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BeitragVerfasst: 30.11.05, 21:48 
Einsiedler
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Alleine und lediglich mit einem dünnen grauen Kleid bekleidet…lief Chartaris durch einen Wald.
Die Bäume um sie herum schimmerten in Farben zwischen dunklem Grün und matten Silber…
Es waren Hochgewachsene dichte Nordbäume…die ihrer Alten Heimat…

Nebel hing in der Luft und die Klauen der Kälte schlangen sich erbarmungslos um ihren Körper…
Langsam lief sie umher und suchte sich ihren Weg zwischen den Bäumen…
Von fern erklang das ein lang gezogener Schrei…war es ein Schrei...?
Sie blieb stehen und wartete darauf dass das Geräusch wiederkam…
Es war ein scharfer, weit entfernter, nichtmenschlicher Laut welcher dem Ruf eines Wolfes ähnelte…
Sie wartete, drehte wachsam den Kopf umher, bis ein schlanker, kleiner Körper zwischen den Bäumen vor ihr auftauchte…sich ihr gegenüberstellte.
Langsam hockte sich Chartaris nieder und streckte dem Wolf ihre Hand entgegen.


"Alvar!" rief sie ihm freudig entgegen.

Braungaues glattes Fell bedeckte seinen Körper…
Seine Augen waren wie bei den meisten Wölfen im Norland schwarz gerändert, doch die Iris schimmerte gelb.
Langsam nährte sich der Wolf und neigte leicht seinen Kopf…
Seine Schnauze kam gefährlich nah an die ausgestreckte Hand heran, doch anstatt nach ihr zu schnappen fuhr seine Zunge heraus, um jene zu lecken...
Lang war es her als sie ihn das letzte mal sah…
Damals hatte sie sich von ihm verabschiedet als sie aufbrach um nach Siebenwind zu gelangen….
Siebenwind…
Was verband sie eigentlich mit dieser Insel…?
Noch ehe sie darüber nachdenken konnte sprach eine Stimme nah ihrem Ohr…
Es war eine ruhige, angenehme Stimme, die sagte:


„Es wird Zeit...!“


Chartaris wand sich um, doch…hinter ihr war niemand…und als sie zurückblickte, war auch der Wolf verschwunden…
Alleine stand sie nun dort…
Alleine wie sie es von je her war…
Alleine wie es ihr vorherbestimmt war…
Alleine wie es ihre Mutter war.

Es war früh am Morgen als sich im Langhaus eine Nortravin von ihrem Fell erhob und auf jenem sitzen blieb…
Langsam lies sie ihren Blick über die Schlafenden schweifen…

Wer ihr in die rotumrandeten Augen gesehen hätte würde wohl Müdigkeit…Trauer…Schmerz in ihnen erblicken…
Erneut kam ihr die frage in den Sinn was sie eigentlich mit Siebenwind verband…?

Waren es die Ziele die sie einst hierher führten…?


Ein Abenteuer zu erleben…?
Ein friedliches Leben zu verbringen…?
Eine eigene Familie zu gründen…?


Ein trauriges Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab…
Wie töricht sie doch damals war...!
All jene Ziele sind längst vergessen…werden nie eintreffen…!

Lediglich eine Sache gab es für die es sich noch zu Kämpfen lohnt:

Vänskap…jenes Dorf war nun ihr wahres Ziel…

Jenes Dorf und deren Bewohner zu schützen dafür wolle sie Kämpfen…!

