Siebenwindhomepage   Siebenwindforen  
Aktuelle Zeit: 29.04.26, 23:44

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Die Arbeiten an einem Buch
BeitragVerfasst: 26.10.05, 10:48 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 1.04.02, 13:07
Beiträge: 511
Wohnort: Bayern
Sie sass gebeugt über das dicke Buch und machte gerade einen kleinen Punkt nach einem langen Absatz.
Seufzend reibt sie sich über den Rücken und wischte sich die Locken aus dem Gesicht.

Seit Beginn des Jahres arbeitete sie nun schon an diesem Buch über Edelsteine.
Viel zu oft hatte sie es unbeachtet und unfertig auf dem Schreibtisch liegen lassen.

Den heutigen Abend hatte sie über einen kleinen Abschnitt gebrütet der immer noch dem Bernstein, um die sich die bisher letzen Seiten des Buches handelte, ihrer Meinung nach nicht gerecht wurde.

Langsam lies sie den Blick der müden Augen über die teilweise noch feuchte Tine wandern.

Bernstein - "Tränen Felas"

Der honiggelbe Stein wird zumeist in Küstenregionen geborgen. Entweder wird er an den Strand gespült wo fleißige Sammler in suchen oder von Muscheltauschern an die Wasseroberfläche getragen.

Bernstein ist sehr leicht brennbar und es entsteht eine hellleuchtende Flamme die einen würzigen Geruch verbreitet.
Ist die Flamme einmal erloschen so bleibt lediglich ein schwarzer Klumpen statt dem vormals so warm schimmernden Steins.



*ein Absatz fehlt hier scheinbar noch. Zwei komplizierte Zeichnungen sind daneben angerissen worden. Schliffarten mag der Fachkundige erkennen.*


Beim Bearbeiten des Steines muss deswegen mit äusserster Vorsichtig gearbeitet werden.
Im Gegensatz zu anderen Gesteinen kann man ihn in Schmuckstücken nicht mit heißen Metallstücken befestigen sondern muss eine passgenaue Fassung fertigen die den Stein fest im Schmuckstück behält.

Poliert man den Bernstein nach getahener Arbeit mit einer Paste aus Wachs und Honig so wird er bei jedem Felastrahl funkeln und schimmern und dem Besitzer ewiges Glück in seinem Leben bescheren.



... *hier wieder ein Absatz von einer ganzen Seite. Darüber steht in Kohle am Rand der Seite "Schmuckarten und Bearbeitung"*

Da Bernstein schon in früheren Zeiten sich äusserster Beliebtheit erfreute und vor allem für Stauten der Götter oder Verziehrungen an Altären und Insignien der Kirche verwendet wurde gab es 130 vor Hilgorad unter Herrschaft des ehrwürdigen König Gernod I einen Erlass, welcher das Sammeln und Verkaufen von Bernstein zum eigenen Vorteil unter Tod durch den Strang stellte.

Vor allem in den Grafschaften Papin, Lichtenfeld und Rothenschild sowie im Fürstentum Malthust sind die Bernsteinfunde reichlich und viele der Familien hatten in diesen Zeiten ein geregeltes Einkommen durch die Abgaben des Bernsteins an den König.

Die Funde wurden meist über den Drac in das Herzogtum Bernstein an den Königshof gebracht.
Durch die Schiffsladungen voller Bernstein aus dem ganzen Lande erhielt das Herzogtum zu diesen Zeiten seinen Namen.

In frühen Zeiten hieß es der Thron des Königs wäre über und über mit Bernstein verziert, wodurch es aussähe als wäre er völlig aus den honiggelben Steinen.

"Felas Träne" hat seinen Beinahmen durch alte Geschichten und Sagen erhalten.
Noch heute wird an so manchem Feuer erzählt wie Fela über die schlechten Taten der Menschen weinte und ihre heißen Tränen fielen hinab auf Tare und trafen auf die Meere.
Dort kühlten sie ab und wurden nach vielen Jahren an die Ufer der Strände gespühlt wo die Tränen den guten Menschen Glück und Segen versprachen.

Der Träger eines Bernsteinstückes mit reinem Herzen lässt die "Tränen Felas" hell strahlen.
Trägt jedoch ein Unaufrichtiger die liebenvollen Geschenke Felas so verfärben sich die Steine Grün und in besonderst Schlimmen fällen sogar Blau.

