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Ein hochgewachsener, stolzer, fast sogar arrogant wirkenender Mann nimmt diesen Zettel ab und liest über diesen. Ein mattes lächeln auf seinen Lippen, als er ihn einsteckt und einen neuen Zedernblatt hervorzieht und folgendes niederschreibt:
Die göttliche Ordnung der Heiligen Viere zur höchsten Ehr,
euer Angebot in aller Ehre, dass man eure Dienste gar umsonst wahrnehmen mag, man möge aber beachten, dass die Kirche dies auch so vermag. Man nahm nur die eurige Hilfe noch nie an, da man den eurigen Männer zweifel an der Treue zum König und gar am Unglauben, sowie der Ketzerei vorzuwerfen hatte.
Und so eure Mannen Treu der Krone und den Vieren dienen würden, wäre es auch für euch selbstverständlich eure Dienste ohne Sold Ihnen gegenüber zu stellen. So würde sich diese Frage gar nicht erst stellen.
Sehr wohl sei man aber bereit nicht eine Gruppierung für den Tadel eines einzelnen zu bewerten. Ein jener habe eine gerechte erhalten, dennoch sollte euer Augenmerk auf ihn gerichtet sein.
Er habe ein loses Mundwerk, man werde ihm deshalb bei der nächsten Verfehlung sicherlich anders bestrafen. Gleichauf habe er meine Entscheidung in Frage gestellt und einen "Sinn" in meinem Tun gesucht. Da jener nicht nur ein kindliches Gemüt hat, sondern auch vom Verstand begrenzt sei, solltet ihr euch jenen annehmen oder man werde es beim nächsten Mal selber tun.
So seie man gespannt auf eine Änderung der Schattenjäger und wird dieses auch freudig erwarten.
Schwert und Schild, zum Wohle Tares und den Vieren.
Gnaden Herand
Das Blatt wird danach gerollt und einem Anwärter in die Hand gedrückt, der es dem erst besten Schattenjäger überbringen wird.
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Suum cuique
"Dio perdona... Io no!"
Zuletzt geändert von Proveus Herand: 13.03.07, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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