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 Betreff des Beitrags: Besuch in der Jägergilde in Südfall
BeitragVerfasst: 20.08.05, 00:13 
Bürger
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Registriert: 23.05.05, 15:16
Beiträge: 346
Zu Beginn des 8. Dunkelzykluses erreichen 2 vermummte Gestalten Südfall. Die eine Gestalt wirkt sehr zierlich, nicht sonderlich groß aber grazil in ihren bewegungen. Die Andere Person scheint etwas kräftiger gebaut, doch auch nicht von besonders langer Statur. Sie stellen ihr Pferde unter einem Dach ab und huschen, nach einem kruzen Blick in die Gassen Südfalls, fast lautlos zum Haus der Jägergilde. Geschickt klettert die gewandte unter der Robe durchaus als weiblich zu erkennende Person auf die Beine des Begleiters und löscht die laterne vor der tür aus, so dass nur noch die schwarze nacht um sie herum liegt. Der Begleiter macht sich dann am Schloss der Eingangstür zu schaffen und es dauert nicht lang vielleicht 4 Wimpernschläge, bis sich die Tür vor ihm öffnet. Lautlos huschen beide Gestalten hinein und verharren erst einmal lautlos im Eingangsbereich. Das Schnarchen aus dem Nebenraum war deutlich zu hören. Nach einer Weile steigen die beiden geschickt über die Theke, hinter in den eigentlichen Teil des Hauses. Nur flüchtig durchwühlen sie die einzelnen Kisten und schränke im Vorraum. Doch sie scheinen sich nicht sonderlich für Felle oder Leder zu interessieren.
Dann huschen beide in den Raum aus dem das Schnarchen zu vernehmen ist. Ein riesiger Nordmann schläft im Bett und zu seinen Füssen 2 Riesige Hunde auf ihren Fellen. Doch schlafen sie alle tief und fest.
Die beiden Gestalten würdigten den Hunden und dem Mann nur ab und zu einen Blick, denn sie waren viel mehr damit beschäftigt lautlos durch das zimmer zu huschen und die kisten zu durchsuchen, die aber nie wirklcih geöffnet wurden. Vielmehr wurde stets der Deckel angehoben und flüchtig hineingesehen.
Bisher wurde von den Zweien noch nichts eingesteckt, bis sie auf eine Truhe volelr dukaten stiessen, vielmehr lauter kleine aber gleich große Beutel die beim Anheben kurz klimperten. Der Mann in schwarzer Robe nickte nur und hängte sich einen teil der Beutel an den Gurt und deutete seiner Begleiterin ihm das nach zu tun. kaum war dies Geschehen machten sie sich auch schon am Hintereingang zu schaffen und huschten bereits nach kurzer Zeit raus in die dunkle Nacht. Sie beobachteten noch eine Weile die Fenster doch blieb es völlig dunkel im Haus. Nun nahm der Mann einen handlichen Stein vom Boden auf, über den er beim Verschwinden fast gestolpert wäre udn wirft ihn durch das Fenster des Hauses. Dann sind die beiden Gestalten in der Tiefe der Nacht verschwunden.......

