben den Ofen, als er niemanden vorfand, wo er vor lauter Müdigkeit sofort einschlief.

Nachts, er wachte gerade auf aus einem dösigen Halbschlaf, als er eine Stimme von einem der Fenster von draußen hörte. Er stand auf um zu sehen was denn los ist und auf einmal stand dort ein Mann im Flur.

"Was such ihr im Haus der Liebigs?"
"Hinaus mit euch"

...Es muss sich um ein Missverständnis handeln, der Feldwebel des Banners, oder was er auch war, muss ihn für einen Einbrecher gehalten haben. Er sagte ihm seinen Namen und dass er nicht gehen würde.

Wie ein Blitzschlag trafen ihn dann die Worte des Mannes der sich als Rowing Eichen zu erkennen gab, dass er der Verlobte von Hanna Liebig wäre. Völliges Unverständnis und Raserei machten sich in ihm breit... Ein Scherz? Was läuft da, wollte ihn jemand reinlegen, oder war das nur ein Traum? ein Albtraum?! Oder vielleicht eine schreckliche Illusion von jemandem, der ihm etwas Böses wollte. Immer wieder beharrte der Mann auf seiner Aussage, nachdem Ando nachfragte, ob dies denn wirklich sein kann, denn schließlich ist er ja mit Hanna zusammen... schließlich gehört sein Herz ihr und er liebt sie. Oder war er so lange weg, dass sich einiges geändert hatte? Niemals, das konnte nicht sein, er war felsenfest davon überzeugt, dass der Mann ein Lügner sei und dass Hanna ihm so etwas nicht antun würde. schließlich liebte sie ihn ja auch, oder war das nur noch in seinen Gedanken so, ein längst verblasster Eindruck, der so massiv war, dass er ihn nicht vergessen konnte? Nicht von ihm aus, er war sich sicher, dass er sie liebte.

Nur was war mit diesem Mann hier, Rowing?!
Konnte es doch sein dass er wahre Worte spricht? Verlobt, Heirat in vier Monaten, konnte das denn so schnell gehen? Und konnte Hanna ihn denn so schnell vergessen?

Rowing schien mit jedem Wort an Ando nur mehr Wut in ihm zu schüren und nach einigen Aufforderungen des fremden Mannes, er sollte doch gehen, und Antworten, dass er nicht gehen würde, bis er genau das von Hanna hören würde, kochte er über.

"Inge odal Kahe han i klahe"
So sprach Ando wutentbrannt und einige Schlieren in hellblau bis silbrig bildeten sich um seine rechte Hand und formten eine Art Kugel, die sich zu einer Welle aus blau-weißen Schlieren entfaltete und Rowing wie eine Druckwelle zurückstieß. Es nicht verstehen könnend rannte er hinaus und schlug die Tür hinter sich zu. Von Rowing war nur noch ein "armer Kerl" zu hören und Andorathil verschwand auf schnellstem Weg in Richtung Wald in Südfall durch den Sumpf auf seinem Pferd.

Er müsste sie sehen, mit ihr reden, die Wahrheit wissen und das "Warum?". Doch erst einmal müsste er nachdenken, darüber was los war, wie es zu so einer Situation kommen konnte, darüber was wäre, wenn dieser Mann, Rowing, Recht hatte. Dann müsste er fort, zumindest könnte er nicht bleiben, nicht bei Hanna, nicht einmal bei Johann, oder irgendwas was ihn an sie erinnern würde. Aber daran wollte er nicht mal denken, denn er schenkte den Worten dieses Mannes ohnehin kein Glauben, wenn auch schon ein Zweifel in ihm heraufkeimte, ob er das "Warum?" erahnen konnte...