(OOC: und nein das hat nicht zu bedeuten das ich gehe...auch wenn ihr das wünscht :D)


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BeitragVerfasst: 1.12.05, 15:12 
Einsiedler
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Regen prasselte vom Himmel her nieder, als wollte es nie wieder aufhören..
Es war kalt…bald würde wohl der erste Schnee fallen…
Immer wieder ertönt das donnern der Wellen welche mit unheimlicher wucht
gegen die Klippen schlugen…als wollten sie versuchen jene zu zersprengen…
sich die Erde…das Gestein einzuverleiben…
Regungslos stand die Gestalt vor den Toren Vänskaps und starrte hinaus
auf die vom Wind gepeitschten Wälder vor sich…
Hinter ihr war das Scheppern der Fensterläden zu hören…das unruhige Wiehern der Pferde…
Sie neigte ihren Kopf und zog den Umhang enger um sich…dem Wind so weniger Angriffsfläche bietend…
Ohne sich umzudrehen setzte sich die Gestalt in Bewegung…betrat den Weg
für den sie sich entschieden hatte…den Weg der sie näher an ihre Ziele führen sollte…


Der Regen hatte nachgelassen…nur noch vereinzelte Tropfen vielen auf das
matschige...trostlose Ödland vor ihr hernieder…
Hinter ihr erhob sich majestätisch der Wall…
Man sollte meinen ein Bauwerk von solch einer Größe und Stärke könnte
niemand überwinden…ihn gar einnehmen würde…
Doch jene die bis dahin daran festgehalten hatten sollten eines besseren belehrt werden…

Erneut kam Wind auf und vertrieb die braunen Nebelschleier welche
zuvor einen tieferen Blick in das Innere des Ödlands verwehrten…
Nur das leise Schnauben eines Pferdes war zu hören, welches am Rand der
Brückenpfeiler an den letzten bräunlichen Grasbüscheln zerrte…

Dann…Schritte…

Ein Mann trat neben sie…den Blick in die Ferne gerichtet…

Jonar…

Was wollte er hier…?


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BeitragVerfasst: 1.12.05, 20:22 
Edelbürger
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Niedergesunken auf ein Bärenfell saß er da.
Sein Blick auf das knisternde und sich nach oben züngelnde Feuer gerichtet.
Nichts war in dieser Einöde zu hören, ausser das Knistern des Feuers.
Ein mit Blut bespritzter lederner Harnisch lag ihm zu Füssen.
Er sah an sich herab. Lange Spuren von getrockneten Blutrinsalen zeichneten sich auf
der nackten Brust. Auf seinem Schoss zwei Waffen.
Der Hammer, verziert am Kopfe bis zum Griff mit Symboliken, Zeichnungen, Runen.
Am Kopf des Hammers eine Faust die den Griff eines Hammers umschlingt.
Der Hammer, den er seit sovielen Jahren führte. Blut klebte in den eingeritzten Symbolen
im Griff des Hammers.
Er öffnete den Schlauch und liess das Eiswasser über Kopf und Griff fliessen. Er fuhr mit
dem Nagel seines Zeigefingers durch die Kerben, die Risse und die Gravuren.
Das Blut löste sich und übrig blieben viele Kerben die so unsauber ohne das Blut wirkten, so einfach.
Doch das letzte Blut was diesen Hammer zieren sollte, würde sein eigenes sein.

Das Blut tropfte aus seiner Hand welche er zur Faust presste.
Der Rinnsal floss langsam über die Kerben, die Risse und Gravuren.
Er würde zum letzten Mal mit Blut geschmückt sein.
Ein Zischen, ein Platzen der Blasen und die Lava von Brockental verschlang den Hammer
für alle Ewigkeit.

Niedergesunken auf ein Bärenfell saß er da.
Sein Blick auf das knisternde und sich nach oben züngelnde Feuer gerichtet.
Nichts war in dieser Einöde zu hören, ausser das Knistern des Feuers.
Doch es hatte sich etwas verändert.
Auf seinem Schoss lag nur noch eine Waffe.
Ein Schwert, aus blankem Stahl, wie ihn seit her die Schmiede aus dem Eis fertigten.
Um diese Klinge schlängelte sich getrocknetes Blut, es sah aus als würden sich Ranken um die
Klinge ziehen und sie zieren.

Alles hatte einen Anfang.
Alles hat ein Ende.
Er wusste, wo sein Anfang war.
Er wusste, wo sein Ende sein würde.
Denn er wusste nun, was für ihn bestimmt war.

