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 Betreff des Beitrags: Am Anfang des Weges
BeitragVerfasst: 30.07.05, 11:18 
Einsiedler
Einsiedler

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Wenn ich jetzt, da ich Morsan's letzter, tröstlicher Umarmung harre, auf dieses seltsame Leben zurück blicke, dann ist es jener namenlose Schneider in Brandenstein, an den ich mich erinnere. Denn er stand am Anfang des Weges. Damals, vor all den Dunkeltiefs ...



Ich war kaum mehr als ein ahnungsloses Kind, als mich die Gezeiten des Schicksals auf jene ferne Insel spülten, die als Siebenwind bekannt geworden war. Und ich hasste diese Insel. Ich hasste das Schiff, das mich her gebracht hatte, ich hasste die Städte und ich hasste die Menschen. Aber am meisten hasste ich mich selbst. Was sonst soll ein halbes Kind auch tun, das sich plötzlich alleine in einer Welt findet, die es nie gewählt hat, die es nie wollte.

Es war ein grauer, regnerischer Tag im Trier, als alles, was bis dahin mein Leben gewesen war, im Kielwasser eines der schlanken Linienschiffe Venturias versank. Die Silhouetten der Hafenstadt vor uns quälten sich nur mühsam aus dem trübgrauen Dunst und die Symbolik hätte nicht trefflicher sein können. Siebenwind war für mich damals nichts weiter als eine bedrückende, bedrohliche Strafkolonie. Und ich war nichts weiter als ein Gefangener auf der Folterbank des Lebens.

Fast lässt mich die Erinnerung an dieses zornige, überhebliche, verschlossene, einsame Kind, das ich damals war, heute lächeln. Denn was mir damals als das Ende meines Lebens schien, sollte zu dessen Anfang werden. Aber das wusste ich damals noch nicht. So vieles wusste ich damals noch nicht ...

Die graue Tristesse des Anlandens setzte sich fort, als die Leinen schon längst fest waren und das schlanke Linienschiff träge an der Pier schaukelte. Brandenstein begrüsste mich in einer bedrückenden Symphonie aus feuchtgrauem Stein und verschlossenen Gesichtern. Einige Gardisten patroullierten durch die Gassen und ihre Blicke waren abweisend und voller Misstrauen. Wer ohne Wappenrock war, schien bemüht zu sein, so rasch als möglich seines Weges zu gehen. Die Stände am Marktplatz waren alle bis auf einen geschlossen. Ich war gestrandet in einem trüben, grauen Albtraum der Einsamkeit.

An jenem Tag beherrschten nur zwei Gedanken mein Streben: 'Finde Herrn Duin' und 'Erreiche das nächste Linienschiff zurück nach Galadon'. Das zweite ging nicht ohne das erste. Und das erste schien mir so fern wie die Heimat weit hinter mir. Wie sollte ich auf dieser grässlichen Insel diesen seltsamen Fremden mit Namen Mael Duin finden? War er überhaupt schon auf der Insel angekommen? Wer würde ihn kennen? Wo würde er sein?

Irgendwo zwischen Naivität und Hilflosigkeit ging ich also zu diesem einen Stand, der sich als einziger gegen das graue Nichts des regnerischen Tages behauptete, und sprach den Händler an. Ein Schneider war es und seine Augen waren das erste auf dieser Insel, das nicht grau und hoffnungslos war. Ich schilderte ihm mein Anliegen, nannte ihm den Namen, ohne auch nur im Ansatz daran zu glauben, er würde jenen Mael Duin kennen. Doch in diesem Moment sollte mir diese seltsame Insel eine Überraschung zum Geschenk machen. Die erste von ungezählten weiteren. Denn dieser namenlose Schneider kannte jenen Mael Duin. Und er geleitete mich auf dem ersten Teil des Pfades, der mich in ein neues Leben, eine neue Zukunft führen sollte.

Aber dies ist eine andere Geschichte ...


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BeitragVerfasst: 30.07.05, 11:20 
Einsiedler
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'Wohl dem, der Stamm und Ruhm durch eig'ne Taten mehret, sofern er Schildt und Helm der Vorwelth schon ererbt. Wohl dem, der - da das Glück ihm jenen Rang verwehret - sich einen Wappengrund durch Blut und Tinte färbt.'

Mael Duin's Weisheit markierte den Anfang meines Pfades. Und sie begleitete mich durch all die Dunkeltiefs. Bis heute ...




