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 Betreff des Beitrags: Blut Feuer und Tod
BeitragVerfasst: 14.10.02, 21:52 
Festlandbewohner
Festlandbewohner

Registriert: 14.09.02, 17:55
Beiträge: 117
Wohnort: aus dem osten
Stumm schaute sie auf die formatierte Reihe der Galadonier der elfen und der Zwerge. Plötzlich nach geraumer Zeit kamen Skellete von einen unbekanntenm Dämon hervor. Sie wollte defensiv und im Hintergrund bleiben. Sie würde sich höchstens verteidigen, so blieb sie vom Truppel weg und beobachtete erst. Schliesslich war sie nur Händlerein und hatte nicht die erfahrung eines Kriegers. Der Boden war schon getränkt vom Blut der schwarzen und der anderen Seite. So eine Schlacht sah sie noch nicht einmal im Norland gegen die Galadonier statt. Man sah nur noch Feuer Tode Blut und man hörte Schrei der Verwundezten sowie das Klirren der Waffen und Rüstungen. Alle rannten hinter den schwarzen reiter neben ihr her und sie auch, bis sie ihn umzingeltren und wild vpom boden auf ihn einschlugen bis sie ihn vom Pferd runter holten und ihn zu tote schlugen und er unter den restlichen gefallenen lag. Plötzlich sah dsie aus dem Nebel des rauches den Mann der am selbigen Tag über ihre Götter gelästert hatt. Fest umschlung sie ihre axt und rannte auf ihn los. Auch er zog sein Schwert und rannta auf sie los und verwundete sie etwas am Bauch sie fuhr zusammen doch den nächsten Schlag führten ihn nur gegen ihre Axt. doch unter den druck der schmerzen schwang sie ihre Axt die ih richten sollte auf das er tot zu Boden fuhr. Doch der nächgste schlag eines anderen Kriegers lässt sie schwarez vor augen werden. Doch rappelte sie sich nochmal auf und folgte Tyra den sie würde hier nicht nmehr lange leben und ein Schlag traff sie am kopf und ihr Wurde düster für lange zeit. Es war den göttern zu verdanken das sie ihn überlebte. Später im Lager der Barbaren und Nortraven sah sie schlimm aus , doch war sie stolz den Gotteslästerer den Gar aus gemacht zu haben.

(ooc: Wer die erlebnisse dieser Schglacht dokumantieren will bitte hier rein, egal welkche Seite)


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 Betreff des Beitrags: Der Angiff auf Rohehaven aus Sicht eines Gläubigen der Gohor
BeitragVerfasst: 14.10.02, 23:30 
Event-Teamleiter
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Registriert: 9.12.01, 16:28
Beiträge: 918
Die Vision war für alle Gläubigen eindeutig. Die Gohor wollten
das wir eingreifen. Natürlich veranlasste ich sofort einen Brief
für den Tempel, doch wir hatten keine Zeit die Antwort abzuwarten.

Egal was uns passiert, wir haben keine andere Wahl!
Die Mächte der Dunkelheit waren schon zu stark, ob man unser
Angebot annahm oder nicht - wir mussten helfen.

Gründlig bereiten wir uns in einer Messe mit vielen Gebeten wie
zum Beispiel dem "RUF AN DIE UNSTERBLICHEN" vor.




Timanor und Galamnor ,
lasst uns mit ihnen zusammenkommen!
Das ist der einzigste richtige Weg!
Hört die weinenden Menschen.
Hört die weinenden Völker.
Lasst die Gohor mit uns zusammenkommen!
Und fühlt das dies richtig ist.
Lasst uns über unseren Ärgern hinwegsehen.
Es gibt eine Frage, welche für mich ein wahrer Genuss ist.
Ist hier der Platz für den hoffnungslosen Sünder?
Wer möchte schon alle Völker verletzen,
nur um sein Eigen zu sichern?
Timanor und Galamnor,
lasst uns mit ihnen zusammenkommen!
Das ist der einzigste richtige Weg!
Lasst uns mit ihnen zusammenkommen, dann kämpfen wir das letze Gefecht.
Und wenn der Feind kommt,
dann werden wir unsterblich sein.
Habt aber Mitleid mit jenen, welche unsere Chance verpassen.
Denn dieses ist nicht zu verstecken,
vor den Gohor, den Vätern der Erschaffung



