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 Betreff des Beitrags: Die Sage des Hammers Götterdämmerung
BeitragVerfasst: 26.06.02, 18:36 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

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(Diese Sage kann man in einigen Büchern auf Tare wiederfinden, ob an diesem Text irgendeine Wahrheit zu finden ist? Wer weiß)

Bellum liebt es seinem Schmiedehandwerk nach zu kommen. In seiner Götterschmiede sammeln sich große und mächtige Waffen, welche er in Zeiten des Krieges seinen hohen Geweihten sandte, damit diese die Waffen in seinem Namen stolz im Kampfe trugen. Namenhafte und auch vergessene Waffen die einst einfache Sterbliche in Händen hielten aber auch Waffen die geschaffen wurden bevor ein Mensch existierte. Als sie in höchster Not ihren Gott anriefen und um Hilfe baten sandte ihnen Bellum ein Schwert, eine Axt, einen Hammer oder eine Rüstung, mit denen manchmal eine Schicksalhafte Wende des Kampfes einkehrte.
Ein junger Novize stand einst in einem Bellumstempel, seine Gefährten lagen bereits auf den Treppen die sich in Blut tränkten. Vor dem Tempel stand eine Übermacht an dutzenden "schwarzen" Söldnern. Entschlossen und Gottestreu erhob er sein Schwert "Im Namen Bellums meines Gottes werde ich diesen Tempel verteidigen bis der letzte Tropfen Blut meinen Körper verlässt. Heil Bellum!" da sandte Bellum ihm die heilige Rüstung "Almaran der Verteidiger" und die mächtige Streitaxt "Kurai Hordenstreich". Der junge Novize spürte die Nähe seines Gottes und er wusste dass er in diesem Kampf sterben und in sein Reich kommen wird. Er erhob die Axt und empfing die Horden unter den Schlägen der Axt zerbrach. Mann für Mann viel nieder und der junge Geweihte schien unverwundbar gegen jeden Angriff. Als der letzte des "schwarzen" Söldner zu Boden sank senkte er die Axt gen Boden, viel auf die Knie und sprach "Herr ich danke dir für deinen Beistand, nimm deine Waffe und deine Rüstung denn der Kampf ist zuende und dein Tempel sicher. Da nahm Bellum die Axt und die Rüstung an sich und als die Rüstung verschwand brachen die Wunden des Kampfes auf die von der Rüstung zusammengehalten wurden. Der Novize sank blutend zu boden und Bellum sprach zu Morsan "Nimm seine Seele, sie soll in meiner Halle der Helden Platz finden".
Auch andere Namhafte Waffen aus alten Legenden wie "Valmarion die Schicksalsklinge", "Bulgor Drachenblut", "El'Vasar Donnerschlag" und "Vim'sy Schattentod" finden sich hier wieder.
Als eines Tages (Und ein Tag ist für einen Gott nicht das selbe wie für einen sterblichen) sah Bellum über seine Waffensammlung und sprach "Ich werde ein Meisterstück anfertigen, eine perfekte Waffe geschmiedet mit meinem eigenen göttlichen Blut und sie wird den Namen "Dämmerung der Götter" tragen." So sprach er und machte sich daran die Waffe zu schmieden. Er nahm einen sehr großen Stern vom Himmel, hinterließ dort eine dunkle Stelle und sprach "Dieser Stern soll sein der Waffe Metall". So nahm er den Stern und begann sein Werk. Es dauerte eine Woche bis er sein Werk vollendet hatte. Als er den strahlenden Hammer erhob sah er ihn sich an und sprach "Wahrlich dieser Hammer ist die mächtigste Waffe, ein Meisterstück, perfekt und makellos." da trat Astrael hinzu und besah sich die Waffe und sprach "Wie kann eine Waffe perfekt und makellos sein, ohne mein Wissen und meine Magie ist nichts perfekt." Bellum antwortete "So denn füge dein Wissen und deine Magie zu diesem Hammer, auf dass er perfekt werde."
Astrael besah sich die Waffe, ließ sich von Morsan empfangen und bat ihn um einen Gefallen ihm die mächtigste, klügste, heldenhafteste, mutigste, tugendhafteste und reinste Seele zu bringen die er finden könne. Morsan nickte und tat ihm den Gefallen. Er suchte einen Tag nach der Seele bis er die Seele eines ungeborenen Helden fand welche am meisten den Anforderungen entsprach. Er nahm die Seele und brachte sie Astrael.
Astrael ging zur Schmiede Bellums und fügte die Seele in den Hammer. Dann gab er dem Hammer Wissen und Magie so schenkte er ihm Leben "Nun ist er perfekt".
Vitama aber beobachtete das ganze aber missmutig. Sie duldete zwar stets Bellums Waffenliebe doch diese Waffe, die eine Seele besaß, konnte sie nicht dulden. So nahm sie einen ihrer höchsten Laryseij aus ihren Hallen und gab ihm den Mantel der Unauffindbarkeit um ihn vor Astraels Allsehendem Auge zu schützen. Während sie Bellum ablenken würde solle er "Götterdämmerung" stehlen.
Vitama zog ihr schönstes Kleid an und ging zur Schmiede Bellums. Als Bellum sie in diesem Kleid sah fühlte er sich über ihren Besuch geschmeichelt und seine Aufmerksamkeit richtete sich auf sie. Da schlich sich der Laryseij zu der Waffe. Als er sie hob und aus der Schmiede trug erzürnte es Götterdämmerung über diesen Frevel, so dass er seinen Träger erschlug und samt ihm gen Tare fiel. Als er das Blut an sich spürte und ihm klaar wurde dass er selbst die Seele des Laryseij vernichtet hatte, reute es ihn sehr so dass er im Kram über sich selbst nie wieder von den Göttern gefunden werden wollte. Selbst Astrael konnte ihn, der von seiner Macht durchdrungen, nicht finden. So blieb der Hammer "Götterdämmerung" verschwunden.


