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 Betreff des Beitrags: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 19.07.15, 20:52 
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Es war zum Ende des 16ten Tages, als die Flotte Cortans die Gestade Siebenwinds erreichte.
Die Schiffe lagen hart am Wind und hatten es eilig.

Als die Insel in Sicht kam, dauert es nicht lange, bis die im Norden der Insel angesiedelten Piraten die Bedrohung wahrnahmen und den Angriff ihrerseits einleiteten.

Die beiden kleinen Verbände trafen unweit der Küste aufeinander und der Kampf entbrannte.
Kurz und heftig war er.
Die Piraten hatten den Vorteil der Erfahrung mit Kämpfen auf See, doch die Cortaner waren entschlossener und ihre Zahl war größer.

Die Piraten verloren an diesem Tag mehr als nur ihre Schiffe.
Sie verloren ihren Weg heim und ihr größtes Kapital - die Macht zur See.

Nur kurz sammelten sich die Schiffe mit den grünen und schwarzen Segeln, dann zogen sie einen weiten Bogen und segelten Süd-Östlich um die Insel Siebenwind herum.
Ihr genaues Ziel ist ungewiss...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 22.07.15, 10:40 
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Fischer die im Norden Siebenwinds Ihr Handwerk ausüben berichten das Ihnen beim Fischen kleinere Wrackteile von Schiffen ins Netz gingen.
Auch eine Fahne der Piraten wurde aus dem Wasser gezogen.
Als die Fischer sich neugierig wie Sie sind näher an das besetzte Gebiet der Piraten ran wagten konnten Sie feststellen das dort keine Piratenschiffe mehr vor Anker liegen.

Im Lager der Piraten selber scheint es Unruhe zu geben was man so aus dem Fernrohr erkennen konnte.
Die Palisaden sind alle besetzt und die Piraten scheinen nervös zu sein.

Späher des Barons berichten das die Schiffe die unter dem fremden Banner segeln an der Küste zu Südfall gestoppt haben.
Sie sollen dort verharren und Beiboote wurden zu Wasser gelassen.
Mehr konnte der Späher nicht erkennen da er von den Dienern des Einen die immer noch in Südfall Ihr Unwesen treiben nicht entdeckt werden wollte.
Mögen die Vier uns nochmal Gnädig sein und hoffen wir das diese Fremden uns auch von den Dienern des Einen befreien so wie Sie auch die Piratenflotte scheinbar vernichtet haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 26.07.15, 06:59 
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Seit dem gestrigen Abend kann man das Torhaus des Walls wieder gut beleuchtet vor finden. Fackeln wurden angebracht und ein gutes Dutzend Personen hält sich dort auf. Der Durchgang zum Ödland wird kontrolliert und man wird beim Versuch zu passieren darauf hingewiesen, dass der Wall unter dem Schutz des Königreiches Cortan steht.

Agressiv gehen die Männer gegen Reisende nicht vor, sie lassen Abenteurer passieren, bieten jedoch nahezu jedem die Möglichkeit an in die Reihen einer Söldnervereinigung mit dem Namen "Bündnis der Klinge" einzutreten. Einzige Ausnahme sind wohl Personen mit klarer Zugehörigkeit zur Obrigkeit (wie Ritter oder Kirchendiener).


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 9.08.15, 17:15 
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Tagelang haben die Söldner das Lager der Nortraven in dem ehemaligen Südfall beobachtet.
Jeder Wachwechsel wurde notiert und auch wann die Bewohner ein und aus gingen.
Die Anzahl der Bewohner des Lagers wurde notiert und täglich abgeglichen.
Die Heerführerin bekam diese Zahlen genannt und Sie befahl die Übernahme des Lagers.

Mitten in der Nacht als die Wachen auf den Palisaden die Hälfte Ihrer Wachzeit hinter sich hatten lauerten
die Söldner der Herrführerin im Sumpf und schlich sich an.
Leichtfüßige und sehr flinke Burschen erklommen in Windeseile die Palisaden und schalteten die Wachen aus.
Schnell war das Tor geöffnet und noch ehe die Nortraven aus Ihren Fellen springen konnten hatten Sie schon die Schwertspitze
der Söldner am Hals.
Zu gut war der Angriff vorbereitet, zu gut waren die Söldner in Ihrem Handwerk.

Die Nortraven konnten sich nur noch ergeben und das unter zähneknirschen und auch nur um Rücksicht auf Ihre Frauen und Kinder zu nehmen.
Eine richtige Schlacht hätten Sie vorgezogen egal wie jene ausging doch dieses eine mal waren Sie machtlos und wurden aus Ihrem Lager geführt bis in die Nähe von Falkensee.

Dort wurden Sie frei gelassen und die Söldner zogen sich zurück und bemanten Ihr neues Lager.
Ebenso wurde das Kastell im ehemaligen Südfall von den Cortanern bezogen.
Auch dort stehen die Truppen nun und scheinen sich vorzubereiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 9.08.15, 19:06 
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Abermals, wie schon vor einigen Wochenläufen, zeigen sich Segel am nördlichen Horizont. Sie sind gut zu sehen von den höheren Lagen der Insel im Norden, vom Piratenlager und aus Teilen des Ödlandes. Die Schiffe halten auf die Insel zu und fahren in eine breit aufgefecherten Formation. Die Segel dieser Schiffe sind von gelblicher Farbe, darauf prangt ein Schwert, welches eine Krone auf der Parierstange trägt.

Die Schiffe halten einen Kurs. Süd-Südwest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 11.08.15, 20:52 
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Die Schiffe haben derweil im Hafen von Brandenstein Anker geworfen. Boote wurden zu Wasser gelassen und es herrscht buntes Treiben im Hafengebiet. Soldaten in einer gelben Uniform mit einer Raute darauf, darin ein Schwert, welches eine Krone trägt. Sie laden Waren aus und patroullieren dann im Hafen. Einige hohe Herrschaften, ein Magier, ein Elf in prachtvoller Wehr und eine Dienerin Bellums sind häufig dort zu sehen, um die Truppen anzuweisen.

Einige Personen dieser Truppe sind wohl bereits dabei, das nähere Umland Brandensteins zu erkunden. Immer mal sind kleine Truppen zu sehen, die mit einer Karte der Insel umherwanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 27.08.15, 15:30 
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Zitat:
Am gestrigen Abend zur späteren Stunde, als die Stadt Falkensee langsam zur Ruhe kommen wollte, ereignten sich so manche Dinge.

Als erstes trug es sich wohl zu, dass einige Reiter und Wagen die Stadt gen Morgenburg verließen. Die Heerschau sollte stattfinden
und so waren einige Personen auf dem Weg, um der Heerschau beizuwohnen, oder sich gar im Heer aufstellen zu lassen.