Zuletzt geändert von Theylos: 4.08.05, 04:38, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 4.08.05, 09:57 
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*an schlaf und ruhen war nicht zu denken nur still lag er auf dem bett neben Ihr und betrachtete Sie. Sein Kissen hatte sie fest umschlungen vor Ihrer Brust gedrück, sanft streichelte er ihr das Haar nur kurz einmal berührend*
oh Vitama hilf
halte deine liebevolle Hand über uns
Vitama hilf
da unsere Herzen für einander schlagen
Vitama hilf
stärke die Liebe in uns und gebe ihr deinen Segen auf das sie sich mehr
Vitama hilf
auf das nie Zwist und Streit in unsere Herzen einfährt, den anderen zu verletzen
Vitama hilf
auf das unsere Liebe gedeihe und dir zu Ehre gereiche
Vitama hilf
denn wir lieben einander
Vitama hilf
und wir wollen unsere Gefühle für einander dir zu ehren hochhalten
Vitama hilf
denn dein Segen macht unsere Verbindung erst zum vollkommenen Glück

*leise fügte er hinzu* oh liebste zusammen sprachen wir jennen Worte schon mal, bleib bei mir und sprich sie nocheinmal mit mir am Tag unserer Hochzeit

*dann versuchte er sich so sanft es geht an Sie zu kuscheln ohne seine liebste zu wecken*


Zuletzt geändert von Rowing: 4.08.05, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 4.08.05, 21:51 
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Irgendwas war seltsam. Rowing schlief so unruhig, wälzte sich hin und her, nahm sie in die Arme und wendete sich dann wieder ab, bis Hanna kurz nach Ende des zweiten Zyklus gänzlich wach war. Sie hob ihren Kopf an und betrachtete seine Züge. Irgendwas schien passiert zu sein.

Ob es wieder was mit seinen Rekruten zu tun hatte?
Gab es doch noch Ärger mit den Nortraven?

Sie konnte es an seinem Gesicht nicht ablesen. Sicher war nur das ihn etwas mehr als beschäftigte und so erklang, leise hauchen, ihre Stimme.

„Rowing… Liebster… ich bin doch bei dir… mein Herz… warum nur bist du so unruhig?“

Besorgnis breitete sich in ihr aus. Sollte sie ihn wecken? Nur für einen kleinen Moment um ihn einfach zu halten? Ihm zeigen, dass sie hier war und sich sorgte? Ihn beruhigend sachte wiegen? Ihm sagen, dass sie ihn liebt und für ihn da ist?

Hanna entschied sich dagegen, denn spät muss er nach Haus gekommen sein. Viel zu spät. Sie hatte noch versucht wach zu bleiben aber irgendwann fielen ihr die Augen zu.

Sie rappelte sich zum sitzen auf und betrachtet den jungen Mann mit immer trauriger werdendem Blick.

Fühlte er nicht. dass sie an seiner Seite war?
Ober war es gar dies was ihn so unruhig schlafen lies?

„Denk nicht so ein Unsinn!“ ermahnte sie sich selber leise. Sie wollte doch nur dass er sich geliebt und sicher fühlte. Ihm ein Ort sein, an dem er glücklich und geborgen war… vergessen konnte.

Immer wieder fragte sie sich was geschehen sein konnte, dass es ihr nicht vergönnt war ihm einen ruhigen Schlaf zu schenken?

Sie legte sich wieder hin und nahm ihn zärtlich in die Arme in der Hoffnung ihr Liebster würde zu ruhe kommen können…


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BeitragVerfasst: 4.08.05, 21:59 
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*Die Umarmung er fühlte, wohl gleichsam der unruhige Schlaf wich. Ein erleichterndes Schnaufen war zu vernehmen und sanft, gleichmässig schlief er weiter in Ihren Armen ruhendt.*


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BeitragVerfasst: 11.08.05, 03:11 
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Stunden um Stunden suchte er sie, erst in Falkensee, im Haus, dann nah Brandenstein in der Taverne und in der wohnung darüber, nichts, sie war nie da und er suchte weiter. Er sah total fertig aus, übermüdet und verwildert.