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 Betreff des Beitrags: Weitere Sagen und Legenden
BeitragVerfasst: 27.06.02, 18:54 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 9.12.01, 02:21
Beiträge: 952
Wohnort: Hessen-Deutschland
(Ausschnitt aus einem Buch einer unbekannten Schreiberin über die Entstehung der Natur)

[...]
In vergangener Zeit als aus dem Chaos herraus Tare entstand, welches durch die Gohor erschaffen wurde, entstand mit ihr auch das Sein, die Natur. Als die Natur von den Gohor geschaffen wurde, damit sie die Pflanzen und Tiere hüte, entschied sie dass jemand ihr Sein schützen sollte vor den Kreaturen und Dämonen die da kommen mögen. Aber auch vor dem Chaos und der Ordnung musste ihr Sein geschützt werden denn sie konnte nur in einem Gleichgewicht existieren. Sie gebar eine Schaar Körperloser Diener die einen Teil ihrer Fähigkeit hatten zu schaffen aber, da die Natur zur Zeit entstand als Chaos und Ordnung eins waren, erhielten sie auch die Fähigkeit zu zerstören was geschaffen wurde. Aber sie nahm in ihren Reien auch Feenwesen auf. Sie konnten ungesehen über Tare wandeln, sich selbst einen Körper in beliebiger Form geben. So entstanden die ersten Naturgeister die einst die ersten Dämonen vertrieben die Chaos in die Natur bringen wollten. Unter ihnen mächtige Wesenheiten aber auch einfache Diener. Die Naturgeister hatten viele Nachkommen von der Mutter doch nur die ältesten hatten von der Mutter selbst Unsterblichkeit geschenkt bekommen. Als die Gohor Tare ein zweites mal aufsuchten und ihnen gefiel, wass die Natur hütete, schufen sie vier Götter, die Elementarherren Arkadon, den Herrn des Feuers und der Glut, Rien, Herrin der Erde und Schutzpatronin der Natur. Khaleb, dem Herrn der Stürme und der Winde und Xan, Herrin des Wassers und der Wellen. Die Äonen vergingen und die Gohor erschufen vier weitere Götter, die nicht wie die Elementarherren über das Sein sondern über den Geist wachen sollten. Astrael Gott des Wissens und der Magie und des Rechtes. Bellum
Gott des Kampfes und der Ehre, des Mutes und der Schmiedekunst, aber auch der Gerechtigkeit. Morsan Gott des Todes, der Ruhe und des Schlafes, aber auch Herr der Zeit. Vitama Göttin der Liebe und des Lebens. [...]

(Ausschnitt aus selbigem Buch, der Mythos des Buches des Lebens)

[...]
Es war die Zeit, nachdem die Natur die ersten Priesterinnen erwählte. Eines ihrer ältesten Kinder, welches einen stetigen Drang nach Wissen um alles existente hatte, fing an sich zu langweilen, da ihm nichts weiter kannte um dass es nicht wusste. Da vernahm es einen stillen ruf der an ihm zerrte, ein Gebet zur Mutter und es machte sich auf den Weg um zu sehen was das sein mag. Als es ankam begegnete es einer menschlichen Frau die zornig und verängstigt zugleich erschien vielleicht um seiner Erscheinung willen, da nahm es eine Gestalt an die es der menschlichen Frau aus dem Geiste entnahm, die Gestalt eines verhüllten Mannes. Die Frau dankte der Mutter um die gesendete Hilfe und sprach zu dem Diener er solle den Holzfäller aufhalten der da hackt am Lebensbaum. Da erfüllte es das Kind der Mutter mit Zorn den es nicht kannte. Es ging hinaus zu dem Lebensbaum und betrachtete den Holzfäller der da hob die Axt um sie in den mächtigen Leib des Baumes zu hacken. Da sprach das Kind der Mutter "Halte ein sterbliches Wesen, wenn du diesen Baum verletzt wird seine Wunde die deinige sein." Der Holzfäller, der schon etwas des Holzes abgeschlagen hatte spuckte auf den Boden und hackte trotzig und ungläubig die Axt in den Stamm. Da brachen seine Rippen und das Blut strömte aus seiner Brust als hätte ihn die Axt getroffen. Blutend sank er zu Boden, da nahm das Kind der Mutter das geschlagene Holz und ließ die Wunde des Baumes verheilen ehe es zurück zur Hütte der Frau ging. Als es vor der Hütte stand kam ihm ein Einfall und aus dem geschlagenen Holz des Lebensbaumes formte es ein dickes Buch dem es Leben und Willen gab. Sein Einband dass an Leder ähnelte ward geziert von einem schönen Eichbaummuster. Es trat in die Hütte und sprach "Ich tat was du verlangtest, nun musst du mir einen Dienst erweisen. Nimm dieses Buch und schreibe all dein Wissen nieder auf dass ich lange zu lesen habe. Die Frau stimmte zu doch vergas das Buch schnell und brach ihr Verbrechen. Als sie alt wurde und im sterbebett lag kam das Kind der Mutter wieder und sprach "Ein neuer Tag ist angebrochen und du hast nochimmer nicht getan was du versprachest. So werde ich mir nehmen was mir versprochen." Als die Frau starb nahm es ihre Seele und ihren Geist im Moment des Todes und sperrte beides in das Buch. Das Kind fand gefallen an dem Buch dass sich als interessanter erwies als die Frau selbst, da ließ es das Leben in dem Buche, teilte auch sein Wissen mit ihm und ein magisches Band sollte es stets an seinen Meister und seinem Geiste binden [...]


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