Den Mann sollte sie zum letzten Mal sehen, wenn sie ihm nicht folgen sollte.
Den Mann, welcher sie jede Nacht verfolgte, sie beschützte, sollte sie
zum letzten Mal sehen, wenn sie ihm nicht folgen sollte.
Denn er hatte sich erhoben, er würde kämpfen.
Er würde kämpfen für das Blut seines Volkes.
Er würde kämpfen für die Liebe dieser Frau.

Als diese Frau erwachte aus ihrem Schlaf erhob sich vor dem Langhaus von Vänskap
weisses Pferd auf seine Hinterbeine. Geritten von einem Hünnen in den Farben des
Höhlenbärens. Geritten von einem Hünnen mit erhobenem Schwerte.

Er war bereit für die letzte Schlacht.
Er würde sie nicht mehr verfolgen.

Sie müsste ihm folgen.


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BeitragVerfasst: 3.12.05, 03:25 
Einsiedler
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......

Jonar…

Was wollte er hier…?

Wusste er was sie vorhatte?
Kannte er ihr Ziel?
Oder wollte er sie gar aufhalten?

Zu einem intensiveren Gespräch kam es nicht...
Beide spürten sie dass etwas nicht stimmte...
Diese Stille...
Diese unnatürliche Stille welche einzig und allein durch
das unruhige Schnauben und wiehern zweier grasender Pferde durchbrochen wurde...

Dunkle Schatten zeichneten sich am Horizont zu einer
breiten Linie ab, welche ständig anzuwachen schien…

Was war das…!?
Nur wieder eine der etlichen Täuschungen die das Ödland
für seine Besucher bereit hielt?

An einigen Stellen schienen sich kleinere achtbeinige
Schatten von der dunklen Linie zu lösen und in recht schnellem
Tempo auf die Brücke zuzustürmen…


Kurze Zeit später waren nur noch in klackende...krabbelnde Geräusche
auf den steinbesetzten Böden…in den Gängen…des Walles zu hören…
Es waren unzählige…kleine und große…ausgewachsene und Jungtiere…
Von den Wänden krochen sie herab…aus jedem Winkel schossen sie hervor…
Haarige achtbeinige Spinnen hatten den Wall förmlich überrannt…
Je mehr getötet wurden umso mehr kamen und griffen
aufs Neue an...es schien kein Ende zu haben…

Verbissen kämpften Streiter ohne Aussicht auf Erfolg…wie es den Anschein hatte…
Blut und Schleim vermischten sich und tränkte die grüne fruchtbare Erde vor dem Wall…
Immer wieder schien es so als hätte man die übermacht der Wesen zurückgeschlagen…
als hätten sich ihre Reihen gelichtet…doch sammelten sie sich immer wieder aufs neue…
sprangen von den Mauern des Walles hinab direkt neben mutige Recken…und griffen mit neuer Kraft jene an...


Lange Zeit wiederholte sich dieses belustigende blutige Wechselspiel…
Mutige oder gar dumme Recken wollten sich alleine dieser Übermacht
stellen und lockten so nur noch mehr der achtbeinigen an…
Ritter und andere die sich für wichtig hielten schrieen Befehle doch
schien ihnen keiner Beachtung zu schenken…
Ein Elfenmagier versuchte mit Hilfe seiner Kräfte eine art große Feuerkugel
in den Durchgang des Walles schleudern wo sich etliche Spinnen versammelt hatten…
Doch anstatt die Spinnenbrut zu vernichten verstreute er einzelne kleinere Feuer…
Unvorsichtige Kämpfer traten in jene was dazu führte das Roben
in brand gesetzt wurden oder Umhänge Feuer fingen…
Einzig zwei Zwerge schienen in diesem durcheinander ruhig zu bleiben und
sich trotzig jeder der monströsen Spinnen entgegenzustellen…


Nach nicht enden wollenden Stunden des Kampfes schien es jedoch endlich geschafft…
An jener Stelle im Durchgang wo sich vorher die Spinnenbrut versammelt hatte
standen nun erschöpfte Krieger auf den Leichen ihrer Gegner…
Die Körper schweißgebadet…
Die Waffen blutverschmiert…
Die Kräfte entschwunden…
Doch hatten sie alle ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen…
Andere brachen sogar in freudiges Geschrei aus…