Der Pfad, auf dem der namenlose Schneider mich geleitete, führte uns nach Falkensee. Damals eine kleine Siedlung mitten im Nichts. Kaum mehr als eine winzige Anhäufung von Häusern und Träumen und Hoffnungen. Gefangen zwischen dem übermächtigen Brandenstein im Westen und der quälenden Düsternis der Ödlande im Osten. Eine viel zu kleine, viel zu schwache Siedlung, die einsam und aufrecht ihren Platz in der Welt behauptete. So wie ihre Bürger und Freie.

Seltsam, mit welch anmutig subtiler Symbolik das Schicksal mitunter unsere Leben malt. Heute glaube ich, dass mein Weg nirgends anders hätte beginnen können als dort, in dieser kleinen, unscheinbaren Siedlung, die sich tapfer und unerschütterlich ihren Weg durch die Fluten der Zeit erkämpfte. Bis hin zu ihrer Bestimmung.
Mael Duin würde vermutlich lächeln, wenn er dies lesen könnte, denn er war es, der mich gelehrt hatte, dass ein jeder seine Bestimmung habe. Können Siedlungen eine Bestimmung haben? Oder sind sie nur der Spiegel jener Seelen, die sie formen?
Wenn dies so ist, dann spiegelt sich in der Bestimmung Falkensees das Bildnis einer Gemeinschaft: Mael Duin's Gefährten, der Bund der Tapferen.

Als mein Pfad begann, damals dort in Falkensee, waren es die Gefährten des Bunds der Tapferen, die mir eine der ersten und eine der bittersten Lektionen erteilten. So wie alle wichtigen Lektionen unseres Lebens voll Bitterkeit sind. Aber das erkannte ich damals noch nicht.

Da war Theoderich. Ein stiller, ernster Kämpe, in dessen Augen ich damals nichts anderes als Verachtung zu lesen glaubte. Und dafür hasste ich ihn. Aber nun, da mir Alter und Weisheit die Gunst eines klareren Blickes gewährt haben, erkenne ich, dass es nicht er war, den ich hasste. Es war nicht der Blick seiner Augen, den ich hasste. Ich hasste das Spiegelbild, das ich in des Kämpen verächtlichen Blicks sah. Mein Spiegelbild.

Dann war da Thorm Sarek. Ein Hüne voll bitterer Strenge, voll ernster Verschlossenheit. Wenn Theoderich der Richter war, dann war Sarek der General. Unerbittlich in seinen Werten, unerbittlich in seinem Handeln, unerbittlich in seinem Urteil. Ein geheimnisvoller Schatten schien auf des Hünen Seele zu liegen und insgeheim habe ich mir damals, als ich ihn zum ersten mal traf, gewünscht, dies Geheimnis zu enträtseln. Und ich habe mir damals auch gewünscht, ihm die Haut abzuziehen...

Und dann war da natürlich noch er; Mael Duin. Was soll ich über Mael Duin erzählen? Wie er aussah? Welchem Pfad er folgte? Welchen Geblüts er entstammte? Was er erreichte und was er schuf? Nein, ich will über sein Schweigen erzählen. Und seine Augen. Augen die einem direkt in die Seele blicken konnten. Ohne Urteil. Ohne Häme. Nur Spiegel zu sein. Und wissendes Verstehen. Manche sagen, dass sich Weisheit darin äussert, was wir tun und was wir sagen. Mael Duins Weisheit lag in seinem Schweigen; in seiner Art zuzuhören. Und in seiner Art, jene schlichten, einfachen Fragen zu stellen, in denen wir uns selbst erkennen.

Er war es auch, der mir die Seele des Bundes offenbart hatte. Des Bundes Art zu leben, zu streiten, zu sein. Er wies mir einen Weg, der es wert war, gelebt zu werden. Aber das erkannte ich damals noch nicht. Und so trieben die Wogen des Schicksals uns wieder auseinander.

Aber dies ist eine andere Geschichte ...


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BeitragVerfasst: 30.07.05, 11:22 
Einsiedler
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'Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine, dass dir dein sehnlichster Wunsch verwehrt bleibt. Die andere, dass er dir gewährt wird.'

Vielleicht besagt diese Lehre, dass wir uns immer nur nach dem sehnen, was uns verwehrt ist. Und dass es vielleicht eben dieses Sehnen ist, das uns kostbar sein soll. Denn es treibt uns voran auf unseren Pfaden ...




Nachdem sich meine Pfade von jenen des Bundes getrennt hatten, zog es mich wieder zurück nach Brandenstein. Vielleicht weil von dort aus die Linienschiffe zurück nach Galadon-Heredon gingen. Denn Mael Duin hatte mich aus der Verbannung Siebenwinds entlassen, so es mein Wunsch sein sollte. Ich konnte wieder zurück in die Heimat. Heimat ...