In etwa zur gleichen Zeit, gingen die Offiziere der Stadt Falkensee wohl ihre Runde und trugen den Soldaten auf, im Gardeturm anzutreten.
Wenngleich einige Soldaten doch etwas überrascht ob des Befehls waren, zogen sie alsbald aus, um sich am Gardeturm einzufinden.
Die Verwunderung wurde nochmal grüßer, als die Anzahl der Wachen im Turm wohl in etwa zur Anzahl anstieg, die eine normale Wacheinteilung
hat.

Kurz darauf konnte man feststellen, wie eine große Gruppe von Kriegern die Stadt aus Süden betrat. Das Banner Cortans wurde durch die
Gassen getragen. Begleitet wurde es von gut fünf Dutzend Kriegern, Magiern und Schützen des Reiches Cortan. Ohne Gegenwehr betraten sie
die Stadt und postierten sich an den Toren und auf dem Marktplatz.

Das nächste was kam, war eine Strassenschlacht, wie es sie seit dem Dunkeltief nicht mehr gegeben hatte. Cortaner Soldaten und die bekannten
Streiter der Insel lieferten sich einen Kampf bis aufs Blut. Viele Soldaten starben an diesem Tage, einige wenige schleppten sich davon.
Auf beiden Seiten gab es Verluste zu beklagen. Gebete an die Viere hallten durch die Strassen und Rufe nach dem Ungenannten gesellten sich
dazu.

Am Ende konnte die Stadt zurückerobert werden. Die Cortaner lagen in allen Gassen und Blut klebte an vielen Häuserwänden. Von Verrat wird
gesprochen und von einem Krieg, der gerade erst begonnen hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 4.09.15, 08:17 
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Zitat:
Drei Tage ist es nun her, dass die Stadt Falkensee abermals in Aufregung geriet. Auf dem Marktplatz der Stadt ließ der neu ernannte Marschall des zweiten Lehnsbanners, Toran Dur, die Truppen der Insel antreten. Eine Heerschau wurde abgehalten und ein jeder, der sich meldete, erhielt eine Uniform.

Schon bei diesem, wenngleich hektischen Treiben, konnte man sehen, wie die Führungsebene des neuen Heeres, immer wieder einige Dinge zu besprechen hatte. Schon bald darauf, wurde klar, worum es ging. Das Heer wurde sogleich mit seiner ersten Mission betraut - ein Angriff auf einen Vorposten des Feindes.

Das Kastell in Südfall, ehemals in den Händen der Diener des Einen, heute Behausung der cortanischen Truppen wurde mit aller Kraft angegriffen.
Eine magische hell leuchtende Raute am Himmel, versprach zusätzlichen Mut für diesen Angriff!
Durch die Mithilfe einiger Spione im Herzen des Feindes, blieb eine lange Belagerung aus, denn die Tore wurden geöffnet und die Spione flohen, ließen zugleich aber auch den Trupp hinein. Die Viere waren mit Ihnen!

Das folgende Gemetzel im Hof des Kastells war blutig und grausam. Das Lehnsbanner kam nur einige Schritt weit in den Hof, dann warfen sich die Feinde in großer Zahl gegen sie. Wenngleich hier erfahrene Recken des Banners standen, waren die Feinde doch sehr zahlreich. Als die Türen dann in diesem Chaos auch noch zufiehlen, schien der Sieg schon fast vergessen. Ein Schloßknacker wurde damit beauftragt die Türe eiligst wieder zu öffnen. Im Inneren des Kastells wurde derweil unter schweren Verlusten der Weg zu einem Turm freigekämpft, welcher einen wichtigen Gefangenen beinhalten sollte.

Die Schlacht wogt hin und her, als die Türe sich öffnete, konnte das ganze Banner sich gegen den Feind werfen, jedoch nicht viel Raum gewinnen. Als dann auch noch einige Truppen der Diener des Einen eintrafen, zuerst waren es nur verdorbene Elementare, doch dann kamen auch noch große geflügelte Dämonen hinzu und die Schwarzen Magier und Streite Angamons, Befahl der Marschall den Rückzug in den Turm mit dem Gefangenen.

So zusammengefercht zwischen all dem Blut und den Verwundeten, war die Situation keine gute. Die Magier begannen sogleich damit die Abreise durch ein Portal vorzubereiten, hatten jedoch große Schwierigkeiten damit. Wenigstens ein Gutes gab es zu vermelden, der Gefangene, Ritter Aurelius Weidenfels, konnte befreit werden. Nur unter großen Mühen gelang es den anwesenden Magiern unter ihnen immerhin bekannte Namen wie Dur, Comari und Hohentann ein Portal zu öffnen, welches die Angreifer in den Tempel der Viere zurückbringen sollte.

Noch während man die Verwundeten ins Hospiz verbrachte, stellte man dabei jedoch fest, mindestens vier Personen sind in Feindeshand geblieben, darunter Dur und Hohentann.

Ein Sieg? Vielleicht. Jedoch zu welchem Preis.


Zitat:
An einem anderen Ort, dort wo das Lager der Nortraven südlich Falkensees war, erzählt man sich ebenso von Handgreiflichkeiten. Es heisst, dass das Expeditionskorps Rex Hilgorad, dort einen Angriff auf die Söldnerttruppen geführt haben sollte. Da das Lager des Feindes noch intakt ist und sie noch immer die Zinnen bewachen, ist dort wohl von einer Niederlage des Korps auszugehen. Gleichwohl scheint es jedoch kaum Verwundete gegeben zu haben, da im Wachturm des Korps am alten Elementarkloster, keine größeren Lazarette zu finden sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 4.10.15, 10:29 
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Zitat:
Gelassen ging es nie zu im kleinen Lager der Truppen um den grimmigen Anführer, Mortagon von Eisel.
Doch in den jüngsten Tagen war es ruhig geworden. Viele der Söldner waren ausgezogen und ließen das Lager allein.

