Siebenwind - Die Welt des Rollenspiels - Wandeltag, 12. Sekar 28 nach Hilgorad
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Tardukai - Die Dunklen Paladine

Gildentyp: Glaubensgemeinschaft
Gildenmeister: IdR



IRC: #tardukai
ICQ: 148770075
Homepage: http://www.tardukai.ch


Beschreibung: Einige Jahre nach der Entdeckung der Insel Siebenwind gab es im Norden des Großreiches Galadon-Heredon ein kleines Fürstentum, dessen Fürst König Hilgorad den Vasalleneid geleistet hatte. Der Name des Fürsten lautete Raziel, und er war ein zwar strenger, aber durchaus beliebter Herrscher. Bis zu jenem Tage, da er eine Vision des Herren Bellum zu haben glaubte, in der ihm aufgetragen wurde, eine götterlästerliche Sekte auszulöschen. Freudig nahm der Fürst diese Aufgabe an und machte sich alsbald daran, mit seinen Getreuen das Fürstentum von allen Ketzern und Häretikern zu säubern, derer er habhaft werden konnte.
Doch noch während Raziel vermeintlich in Bellums Namen für den wahren Glauben stritt, drang jemand in das Schloss des Fürsten ein, riss seiner Gemahlin Leonie bei lebendigem Leibe das Herz aus der Brust und erschlug auch die drei Söhne des Fürsten. Rasend vor Zorn, Schmerz und Trauer über den Verlust rief Raziel die Götter an, ihm seine Familie wiederzugeben, doch die vier Hohen taten nichts. Mit rasendem Hass im Herzen nahm der Fürst eine Handvoll Getreuer mit sich, allen voran seine Schwägerin Anara, die Schwester seiner Frau, und verschwand für vier Tage. Man sagt, er habe an jedem dieser vier Tage einen der vier Götter angerufen und sie angefleht, ihm seine Familie zurückzugeben. Doch sein Flehen blieb ohne Antwort. Als er zurückkehrte war er nicht mehr derselbe Mann wie zuvor: Er war hartherzig, kalt und gnadenlos geworden, und schon bald munkelte das gemeine Volk, der Fürst sei mit Dämonen im Bunde; ja, sogar von einem Pakt mit Angamon ging die Rede. Raziel indessen herrschte immer grausamer und menschenverachtender über sein kleines Fürstentum, und als er dann auch noch Befehl gab, eine jede Kirche der Viergötter in seinem Reich anzuzünden, wurden König Hilgorad und auch die Kirche auf ihn aufmerksam. Man schickte königliche Untersuchungsbeamte und kirchliche Inquisitoren, und es dauerte nicht lange, bis der Fürst gezwungen war, sein Land zu verlassen, wenn er nicht in die Hände seiner Häscher fallen wollte. Doch selbst jetzt noch standen seine Vertrauten und Gefolgsleute treu zu ihm. Der Treueschwur zu ihrem Fürsten bedeutete ihnen mehr als ihr Leben. Jenen Getreuen gab der Fürst den Namen, der geboren wurde in den Zeiten Aarions, dem Herrn der Wolfsmark und Begründer des vandrischen Fürstengeschlechts: Tardukai, die Treuesten der Treuen.


Status: Aktiv