Die Vorbereitung der Erstürmung von Rohehaven dauerte eine kleine
Ewigkeit, kein Wunder waren doch bis auf die Orken und Halblingen
alle Völker von Siebenwind angetreten das Böse zu bekämpfen und
mussten koordiniert werden.
Wir sahen Reihen von Schützen, die mit Armbrüsten und Bögen das Torhaus
beschossen, während hinter ihren Reihen Narren versuchten die
bereitstehenden Nahkämpfer für den Kampf aufzumuntern.
Wir Gläubigen der stärksten Machtquelle im Universum standen etwas
abseits, wir konnten uns noch nicht zu erkennen geben - solange die
Schlacht noch nicht wirklich im Gange war.

Doch dann kam das Signal zum Angriff.

Besessen der Vorstellung das Böse entgültig zu vertreiben, stürmten
alle Krieger auf das Tore zu. Doch der Feind wagte einen Ausfall,
und unserer Streitmacht wälzte sich ein Heer von Untoten Kreaturen
und Seelenlosen Dienern des Einen entgegen.
Der Tod war mit einen Mal allgegenwärtig, doch ich vergass die Gefahr.
Die Unsterblichen schützen mich. So wandelte ich über das Schlachtfeld
mit einer Aura der Unantastbarkeit - keine Kreatur Angamons traute sich
mich anzugreifen - war ich doch im Bunde mit einer stärkern Macht.
Ich half Verletzten und verwandelte auch den einen oder anderen Untoten
in eine brennende Fackel mit dem Atem der Gohor.
Auch versuchte ich immer den Ritter, der wohl der Anführer der
Befreiungsarmee war, immer im Auge zu behalten. Dieser Ritter trug das
Symbol der Ahnen aller, seinen Fall durfte ich nicht zulassen.
Die Gebete an Timanor zeigten auch ihre Wirkung, die Treffer welche
seine Rüstung durchdrangen und tiefe Wunden rissen konnten so schnell
geheilt werden. Das Prinzip ist dabei einfach, der Drache der Zeit lässt
die Wunde einfach in wenigen Augenblicken um Jahre altern und somit
heilen.So konnte ich den Ritter auch nach einen mächtigen Blitzangriff
wieder auf die Beine bekommen.

Das Heer der Befreier konnte zwar die Ausfallenden unheiligen Truppen
bezwingen, jedoch war ihr Angriff nicht abschliessend erfolgreich.
Der Eine selbst schien sich nun einzumischen und stürmte auf das
Schlachtfeld. Ich und meine Glaubensgenossen wollten gerade eine
neue Gebetswoge entfachen, als der Dämon in Menschengestalt plötzlich
vor mir stand. Eine Magische dunkle Macht hielt mich mit einen Male fest,
ich war wie erstarrt - unfähig mich zu bewegen. Aber mein Kopf war frei,
ich richtet ihn zum Himmel und betete zu den allgegenwärtigen
unsterblichen Herren - keinen Blick wittmete ich dem unheiligen Wesen.
Mein Körper ist schwach, alt und zerbrechlich, doch in meinen Geist
odert die Flamme der Gohor stärker wie nie.
Der Dämon brüllte mich an, dass die Gohor schon lange entschwunden...doch
ich entgegnet ihm das sie immernoch allgegenwärtig um uns sind.
Die wütenden Kreatur liess mich dann unverletzt aus ihren magischen
Griff. Anscheinden war sie sich des Risikos bewusst, die Ahnen aller
herrauszufordern!

Ich wankte im Glauben gestärkt zu meinen Glaubensbrüdern zurück, der
Kampf konnte weiter gehen. Wir entschlossen uns, dass nicht so gut
ausschauende Befreiungsheer mit der schnellen Folge und ständigen
Wiederholung eines Bittgebetes zu unterstützen

"Gohor gebt den Jüngern eurer Kinder
die Kraft den Einen zu bezwingen"


Und immer wieder.