Nun suchte er sich seinen weg zum Turm, vielleciht ist sie dort, doch auf dem weg, wer ist das? eine Frau in Rot mit einem grauberobten Mann, das musste ja Raisha sein, was hatte sie denn schon wieder vor? egal, es interessierte ihn im moment ohnehin nicht und er wollte weiter, bis eine andere Frau, mit gelblicher Haut und knapp schulterlangen Haaren des Weges geritten kam und er hielt inne. Raisha utnerhielt sich mit ihr. Natürlich wusste Ando, wer diese Frau war. Beth, was wollte sie den schon wieder, einen weiteren Versuch aus seiner sicht einen unschuldigen kleinen Unwissenden zu bekehren oder zu beeinflussen, wer weiss was sie im Schilde führte, obwohl er doch keinen Grund hatte ihr zu misstrauen..

Als sich raisha mit dem unbekannten Novizen oder was er war verabschiedeten begann ein Gespräch zwischen Beth und Andorathil und sie bemerkte schnell wie fertig er war... kein Wunder. doch was sie ihm sagte gefiehl ihm zuerst gar nicht, wo er sie doch unbedingt sehen wollte und es von ihr hören wollte, da er es nocht glaubte, doch machte sie ihm klar, dass er sich nur eine Fassade aufbaute. Es war eine letzte hoffnung bevor seine Welt in sich zusammen brach und so hielt er sich über Wasser. Sie schaffte es nicht ihn zu überzeugen und so beschloss sie ihn mit zu führen bis sie vor dem Westufer des Meeres standen und sich ansahen. ein paar Gesten und Bewegungen der Frau und das Wasser erhob sich in einem Strudel zu einer Art schwebendem Spiegel zwischend en beiden und durch diesen sah er nicht mehr die Frau, sondern sich selber. Dann eine kleine zierliche Gestalt mit langen braunen Haaren und sie kam ihm doch so Bekannt vor, war es Hanna? Eine Stimme zerbarst die ruhe in seinem Kopf:

"Dies ist Schönheit..Wisse..Schönheit lebt von Liebe...Dafür, dass man sie betrachtet und mit Silbertränen streichelt..."

*Der Mann zitterte und seine Hände lösten sich von der Robe als wolle er das Bildnis anfassen, seine Lippen zitterten*

"...Sie mit kinderzungen schmeichelt... und sie wie das eigne Leben achtet..."

"Lenke deine Angsteshiebe nicht auf ihre Torheit!..."


*Dabei flackert das Bildnis wieder zu dem Abbild des Mannes zurück und er sieht sein eigenes Gesicht wie er gerade hineinsieht und die Frau beginnt erneut mit dem Flüstern in seinem Kopf..:*

"Siehe...
...Dies ist Feigheit...
...Wisse...
...Feigheit wird durch Angst genährt,...
...Durch augen, die vor Wahrheit fliehen,...
...Und Tränen, die nach innen fliehen.

Niemanden den Raum mehr ließen in dein Leben einzuziehen... denn wer sich selbst den Rücken kehrt, säht den Tod in sich ... und die Einsamkeit.

Wirst du dich verleugnen, Andorathil?"


*der Mann verharrt so und schüttelt nach einem Moment den Kopf, erschreckt davon, dass es wahr ist, was sie spricht udn dass er sich wirklich nciht verleugnen will.
Er wollte sich ebenso treu bleiben, sich und seinen Prinzipien und Linien, seinen Idealen folgen und sah ein, dass er alles blindlings vergaß, alles, für Hanna. Das musste aufhören, er durfte sie wirklich nicht mehr suchen...*

*Das Bildnis verschwand mit dem Wasser im Rasen und sie begann zu sprechen:*

"Dann weißt du, was du tun musst...
...du bist nun in den unsichtbaren Händen...
...einer unbekannten Macht...
*eine Pause*
...Ich habe dich noch nie zu etwas gezwungen... Andorathil."