Ich habe mich später oft gefragt, warum ich an jenem Tag nicht sofort eine Passage auf dem nächstbesten Segler zurück nach Galadon-Heredon gebucht hatte. Heute glaube ich, dass es an der Wahlmöglichkeit lag, die Mael Duin mir damals gegeben hatte. Bis zu jenem Tag war mein Leben in den quälend engen Bahnen meiner Geburt, meiner Herkunft verlaufen. Ohne Freiräume, ohne die Möglichkeit zu wählen. Doch nun stand ich dort, mitten auf dem Pfad zwischen Falkensee und Brandenstein, und hatte zum ersten mal in meinem Leben die Wahl. Nicht die Wahl zwischen diesem oder jenem Gewand. Nicht die Wahl zwischen Mutzenbraten oder Kapaun. Dieses mal wog die Wahl sehr viel schwerer. Es war die Wahl zwischen zwei Leben.

Und ich wählte.

Vielleicht war es Trotz, vielleicht Stolz, aufgrund dessen ich die Wahl traf. Denn selbst nach der kurzen Zeit auf Siebenwind schien mir die Aussicht auf Rückkehr in die Heimat wie eine Niederlage. Würde ich damit nicht allen beweisen, dass ich tatsächlich nicht in der Lage wäre, über die Grenzen meiner Geburt und meiner Herkunft hinaus zu wachsen? Die ehedem lockende Heimat schien mir plötzlich eng und klein. Und so wählte ich in einem Moment trotzigen Stolzes Siebenwind. Ich blieb.

Und damit begannen die Probleme. Wo sollte ich hin? Was sollte ich tun? Wie würde ich mir ein Auskommen sichern? Ich stand zum ersten mal ungeschützt inmitten der kühlen Winde des Lebens. Ein beklemmender Moment. Weil ich's nicht besser wusste, ging ich weiter nach Brandenstein. Es war ein kalter, regnerischer Tag und die Schänke nahe des Marktplatzes schien mit dem rotgoldenen Licht, das aus den Fenstern quoll, wie ein sicherer, warmer Hafen. Also ging ich hinein. Drinnen empfing mich das turbulente, laute, stinkende, herrlich pralle Leben eine Taverne und ich liess mich fort treiben von dem lauten Schwatzen und Schimpfen und Lachen. Und irgendwann stand die Elfe vor mir.

Heute vermute ich, dass sie mich gezielt ausgewählt hatte. Das Lehensbanner suchte damals verzweifelt nach neuen Rekruten. Soldaten, die unter den Insignien des Banners Dienst tun würden. Und die Elfe hatte in mir einen möglichen Rekruten erkannt. Wir kamen ins Gespräch und es war diese seltsame Mischung aus erhabener Strenge und verständnisvoller Milde in der Elfe Worten, die mich in ihren Bann zog. Sie erzählte mir vom Lehensbanner und mit jedem ihrer Worte trat das Schwatzen und Schimpfen und Lachen der Schänke weiter in den Hintergrund. Immer mehr war ich davon überzeugt, dass das Lehensbanner mir dies geben würde, was ich insgeheim so sehr vermisste: Sicherheit und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Und so nahm ich an.

Dann ging alles sehr schnell. Es kam zur formellen Aufnahme und zur Einkleidung im Zeughaus zu Brandenstein. Eine kurze Einweisung folgte, die Zuteilung zu einem Feldmeister und der Befehl, fürderhin in der Garnison Falkensee Dienst zu tun. Und dann stand ich auch schon wieder draussen auf der Strasse. Gewandet in einen Wappenrock, der nicht recht passen wollte und einer roten Wollmütze, die kratzte.

Ich hatte ein Ziel und ich hatte einen Auftrag. Falkensee war das Ziel und der Auftrag war es, Passanten nach Bürgerbriefen zu kontrollieren und das Reiten in der Stadt zu unterbinden. Ich hätte zufrieden sein müssen. Aber die Zufriedenheit hatte einen schalen Beigeschmack. Aber das gestand ich mir damals noch nicht ein.

Also nahm ich mein Bündel auf und trat wieder den Weg zurück nach Falkensee an. Ich tat es allein und ich sollte auch in den Tagen, die kommen würden, alleine sein. Die Rekrutierung war einfach und rasch verlaufen. Doch der Erleichterung, Auskommen und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft gefunden zu haben, folgte bald die Ernüchterung. Ich tat die meiste Zeit alleine Dienst in Falkensee. Die Soldaten des Banners verblieben im bequemen Brandenstein, weit fort von dem viel zu kleinen, viel zu unscheinbaren Falkensee. Nur hin und wieder kam der Feldmeister vorbei. Den Rest der Zeit tat ich alleine Dienst.