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BeitragVerfasst: 20.08.05, 11:16 
Altratler
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Beiträge: 1165
Die endlose Ruhe, die einen Zyklus im Haus herrschte, schlägt bereits kurz nach dem Steinwurf um in helle Aufregung. Erst das schreckhafte, helle Aufkreischen einer Katze, schnell danach bereits durchdringendes, lautes Hundegebell, das die Nachtruhe füllt. Bei dieser Hektik scheint es dann fast ewig zu dauern, bis sich ein schwerer Schatten aus der Ecke der Hunde anhebt und das ganze Fenster vom Kaminlicht abdeckt. Dieser schrumpft weiter zusammen, bis im Haus Kerzenschein entfacht wird. Zwei Kerzen werden wohl von zwei verschiedenen Personen, einer größeren und einer kleineren, im Haus umhergetragen. Es geht recht ruhig zu, das wuchtige Hundebellen beruhigt sich langsam wieder und deckt nun erst ein im Aufruhr zuvor untergegangenes fiepiges Jammern und Jaulen ab, welches sich noch eine Weile hinzieht, bis es ebenso verstummt. Während der kleinere Schatten im Raum bleibt, wandert der größere hin und her, verschwindet für einen Augenblick hinter einer Wand und dreht den mit wild durcheinandergeworfenen kleinen Zöpfen besetzten Kopf dann am eingeworfenen Fenster hin und her. Kurz darauf wird die Hintertür aufgedrückt und zwei hüfthohe Hunde setzen gefolgt von einem Nortraven mit Holzscheit und Jagdspeer in den Händen nach draußen. Der nur mit einer kurzen Hose bekleidete Mann taucht den Scheit kurz in die Flammen der Feuergrube zwischen den Hütten und folgt den bereits im Dunkel verschwundenen Hunden, ehe er den Hunden kehlig hinterherbrüllt. "GOFOERS ... GONJUR .. FEET!". Auf der Vorderseite des Hauses angelangt, traben die beiden Hunde wieder in den Lichtkreis der Fackel, die gerade flackernd das eingeworfene Fenster von außen ausleuchtet. Ein knappes Kopfschütteln ist zu erkennen, ehe er durch die Vordertür wieder mit den Hunden das Haus betritt. Es herrscht wieder Ruhe, die beiden Schatten laufen langsam durch den Raum und tauchen ab und an nach unten ab, bis sich der überlagerte Schatten beider ein letztes Mal am zerbrochenen Fenster zeigt. Erstaunlich lange bleibt noch schwaches Licht im Raum in völliger Ruhe, bevor die Kerzen auch wieder gelöscht werden und nur das übliche Kaminlicht von Innen durch das zersprungene Fenster schimmert.


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BeitragVerfasst: 21.08.05, 11:07 
Einsiedler
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Beiträge: 140
Sie öffnete blinzelnd die Augen und sah langsam durch das Zimmer. Es war hell.

War das eine Nacht. Wie kann es ein Dieb wagen in ein bewohntes Haus rechtschaffender und hart arbeitender Leute einzubrechen? Er soll gefälligst einer ordentlichen Arbeit nach gehen.

Langsam stieg sie aus dem Bett und kleidete sich an. Das gröbste des Durcheinanders hatten sie schon in der Nacht aufgeräumt, nur das Fenster musste jetzt noch repariert werden. Sie ging nach draußen, umwickelte eine Hand mit einem Tuch und nahm vorsichtig die verbliebenen Scherben des Glases aus dem Fensterrahmen. In der Werkstatt schnitt sie das Glas zurecht und setzte es sogleich in den Rahmen ein. Zum Glück hatte sie immer etwas Glas vorrätig.
Nachdem sie beide gefrühstückt hatten, machte sie sich daran in ihrem Schrank Ordnung zu schaffen. Wie erstarrt hielt sie plötzlich inne. "Das Hochzeitskleid ist weg." murmelte sie vor sich hin und sah hilflos zum Nortraven. Es fehlte noch so einiges, aber das Kleid in dem sie mit ihm den Vitamabund eingegangen war und in dem sie noch die nortravische Bundschließung machen wollte, das Kleid war weg. Alles hätte der Dieb nehmen können aber nicht dieses Kleid. Langsam kullerten die Tränen über ihre Wangen, als er sie in den Arm nahm um sie zu trösten.
"Ich werde einen Zettel an unser Brett heften und groß drüber schreiben:

AN DEN DIEB!

und ihn bitten es wieder auszuhändigen."

Er nickte zustimmend, aber sie sah seine Zweifel. Sie wusste ja selber, dass sie nur nach einem Strohhalm griff.

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Wenn doch überall, wo Späne fallen, auch gehobelt würde!


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