*Er erkannte nun, was er verloren hatte und nun wieder gefunden:*

"Und ich habe etwas eingesehen, was ich verloren hatte.."

"Was du verloren glaubtest - Ja" *entgegnete sie*

"Ich werde es nutzen.."

"Das hoffe ich ... Schüler"

*Sie verschwand, doch meinten beide mit ein und dem selben, zwei verschiedene Dinge und er hatte sich schon entschieden, entschieden nicht für sie, aber er durfte auch nicht wieder zu Hanna, auch wenn er sie liebte, das war der Pfad in die Verdammnis, der Weg zum schwarzen Pfad, zum Bösen gespickt mit Hass und Zorn und ohne Liebe...*

*Sie gingen auseinander und er musste wieder einmal nur nachdenken..*


Zuletzt geändert von Theylos: 11.08.05, 03:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 12.09.05, 13:11 
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*im Kaminzimmer sassen Beide zusammen, Pergament und Tinte auf den Tisch* "Denkst du mein Herz das jennen Zeilen nun stimmig sind?" *nur eine leichtes nicken von Ihr, begleitet von diesen Worten "Ja mein Herz sie sind stimmig, so wie meine liebe zu dir" *ein kurzer kuss* "ich lesse ihn nochmals vor Hanna" "Ja Rowing, auch wenn ich mir meiner sicher bin das er so Richtig ist." *er holt nochmals luft* "Ich weis Hanna" *und liest den Breif dann vor*

"Geliebte Eltern

Lange ist es schon her dass ihr etwas von mir hörtet und es gibt gute wie auch weniger gute Neuigkeiten, die ich euch in diesen Brief übermitteln möchte.

Es stimmt mich traurig werter Vater, dass ich euch mitteilen muss, unsere Tradition nicht weiter führen zu können, da mich Sir Randur Kantrin des Ordens verwies.


Ich bin mir eurer Enttäuschung bewusst, da nach diesen Umständen nun kaum noch Hoffnung besteht in eure Fußstapfen treten zu können, um einmal die Geschicke eures Lehens in eurem Sinne weiter zu führen. Ich kann euch nur um Vergebung bitten in der Hoffung ihr seht mich dennoch als euren Sohn an.

Aus drei Gründen möchte ich aber dennoch weiterhin auf dieser Insel meinen Dienst an unserm König verrichten und somit vorerst nicht zu euch geliebte Eltern zurückkehren.

Erstens ist mir meine Aufgabe als Feldmeister und Wachkommandant der Lehenshauptstadt Falkensee zu wichtig geworden, da immer noch Unruhen herrschen auf dieser Insel und ich mit all meinen Kräften Sir Lavid zur Seite stehen möchte und zweitens erhoffe ich trotz aller Widrigkeiten immer noch Euch stolz auf mich zumachen, indem ich mich dem Ritterschlag als würdig erweise.

Für den dritten Grund würde ich euch liebste Mutter zu gerne in meine Arme schließen können.

Nach all der Zeit der Trauer, um meine geliebte Sofia, gewährte mir die liebliche Herrin ein zweites Mal das Glück eine junge Frau lieben zu dürfen. Hanna Liebig trat in mein Leben und seither mag ich keinen einzelnen Tag mehr ohne sie sein.

Wir verlobten uns im Einverständnis ihres Vaters, dem Primus Comundo der grauen Garde zu Siebenwind und Zensor des Rates unserer Hauptstadt. Euch liebste Mutter wird es sicherlich erfreuen zu hören das meine Liebste, wie ihr auch, das Geschenk Astraels empfangen hat. Sie strebt den lichtesten der arcanen Wege an um unseren Göttern zu dienen.

Daher wollten wir Euch Bitten werter Vater und geliebte Mutter zu unserer Hochzeit, welche noch vor dem Dunkeltief mit Eurem Segen gefeiert werden soll, zu kommen. Hanna sowie auch mir liegt viel an Eurem kommen.