"Nissa, wie siehts an der Front aus?"
"Gut. Die Magier halten den Feind bei Laune, die Befestigungen wachsen."
"Immerhin. Die Geschichte der Insel kommt uns zu Gute. Hier liegt quasi auf jedem Meter Boden ein halber Trupp begraben.
Sie brauchen nichtmal suchen, um die Untoten zu erheben."
"Ich finds lustig."
"Lustig..? Lustig wird es erst, wenn diese hässlichen schwertschwingenden Silberrücken blutend im Dreck liegen oder im Meer ersoffen sind.
Dann werd ich lachen. Versprochen."
"Du lässt sie mich ja nicht vergiften. Oder meucheln."
"Nein. Das wäre zu einfach. Ich will ihr Leid zur Schau stellen und ihr Versagen offenbaren. Erst dann ist es ihnen gestattet zu sterben."
"Na dann..."
"Was macht Frau Unfähig?"
"Ach.. sie versucht noch immer ihren Magiern beizubringen wie man Untote beschwört und Dämon anruft. Klappt bisher nur leidlich."
"Sie setzen sich aber in Bewegung..?"
"Ja. Das schon. Gesa und Hurom haben soweit getan was möglich war. Die Magier die jetzt noch leben, sind wohl fähig genug."
"Prächtig. Dann schließen wir die Pläne ab. Ich will endlich wieder in einem warmen Bett schlafen. Ach ja, und tritt mal Finsterwangen in den Hintern."
".. au ja!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 5.10.15, 13:03 
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Zitat:
Flammen schlagen südlich von Falkensee in den Himmel, große Feuer brennen. Dicker Rauch zieht über die südlichen Bereiche der Hauptstadt der Insel.
Verlässt man das Tor im Süden, so kann man schnell feststellen, was der Grund für diese Feuer ist. Den Weg nach Süden, in die falsche Grafschaft Kairodun
ist von einer kleineren Flammenwand versperrt, hier brennen einige Überreste von Palisaden.
Weiter im Osten brennt das alter Lager der Nortraven. Das Haus steht lichterloh in Flammen und auch die Umfriedung wird das Feuer wohl nicht überstehen.
Überall auf dem feuchten Boden liegen tote Leiber und unzählige Knochen. Blut tränkt den Boden. Krähen laben sich an den Überresten einer großen Schlacht.



Zitat:
Ein junger Bote in der Uniform des Expeditionskorps Rex Hilgorad läuft umher und verkündet EILMELDUNGEN vom Festland auf jedem großen Marktplatz der Insel.

Unsere geliebte Hauptstadt des Reiches hält stand!
Unter dem Banner der heiligen Mutter Kirche haben die Truppen einen Ring um die Stadt
errichtet und konnten die Angriffe des falschen Königreiches Cortan abwehren! Bauern und Edelleute griffen gleichermaßen zu den Waffen
um unsere herrliche Stadt zu schützen. Hoch lebe das Reich! Lang lebe Hilgorad.

Unser großer König bleibt weiter verschwunden
Seine Majestät, unser guter König Hilgorad bleibt verschwunden. Niemand hat ihn finden können. Auch die Magier und Geweihten geben sich
ratlos. Wo ist unser König? Warum schickt er keinen Boten? Ist er gar wirklich tot? Seine Frau, unsere geliebte Königin, sie wendet
all ihre Zeit und nicht unerhebliche Mittel auf um den König zu finden! Beten wir für ihn!
Gerüchte besagen, dass der König im Süden gesehen wurde, wie er mit einem Zug von Endophalis in die Wüste auszog. Was ist dran an dem
gerücht? Ist er auf einer göttlichen Mission?
Auch aus dem Norden berichtet man von einer Sichtung. Der König soll mit einer Gruppe namenloser Krieger gegen den Feind gezogen sein.
Womöglich hat Bellum selbst den König erwählt, um die Schuldigen für diese Reichsspaltung zu erschlagen! Mögen Sie euer Schwert führen,
mein König!

Furchtbare Zustände in Rothenbucht!
Der belagerte Hafen von Rothenbucht ist nach wie vor eingeschlossen. Schiffe versperren die See, Truppen den Landweg. Die Versorgung
der Stadt ist kritisch. Wenngleich die Stadt wehrhaft ist, so ist es doch nur eine Frage der Zeit. Es wird von hunderten Verwundeten
in den Straßen gesprochen. Auch Frauen und Kinder sind dabei! Der Generalstab berichtet davon, dass die Stadt noch nicht aufgegeben ist.
HALTET DURCH IHR ROTHENBUCHTER!

Relator Sanno Fedea und unsere geliebete Königin
In so schweren Zeiten, wie sie es sind zeigt sich die wahre Stärke des Reiches.
Relator Fedea, der große Mann aus Kalamudus und unsere geliebte Königin halten ihre Hände schützend über das Reich. Solange
diese beiden Personen das Reich behüten, droht niemandem eine Gefahr. Das Reich wird bestehen!

Die Vierenpest geht um!
In ganz Cortan sterben Menschen an einer sonderbaren Krankheit! Diese Krankheit scheint nur die Gläubigen der Viere zu treffen!
Tote Geweihte werden in den Wäldern und auf den Wiesen gefunden! Die Kirche sieht darin das Werk des Einen und ruft einen jeden
wahrhaft Gläubigen in die Kirchen um zu beten. In dieser schweren Zeit ist Glaube die Erlösung!

Die Zwerge, treue Verbündete des Reiches!
Wahrhaftige Treue findet man selten! Bei dem bärtigen Volk der Dwarschim aber scheint es sie zu geben. Dem Eid folgend, den König
Glutschreiter sprach, hat ein großes Zwergenheer unsere Reihen geschlossen und steht mutig gegen den Feind! Ein imposanter Anblick
und zugleich auch noch effketiv! Sie haben die erste Schlacht in diesem Kampf für das Reich gewonnen! Hoch leben die Dwarschim!

Der Norden wehrt sich!
Gute Neuigkeiten erreichen uns aus dem nördlichsten Norden des Reiches Galadon. Die rauen Khalandrier haben mehrfach erfolgreich
ihre Grenzen verteidigt und auch den Kampf in kleiner Gruppe gegen den Feind geführt. Cortan sieht sich einer neuen Front gegenüber!
Bleibt Tapfer Soldaten des Reiches Galadon! Schon bald wird auch der Hetman seine Soldaten isn Feld führen und womöglich den Konflikt
beenden können! Vertraut auf die Viere! Galadon besteht!

Verräter den Flammen übergeben!
Vermehrt kommt es vor, dass einige fehlgeleitete Person die Worte Cortans in unserem Königreich predigen. Unfähig dazu
sich von diesem Weg abzuwenden und als Anhänger des Einen von der Kirche der Viere ausgemacht, wurden jüngst fünf Seelen den
Flammen übergeben, auf dass sie geläutert vor Morsan treten können.
Die Kirche lässt verkünden, dass man sich nicht in diese Worte flüchten soll, denn in Ihnen findet sich nur Lüge!
Die Pforten der Tempel stehen jedem weit offen, um über die Lage zu debatieren und halt zu finden in den gutmütigen, starken
Armen der hochheiligen Viere.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 14.10.15, 20:34 
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Zitat:
Unruhige Zeiten auf Burg Morgenroth
Wer dieser Tage an der Burg des Barons von Siebenwind vorbei kommt, wir feststellen, das im Hofe reges Treiben herrscht.
Personen gehen ein und aus und von Gebäude zu Gebäude. Einige Dinge werden im Hof der Burg aufgestapelt und sortiert.
Die Offiziere der Garde haben einen gestrengen Blick für das Treiben, aber auch jeden, der sich der Burg nährt.