"Gohor gebt den Jüngern eurer Kinder
die Kraft den Einen zu bezwingen"


Dabei schlossen wir die Augen und streckten unserer Arme in den
Himmel, während Pfeile Bolzen und Feuerbälle an uns vorbeischwirrten.
Die Gohor erhörten unsere Bitten, jedem der in unserer Nähe stand
schien eine Aura anzuhaften welche sie stärker machte. Wie kleine
Funken blitze es von uns auf die Krieger, deren Schilder und Haut
wiederstandsfähiger gegen Angriffe wurde.

Uns Gläubigen war jedoch klar, die Befreiung Rohenhavens wird
in dem Ketzertod oder in der entgültigen Legalisierung unsers Glaubes
enden. Abgesehen von den Ergebniss jedoch sind wir, die Mitglieder
der Gohorglaubsgemeinschaft der festen Überzeugung in den Interessen
der Gohor, der Vier , des Lehnens , der Völker, ja des allen Lebens
gehandelt zu haben.

_________________
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Zuletzt geändert von Motoi: 15.10.02, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15.10.02, 08:34 
Altratler
Altratler

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Beiträge: 4069
Nachdenklich stand er auf den Zinnen von Rohehafen und blickte sichtlich beunruhigt auf die heranrückenden Heerscharen der vereinten Völker Siebenwinds.

"Verdammt", schoss es Gomrath durch den Kopf, während er sich wiedermal flach auf den Boden warf um den auf die Verteidiger niederprasselnden Pfeilen zu entgehen, "was tue ich hier überhaupt?"

Es war nicht sein Kampf, doch seine Söldnerseele konnte den Versprechen von Gold und Macht nicht widerstehen, so stand er nun hier un stritt Seite an Seite mit weiteren angeheurten Söldnern und der schwarzen Brut.

Die Schlacht sah nicht gut aus, sie waren von der Anzahl der Streiter her haushoch unterlegen.

Schon jetzt machte er sich Gedanken, wie er mit heiler Haut herauskommen würde, falls die Belagerer zu obsiegen scheinen.
Loyalität war ihm ein Fremdwort, bereitwillig würde er die Schergen des Bastards verraten, wenn er sich daraus einen Vorteil erhoffen würde, denn noch immer fühlte er sich unwohl und es überkam ihn ein kalter Schauer, wenn er daran dachte, welchen Wesen er da beistand.
Doch hatte seine Gier und die süßen Verpsrechen der Anhänger Angamons seine Vorsicht gelähmt und ihn verleitet hier zu kämpfen.

"DECKUNG" gellte es über die Mauer und ein neuerlicher Pfeilhagel flog heran und sähte Tod und Verderben unter der Besatzung der Mauer.

Nachdem die meisten Pfeile nutzlos an den Zinnen der Mauer zerschellten, erhoben sich die Verteider der Stadt und ließen ihrerseits einen Hagel von Bolzen, Pfeilen und Steinen auf die feindlichen Armeen niederprasseln.

Unwillkürlich lief es Gomrath eiskalt den Rücken hinab und seine Nackenhaare stellten sich ihm auf. Kurz darauf wurde ihm klar wieso - eine gigantische, geflügelte Kreatur aus Angamons Sphäre landete auf den Wehrgängen und strahlte eine Unheilvolle Aura aus.

Doch er konnte es sich nicht leisten, sich auf diese abscheuliche Wesenheit zu konzentrieren, deshalb wischte er sich nur den Angstschweiß von der Stirn, biß sich auf die Unterlippe und wandte seine Aufmerksamkeit wieder den Bewegungen der Angreifer zu.

Kurz darauf wurde er von den Wehrgängen wegbefohlen um sich den Truppen am Tor anzuschließen, denn als Hammerkämpfer würde er dort mehr gebraucht werden.

Doch der erwartete Großangriff auf die Mauer blieb aus, scheinbar war die gegnerische Armee vor den Mauern beschäftigt genug mit den unnatürlichen Angriffen der Magier des linken Pfades.

Das einzige aufeinandertreffen der beiden Armeen war ein kurzer Vorstoß unter der Leitung der dunklen Krieger, welcher aber beiden Seiten nur geringe Verluste einbrachte und die Schlacht nicht zu gunsten der einen oder anderen Partei entscheiden konnte.