Nein, nicht ganz alleine. Denn neben dem einsamen Wappenrock des Lehensbanners - meinem Wappenrock - färbte ein anderer Wappenrock in grosser Zahl die Strassen und Gassen Falkensees: das Tatzenkreuz des Bundes der Tapferen.

Manchmal glaube ich, dass unsere Leben Melodien sind inmitten einer unermesslich grossen und anmutigen Symphonie, welche gespielt wird von der Viere kundiger Hand. So schien auch mein Leben eine kleine Melodie inmitten dieser grossartigen Symphonie zu sein. Und der leise, ferne Klang des Bundes färbte diese Melodie meines Lebens. Aber das erkannte ich damals noch nicht. Ich begann es erst zu erkennen, als ich drei Mannen kennen lernte. Drei Mannen, die die Melodie meines Lebens verändern sollten. Mael Duin, Kartas Arentok, Thorm Sarek.

Aber dies ist eine andere Geschichte ...


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BeitragVerfasst: 30.07.05, 11:25 
Einsiedler
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'Wer die Menschen kennt, der ist klug;
wer sich selber kennt, ist erleuchtet.
Wer andere Menschen besiegt, hat Gewalt;
wer sich selbst besiegt, der ist stark.'

Als ich Travin von Ehrwald's Weisheit zum ersten Mal las, schien sie mir nur nutzloses Gerede. Oh, wie närrisch ich war ...




Man hat mich oft gefragt, warum ich damals dem Lehensbanner den Rücken gekehrt habe. Heute glaube ich, dass es nicht das Banner war, dem ich den Rücken gekehrt habe. Ich habe der Dekadenz einer Gesellschaft den Rücken gekehrt, die sich in der Abenddämmerung ihrer Existenz befand.

Noch heute, nach all den Dunkeltiefs, lebe ich in der tiefen Überzeugung, dass die viergöttliche Ordnung das einzige Fundament ist, auf dem sich Taren's Wohl und Blüte zu entfalten vermag. König, Ritter, Kirche - von der Götter Hand geschenkte Ordnung; Taren's Garanten für den Weg ins Licht.

Doch so wie des Baumes starker Wuchs von pilzigem Geschwür überwuchert schliesslich seinen Fall findet, so klebten damals menschgemachte Geschwüre aus Korruption, Dekadenz und Götterlosigkeit an den stolzen Grundfesten der göttergewollten Ordnung und drohten das kostbare Geschenk zu vergewaltigen.

Ich sah Ritter, die in pfauenhafter Eitelkeit einher stolzierten und ihre Langeweile beklagten, während ihre Soldaten und Verbündeten unter den Klauen und Klingen des Dunkels fielen.
Ich sah Bannersleut' in kleinkarierter Pedanterie das tragen von Waffen und das reiten in Reichsstädten ahnden, während in ihrem Rücken Freie und Bürger unter der Geissel von Räubern schrien.
Ich sah Reichsstädte in Prunk und Pomp aufgeputzt heran wachsen, während man vor deren Toren die letzte Bastion gegen die Schatten in grausamer Achtlosigkeit verkümmern liess und dort ungezählte Kriegerherzen opferte.
Ich sah aufgeplusterte Magier offen dem Urteil und dem Schiedsspruch eines Ritters höhnen. Und ich sah diese Magier vor den dümmlich lächelnden Gesichtern von Rittern, Knappen, Bannersleut arrogant und ungestraft von dannen ziehen.
Ich sah Narren vor den Augen der Kirche die Viere und ihre Diener verspotten. Ungestraft und geduldet durch die Träger der Insignien des Reiches und seiner Ritter.
Ich sah Rekrutinnen im Todeskampf schreien, während ihre Gefährten dabei standen und sie ungerührt plaudernd bluten liessen. Und ich sah die selben Gefährten gemütlich von dannen reiten, während sie die Rekrutin an vorderster Front halb tod zurück liessen.

Und dann sah ich inmitten dieser Tragödien eine Gemeinschaft von Mannen einsam stehen; in stillem Ernst und in selbstverständlicher Pflicht aufrecht verharrend, um inmitten der Kloake aus Korruption und Dekadenz in eiserner Wacht die alten Tugenden zu hüten.

Hüter des Lichts inmitten der Düsternis.
Diener für Krone und Glauben.
Krieger des alten Codex.
Gefährten des Bundes.

