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 Betreff des Beitrags: Eine Sendung erreicht den Tempel...
BeitragVerfasst: 27.05.02, 14:26 
Festlandbewohner
Festlandbewohner

Registriert: 19.12.01, 02:51
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Ein kleiner, in saubere und ordentlich wirkende Kleidung gewandeter Junge von gut zehn Sommern erreicht das Tempel-Gelände und bleibt kurz davor stehen. Langsam und mit ehrfürchtig gesenktem Blick betritt er dann den marmornen Vorplatz und öffnet schließlich die schweren Türen, die leicht aufschwingen und in die Tempelhalle führen. Er macht einen Schritt hinein, bleibt dann aber stehen, schließt die Augen und schlägt mit gesenktem Haupt das Vitama-Zeichen, ehe er sich umsieht und auf einer der Bänke einen jungen, in astraelsblau gewandeten Diener der Viere erblickt.

Langsam tritt er auf ihn zu und bleibt in respektvollem Abstand vor ihm stehen.
"Den Vieren und Vitama zum Gruße! Mögen sie stets mit euch sein und eure Handlungen leiten!" klingt es zögerlich und leicht schütern, jedoch deutlich vernehmlich aus seinem Munde.
"Verzeiht, verehrter Herr, daß ich euch störe - doch ein alter Mann aus Tiefenbach bat mich, euch diese Sendung hier zu überbringen. Der Arme - er scheint einst schwer verwundet worden zu sein - er hatte keine Beine mehr und konnte sich nur in so einem Rollwägelchen fortbewegen..." Bei diesen Worten nimmt er ein verschnürtes Paket hervor und reicht es dem Geweihten.
"Er meinte, es wäre eine wichtige Sendung und Vitama wäre mir gewogen, wenn ich sie in den Tempel der Viere bringe und einem Mitglied der Geweihtenschaft übergebe. Er bat mich, extra darauf hinzuweisen, daß nur einer der Hochgeweihten diese Sendung öffnen solle. Wäret ihr so gut, dies für mich weiterzuleiten?"

. . .


Als das verschnürte Paket schließlich geöffnet wird, liegen folgende Gegnstände vor dem Betrachter:
  • Ein nadelgrünes, abgetragenes Filz-Barrett, im Innenfutter sind die Initialen I.A. eingestickt, an der Außenkante ist ein Metallemblem befestigt, welches zwei gekreuzte Beile erkennen läßt
  • Eine mit Brandspuren überzogene, halb zerrissene Tunika mit dem Schwerte Bellums auf der Vorderseite
  • Ein ebenfalls mit Brandspuren überzogener Umhang mit dem Schwerte Bellums ohne Rangabzeichen
  • Ein Umhang mit dem Wappen des Handelsbundes

Darunter findet sich noch eine Nachricht, fein säuberlich auf Pergament geschrieben:

Angamon zum Gruße!
Es begab sich vor einigen wenigen Wochen, daß eine der Unseren der Meinung war, aus Liebe zu einer mittlerweile in unserem Gewahrsam befindlichen Gardistin und ehemaligen Dienerin des Einen, unsere Reihen zu verlassen und uns zu verraten. Ihr Name lautet Zamar Faraqh - iwir gehen davon aus, daß dieser euch bekannt ist, ebenso wie die Tatsache, daß diese sich mittlerweile in der Burg zu Schieferbruch befindet und sich bis zum heutigen Tage weigerte, selbige zu verlassen - ob sie dort festgehalten wird oder nicht, ist irrelevant.
Sie erhielt von uns eine Frist bis zum 30, Trier, innerhalb derer sie sich auf freiem Fuße zu befinden hat - entsprechende Anweisungen erhielt sie zweifelsohne. Sollte sie zum angegebenen Zeitpunkt die Burg nicht verlassen haben, werden einige der Euren bedauerlicherweise verschwinden, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen...

Mit freundlichem Gruße

SEIN wird die Rache sein!

PS:
Und ehe ich es vergesse - wir pflegen nicht zu scherzen. Anbei findet ihr als kleines Präsent ein paar der persönlichen Gegenstände eines der Euren, welchen jenes Schicksal bereits ereilt... Ich nehme an, der Name des ehemaligen Immerboll Axtfest ist euch bekannt...
SEIN - ist dessen Seele nun!



[OOC: Ich habe der Geweihtenschaft an der Stelle mit dem ". . ." die Wahl gelassen, wer aus ihren Reihen diese Sendung öffnen möchte... ich wünsche weiterhin viel Spaß und schönes Rollenspiel!]


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27.05.02, 14:58 
Altratler
Altratler

Registriert: 9.12.01, 03:04
Beiträge: 2431
Stumm tritt die Morsansgweihte hinzu. Liest die Zeilen.
Leise formen ihre Lippen das Tagesgebet der Viere:
.... die Vier schützen ihre Diener, wir dienen ihnen mit Hingabe. Wir erfüllen ihren Willen bis in den Tod.......
In ihren Blick liegt tiefe Trauer. Ihr Hand holt aus den Falten ihres Ordenskleides ein engbeschriebens Pergament hervor. Kurz richtet sie ihre sanften braunen Augen auf die Liste. Eine schwere Last scheint auf ihren Schultern zu liegen. Langsam richtet sie sich wieder auf.
Schweigend geht sie zum Morsanschrein. Dort nimmt sie Feder und Pergament hervor und beginnt zu schreiben.....


Zuletzt geändert von DEZZ: 27.05.02, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.

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