Auf Fragen nach dem Grund für diese Unruhen wird man mit einer knappen Antwort bedacht und gebeten zu gehen.
Seine Hochwohlgeboren hätte wohl eine Inventur angeordnet und halte nun den ganzen Hofsaat damit bei Laune.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 24.10.15, 21:27 
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Zitat:
"Bringt uns um sie herum. Lasst die Lichter löschen. Wir segeln unter dem Licht des Astreyon. Findet das Lager, und dann lasst nach mir schicken."
"So sei es Herr."

Es sind die späten Stundengläser des Tages, die abermals die See im Norden Siebenwinds zu einem Schauplatz machen.
Dort hoch im Norden, am Horizont gleitet das Schiff über das Meer heran, die Licht werden gelöscht und nur das Licht des
hell leuchtenden Mondes zeigt es ab und an in der dunklen Nacht.

Unter Deck in der Kabine des Kapitäns geht ein Mann auf ein Knie hinab und streicht über seine Klinge. Die Augen werden
geschlossen und leise spricht der Mann zu seinem Patron.

"Diese Insel ist mein Schicksal.
Leite mich auf meinem Pfad.

Spende Weisheit, Sträke und Mut,
die vor mir liegenden Aufgaben zu erfüllen.

Ich will dir ein treuer Diener sein,
ich werde dich nicht enttäuschen.

Am Ende aller Tage wirst du mich zu dir rufen,
doch bis dahin, lass mich wandeln,
lass mich aufstreben auf diesem Pfad.

Glorreich soll die Zeit sein, da wir herrschen!
Glorreich soll die Zeit sein, da man zu uns aufsieht!

Ael."


Erst nach einer Weile wird der Mann in seinem Tun durch ein klopfen unterbrochen.

"Ja..?"
"Wir, ... haben es gefunden, Herr."
"Anker setzen. Lasst mein Boot zu Wasser... und schafft sie vor mich."


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 31.10.15, 20:33 
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Zitat:
Stille hatte sich über sein kleines und zugegeben sehr unbehagliches Domizil gelegt. Seit mehreren Stundenläufen hatte er sich mitten in einem viereckigen Raum, welcher von schwarzen Wandbehängen ausgekleidet war, nieder gekniet. Andächtig hatte der Mann seinen Blick abgesenkt auf ein gläsernes Gefäß, welches er einmal am Tag umdrehte um einen neuen Tag, einen neuen Zyklus im Dasein zu verkünden.

Ein Klopfen an der einzigen Tür im Raum ließ ihn leise Murren. Er wollte eigentlich nicht gestört werden.


"Was gibt es?", raunt er in die darauf kurz eintretende Stille.

"Kommandant, die Späher sind aufgebrochen, wie ihr gewünscht habt.", gab eine dumpfe Stimme hinter der Tür Auskunft.

"Gut, ich komme bald. Bis dahin wünsche ich keinerlei Störungen mehr.", entgegnete die ruhige raunende Stimme im Raum. Leise hörte er nur noch sich entfernende Schritte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 2.11.15, 11:34 
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Zitat:
Am späteren Abend des gestrigen Tages zieht eine kleine Gruppe unter dem Banner des Korps Rex Hilgorad durch Falkensee.
Hinein am Westtor und hinaus am Nordtor. Die gut zwei Hand voll Soldaten marschieren in geschlossener Formation durch die Stadt
und grüßen freundlich.

Am Nordtor schwenkt man gen Wall und halt auf diesen zu.
In den kommenden Stunden werden dort Zelte aufgestellt und Stellung bezogen.

Einige Gespräche in den Straßen der Stadt künden von dem Ereignis, aber auch, dass am gestrigen Abend eine Schar von Krieger
des Lehnsbanners einen Kampf am Wall ausgetragen hat, um diesen erneut zu befreien. Zusammen mit den Verbündeten soll dieser
nun gehalten werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 8.11.15, 10:55 
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Zitat:
Verstärkt kann man am Wall Aktivität sehen dieser Tage. Besonders am heutigen Tag laufen besonders oft einige Wachen den Wall ab.
Es wird überall berichtet, dass am heutigen Tage wohl ein Ultimatum verstreichen soll, den Wall zu räumen oder die Konsequenzen zu tragen.

Was dran ist...? Niemand kann es genau sagen. Dennoch ist das Lager unruhig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 23.11.15, 13:14 
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Zitat:
Ruhe kehrt ein auf Burg Morgenroth
Die letzten Kisten waren verladen und die letzten Reisenden zu Pferde gen Brandenstein aufgebrochen.
Am Tor paffte der alte Mann an seiner Pfeife als seine Hochwohlgeboren den Wagen bestieg. Lange hatten
die Wege der beiden dicht nebeneinander gelegen. Nun aber würde es an Ihm sein dem jungen Kanzler
die Weisheiten zukommen zu lassen, auf die seine Hochwohlgeboren so lange vertraut hatte. Etwas Neues,
muss nicht immer gut sein. Aber auch nicht schlecht. Auf Siebenwind, naja...

Dort im Hafenbecken lag die "Feriwian", ein großes Schiff mit roten Segeln. Emsiges Treiben rund um den
Zweimaster zeigten deutlich, dass ein Auslaufen kurz bevor stand. Die Kisten wurden verladen und seine
Hochwohlgeboren ging samt Hofstaat an Bord. Nur eine Hand voll Soldaten verbliebt auf Siebenwind.
Sie hielten die Formation bis das Schiff das Hafenbecken sicher verlassen hatte, erst dann kehrten sie nach
Burg Morgenroth zurück. Dort, wo es nun sehr ruhig zu ging, sollte der Dienst an der Krone fortgesetzt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 12.12.15, 13:53 
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Zitat:
Krank

Am heutigen Morgen, zu Dienstbeginn der zweiten Schicht am Wall, meldeten sich fünf Personen aus der Wachmannschaft krank.