An dem Tag, als ich dies erkannte, verliess ich das Banner. Und als ich den Wappenrock des Banners nieder legte, um hernach in Demut den Kriegern des alten Codex zu folgen, da legte ich auch meine Kindheit ab. An diesem Tag begann ich zu erwachen.

Aber dies ist eine andere Geschichte ..


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BeitragVerfasst: 1.08.05, 10:27 
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'Was keiner verlacht
Ist würdig nicht, dass man zum Weg es macht'

Elgar von Utracht war an den Adelshöfen seiner Zeit immer als Zyniker verlacht worden. Und mit ihrem Lachen adelten sie seine Weisheit. So wie er sich selbst mit seinem Tun adelte.




Es war eine Zeit der Schatten. Korruption hatte das Lehen in eisernem Griff gepackt und die Hofschranzen geiferten eifersüchtig nach den Insignien der Macht. Die Opfer und Taten der Alten gerieten in Vergessenheit und so geschah es auch mit Glaube und Tugenden.
Es war eine Zeit, in dem das Lehen nichts weiter schien als ein Königsbrett, auf dessen Feldern die Puppenspieler der Intrige die letzten Aufrechten spielsteingleich in machtgierender Willkür umher schoben.
Es war eine Zeit, in der das Wort über der Tat stand. Eine Zeit, in der das glatt lächelnde Lecken im Arsche des Herren mehr zu zählen schien als des stillen Kämpen sirrend Schwert, welches die Schwachen vor dem Dunkel behütete.

Es war eine Zeit, in der Helden geboren wurden.

Und die heilige viergöttliche Kirche war einer dieser Helden.

Selbst jetzt, da ich nach all den Dunkeltiefs zurück blicke und das Geschehene vor mir ausgebreitet sehe wie eine kostbare Tapisserie, da mag es sich noch immer nicht ganz meinem Geiste erschliessen, wie es damals so weit hatte kommen können. Aber vielleicht ist es so auch das Beste.

Falkensee war zu jener Zeit lange dem Blick von Ritter und Banner entrückt gewesen. Es lag kein Ruhm und keine Aussicht auf Belobigung darin, der viel zu kleinen, viel zu unscheinbaren Siedlung und ihren Menschen zu dienen. So verblieben Ritter und Banner denn im übermächtigen Brandenstein und spielten dort ihr ewig gleiches Spiel um Aufstieg und Intrige. Lange oblag der Schutz des fernen, kleinen Falkensee nur den Gefährten des Bundes und der heiligen viergöttlichen Kirche.
Erst als Falkensee zu erblühen begann, da vergassen Ritter und Banner nur allzu schnell und allzu gerne, wie lange Kirche und Bund dort unten die Menschen an Leib und an Seele vor der Düsternis bewahrt hatten.
Erst als Falkensee erwachte und in das Sichtfeld der Puppenspieler aus Macht und Intrige rückte, da erst begannen Banner und Ritter ihr Augenmerk auf die noch junge Stadt zu richten. Das Banner erhielt dort plötzlich Hallen und Türme, Stuben und Stallungen. Und die Ritter hielten dort plötzlich prunktstrotzende Tjosten.
Die Taten des Bundes hingegen vergass man. Und die Kirche verachtete man. Beide blieben vergessen zurück, allein geadelt durch ihr Tun. Stille Kämpen im Dienst an Krone und Glauben.

Natürlich wurden sie zu Gefährten.

Ich habe mich seither oft gefragt, ob das Wirken der Kirche überhaupt der Anerkennung bedarf. Bedarf es der Anerkennung, das Werk der Götter zu tun? Bedarf Selbstverständlichkeit der Anerkennung?

Ja, das tut es. Nun, nach all den Dunkeltiefs, erkenne ich es.

Denn so wie wir Fela's ewig gleiches Sterben und Erwachen nur allzu schnell übersehen, so übersehen wir auch das kostbare Geschenk, das uns die Götter damit gemacht haben. Und so wie wir der Kirche ewig gleichen Dienst in stiller Demut an den Lehen und seinen Seelen nur allzu schnell übersehen, so übersehen wir auch das kostbare Geschenk, das uns die Götter damit gemacht haben.

Darum sind es diese stillen Helden, die Taren's Grund erst kostbar machen.