So begab er sich dann unnatürlich erschöpft, obwohl er nicht einen Schlag ausführte, zu seinem Schlafplatz und fiel kurz darauf in einen tiefen, traumlosen Schlaf...


Zuletzt geändert von Andoragh: 15.10.02, 13:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15.10.02, 08:55 
Edelbürger
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Beiträge: 2593
Wohnort: Bella Italia
Tief unter der Stadt schreitete eine Frau in zerschlissenen Kleidern herum. Staub bedeckte ihren Körper und ihre Augen schienen von Übermüdigkeit gezeichnet. Schnell durchschritt sie die Gänge, keine Zeit darf verloren gehen. Retten ! Nur das zählt !

Sie schloß hinter sich eine knarrende Türe. Lange ist es her, daß sie sie benutzt hatte. Sie dachte, sie würde es nie wieder tun. Doch heute war der Tag dazu. Heute war der Tag das Volke Rohehafens zu befreien.

Mit energischen Schritte trat sie zu den Resten einer Mauer. Überall lagen Werkzeuge auf den Boden, schwerer Staub und Reste von Gestein füllten den Boden an. Aber das Loch war groß genug.

Von oben vernomm sie Kampfeslärm, die Sturm der Stadt hatte begonnen. Sie schob einen Schrank vor dem Loch in der Wand weg und deutete in den Raum. Einige Leute kauerten in der Ecke, Panik zierte ihre Gesichter. Nur ein kleines winken mit der Hand, gefolgt mit den Worten :

"Kommt schnell, sie sind nun abgelenkt. Wir gehen in die Freiheit!"

Alle standen auf im Raum bis auf zwei. Jene hielten die Stellung um neue Flüchtlinge aufzunehmen. Schnell folgten sie ihr und rannten den Gang entlang bis zur frischen Luft.

"Freiheit!!" raunte es von hinten.

Aber sie lief nun schneller im Schutze der Bäume in Richtung Tempel.

Es sollte der Anfang sein, nicht das Ende.


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BeitragVerfasst: 15.10.02, 13:47 
Festlandbewohner
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Beiträge: 1213
Wohnort: Berlin
Stunde um Stunde ging er in dem Laienhaus auf und ab, die einzige Abwechslung waren die Schafe die er durch das Fenster beobachten konnte, oder das kurze Grausen, dass ihn überkamm, wenn er Schritte oder Pferdegetrappel hörte, aber sonst war er allein und einsam, seid dem ihn die Herren Tardukai, wie er sie abfällig nannte, hierherbrachten und unter Arrest stellten, welch Schmach war dies, er der defensor fidei, von einigen Ketzern gefangengenommen. Aber sobald er wieder draussen sein wird, wird seine erechtigkeit über Siebenwind gehen, wie ein Blutgericht, jeden den er sah, den er sprechen hörte, hat er sich notiert, jeden einzelnen wird er vor den Altar im Tempel zerren und abschwören lassen oder aus dem Leben stossen, Bitternis machte sich in seinem Munde breit und er spuckte aus, dann hörte er Kriegslärm, Explosionen, die ihn aus seinen Rachefantasien rissen.
Die Untätigkeit machte ihn wahnsinnig, er hörte die Zungen vieler Volkschaften, Dwarschim und Elfen und die der Menschen, Unbehagen machte sich in seinem Herzen breit, bekommen sie auch alle den Segen der Vier, werden sie alle in den Vieren sterben, wenn es soweit ist, werden ihre Seelen in Sicherheit sein. Fragen über Fragen überkamen ihn, er brach zusammen, kauerte auf den Boden und begann zu beten laut und inbrünstig, um die Seelen derer, die da fallen und streiten und um derer die Angamons kalter Griff schon fest umschlossen hatte.