Es handelt sich dabei um
- den Veteranen Krudgar Orkenschlächter aus dem Morgenrothen Banner
- Grimlock Blutbart der Rittergarde
- einen weiteren Mann aus dem Morgenrothen Banner
- und zwei jungen Soldaten aus dem Expeditionskorp Rex Hilgorad

Alle fünf klagen über schweren Husten in der Nacht und Schmerzen im Magen. Sie geben an, dass nichts sonderbares vorgekommen ist und
das sie lediglich die Rationen des Lagers verwendet haben. Der Orkenschlächter gibt noch zu, ein wenig vom Zwergenzwieback genascht zu haben,
den er selbst mitgebracht hat.

Der junge Feldscher des Lagers hat die Personen alle im Hospitalzelt untergebracht und versorgt sie so gut es ihm möglich ist.


Zitat:
Feindbewegungen bleiben aus
Sämtliche Späher melden, dass der Feind aktuell keine Vorstoße zu machen scheint. Sowohl im Norden, als auch im Süden oder gegen den Wall
scheint man sich darauf zu konzentrieren die Truppen zu schonen und sich einzugraben. Es werden kleinere Befestigungen aufgestellt und
regelmäßig die Truppen kontrolliert. Es herrscht große Wachsamkeit.
Den Regelmäßigsten Verkehr gibt es an der neu eingenommenen Burg Morgenroth. Dort gehen Personen ein und aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 14.12.15, 19:43 
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Zitat:
Seuche am Wall!

Neben der Kirche der Viere lässt nun auch das Expeditionskorps Rex Hilgorad verkünden, dass es am Wall wohl eine Krankheitswelle gibt.
Neben den ersten fünf Kranken scheinen nun noch weitere drei dazu gekommen zu sein. Die Feldscher des Korps machen sich keinen Reim
darauf und rufen zur Mithilfe auf.

Jedem Freiwilligen wird jedoch eindringlich die Warnung mitgeteilt, dass diese Krankheit wohl ansteckend sei und man noch nicht genau sagen
kann, was zur Heilung zu tun ist.

Der Zugang zum Wall wird daher auch durch die Wachposten mit einer Warnung versehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 17.01.16, 08:32 
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Zitat:
Schwere Zeiten

Geht man heute durch die Gassen der Stadt Brandenstein und kommt an der Seeschlange vorbei, so wird man dort auf aussergewöhnlich viele
Menschen treffen. Sie alle sehen müde und abgekämpft aus. Die letzte Tage haben ihren Tribut längst gefordert.

Neben den Alltagsgesprächen gibt es nur ein vorherschendes Thema in der Seeschlange. Der Krieg gegen Cortan und die Diener des Einen.
Ein jedes Gespräch zeichnet eine andere Version der Ereignisse, doch klar ist, dass sie im Kern alle recht haben.

Die cortanischen Truppen sind, seid sie auf dem Eiland gelandet sind, gegen die Mächte Siebenwind vorgegangen und haben sie an vielen
Fronten geschlagen. Die Zeiten des 2. Lehensbanners, als man Cortan zurückdrängen konnte, sind vorbei und so zeigte sich in den letzten
Tages und Wochenläufen, dass viele Stellungen verloren gegangen sind. Das kleine Lager an der See, südlich von Falkensee und der Wall
gen Ödland waren die ersten Ziele. Beide wurden zwar befreit, doch kurz darauf erneut genommen. Viele sind sich sicher, dass dies nicht
zuletzt den umtriebigen Dienern des Einen zu verdanken ist, die sich entschlossen haben mit Cortan zusammen die Insel ins Chaos zu stürzen.
Als das Dunkeltief nahte, war klar, es würde noch schlimmer werden doch dass es so schlimm werden würde, hatte niemand geahnt.
Westhever wurde von den Truppen des Dämonen Winter eingenommen, die Nortraven wurden im Schlaf überrascht und hatte keine Chance.
Der Kampf war kurz und die Nortraven wurden auf Ihr Schiff dem Brecher eingesperrt.
Doch schon wenige Tage nach dem Dunkeltief konnte Westhever dank der Ritterschaft wieder befreit werden, die Nortraven waren zwar in
Ihrer Ehre gekränkt aber leider wird Ihr Jarl Balgur Hagallson noch immer vermisst.

Auch Falkensee wurde durch die Truppen des Einen genommen und sogar der Tempel musste verlassen werden. Viele Bürger fühlen sich an die Tage
von Angamonis zurückerinnert, jener Zeit, als die Stadt schon einmal in den Händen des Einen war. Jüngst kam noch eine Bauernfamilie von
den Südhöfen nach Brandenstein. Sie berichten davon, dass große Teile Falkensees zu brennen scheinen. Sicher ist, Falkensee wird wohl nie mehr das Alte sein.

Die Burg Morgenroth erwies sich trotz zweier Angriffe auf sie als unbesiegbar. Vernichtend sollen die Reste des Lehnsbanners geschlagen
worden sein. Der Feind besitzt nun sehr aussichtsreiche Stellungen auf dem Eiland und mächtige Verbündete. Sogar die Piraten aus dem
Norden Siebenwinds haben Galadon den Krieg erklärt und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie nach Seeberg greifen, so sagen viele.

Dazu hat der wahnsinnige Graf Nahar von Kairodun, Anführer der Diener des Einen aus Finsterwangen, Brandenstein zum nächsten Ziel gemacht
und ruft sich selbst als Herrscher der Insel aus. Schlimmer ist nur noch das sich der Splitter des Horlafs ebenfalls in den Händen des Grafen Nahars
befindet, er und sein Volk haben jenen Splitter im Ödland geborgen. Was wird passieren wenn Sie es schaffen den Splitter an den Einen zu übergeben ?

Es steht schlimm um Siebenwind. Die Verbände sind zersplittert, er herrscht Uneinigkeit vor. Der Kanzler und auch die Vizekanzlerin wurden
abgesetzt gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit. Wird die Lage eventuell durch eine neue Führung wieder zum besseren wenden? Und vorallem,
wird es noch rechtzeitig passieren? Die Waldläufer berichten von Spähern des Feindes im Umland von Brandenstein. Wenn die Diener des Einen kommen,
wer kann sie aufhalten... wer?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 4.02.16, 10:03 
Altratler
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Zitat:
Aktuelle Entwicklung auf Siebenwind

Aus vielen Berichten, die man aus verschiedenen Quellen zusammentragen konnte, ergibt sich, einem Puzzle gleich, folgendes Bild.

Der neue Herzog Siebenwinds, Tesan Valdefort, gibt sich umtriebig. Er wurde am Wall gesehen, wie er mit einigen
Personen dort sprach. Ebenso durchquerte er den Wall gar in die Ödnis. Dort verblieb er einige Stunden, ehe er wieder zurück kehrte.
Wohlbehalten und nach wie vor in der Begleitung seiner getreuen Streiter.
Ebenso reiste er wohl ins Herz von Kairodun, um dort in Finsterwangen einige Zeit zu verbringen. Was er genau dort gemacht hat, ist
unbekannt. Einige sagen er wollte dort Verhandlungen führen, Andere sagen, dass es wohl um den Splitter des Horlaf ging. Klar ist nur,
er kam zurück und verweilt wieder in Burg Morgenroth.