Seine Gnaden Laurus Delany. Ein ernster Streiter unter den Insignien des Bellum, der damals lange in den Farben des Bundes ritt und kämpfte. Ich verstand dies damals nicht. Heute tu ich es. Ein Streiter, dem ich damals ob seiner Härte Furcht entgegen brachte. Und dem ich darob heute tiefen Respekt zolle. Oft schien er mir wie ein einsamer Streiter des Lichts inmitten der Schatten. Einsam ging er seinen Weg und einsam war sein Tun. Doch niemals liess er sich korrumpieren. Niemals verfiel er dem Netz der Fäden der Puppenspieler. Er erntete darob nicht Ruhm und auch nicht Lob. Keiner adelte ihn dafür. Nur sein eigen Tun adelte ihn. Und dafür werde ich ihn immer achten.

Seine Gnaden Jeremias. Ein Diener Astraels, in dessen Tun so viele nur die Wirrnis des Alters sahen und ihn darob verlachten. Narren sind sie und die Viere sollen ihnen gnädig sein. Nur allzu schmerzhaft ist selbst heute noch die Erinnerung an jenen Tag, als dieser einsame Streiter des Glaubens am Marktplatz zu Falkensee das Wort der Götter verkündete und darob nur Lachen und Gähnen und Hohn erntete. Doch er blieb. Mehr noch! Er schien in diesem götterlosen Tun erst zu wachsen, zu erblühen, zu erstrahlen. Und als er dann den wenigen Gläubigen das Wort der Götter schenkte, da erhob sich plötzlich staunende Stille und das Lachen erstarb. Wahrlich, dieser Zyklus war heilig, denn des Jeremias' Tun, sein Widerstand gegen Hohn und Schmähung, war nichts minder als die edelste aller Lehren, die die Götter uns geschenkt haben: Demut. Niemals will ich diesen Tag vergessen. Und niemals will ich diesen Mann vergessen.

Ihre Eminenz Tzara Rengis. Damals Prätora Siebenwinds und hochehrwürdige Mutter der lieblichen Göttin. Als keiner sich um das götterlose Treiben im Ödland scherte, als Ritter und Banner nicht weiter als bis zum Grenzwall kamen, da scharte diese Frau die letzten verbliebenen Aufrechten um sich, um auszuziehen im Kampf gegen Dunkel und Verderben. Namenlos waren all die Streiter an ihrer Seite und sie alle trugen nicht Wappenrock und auch nicht Orden. Und eben darum erfüllt es mich noch heute mit Stolz, dass ich an der Seite dieser namenlosen Streiter ausziehen durfte. Dass ich dem Ruf ihrer Eminenz folgen durfte um in eine Schlacht zu ziehen, die nicht Ruhm und auch nicht Orden bringen würde. Auszuziehen in eine Schlacht, in der es nur zwei Dinge zu gewinnen gab: Selbstachtung und der Stolz, Glauben und Krone gedient zu haben. Diese Erkenntnis war das wahre Geschenk der Tzara Rengis. Und dafür würde ich für diese Frau noch heute mein Leben geben.

Noch immer erfüllt es mich heute, nach all der Zeit, mit stillem Stolz, dass ich damals dabei sein durfte. Damals, als aus der Dunkelheit der Dekadenz diese drei einsamen Helden hinaus ins Licht traten. Und es erfüllt mich mit Stolz, dass der Bund ihnen dienen durfte. Ohne Ruhm und ohne Anerkennung. Geadelt nur durch ihr Tun, gestärkt nur durch Glaube und Gemeinschaft.

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BeitragVerfasst: 20.08.05, 09:58 
Einsiedler
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'Das eine erniedrigt sich, um dadurch zu gewinnen.
Das andere ist niedrig, und dadurch gewinnt es.'

Joran von Utwald war zu seiner Zeit ein gefürchteter Stratege auf den glatten Parketts der Hofschranzen. Denn er verstand es wie kein zweiter, zwischen den klebrigen Fäden aus Macht und Intrige zu wandeln, ohne dabei seinen Codex zu korrumpieren. Er war einzigartig. So wie Mael Duin von Tannenstein.




Es war eine der besten Zeiten für den Bund und es war eine der schlechtesten Zeiten für den Bund. Es war eine Zeit, in der die Groteske nur einen Wimpernschlag entfernt vom Epos lag. Wohl verborgen vor den Augen von König und Baron begann auf dieser winzigen Insel fern vom Festland ein gärendes Geschwür aus Hinterlist und Intrige zu wuchern. Wort und Ehre waren zu dürren Feigenblättern verkommen, mit denen die willigen Jünger der Dekadenz hämisch grinsend ihr den Vieren spottendes Tun zu verhüllen suchten. Wie Puppenspieler waren sie, die Bürger und Freie wie willenlose Marionetten zu führen suchten, um Macht und Einfluss zu mehren. Und schliesslich geriet auch der Bund in die giftschwangeren Klauen jener Puppenspieler, die nur allzu gern zum eigenen Wohle die klebrigen Fäden aus Macht und Intrige spinnen.