Die Leichen…die verstümmelten Körper der achtbeinigen Wesen um sie herum waren vergessen…
Der Gestank der von ihnen ausging schien nicht mehr zu existieren…
Das Blut und der Schleim in dem sie standen, schien niemanden zu stören…
Doch schien auch kaum einer zu bemerken wie leise und unbemerkt,
feine weiße Flocken vom Himmel her auf die von toten Körpern gesäumte Erde und den Wall niederriesselten…

Der erste Schnee…


Zuletzt geändert von Charti: 3.12.05, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 3.12.05, 12:21 
Edelbürger
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Stille.
Nichts ausser das Schnauben, das Wiehern und das Scharben der Hufen der zwei Pferde auf der Brücke des Walls.
Stille ging von der Frau und dem Mann aus.
Fernes Traben und knallen durchbrach die jehe Stille.
Am Horizont donnerte ein weisses Pferd über das tote Land. Nichts als Staubwolken hinterliess es.
Es ritt auf eine Anhöhe und stellte sich auf seine Hinterbeine.
Man sah nun deutlich, dass auf dem Rücken des Rosses eine Person saß welche eine breite und lange Klinge
gen Himmel riss.
Und das Schweigen der zwei Personen wurde durchbrochen von einem donnernden Ruf.

"Ehre sei den Nor'Goden, Stärke sei unserem Volk!"

Es hallte durch die Einsamkeit des schwarzen Landes.
Dunkle Schatten zeichneten sich am Horizont zu einer
breiten Linie ab, welche ständig anzuwachen schien.
Prasseln, scharben und knistern hörte man nun.

Das weisse Pferd drehte sich um und preschte in die Finsternis der Schatten.

Die achtbeinigen Schatten stürmten in unermässlicher Zahl auf den Wall zu.
Er verfinsterte sich, er färbte sich rot.
Hunderte Spinnen wurden getötet, zahlreiche Soldaten und freiwilliger Krieger verletzt.

Stille schlug ein.
Durchbrochen durch die Jubelschreie der tapferen und vagemutigen Krieger.

Doch niemand bemerkte wie die Gabe der Nor'Goden den Boden Siebenwinds erreichte.

Am Horizont stand ein einsamer Reiter und hielt eine blutverschmierte Klinge aufrecht gen Himmel.


Zuletzt geändert von Vencurius: 3.12.05, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 8.12.05, 03:22 
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Beiträge: 36
*In der Stille der nacht reitet ein Mann auf einem weissen Pferde gen Westen. Sein Ziel ? Die Halbinsel südlich von Brandenstein. Schon aus der Ferne vermag man die Hütten zu sehen, einige wenige Feuer am Tor und innerhalb des Dorfes. Der Blick gen hinab auf das Pergament in seiner Hand, ein lächeln. Dann reitet er weiter gen des Dorfes. An einer Stelle unweit des Waldrandes steigt er ab und geht die letzten Schritte zu Fuss. Das Pergament legt er vor den Stufen der Brücke zum Toreingang ab. Ein stummer Gruss gen Tor, dann verschwindet er Mann wieder. Steigt auf das Pferd und wird ein Teil der Nacht*

*Das gerollt Pergament weist einen Streifen Pergament auf welches die Rolle verschliesst, jener gesiegelt mit einem Wappen ähnlich dem der vandrischen Fürstenfamilie - das Siegel der heiligen Bruderschaft. Einige wenige Worte stehen auf dem Streifen Pergament: "Halvard - Dorfrat, Krieger der Nordländer"*

Auf dem gerollten Pergament steht geschrieben:

Ich grüsse dich Halvard, stolzer Krieger der Nordmannen, im Namen seiner Allerheiligkeit Fürst Raziel, einzig wahrer Herrscher über Vandrien.