Geliebte Mutter

Blut und Tränen – Tränen und Blut sind Hanna schon bekannt und auch hierin ward Sie einer Lady Eichen gerecht, wie Ihr ganzes Tun und Handeln dem Hause Liebig und Eichen zu Ehre gereicht.

Euer euch liebender Sohn

Rowing Eichen


"Ich denke du hast recht mein Herz er ist so genau richtig" *wieder ein Kuss dieser doch inniger, mit den Fingern er die Kerzen löscht welche das Zimmer erhelten.*


Zuletzt geändert von Rowing: 12.09.05, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17.09.05, 01:41 
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Es war leicht windig gewesen. Hanna war mit Kun, wie die letzen Tage schon, mal wieder im Wald um einige Beeren zu ernten. Leise schnaubte das Tier wann immer sie ihn kurz streichelte und in Gedanken versunken summte sie vor sich hin. So mag schritt sie die einzelnen Büsche und Sträucher ab als Kun mit einem mal nervöser wurde. Er riss den kopf in die Höhe und begann zu tänzeln. Hanna erschrak und blickt sich um, während sie wie beruhigend wollen mit dem Tier sprach.

Halb verdeckt von einem Baum sah sie einen Wolf und instinktiv fasste sie fester um Kuns Zügel. Der Wolf wirkte alt und gebrechlich. Er blickte aus trüben Augen in leere und schien für Hanna nicht minder nervös wie sie. Immer wieder winselte der Wolf beim belecken seines Vorderlaufs. Ganz offenbar hatte er große Schmerzen.

Kun wurde an den nahen Baum gebunden und sie flüsterte ihm noch einige Worte ins Ohr. Bevor sie den Korb mit den geernteten Beeren auf den Boden stellte. Den Wolf lies Hanna dabei nicht aus ihren Blick. Er hob unruhig seinen Kopf und sein leises winseln lies ihren Magen sich zusammen krampfen.

Er presste sich leise knurrend auf den Boden als sie behutsam einige Schritte auf ihn zuging. Sie blieb am Baum stehen und sprach leise auf dem Wolf ein, als glaubte sie er würde sie verstehen und sie könnte ihn damit beruhigen. Ihm zeigen, dass sie nichts Böses wollte.

Sein Vorderlauf sah aus wie gequetscht und blutete, was den Wolf auch immer wieder dazu veranlasste über die Wunde zu lecken. Hanna wollte ihm nur noch helfen. Es tat ihr innerlich weh und sie hoffte, dass keine Knochen gebrochen seien. Denn dann könnte sie nur seine Schmerzen lindern. Immer wieder sprach sie den Wolf an. Erklärte ihm, dass sie näher kommen würde und er keine Angst zu haben brauche. Sein Blick ging an ihr vorbei so das sie vermutete das das Alter den Wolf hat erblinden lassen.

Sie kniete sich hin und hob ihre Hand sachte an. Wobei sie nun die Traurigkeit in ihrer Stimme nicht mehr verstecken konnte. Sie hörte den rasselnden Atem und wusste nicht was sie fühlen sollte als der Wolf für kurze zeit über ihre vorgestreckte Hand leckte. Mit derselben Behutsamkeit, wie sie sich näherte, streichelte sie den Wolf nun und tastet ihn dabei nach weiteren Verletzungen ab. Innerlich bittend das das Rasseln des Atems nicht von einer gebrochen Rippe herrührt. Nichts als struppiges Fell über den nackten Knochen mochte sie fühlen können.

„Er wird kaum gejagt haben können mit seinen Augen“

huschte ihr der Gedanke durch den Kopf als sie versuchte den Kopf des Wolfes von der verletzen Pfote zu heben. Er wollte es anscheint nicht und presste seinen Kopf gen Boden. Lise flehend sprach sie auf den Wolf ein wobei ihr immer klarer wurde das er sich diesen ort zum streben aussuchte. Tränen stiegen in ihre Augen und sie wollte es nicht wahrhaben. Dennoch vernahm sie in diesem Augenblick seinen letzen Atemzug. Sie beugte sich über das Tier und legte ihr Ohr auf seine Brust doch alles blieb still. Kein klopfen seines Herzen und kein rasseln konnte sie vernehmen. Die Tränen rannen über ihre Wangen und sie blieb noch eine weile bei ihm sitzen.