Auch die Truppen der Cortaner scheinen in Bewegung zu kommen. Das Batallion in Falkensee wurde neu formiert und geteilt. Ein ganzer
Trupp querte den Dunquell und ist wieder in der Festung Morgenroth zu finden. Einige wenige sind am Wall und damit beschäftigt, dort
etwas zu koordinieren. Immer wieder reiten einige leicht Gerüstete aus ins Ödland.

Nichts deutet darauf hin, dass man seine Truppen für einen neuen Schlag sammelt, dennoch kann man eine gewisse Betriebsamkeit nicht
leugnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 25.02.16, 23:04 
Edelbürger
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Hier und da an wichtigen Nachrichtenbrettern der Insel, ausgenommen der Stadt Brandenstein und der Burg Seeberg, findet sich nun folgender Aushang:

Zitat:
Wandeltag, der 23. Onar, 27 nach Hilgorad - Burg Morgenroth



Verlautbarung des cortanischen Herzogtums



Kraft der durch seine Majestät Theobald in mich gelegte Vertrauen, verkünde ich, Herzog Tesan Valdefort von Siebenwind, folgenden Erlass, der auf dem gesamten cortanischen Boden auf der Insel gelten soll:

Fortan sei das Gebiet der Orken, "Rhator'Zeg", beim Falkenwall ein freies Land, auf dem das freie Volk der Orken seine eigenen Gesetze und Regeln aufzustellen hat, welche nicht entgegen den Gesetzen und Statuten von Cortan laufen dürfen. Das Lehen Rhator'Zeg sei damit ein Lehen des Herzogtums Siebenwind zu Cortan.

Als Kriegsherr des Gebietes Rhator'Zeg wurde der Ork Vakgar, Häuptling des Ka'zla Stammes eingesetzt. An ihm wird es sein das Gebiet zu führen und für die Sicherheit des Volkes zu sorgen. Wahlen oder Neubesetzung des Postens, obliegt allein den Orken.

So verkündet am 23. Onar, im ersten Jahr nach König Theobald

gez.
Tesan Valdefort
Herzog von Siebenwind zu Cortan
Kommandant der Truppen Cortans auf Siebenwind


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 19.04.16, 19:19 
Edelbürger
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Zitat:
Vor einigen Tagen bereits entsandte der Herzog Valdefort einen Boten an die Schwarze Festung, welcher folgendes Schreiben überbrachte.

Zitat:
Endtag, 15. Dular 27 nach Hilgorad
Abtei Valdenfeld
Herzog Tesan Valdefort von Siebenwind zu Cortan


Cortanisch-Siebenwind,
Schwarze Festung
z.H. Mortagon von Eisel, Hauptmann


Morsans ewige Ruhe, Mortagon von Eisel,

wir sehen euren Auftrag als weitestgehend erledigt an. Eure Krieger haben gute Arbeit geleistet und ihren
Sold verdient. Der Frieden jedoch verlangt es, die Zeit anders zu nutzen. Wir haben entschieden, den Sold
für die Klingen daher auf einen Zehnt der bisherigen Summe pro Mond zu reduzieren. Wir empfehlen weiterhin,
eure Soldaten heim zu schicken. Sie werden nicht länger benötigt. Lasst die Toten wieder ruhen.

Das Reich Cortan dankt euch für die Untersetützung und wünscht eine sichere Reise in die Heimat.

Tesan Valdefort
Herzog von Siebenwind zu Cortan

Bild



Zitat:
Mortagons Zorn
Es war einer dieser Niesrelregenfrühlingstage, die man am besten im Bett verbringen sollte. Nicht jedoch Anna. Ihr Magen meldete sich und so hieß es am frühen Morgen, in schlechtem Wetter, raus in den Wald um etwas zu Essen zu erjagen. Ihre Schritte führen sie nach Osten hinüber und sie passieren den ruhigen Wall. Die Bauarbeiten hier hatten den nassen Boden beansprucht und es gab überall Pfützen. Der Glanz alter Tage war fort.

Jenseits des Walls lag das neue fruchtbare Land, dass früher dem Einfluß des Einen nachgegeben hatte. Seit diesem Jahreslauf jedoch, konnte man hier wieder frisches Grün finden und auch die Tiere waren zurück gekehrt.

Anna ging nach Norden hinauf, denn obgleich der Wald Schutz bot, so waren doch dann und wann noch ein paar Oger oder Untote hier unterwegs. Dort im Norden aber, lag die Abtei der Cortaner und diese ginge sehr regelmäßig auf Ausdünnungen, dass hatte sie schon gesehen. Hier war die Möglichkeit also am Besten, nicht als Ogerfrühstück zu enden.

Mit den ersten jungen Felastrahlen wurde auch die Sicht im Wald besser und sie fand die Spur einigen Wildes. Dieser folgte sie einige Augenblicke, ehe sie einen Hirsch auf einer kleinen Lichtung ausmachen konnte. Still graste er dort und so schlich sie sich an und nahm den Bogen hinauf. Sie war bereit dem Tier das Leben zu nehmen und wollte gerade die Sehne vorschnellen lassen, als das Tier den Kopf hob und das Weite suchte. Innerlich fluchte Anna, ob ihrer offensichtlichen Tollpatschigkeit, doch schnell wurde ihr klar, dass diese Flucht nichts mit ihr zu tun hatte. Eine kleine Gruppe Reiter kam durch den Wald herangefegt. Anna versteckt sich und sah die Reiter passieren. Es waren keine Cortaner, sie trugen schwarze Kleidung und das Banner der Klingen wehte über ihnen. Anna wusste, dass sie sich ganz sicher nicht von diesen Herrschaften fangen lassen wollte, denn dann, soviel war klar, würde sie wohl kaum noch ein Problem mit Hunger haben. Sie schlich dennoch durch den Wald, den Reitern nach, denn die Richtung war eindeutig klar. Sie wollten zur Abtei und das war selten geworden seit dem Anna kam an den Waldesrand, als einer der Reiter gerade auf die Torwachen zu ging. Diese wirken seltsam angespannt und auf den Mauern konnte sie trotz des leichten Regens einige Schützen wahrnehmen. Der Mann übergab am Tor ein Schriftstück. Der Mann, welches es entgegen nahm war ein enger Vertrauter Tesans, was seine Kleidung
offenbarte. Womöglich einer des inneren Zirkels. Er lass das Schriftstück und kommentierte es mit einem Nicken.