Ein alter Bauernbrauch ehrt diese Geschichte bis heute.
Die Hausherrin legt der neuen Schwiegertochter einen Bernstein auf die Brust, bevor diese das erstemal das Haus betreten darf.
Verfärbt sich der Stein nicht so ist die neue Tochter herzlich in der Familie willkommen.
Ändert er jedoch die Farbe so wird die Frau mitsamt des Steines von Haus und Hof verjagt und kann ihr Gesicht nicht wieder dort zeigen.


Nein sie war noch nicht zufrieden.
Es fehlte noch zuviel. Soviel musste noch hinzugeschrieben werden.

Gähnen unterbracht ihre eigenen Gedanken und sie ließ die Feder auf den Tisch sinken.
Morgen würde sie weiter arbeiten.

Neben dem Bernstein hatte sie schon viele der Edelsteine die auf Siebenwind zu finden war und einige die es nur in den entferntesten Teilen Tares gab und welche Regina selbst nur ein oder zweimal zu sehen bekommen hatte, zusammen geschrieben. Die Steine welche noch im Buch fehlten würden in der kommenden Zeit hinzu geschrieben werden.

Vorsichtig streute sie den Sand über die Seiten und klappte ihr Kleinod dann vorsichtig zu.
Irgendwann würde es fertig sein.
Der Gedanke machte die kleine Handwerkerin sehr glücklich und entlohnte sie für die nun etwas zu kurz geratene Nacht, obwohl am kommenden Tage mit den ersten Felastrahlen die Arbeit wieder nach ihr rufen würde.


Zuletzt geändert von Woody: 26.10.05, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil E-Mail senden  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.10.05, 17:57 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 1.04.02, 13:07
Beiträge: 511
Wohnort: Bayern
Ein einzelner Zettel leigt in dem aufgeschlagendem Buch. Die Schrift wirkt krackelig nd leicht verschmiert wie bei einer schnellen Notiz. Obwohl der Text fließend ist bekommt man beim lesen den Eindruck als würde einiges fehlen.


Obsidian

Das schwarze und glänzend wirkende Gestein ist ausnahmslos in der Nähe aktiver Vulkane oder in tieferen Erdschichten felsiger Inseln zu finden.
In unmittelbarer Nähe der wenigen Fundorte wurden ebenfalls poröser Bimsstein, schwarz bis hell gefärbt, gefunden.

In Galadon und Edophal sind die Vorräte sehr begrenzt da es dort so gut wie keine natürlichen Vorkommen gibt. Das Gestein ist, sehr gefragt da es die magischen Fähigkeiten seines Träges nicht zu beeinflussen scheint.

Der Name des Gesteins stammt, der Sage nach, von dem berühmten Magus Obsidion.
Er fand auf seinen Reisen über Tare einige ungeschliffene Brocken auf einer inzwischen schon lang versunkenen Vulkaninsel.
Eher durch Zufalle fand er bei seinen Studien die Magie unbeinträchtigenden Fähigkeiten der Steine heraus und schrieb sie in seinem Buch "Magische Theorien und Auslöser" nieder.
Eine der wenigen noch erhaltenden Abschriften kann man in der Bibliothek der magischen Akademien in Draconis finden.

Die Steine müssen unter Zufuhr von Wasser ähnlich wie Glas geschliffen werden und im poliertem Zustand glänzen und scheinen sie wie bearbeitete Form des artverwandten Quarzes.

Obsidian ist ein schwer zu verarbeitendes Gestein. Die aufzuwendende Hitze und die stabilen Gussformen sind nur wenigen Meistern der Feinwerkerkunst bekannt.

Zwerge jedoch, die anerkannten Meister auf diesem Gebiet halten nur wenig von der Verwendung des unscheinbaren und wertlosem Materials.
So ist diese Kunst weitestgehend in den endophalischen Gebieten oder vereinzelten bei Meistern in Galadon, die im Dienste von hohen Magiern stehen, gebräuchlich.

Obsidian wird wärmende und heilende Wirkung nachgesagt.
So schwören die Alten des Landes, dass ein kleiner rund geschliffener Stein in Form eines Ovals selbst bei kältesten Wetter die Füsse wohlig warm hält, wenn der Stein mehre Tage im Inneren des linken Schuh mit sich getragen wird.


Nach oben
 Profil E-Mail senden  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de