[Ihro Gnaden
Donarius Derrvus, ordo Astraeli
defensor fidei zu Siebenwind]

_________________
"Es wird der Diamant an sich selbst nur erkannt.
Denken lernst du im Denken, das Wahre erkennst du am Wahren.
Liebe nur, wenn du schon liebst, nichts durch die bloße Kritik."
Ludwig Feuerbach


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 Betreff des Beitrags: Mit Bearun und Fjerulf für Bellum
BeitragVerfasst: 15.10.02, 15:20 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 3.02.02, 13:10
Beiträge: 658
Wohnort: Khalandrien
Wie eigentlich fast immer auf dieser verdammten Insel regnete es. Wasser lief von ihrem Hut in ihre Zöpfe. Genaugenommen war das Wasser überall. Ihre Rüstung ja selbst ihr Umhang hatte dem Regen nur eine kurze Weile trotzen können. So stand die trifend auf der Palisade und schaute auf den Wald hinaus. Die wipfel der Bäume verschwammen hinter dem Schleier aus Wasser den Hrydja noch immer über das Land legte. Gerade als als aufklarte bebte der Boden als hatte Bellum selbst einen Faustschlag getan. Ein seltsames Flüstern ging durch den Wald und ein grummeln lag in der Luft als wollte es donnern. Unwillkürlich faste sie ihre Axt fester und blickte sich suchend um. Von unten hörte sie Stimmen, die anderen hatten es ebenfalls gehört. Mit einem Satz war sie von der Palisade herunter. Unter ihren Stiefeln spritzte der Matsch empor als sie auf das Haupthaus zurannte. Die anderen kamen ihr bereits entgegen alle eillig und die Blicke voller Ungewissheit..

Stunden später. Sie hatten das große Heer gefunden und sich ihnen nach kurzer Überlegung angeschlossen. Die Klapperritter wollten andere Galas aus der Stadt jagen. Nicht sehr lohnenswert aber allemale einen Kampf wert. Und waren die Galas bisher auch geizig mit Dankbarkeit gewesen so sah doch Bellum einen jeden Kampf den man führte. So hatten sie sich in die Schlachtreihe eingereiht und sahen, dass selbst die Ahnen gekommen waren diesen Kampf zu führen. So riefen sie ihre Götter und bereiteten sich für den Kampf.
Sie hatte sich in jene Wut versetzt die später den gefürchteten Rausch auslösen konnte würde sie sich dereinst als würdig zeigen, doch nun kühlte ihr Blut wieder ab und noch immer gab es kein Signal den Kampf zu beginnen. Auf den Zinnen des Tores waren schemenhafte Bewegungen zu erkennen, doch noch immer lag Ruhe über dem Feld wie ein Tuch das jeden Kampfgeist in ihr zu ersticken drohte. Dann plötzlich und unerwartet, ohne jedes Signal setzte für die unruhig wartenden Truppen der Kampf ein. Skelette erhoben sich aus der Erde und griffen mit ihren kalten Knochenhänden nach dem Fleisch der Lebenden. Zeitgleich jedoch fuhr Feuer durch die Reihen der Kämpfer und traf jene die sich nicht rechtzeitig schützten. Ein Geruch stieg auf der sonst nur ungeschickten Köchen bekannt ist - verbranntes Fleisch. Dieses Feuer war Magie. Die schändliche Kraft Hrydjas. Durch diese Erkenntnis gelähmt stand sie noch immer an ihrem Platz in der längst völlig zerfallenen Reihe. Erst als sie sah wie die ersten Skellette bereits unter den schreind ausgeteilten Hieben zusammenbrachen errinnerte sie sich an die Worte des Krigvards ihrer Heimat. Angst ist Gift - Wut stärkt dich im Kampf. Also hob sie ihre Axt und stürmte hinter den bereits Kämpfenden her. Den Anweisungen folgend blieb sie hinter ihrem Ulfhetnar der mit der ersten Welle zum Tor strömte. Ein Ausfall zur Seite brachte ihr einen der schwarzgerüsteten Reiter als Trophäe und heiss pulsierte das Blut in ihren Adern, lechtze nach weiterem Kampf. Schon war die gewaltige Axt wieder auf ihrem Weg eine Rüstung zu spalten oder einen Schild zu zerschmettern als der Funke Verstand der noch nicht von der Wut weggespülte sie fast schmerzhaft zurückriss. Sie hatte die Orientierung verloren. Wer war Feind und wer stand in diesem Kampf auf ihrer Seite? Hektisch schaute sie sich um die Axt unsicher in den Händen drehend. Überall Galas einer wie der andere. Die Ahnen aus den Augen verloren und auch die Nordmänner hörte sie zwar noch sah sie jedoch nicht. Die Zeichen der Wachen und Ritter sah sie an einem jedem der Galas. War der Kampf denn schon gewonnen? Nein dort war selbst ein Ork der die Zeichen der Kämpfer des Königs trug. Ein beissender Schmerz in ihrer Schulter bewiess ihr das der Kampf noch lange nicht zuende war. Sie schaute auf den langen schwarz gefiederten Pfeil der ihrem Umhang durchschlagen und sich in ihre Schulter gebohrt hatte. Mit einem Knurren zog sie an dem Pfeil - liess aber sofort ab als sie merkte das er einen Wiederhaken an der Spitze trug. Ihr Arm war wie gelähmt, so konnte sie nicht kämpfen. Sie zog sich zurück bis sie wieder dort stand wo sich ert vor kurzem eine stolze Reihe befunden hatte. Hier etwas abseits der Schlacht fand sie die Ruhe den Pfeil zu entfernen. Wütend zerbrach sie den Pfeil und wollte sich umwenden als ein sich ein Schatten über sie legte der den allgegenwärtigen Rauch noch dunkler färbte. Ein schaudern für ihr über den Rücken noch bevor sie sich endlich umgedreht hatte. Vor ihr stand das größte Geschöpf, das sie je gesehen hatte. Rote ledrige Haut die von zahlreichen Pusteln übersäht war und in der Hand des Geschöpfes ein Schwert das mindestens ebenso groß war wie sie selbst und damit großer als die meisten der Kämpfer auf dem Feld. Die Kämpfer wogten von diesem Geschöpf und seiner Bösartigen Aura zurück und schon bald war ein Platz um es wie eine Lichtung in den tiefen Wäldern. Da sah man eine Gestalt winzig im Vergleich zu dem Geschöpf überragt von einer langen Stangenaxt die sie wütend schwang und dem Dämon in sein Bein rammte. Und tatsächlich von einer der ihren geschlagen stöhnte das Geschöpf auf ein Geräusch als riebe gespanntes Leder über Holz. Erneut riss sie die Axt über den Kopf und stürmte vor..

