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 Betreff des Beitrags: Warum musste er immer an sie denken?
BeitragVerfasst: 28.04.02, 23:12 
Bürger
Bürger

Registriert: 11.01.02, 10:21
Beiträge: 358
Der Regen klatschte unablässig gegen das alte Gemäuer. Die See tobte und der Sturm liess die stolze Festung erzittern.
Eine kleine flackernde Kerze erhellte den kleinen Raum und warf bizarre Schatten an die grob gehauenen Steine.
Wie hatte sie es nur geschafft sich in seine Gedanken zu graben? Warum musste er ständig an sie denken? Waren es ihre leuchtenden Augen? War es ihr hang zum kämpfen? Er schmunzelte als er an ihre Nase dachte.
Langsam wischte er sich eine Strähne seine roten Haares aus dem Gesicht.
Dann blies er die Kerze aus.


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BeitragVerfasst: 28.04.02, 23:57 
Altratler
Altratler

Registriert: 17.12.01, 21:05
Beiträge: 1175
Wohnort: Man munkelt der Storch brachte mich.
Das gehört dann wohl eher ins Gesichtenforum.


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BeitragVerfasst: 29.04.02, 00:02 
Bürger
Bürger

Registriert: 11.01.02, 10:21
Beiträge: 358
bei IGF board steht aber drunter
"erlebnisberichte"


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BeitragVerfasst: 29.04.02, 15:54 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 29.04.02, 14:52
Beiträge: 20
Die nassen Sachen klebten auf ihrer Haut und ein Blick zum Himmel verriet ihr, das der Regen heute wohl nicht mehr nachlassen würde.
Mit gesenktem Kopf und nachdenklicher Miene schlenderte sie die matschigen Wege entlang, ihr Pferd am Zügel führend.

Soetwas war ihr noch nie passiert, nicht das es ihr nicht gefallen hätte, aber von einem wildfremden Mann einfach eine Blume in den Schoss gelegt zu bekommen war sie nicht gewohnt. Plumpe Anmachen und anzügliche Bemerkungen standen da schon eher an der Tagesordnung.

Sie betastete ihre noch immer leicht geschwollene Nase. Ob die wohl die Aufmerksamkeit des Mannes auf sie gezogen hatte?

Sie stellte sich den Mann in Gedanken vor, wie er vor ihr stand. Die roten Haare vom Regen durchnässt und ein paar ins gesichtfallenden Strähnen verdeckten die hervorstechenden blauen Augen.
Sie wollte ihn wiedersehen, aber wo suchen?

Sie war durcheinander. Am Morgen war sie noch davon überzeugt in Ritter Athos, der sich stets sehr kühl und distanziert ihr gegenüber verhielt, verliebt zu sein, aber nur diese eine Begegnung mit dem Mann, dessen Haare die Farben von lodernden Flammen hatten, reichten für ein Gefühlschaos aus.

Bulwai würde nur sagen: "Dat ergibt sich schon meen Deern." Sie überlegte. ...Bulwai...der dicke Pirat würde wohl jeden zusammenschlagen, der ihr zu Nahe kam, zumindest drohte er das immer an.

Die Regentropfen perlten die nackte Haut hinab, als sie das Gesicht gen Himmel reckte. Sie band das Pferd an und lies sich erstmal in der Taverne einen Schnaps ausschenken.


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BeitragVerfasst: 1.05.02, 00:47 
Bürger
Bürger

Registriert: 11.01.02, 10:21
Beiträge: 358
Das Wasser plätscherte vor sich hin. Die Sonne war untergegangen und die Grillen zirpten.
Sie war gerade gegangen.
War sie überhaupt da gewesen?
Er legte einen Finger auf seine Lippen. Nein. Dieses Gefühl konnte nicht erdacht sein. Er schaute auf den Platz auf dem Baumstamm wo sie eben noch gesessen hatte. Nun war der Platz leer. Leer. Er verstand nicht warum sie eine so große Leere in ihm zurückließ. Er kannte sie doch erst seit wenigen Tagen, und doch war es mrkwürdig.
Warum war sie auf einmal so plötzlich verschwunden?
Hatte er etwas falsch gemacht?
Wo war sie hin?
Er schaut auf das Wasser das vor ihm lag. Traurig stieß er einen Stein ins Wasser.
Wieso?
Warum war sie fort?
Sollte er sie suchen gehen?
Wasser stieg in seine Augen und sein Blick wurde glasig.
Mühsam schluckte er die Tränen runter.
Würde er sie wiedersehen?


