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An Toran Dur und Hochwürden Sanduros Mantaris.
Abschlussbericht vom Fall des Sterns am 11. Carmar 15 n.H.
Beinahe ein Jahr ist es nun her, als der gefangene Laryseij befreit werden konnte. In folge dieses Ereignisses stürzte ein großer Gesteinsbrocken vom Himmel herab und schlug bei den Ruinen von Rohehafen auf Siebenwind ein. Über den Stein selbst sei nur so viel bekannt, dass sich um ihn herum ein See mit saurem Wasser bildete und der Himmel verdunkelt wurde. Beide Auswirkungen verschwanden jedoch nach einigen Tagen wie von selbst.
Es scheint sich jedoch bei diesem Vorfall nicht um den ersten seiner Art zu handeln. Wir wissen inzwischen von vier weiteren Ereignissen, wovon sich zwei in Galadon, eines im Norland und eines in Endophal ereignete. Besonders auffällig ist, dass drei der vier Vorkommnisse in die Zeit des Magierkrieges zwischen Grauen und Weißen Turm fallen, bei dem unter anderem auch die Inkwitmoore entstanden.
Jedes mal wird auch von den Geisterspinnen und Schleimwesen berichtet, von denen wir inzwischen wissen, dass sie wohl durch den Aufprall der Sterne nach oben gedrängt werden. Doch bei jedem dieser Vorfälle verschwand die Dunkelheit danach wieder von allein.
Alte Aufzeichnungen deuten zudem darauf hin, dass es Experimente eines Schwarzmagiers gab solch einen Sternfall hervorzurufen. Offenbar erhoffte er sich dabei Hilfe vom Einen selbst. Weiteres ist darüber jedoch nicht bekannt.
Zum Schluß sei noch erwähnt, dass seit dem Aufprall die Realität in Finsterwangen aus den Fugen geraten scheint. Die damalige Vermutung ging hin zu einer starken magischen Entladung, die jedoch inzwischen überholt sein mag.
Ich hoffe dies konnte euch helfen,
Benion Sandelholz.
_________________ Benion - vita et amor - Pater Brown Verschnitt, Häretiker und Lord der Vitamith - Geburtshelfer: 8 mal - Ehejahre-Rekordhalter Querdenker aus Leidenschaft.
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