Wiederum Später. Der Dämon war gefallen, ein zweiter stärkerer in die Stadt zurückgejagt. Dieser saß nun eine Menschliche Gestalt vorblendend über dem Tor. Das Tor war zu und alle Bemühungen es zu öffnen blieben erfolglos. Pfeile flogen durch den Himmel, rissen Bahnen in den Rauch und schlugen gegen die Zinnen oder in menschliches Fleisch. Doch solange das Tor geschlossen war war sie selbst und ihre Stammesmitglieder wie gelähmt. Für sie gab es nichts zu tun als zu warten - den ein oder anderen Pfeil abzuwehren und die Gestalten auf den Zinnen misstrauisch zu beäugen. Einige von ihnen redeten auf sie ein doch die Wortfetzen die von den Zinnen drangen blieben für sie unverständlich, zumindestens der Sinn dahinter. Unzufriedenheit kam in der Reihe der ihren auf. Sie hatten gekämpft, waren erschöpft und verletzt und standen nun sinnlos im Pfeilhagel vor einem verschlossenen Tor. In ihren Augen wurde kein vernünftiger Versuch gemacht die Stadt zu stürmen aber sie fragte ja keiner. Als schliesslich Wolken über ihnen zusammenzogen und sich die Luft mit einem seltsamen Summen füllte schauten sie voller Besorgniss in den Himmel. Zurecht. Hrydja zeigte ihre Wut über das Versagen der Galadonischen Heerführer und stach auf den Boden ein auf dem sie standen. Die von Rauch und Qualm erfüllte Luft roch auf einmal wiederwärtig und bitter und das Gitter hielt weiter allen Bemühungen stand. Nach einer weiteren Beratung zogen sie sich zurück - ungeschlagen aber auch nicht Siegreich...