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BeitragVerfasst: 1.05.02, 11:35 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 29.04.02, 14:52
Beiträge: 20
Sie hatte ihm noch einen Kuss gegeben, bevor sie in der Dunkelheit verschwand.
Die Verwirrung in ihrem Herzen war zu groß als das sie hätte länger bleiben können.
Noch nie hatte ein Mann so ihr Herz berührt wie er, oder doch? Hatte sie sich die Verliebtheit zu Ritter Athos nur eingeredet, redete sie sich die Verliebtheit zu diesem Mann nur ein? Oder empfand sie gar für beide Zuneigung?

Wütend donnerte sie ihre Faust gegen einen Baumstamm und ein dünner Blutfaden rann die Finger hinab. "Vitama, warum tust du mir das an?" fluchte sie leise.

Eine Ewigkeit lehnte sie mit der Stirn gegen den Stamm des Baumes. Warum machte sie sich eigentlich solche Gedanken wegen Athos? Mehr als ein freundliches Lächeln hatte er ihr noch nie entgegengebracht, an die 2 mal, die er sie einsperrte wollte sie erst gar nicht denken.

Mit gesenktem Kopf schritt sie in die Stadt zurück. Thorwin war anders, anders als die andern Männer, anders als die meisten Menschen.


Zuletzt geändert von Morotai Ehriltan: 1.05.02, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 1.05.02, 11:36 
Bürger
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Registriert: 11.01.02, 10:21
Beiträge: 358
Missmutig schlederte er durch die Stadt.
Ab und zu trat er schweigend gegen ein paar Steine, die ihm vor die Füsse kamen.
Die Hände hatte er in den Hosentaschen udn sein Haupt war geneigt. Die Welt um ihn herum schien zu versschwimmen und die Stimmen der Menschen die seinen Weg kreutzen vermengten sich zu einem undurchdringbaren brei.
Seine Gedanken kreisten nur um sie. Innerlich scholt er sich dafür, einen Fehler gemacht zu haben. Denn warum war sie so plötzlich fort?
Er dachte daran, wie es war ihr zärtlich über den Nacken zu streicheln, wie es war, als ihre Lippen die seinen berührten. Wie ihr Haar duftete, wie sie einfach seine Hand ergriff....
Er musste an all das denken, und schlenderte ziellos durch die Straßen.


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BeitragVerfasst: 1.05.02, 23:51 
Bürger
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Beiträge: 358
Buckelhausen.
Welch Schöner Ort. Und dann dieser Atem beraubende Wasserfall.
Schönheit spiegelte sich an diesem Ort wieder, Schönheit die er auch in ihren Augen wiederfand.
Verdrossen schaute er aus dem Fenster seiner Kammer.
Er hatte ihr von Vandrien erzählt. Warum hatte er es getan? Niemand hatte je etwas von Vandrien erfahren, doch sie, sie war irgendwie anders. Er vertraute ihr. Doch warum? Und was war das für ein kribbelndes Gefühl in seinem Körper wenn er sie sah oder an sie dachte?
Er sah noch einmal aus dem Fesnter und löschte dann die Kerze.


Zuletzt geändert von Thorwin Eiswolf: 1.05.02, 23:52, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2.05.02, 19:41 
Einsiedler
Einsiedler

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Vandrien...
Dort sollte es kein Leid und keine Armut geben, hatte er ihr erzählt. Doch warum konnte sie das nicht glauben?
Vielleicht weil sie es sich nicht vorstellen konnte, dass es irgendwo auf Tare einen Ort gab, an dem alle Menschen glücklich vor sich hin lebten.