Deine Krieger haben tapfer gekämpft am Wall, wahrlich sie schienen es gebraucht zu haben. Dennoch möchte ich dir die Frage stellen - Warum ? Was hat es euch gebracht ? Der Wall wird weiter nur ein Symbol bleiben, ein Zeichen von Feigheit erbaut durch die Ritterschaft und von ihr zur Einsamkeit verdammt. Euer Blut tränkt dort den Boden wie das vieler anderer. Einige Spinnen sind tot doch ist ihre Zahl unerschöpflich - ein Verlust den ich verschmerzen kann. Du führst deine Krieger in einen Kampf den du nicht gewinnen kannst. Jene Worte als Weisung durch meine Hand, trage den Kampf nicht an den Wall um dort für etwas zu sterben was dir nichts bringen wird.

Ich möchte dir eine Aufgabe stellen welche von weitaus bedeutender Wichtigkeit ist als der Kampf am Wall. Unbedeutend und klein werden jene Schlachten dagegen wirken. Dein Schwert oder dein Hammer werden dir bei jener Aufgabe nichts nutzen - einzig allein dein Herz und dein Verstand sollen deine begleiter sein zu jener Prüfung. Chartaris ist seit einiger Zeit fort von eurem Dorf, sie befindet sich im geheiligten Lande weit im Süden in den grünen Wäldern. Finde sie und bringe sie zurück in dein Dorf, heisse sie willkommen wie eine deines Volkes, nicht wie jemanden Fremden. Ihre Gabe mag dir fremd sein, oder gar verhasst doch ist ihr Leben es welches das deine und das all deiner Brüder und Schwestern sichert. Es war Chartaris allein welche dein Dorf vor der Zerstörung schützte. Danke es ihr. Solange sie lebt, ist dein Dorf sicher.
Führe jene Aufgabe aus und widme dich erst dann wieder deinem Schlachten und Blutvergiessen. An Untätigkeit wirst du nicht sterben. Handle in Seinem Willen und du wirst den Segen seiner Allmacht auf deinen Wegen erhalten. Versagt du in jener Aufgabe wirst du eine Freundin verlieren, und in naher Zukunft auch dein Dorf.

Wir beobachte sie ...

*unterzeichnet in schwungvoller Handschrift*

Tardukai Bheliar.


Zuletzt geändert von Tardukai Bheliar: 8.12.05, 03:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 9.12.05, 19:34 
Edelbürger
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Ein gewaltiger Schimmel donnert aus dem Wald heraus und prescht über die Landschaft. Es bleibt stehen und ein grauer Schemen greift nach dem Pergament.

Stunden später wird das Siegel gebrochen und eine Hand mit einer Feder bewegt sich auf einem Lederstreifen hin und her und hinterlässt eine Schrift.

Gesiegelt wird sie mit dem Wachs einer roten Kerze, ehe das Wachs einen Druck von einem Siegelring abbekommt. Das Siegel wird demjenigen der es sieht zur Erkenntnis führen...oder eben auch nicht.

Ein Behältnis für Pergamente liegt an dem Platz nun, an dem das Pergament Bheliars entfernt wurde.

Der Allmacht des Allvaters zur Ehre

Du irrst.
Eines weiss ich mit Sicherheit, Bheliar.
Ich wart niemals an dieser feigen Schlacht beteiligt.
Ich kämpfe woanders, dort wo es mir Ehre bereitet.
Von mir aus vernichte diesen Wall, er ist mir nur ein Dorn im Auge.
Ich werde diese Aufgabe nicht annehmen, denn den Weg der Erkenntnis, den Weg der Nor'Goden muss Chartaris selbst gehen.
Wenn sie abgekommen ist von diesem Wege, soll sie mir nicht mehr unter die Augen treten.
Zudem bin ich nicht mehr im Rat des Dorfes von Vänskap, ich habe dieses Dorf verlassen.

Du findest mich dort wo du mich am wenigsten suchen wirst. Ich rate dir, nach mir zu suchen.

Ehre und Demut der Allmacht Thjareks.
Treue dem Hetmann.


gez.
Halvard


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