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BeitragVerfasst: 15.10.02, 18:01 
Altratler
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Als die ersten, warmen Sonnenstrahlen sie kitzelten schlug sie ihre Augen auf. Sie war umringt von einem Meer von Feuernelken, ihr Arm lag um eine Gestalt neben sich. Etwas verträumt sah sie ihn im ersten Augenblick an, sah in ihm jemanden der er nicht wahr, nicht sein konnte. Kirian. Der Duft der Feuernelken stieg ihr in die Nase. Sie sah sich selbst, wie sie Kirians leblosen Körper in das Meer von Feuernelken bettete. Der Geruch wurde so intensiv, das sie einen Augenblick nach Luft schnappte, wie umw ieder zu Besinnung zu kommen. Mit einem warmen, aber irgendwie traurig anmutendem lächeln sah sie auf Amarons schlafenden Körper hinab. Lautlos und geschmeidig erhob sie sich, zupfte eine verlorene Feuernelke aus einer ihrer dunklen Haarsträhnen, und legte sie zu den anderen, neben, oder vielleicht auch auf den schlafenden Elfen.
Ebenso leichtfüßig dann huschte sie ueber die noch taufeuchte Wiesebis hin zum Waldrand. Wie im Traum noch ging sie weiter und weiter, und je näher sie dem finsterwald kam, desto unruhiger wurde sie. Ein unangenehmer Geruch stieg ihr in die Nase, doch etwas zog sie dorthin. Gestern noch sagte sie ihrem Niah das sie hier her wollte, und sie ging jetzt, denn sie wusste es wuerde für ihn zu gefährlich sein. Die Tiere im Wald waren noch immer unruhig, und je näher sie der Finster`Haim kam, desto stiller wurde es im Unterlaub, gar beängstigend still. Hie und da vernahm man nur noch leises rascheln und da stappen von Pfoten und Füßen - selbst die Elfe die sich bisher sicher war jeden Baum zu kennen, wurde unsicher.
Als sie dann jedoch zwischen en Bäumen hindurch trat, bis auf die Wiese hin stockte ihr der Atem. Sicher, erzählt hatte man es ihr, doch erst jetzt wurde sie sich bewusst, das es tatsächlich stimmte, und keine Geschichte gewesen war. Die Wiese bis hin zu den dunklen Holzwällen der Finster`haim war bevölkert von Knochenresten, Skeletten die sich teils bewegten. Atemnlos starrte sie einige Momente darauf, ehe sie viele Schritt entfernt die dunklen Umrisse einer Gestalt ausmachen konnte. Langsam schritt sie auf diese zu, als hätte sie die Skelette vergessen, welche wiederum ihr auszuweichen schienen. Ihre Hand verkrampfte sich etwas umd as dunkle Holz des Stabes welchen sie mit sich fuehrte, und etwa auf doppelte stabeslänge von der Gestalt entfernt hielt sie inne. Sie konnte nuns chon mehr ausmachenm trotz des dämmrigen Lichts das selbst ihre Sinne beeinflusste, und die Umrisse der nun deutlich berobten Gestalt schienen ihr seltsam bekannt, als hätte sie diese bereits einmal gesehen.
Als jene Gestalt sie nun ihrerseits wahrzunehmen schien und näher kam blieb sie nur noch wie erstarrt stehen. Sie verspuerte nicht wirklich ein Gefühl der Angst, eher schien es ihr als würde etwas unglaublich Kaltes sie umklammern.
Leise, fast sanft sprach er ihren Namen aus schien gar überrascht ob ihrer Anwesenheit. Sie kannte die Stimme, doch woher ? Sie erwiederte etwas, ein einzelnder elfischer Laut nur, fragend im Klang.

Ihr solltet Euch im umgang mit Menschen vielleicht darauf verlegen nicht in Eurer Muttersprache zu sprechen..
Es mag sein das Euer Gegenueber Euch dann auch versteht.