Frieden mit Galadon.

Die Klingen wurden ohne Antwort und wohl ziemlich barsch, es schien ihnen zumindest nicht zu gefallen, fortgeschickt. Danach, und auch das war neu, wurde das Aussentor der Abtei herabgelassen und ein Horn schallte durch den Wald an diesem noch jungen Tag.

Anna blieb noch kurz und sah, wie die Wachen verstärkt wurden. Die Klingen gingen nach einigen Augenblicken. Auch wenn es ihr seltsam vor kam, wollte Anna nicht bleiben. Sie hatte Hunger. Zwei Hasen konnte sie noch erwischen, ehe Felas strahlen die Wolken aufschoben.

Immerhin, der Regen hörte auf dem Weg zurück nach Falkensee auf.



Zitat:
Ein ziemlich gebeutelter Botenjunge kehrt einige Tage später zurück zur Abtei Valdenfeld.

Zitat:
Felatag, 17. Dular 27 nach Hilgorad
Schwarze Festung,
Hauptmann M. von Eisel


Abtei Valdenfeld,
z.H. Tesan Valdefort


Ehre dem Gottkönig, Valdefort,

eure Worte kommen unvorbereitet. Der Auftrag, für welchen wir gemeinsam streiten, umfasste das befrieden
der ganzen Insel Siebenwind, nicht nur eines Teiles. Eure Aufgabe, gegeben vom König Theobald von Cortan,
ist keineswegs beendet. Ihr habt euch einen Maulkorb verpassen lassen mit diesem Friedensvertrag, der den
Sieg noch immer gefährdet. Die Klingen werden nicht heim kehren, ehe nicht Brandenstein gefallen ist.
Überbringt die übliche Summe in den kommenden Tagen und lasst das Horn erklingen. Wir sind bereit
Brandenstein zu belagern.

Für König Theobald!
Für den Gottkönig!

*unterzeichnet*
Mortagon von Eisel


Zitat:
Die zwei Fronten
Am Abend des Mondentags, 18. Dular 27 nach Hilgorad, ereignete sich in den Landen jenseits des einstigen Falkenwalles ein Szenario, bei welchem sich zwei Truppen auf dem freien Feld zwischen der Abtei Valdenfeld und der Schwarzen Festung der Klingen gegenüberstanden. Die eine Truppe stand in blauer und blau-roter Uniform auf dem Feld, bekanntlich als cortanische Soldaten mit einigen Ordensstreitern des Tesan. Auf der anderen Seite standen die in schwarzgewandeten Söldner der Klinge.

Als der Angriff beider Truppen aufeinander losging erschallte im Osten der Insel Kampfeslärm. Katapulte mischten sich aus den beiden Burgen mit ins Feld, allerdings trafen die Geschosse wohl nur das freie Feld und reichten nicht bis hin zum Schlachtfeld. Bögen wurden gespannt und Pfeile abgeschossen, so dass Salven von beiden Seiten flogen, welche von angehobenen Schildern abgewehrt wurden. Auch Magier bekämpften sich wohl gegeneinander und so erkannte man am Himmelszelt Meteore und Blitze die einander behakten, beschworen und gebannt wurden.

Gerade als die Schlacht ihre volle Fahrt aufnehmen wollte brachen aus der Dunkelheit heraus eine Horde wilder Schwarzorken in bronzenen Rüstungen direkt in die Mitte beider Truppen und schlugen eine Schneise. Dieses hatte zur Folge, dass beide Truppen überrascht ob dieses Angriffs waren. Die cortanischen Verbände zogen sich zurück in die Abtei Valdenfeld, während die Söldner lediglich mehrere Schritt zurückwichen und sich neu aufstellten.

Wer diesen Abend weiter beobachtete, konnte marodierende Schwarzorken sehen, ein Trupp vielleicht von fünfzehn oder zwanzig Orks, welche ihre durch die Überraschung gewonnene Beute abtransportierten. Die Söldner hingegen schlugen ein Feldlager mitten im Feld auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 12.07.16, 22:03 
Edelbürger
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Zitat:
Der Sturm der schwarzen Festung

An diesem Abend konnte man östlich des ehemaligen Ödlandes, heute Valdenfeld, Truppenbewegungen ausmachen. Einige Truppen waren gekleidet in Uniformen des galadonischen Lehensbanners, andere trugen Kleider die nicht näher zuzuordnen waren. Gemeinsam mit cortanischen Soldaten, wie ihre Uniformen eindeutig belegten, schienen diese Seite an Seite gegen die schwarze Festung des Anführers des Bündnis zur Klinge vorzugehen.

Am späteren Abend konnten Beobachter im Ödland mitbekommen, wie Rammböcke das Tor zum Außenlager des Bündnisses aufstemmten und ein langer Kampf entbrannte. Am Ende dieses zermürbenden Kampfes obsiegten die Farben Rot und Blau und drängten die Söldner weiter zurück in ihre Festung.

Doch ein weiterer Kampf um die Festung entbrannte gar nicht erst. Zeugen wurden viel eher einer merkwürdig auffallenden Szene des hohen Windtänzers Lazalantin, dem Kapitän der Litheth, mit einem prächtigen Seeadler gewahr. Am Ende dieser Szene trug der Kapitän der Litheth einen bläulich schimmernden Stab in den Händen, versehen mit den Zeichen Ventus und Litheth.

Nach diesem denkwürdigen Moment sollte der Kampf um die Festung aufbranden. Doch die Zeit, welche die vorangegangene Szene nahm, nutzten die Söldner und konnten auf ihr Schiff fliehen mit welchem sie in übrig gebliebener Mannschaft unter Anleitung des Hauptmann von Eisels und seinen Nekromanten in See stachen. Die Eroberung der schwarzen Festung geschah in dessen Folge kampflos.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 15.10.16, 17:15 
Altratler
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Zitat:
Nach langer Überfahrt

In den früheren Abendstunden des gestrigen Tages begann sich eine relativ dichte Nebeldecke vom Meer aus in Windrichtung über die Insel zu schieben. Die Sichtweite sank unter optimalen Bedingungen auf ein maximales Maß von zwischen 20 und 30 Schritt herab. Auch wenn der Nebel schon wieder etwas lichter geworden ist ist er bis heute nicht gänzlich verschwunden und gibt nur spärlichen Ausblick auf die stürmische See rund um die Insel.