Ich habe mich viele Dunkeltiefs später noch oft gefragt, warum der Bund in jener Zeit nicht zerbrochen ist. Aber vielleicht ist es gerade der grausame Sturm, der uns lehrt, beisammen zu stehen, um Stärke in der Gemeinschaft zu finden. Denn während Ritter, Banner, Richter immer eifersüchtiger ihre giftträufelnden Stacheln gen Bund stocherten, wuchsen wir zu einer Gemeinschaft zusammen, deren Bande stärker waren als Blut oder Schwur. Denn die Bande, die uns einten, waren gewoben aus Ehre und Vertrauen, aus Wahrheit und Glaube. Geeint im Dienst an Krone und Kirche. Eifersüchtig gehasst von den falschen Trägern der Insignien der Macht. Verlacht, verspottet, durch Intrigen bedrängt. Doch wo wir im Netz der Puppenspieler einmal fielen, da standen wir zweimal wieder auf. Und wir standen jedes mal erstarkt wieder auf, denn wir waren niemals alleine.
Vielleicht war dies der Grund, warum zu jener Zeit immer mehr Suchende den Weg zu uns nach Falkensee fanden. Die Gründe, warum sie ihr altes Leben hinter sich gelassen hatten, mochten so mannigfaltig gewesen sein wie die Sterne am dunklen Mantel der Nacht. Doch der Grund, warum sie zu uns kamen, war stets der selbe: die Suche nach Glaube, Ehre, Gemeinschaft. Die Suche nach den alten Werten. Die Suche nach dem Codex.

Natürlich hassten uns die Puppenspieler dafür. Und als sie erkannten, dass wir unsere Werte im Dienst an Krone und Kirche niemals korrumpieren würden, da warfen sie ihre Netze der Intrige gegen uns aus.

Es begann mit dem Wall. Voller Stolz hatten wir einst aus den Händen der Ritterschaft höchstselbst die Aufgabe empfangen, die Torburg am Grenzwall zu besetzen, um den freien Städten Siebenwinds fürderhin Schutz und Schild zu sein. Viele tapfere Gefährten des Bundes fielen zu jener Zeit unter den Klauen des Ödlandes, um den Westen zu schützen. Dank gewährte man uns nie, aber dafür waren wir auch nicht angetreten. Erst als die Kunde unseres Tuns am Wall sich mehrte und immer mehr tapfere Streiter an unsere Seite traten, erst da richtete sich das eifersüchtige Auge der Puppenspieler wieder auf uns. Und von da an vergingen kaum zwei Siebentage, ehe einer dieser Ritter - Hagen Robaar hiess er sich - vor unseren Augen unsere Taten höhnte, indem er den Wall mit einem Handstreich aus unseren Händen nahm, um sie in die Hände eines Feldmeisters des Banners zu legen. Robaar's Tat war nicht mehr als ein eifersüchtiger Zug auf dem Königsbrett der Puppenspieler. Aber für uns war es die bittere Lehre, dass Wort und Tat nichts mehr gelten, wenn eine ganze Welt in den Maschen aus List und Intrige versinkt. So folgten wir gehorsam doch verbittert der Order Robaar's und räumten die Torburg für das Banner. Ich sah hernach kaum einen vom Bannner je dort die Wacht halten, aber dies kümmerte keinen. Robaar's Winkelzug hatte uns an den Rand des Königsbretts manövriert. Allein dies war den Puppenspielern genug. Wie falsch sie doch lagen.

Nachdem man uns des Dienstes am Wall enthoben hatte, besannen wir uns wieder stärker auf Gemeinschaft und Glaube. In jener Zeit begannen wir, engere Bande zur heiligen Viergöttlichen Kirche zu weben, denn auch jene schien im Possenspiel des Lebens von den intriganten Puppenspielern an den Rand des Königsbretts gedrängt worden zu sein. Und so wurde aus der scheinbaren Niederlage gegen Robaar schliesslich ein Sieg. Den Wall hatte man uns wohl genommen, doch in der Gemeinschaft des Bundes und in der Nähe zur heiligen viergöttlichen Kirche fanden wir Stärke und Zuversicht. Wir erstarkten wieder. Und wieder fiel der eifersüchtige Blick der Puppenspieler auf uns.