Als sie sich abwendete war noch einmal leise ihre stimme zu vernehmen


„Verzeih, dass ich dir nicht noch die letzen Momente habe schmerzfrei schenken können.“


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BeitragVerfasst: 30.09.05, 14:15 
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*Sie sitzt auf der Kaminbank, er vor ihr am Boden, die Harfe in der Hand und ihr ein Lied vorspielt. Die Katzen kuscheln sich an Beiden an, nur Sternsucher ist nach spielen und zerrt an den Riemen der Lederkleidung des Mannes, bis er das spiel beendet.

Die Dame beginnt zu sprechen* „Rowing, ich muss dir was sagen“ *Ihre Stimme ernst und traurig erklingt, erhebt sie sich und geht zum Fenster. Er legt die Harfe zur Seite und blickt ihr unsicher nach doch dann folgt er Ihr.* „Was Ist Hanna?“ *und legt seinen Arm um Sie und zieht Hanna sanft an sich heran.* „Magister Magus Rigas hat mich gebeten Dalabai zu helfen, wenn er mich rufen läst soll ich zu ihm gehen“

*Den Blick senkte sie, nur stille im Raum, starr blickte er zum Fester raus, die Augen funkelten vor Wut. Tief holte er Luft und sprach dann* „Es ist recht Hanna mein Herz“ *von einem Nicken begleitet. Doch plötzlich sackte sie zusammen, haltlos ohne jeden stand, gerade noch konnte er Sie an sich drücken, Sie stützen.* „Hanna was ist dir?“ „Mir ist nur so schlecht Rowing so übel“ *und weis wurde die Farbe ihres Gesichtes.

Sogleich nahm er Hanna auf seine arme und trug sie Richtung Tempel. Am Eingang erfuhren beide das ihre Gnaden Amelie oben sei und so gingen sie zu Ihr hoch in den Schrein Vitamas.

Cedan der Knappe war bei ihr einen Pfeil in der Schulter im Stecke doch Jener wurde gelöst und die Wunde geheilt. Dann begann die Geweihte sich um Hanna zu kümmern und verwiese Rowing des Raumes. Unsicher setzte er sich vor dem Raum auf den Boden, zusammen gekauert und mit Angst im Gesicht. Es dauerte noch etwas als Amelie ihn rief wieder zu kommen.

Hanna saß weinend auf der liege, doch die Tränen und das Gesicht von ihr lächelten vor Freude.* „Rowing Hanna ist von Vitama geküsst worden sie trägt euer Kind unter ihrem Herzen.“ *Sein Gesicht erhält sich und schnell geht er zu ihr hin, sinkt auf seine Knie vor ihr, die Tränen rinnen die Wange herab.* „Ich Liebe dich so mein Herz so sehr. Oh Herrin ich danke euch für jenes Geschenk das Ihr uns zwei zu teil werden gedacht habt“ *Mit Tränen senkt sich sein Kopf auf Hannas Schoss, Ihre Hände streichelten sein Haupt und die Tränen der Freude vielen auf ihn von ihr herab.

Nach einiger Zeit erhob er sich, um Sie still aufzunehmen. In seine Arme haltend beteten Hanna und er gemeinsam vor dem Altar der Heiligen Vier.

Beide schwiegen, waren still als er sie wegtrug aus dem Tempel nach Hause, zu ihrer beider Haus, zu dem Haus wo dank Vitamas Segen als bald ein Kinderschreien erklingen wird.*


Zuletzt geändert von Rowing: 30.09.05, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.

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