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Am Tempel zu Falkensee sowie am Marktplatz derselbigen Stadt findet sich ein weiteres reich verziertes Pergament, auf welchem ebenso das Siegel der Kirche der Heilgen Viere unübersehbar ist.
Wie schon vor Tagen eilen wiederum Boten, um im ganzen Lehen Siebenwind das Geschriebene dem Volke kundzutun.
Gleichfalls sind auch wieder Novizen der Heiligen Vier Orden mit der Aufgabe betraut, in Falkensee und Brandenstein die Botschaft der Heiligen Kirche der Viere zu verkünden
Geliebte Bewohner Siebenwinds,
Die Gnade der Herrin Vitama wird widerfahren Euch allen, denn so wurde gehuldigt vieler Orten der Herrin in Demut und wird es noch wohl in kommender Zeit.
Doch einige Uneinsichtige waren es, die nicht so taten und nicht huldigten der Herrin Vitama. So missachteten einige Wenige das Gebote, indem diese an den Tagen, an denen geehret der Herrin Vitama Name, sich kleideten in dunklen Tüchern oder gar noch schlimmer ihr Gesicht verbargen.
So sei einem Jedem kundgetan, dass diesen Frevlern auferlegt wurde, Buße zu tun, nachdem ihnen ihr dunkles Tuch entrissen wurde.
So sei einem Jeden weiter verkündet, dass die Heilige Kirche der Heiligen Viere die Gnade der Herrin Vitama erflehe für die armen Seelen dieser Frevler. Und so solle dieses geschehen auch dadurch, dass vor aller Augen all die dunklen Tücher den Flammen übergeben werden. Dieses solle geschehen am kommenden Sonnentag, den 14 Dular 17 n. H. zur 21. Stunde vor den Toren der Südtores der Stadt Falkenstein.
So solle ein Jeder kommen, auf dass ein Jeder der Herrin Vitama Gnade erfahre.
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Furchtbar ist es, zu töten. Aber nicht andere nur, auch uns töten wir, wenn es nottut. Da doch nur mit Gewalt diese tötende Welt zu ändern ist, wie Jeder Lebende weiß.
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