Wieder war es Sire Steiner höchstselbst gewesen, der die Gefährten des Bundes einst in den Dienst der Ritterschaft gestellt hatte. Verpflichtet nur der Krone, dem Glauben und der Ritterschaft. Ehre und Pflicht zugleich war uns dies Wort Steiner's stets gewesen. Und eben so erfüllten wir es auch. Bis die Puppenspieler der Meinung waren, wir würden schon wieder zu sehr erstarken. Denn nachdem man den Wall und den Schutz des Westens von uns genommen hatte und wir in der Nähe der heiligen Viergöttlichen Kirche wieder erstarkt waren, begannen Suchende abermals den Weg zu uns zu finden. Abermals war der Bund nach dem Schlag Robaar's wieder am erstarken. Und abermals erweckte dies den Unmut der Puppenspieler. Und so war das Wort Steiner's in einem Augenblick vergessen. Gebrochen war des Ritter's Wort, dass wir nur Krone und Rittern verpflichtet wären. Statt dessen unterstellte man uns dem Banner, wo eifersüchtige Strategen unser Erstarken mit verstohlener Missgunst schon längst beobachtet hatten. Natürlich tat man uns dies nicht kund. Denn Offenheit ist nicht des Puppenspieler's Art. Wir erfuhren es statt dessen auf jenen Wegen, die den Jongleuren der Intrige zu eigen sind: wir erfuhren es durch Zufall und aus dritter Hand. Und als wir darob zu einem jener Ritter sprachen - Fedral Lavid hiess er sich - da gestand dieser uns deutlich ungehalten ein, dass es wahr sei: Steiner hatte sein Wort gebrochen. Wir waren degradiert worden zu Laffen des Banners. Im Dienst an Krone und Kirche verdiente Kämpen wie Mael Duin zu Tannenstein waren plötzlich dazu verurteilt, den Befehlen eines jeden Frischlings von Bannerrekrut folgen zu müssen. Die Puppenspieler hatten zum zweiten Schlag ausgeholt. Und dieser zweite Zug auf dem Königsbrett der Intrige hatte uns härter getroffen als der erste.

Seltsam, dass es offenbar im Wesen der Menschen liegt, umso mehr zu erstarken, je härter sie geschlagen werden. Ist dies der Viere kostbarstes Geschenk an uns, um während der Zeit, die man uns auf Taren's Antlitz wandeln lässt, bestehen zu können? Selbst heute noch, nach all den Dunkeltiefs, danke ich den Vieren für diesen Nackenschlag der Ritterschaft und des Banners. Denn was uns demütigen und zerbrechen lassen sollte, liess uns erstarken. Und es liess Hoffnung erwachen.

Aber dies ist eine andere Geschichte ...


Zuletzt geändert von Alia di Chiara: 20.08.05, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24.09.05, 03:20 
Einsiedler
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Registriert: 26.06.05, 22:03
Beiträge: 26
'Erst seit auf Taren ein jeder weiss von der Schönheit des Schönen,
Gibt es die Hässlichkeit.
Erst seit ein jeder weiss von der Güte des Guten,
Gibt es das Ungute.'

Seltsam, dass mir Harlan von Belnor's Worte gerade heute wieder in den Sinn kommen. Denn es ist wieder Ruan's Zeichnung. So wie damals, als der Bund der Tapferen Siebenwind verliess.



Wie lange kann man in den Sümpfen der Intrige waten, ohne sich selbst zu besudeln? Wie lange kann man auf dem glatten Parkett der Heimtücke tanzen, ohne selbst zu straucheln? Wie lange kann man unter der Regentschaft der Ehrlosigkeit leben, ohne sich selbst zu korrumpieren?
Man kann es so lange, wie der Blick scharf, das Herz rein und die Gefährten treu sind. Und so lange, wie die Hoffnung noch lebt.

Unsere Hoffnung war gestorben. Verendet in einem Sumpf intriganter Hofschranzen und deren glatt lächelnder Maskerade. Allein was uns geblieben war, war Ehre, Codex, Glaube. Und unsere Gemeinschaft.
Und darum verliessen wir damals Siebenwind so, wie wir stets versucht hatten zu leben. Wir verliessen Siebenwind im Streben nach Ehre, im Vertrauen auf den Codex und in der Zuversicht des Glaubens. Aber vor allem verliessen wir Siebenwind als Gemeinschaft.

Mael Duin zu Tannenstein
Thorm Sarek
Kartas Arentok
Theoderich
Alia di Chiara

Vereint in Glaube, Codex, Ehre. Gefährten des Bundes.

War es ein Ende? Nein. Es war ein neuer Anfang. Fern von Siebenwind.


Aber dies ist eine andere Geschichte.


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