Sie warf noch ein paar Äste ins lodernde Feuer und begab sich dann unter ihr Fell zurück, verschränkte die Arme hinterm Kopf und betrachtete den sternenklaren Nachthimmel. Ein Glück das es nicht regnete und die Temperaturen diese Nacht recht milde waren.

Er hatte sie gefragt, ob sie eines Tages mit ihm nach Vandrien gehen würde, sie hatte ihm entgegnet, dass sie nur mitkommen würde wenn er sie beschützen würde. Doch wozu brauchte sie Schutz wenn es in Vandrien so freidlich sein sollte, wie er sagte?

Sie beobachtete eine Weile, wie der Vitamalin seine Bahn zog, dann legte sie sich auf die Seite und stellte sich vor, wie schön es jetzt wäre in seinen Armen liegen zu können.


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BeitragVerfasst: 4.05.02, 11:25 
Bürger
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Die Morgensonne kitzelte ihn an der Nase und er blinzelte. Was war geschehen? Die ganze Nacht hatte er an dem Ort geweilt, an dem sie in den letzten Tagen die meiste Zeit verbracht hatten. Er musste wohl eingeschlafen sein. Der Fluss blitzte und glitzerte in den schönsten Farben. Er wollte sich strecken, doch ein stechender Schmerz hidnerte ihn daran. Langsam und behutsam zog er sein Hemd aus. Die Stelle, die der Raufbold getroffen hatte war nun bläulich angelaufen und etwas geschwollen. Sachte zog er sich sein Hemd wieder an.
Er schaute zur Sonne und ein lächeln huschte über sein Gesicht. Es würde Tag werden. Er würde hier warten.
Er schloss die Augen und genoss den Sonnenaufgang.


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BeitragVerfasst: 8.05.02, 22:01 
Bürger
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Beiträge: 358
Wie lange war es nun schon her, dass er sie in seinen Armen hielt? Stunden? Oder waren es gar Tage? Er konnte es nicht sagen.
Er wusste nicht, wie lange er hier schon saß, an diesem wunderschönen Ort, wo sie das erste Mal den Untergang der Sonne beobachtet hatten. Traurig sah er auf den Fluss. Die Wolken spiegelten sich in dem klaren Wasser und er freute sich ob der Schönheit dieser Dinge. Und in diesem Moment kam die Traurigkeit wieder über ihn. Es sehnte ihn danach, sie in seinen Armen zu halten, an ihrem Haar zu schnuppern und ihre zarte Haut zu berühren.
Mit wässrigen Augen warf er einen Stein ins Wasser.
Er konnte es nicht unterdrücken. Ja wollte er es denn? Dann liefen ihm heisse Tränen übers Gesicht.


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BeitragVerfasst: 9.05.02, 02:20 
Einsiedler
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Voller Spannung bahnte sie sich ihren Weg durch die schmallen Gassen Rohehafens. Würde er wieder da sein und auf sie warten?
Ihr Herz raste als sie die letzten Schritte zu dem Ort schlenderte, an dem sie schon soviel Zeit miteinanderverbracht hatten.
Lautlos kämpfte sie sich an den wenigen Bäumen vorbei und ihre Augen strahlten vor Freude als sie ihn auf dem Baumstamm sitzen sah.
Mit grossen Schritten eilte sie zu ihm und ging vor ihm in die Hocke. Erst jetzt bemerkte sie das er seine Haarfarbe geändert hatte. Sie konnte deutlich spüren, dass etwas vorgefallen sein mußte und seine ausweichenden Blicke bestätigten das nur.

Außer, er würde verfolgt werden, war nicht viel aus ihm raus zu kriegen. Und Aussagen von irgendeiner Frau die Lügen erzählen sollte und Geweihten die hinter ihm her waren verwirrten sie nur noch mehr.

Sie hatte keine Lust sich den Kopf weiter darüber zu zerbrechen. Würde sie ihn den weniger lieben, wenn sie den Zusammenhang seiner Worte verstanden hätte?


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