Nichts desto trotz ist gerade im Hafenbereich von Brandenstein beobachtet worden, dass ein oder mehrere Ruderboote zwischen der Bucht und dem Hafen selbst verkehrten. Wer sich auf ein Gespräch mit den Fischern und Seeleuten im Hafen einlässt wird erst einmal das auf der Hand Liegende berichtet bekommen: Bisher haben ein knappes Dutzend an gerüsteten Personen die Ruderboote verlassen und sich in der Stadt umgesehen. Ein weiteres, knappes Dutzend an Ungerüsteten ist auch in der Stadt gewesen, hat die Insel aber offenbar mehrfach wieder verlassen und erneut betreten. Die zugehörigen Schiffe sind offenbar weiterhin im Nebel verborgen.

Gegen einen Becher heissen Grogg oder eine Flasche Schnaps sollen noch genauere Beobachtungen zu erkaufen sein.

_________________
"Bestehen Zweifel, so steht es zwischen Lüge und Wahrheit unentschieden." (Martin Emil Riker)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Rückkehr - Inselereignisse auf und vor Siebenwind
BeitragVerfasst: 3.07.18, 06:59 
Gumper
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Siebenwind
Im Jahre 26 nH


Tesan Valdefort verachtete diese Verhandlungen. Er erkannte warum seine Majestät Theobald das Bündnis der Klinge an seine Seite stellte, doch in seinem tiefsten Inneren suchte Tesan unentwegt nach Schwachstellen in ihnen. Sie hatten jedoch nur eine: Sie waren allesamt käuflich.

Die kalten Augen Mortagon von Eisels und das selbstgefällige Schmunzeln des Magiers an seiner Seite stachelten Tesans Wut und Ablehnung umso mehr an. Er wusste, dass sein Gefolge nur aus Loyalität sich nicht allzu oft laut gegen das Bündnis aussprach, doch musste er große Teile seines Gefolges bei solchen Kooperationsverhandlungen exkludieren. Dem Abt des Ordens von Tesan fiel es schwer seine Untergebenen zu beruhigen, wenn jene sich ob der Handlungsweise Mortagons echauffierten. Aber er konnte nicht ganz ohne einen arkanen Berater an seiner Seite diese Verhandlungen durchführen. So war seine treue Weißmagierin an seiner Seite, die nicht nur seine Wunden heilte, sondern vorrangig dafür eingesetzt wurde, ihn regelmäßig auf schädigendes arkanes Wirken zu untersuchen.

Tesan war seinem König treu. Doch war er nicht so naiv nicht zu glauben, dass Mortagon eine weitere Bezahlung von seiner Majestät erlangt, sollte Tesan etwas sagen oder tun was in von Eisels Augen wider die cortanische Krone sei.

"Nun.. der Gedanke ist, damit unsere Truppenaufstellung so effizient wie möglich gestaltet werden kann, vor allem in Bezug auf die Verstärkung die in einigen Monden hier eintreffen wird, dass wir den gesamten östlichen Teil der Insel für arkane Reisen jeglicher Art stilllegen." Er wusste, dass die beiden Magier im Raum seine Worte gewiss zerreißen würden, doch seine Begleitung schwieg - denn sie hatten bereits im Vorfeld über die Machbarkeit gesprochen - der Magier neben Mortagon lehnte sich zurück und ließ einen interessierten, wenn auch nachdenklichen, Summlaut zwischen seinen Lippen entweichen. Mortagon winkte mit einer abtuenden Geste zu dem Magier neben sich und stand wortlos auf um sich mit seinem Kelch Wein die schmucklose Einrichtung in dem Verhandlungsraum zu besehen.

"Wir haben fünfzehn Magi vor Ort. Wenn wir diese in Schichten einsetzen, können wir alle 15 jede Tag einsetzen um etwa ein Drittel der Insel durchgehend für Translokationen jedweder Art unpassierbar zu machen."

Mortagon hielt inne und schien einige Momente in das Nichts zu sehen ehe seine ruhige Stimme, die wie Frost an einem Morsanstag in Gehörgang der Anwesenden haften blieb, ertönte.

"..10.000 je Mann pro Tag..150.000 für alle. Nachschub von weiteren 15 Mann..weitere 150.000 Dukaten... Ausfallentschädigung von je 10.000 Dukaten je Tag für etwa anderthalb Monde."

Mortagon drehte sich zu Tesan um.

"Seid Ihr Euch sicher, dass Theobald Euch soviel Kontigent an Dukaten zugesprochen hat?"

Tesan kannte diese Verhandlungen. Aber ihm war tatsächlich nicht bewusst, dass er den gesamten magischen Korps des Bündnisses der Klinge dafür einsetzen müsste und dann nicht den Erfolg erzielen würde, den er benötigte, da selbst das zu wenig war.

Der Magier lehnte sich vor und blickte einen Moment abschätzend zu Mortagon, der sich wieder zum Fenster drehte und seinem Begleiter das Wort überließ.

"...wir könnten die Kosten drastisch reduzieren. Es benötigt nur zwei Mann und eine Vorbereitungszeit von etwa zwei Wochenläufen. Die beiden Magier können in dieser Zeit noch ihren anderen Pflichten nachgehen. Nur ein gewisser Bonus für das Risiko wäre angebracht."

Tesan wusste, dass er spätestens jetzt dazu bereit sein muss seine Begleiterin jeden Moment zurückzuhalten. Aber er war ein Feldherr in erster Linie und durfte keine Möglichkeit außer Acht lassen. Er nickte dem Magier Mortagons zu.

"In den Ländereien in den Ruinen der Stadt Rohehafen ist ein ungezähmter körperloser Dämon aus Mêle Morthere aktiv. Arkane Störungen jeglicher Art dort sind auf ihn zurückzuführen. Wir haben dies kurz nach unserer Ankunft festgestellt, doch die Bekämpfung des Dämons hätte mehr Kampfkraft benötigt, als gegen die unangenehmen Auswirkungen ab und an ankämpfen zu müssen. Doch wir wären in der Lage ihn zu bändigen. Dies würde bedeuten, dass er uns nicht mehr zuwider käme und gleichsam ohne jegliche Ermüdungserscheinungen euren Auftrag erfüllen kann."

Tesan wappnete sich für den Ansturm seiner Magierin, der sich gegen alle Männer im Raume richten würde.

Und das tat er.

~~~


Wenige Wochenläufe später unterzeichnete Tesan den nächsten Vertrag mit dem Bündnis der Klinge. Eine Unterschrift und ein Siegel mehr das ihn weiter von den Vieren und seinem Gefolge wegführte.

Tesan sollte und konnte nie erfahren, dass der Dämon zu jener Zeit schon lange unter der Kontrolle des Bündnisses war. Er war eine Schutzmaßnahme mehr gegen die Magier seines Gefolges und den Magiern auf der Insel...


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