Unwillkuerlich musste sie schmunzeln. "Euer Sarkasmus ist an mir verschwendet...", erwiederte sie dann, ungewohnt klar und deutlich gesprochen. Es schien als würde ihr die Sprache der Biundai immer leichter fallen, sie fand kaum noch wörter deren Sinn sie nicht verstand, oder die sie nicht aussprechen konnte. Er plänkelte etwas, sprach von Belanglosen Dingen und irgendwie amüsierte es sie. Es amüsierte sie, bis sie ihn erkannte. Warum griefen sie euch nicht an? fragte er, interessiert und doch fast nur beiläufig. Sie schwieg darauf nur, ihr Blick folgte einem der Skelette welche weder sie, noch den Mann vor sich zu bemerken, oder zu beachten schienen.
Er bat sie um einen Gefallen.
Sie sah Bilder vor sich, Bilder von Alun, wie er langsam zu Boden fiel,sah ein metallenes Glitzern am Handgelenk von Kirian - und sie stimmte zu.

Ihr ganzer Körper schien zu Beben, das Blut in ihren Adern pulsierte, als wüsste sie, oder etwas, innerlich was er wollte. Er bat sie um einen Dolch, und sie gab ihm ihr Ay`tri..., nill, sie gab ihm seines, das Blut daran erinnerte, sie sah es ins einer Brust stecken. Er versuchte sie zu schneiden, doch kein Kratzer blieb zurueck, als wäre es ihm nicht möglich selbst etwas von ihr zu nehmen. Sie zögerte, und sah sich dann selbst wie sie sich schnitt, und ihm ihre Hand reichte. Das Bild verschamm erneut, der Wolf übermannte sie, nahm ihre Gedanken ein.
Es zischte, als sich ihr Blut vermengte, und sonst spürte sie - nichts, doch nahm sie deutlich war wie der Mann zusammenzuckte, wie ein Kribbeln diesen durchfuhr. Ihr wurde warm, etwas in ihr regte sich.

Herr.
Angamon.
Herrscher über Yerrodon und die Scharen an Untoten und Dämonen.
Ich... benötige einmal mehr DEINE Hilfe.


Reglos lag der Körper der Elfe am Boden, welcher unter ihr vor Leben, oder vielleicht auch unleben rumorte, pulsierte. Reglos lag sie da, bis die Kraft die eben noch wütete auch sie wieder durchfuhr.


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 Betreff des Beitrags: Drei Dwarschim Krieger
BeitragVerfasst: 15.10.02, 19:00 
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Beiträge: 183
Bellum und Arkadon zum Grusse wertes Volk der Dwarschim,


Fortan soll berichtet werden, wie eine drei-bärte starke Kampfeinheit der Dwarschim am Vorabend des Falles der Khaelstadt Rohehaven [dies ist aus Sicht des Verfassers der Fall - bitte beachten -] gegen die dunklen Horden und stinkenden Rhazze antrat. Von Ihrem Ruhm soll berichtet werden, wie auch von Ihrem Leid. So leset selbst, was dem Dwarschim Khalaan Donnerhammer wiederfuhr.

Nn jenem verheissungsvollen Tage, die Luft ward voller Feuer und Kampesrufen, preschte er auf seinem Pony die sich lichtenden Linien derer entlang, die nach wie vor auf die Mauern und Palisaden der gefangenen und geknechteten Stadt vordrangen. Sein Pony führete er zu einer erneuten Wendung, denn irgentwo mussten seine geliebten Brüder stecken. Und eines spührte sein Bart, den er vorsichtshalber unter sein güldenes Kampfeshemd gesteckt hatte: sie würden seine Hilfe gewiss brauchen.

Nun ritt er die Pallisade entlang, um nach einer Schwachstelle in der Abwehr der Dunklen zu suchen, da wurde er einer kleinen Gestalt gewahr, die am hohen Zaune stand und im Begriff war, sich an einem Taue, das durch starken Halt an der Oberseite der Palisade befestigt war, hinaufzuziehen. Diese Gestalt war unverkennbar die eines dwarschim. Unverkennbar eines Kriegers, denn die grosse Axt schjimmerte im Restlicht und im Scheine der Flammen an seinem Rücken. Schnell schwang er sich von seinem Pony Donnerschweiff und eilte hilfsbereit zur Stelle. Der Bresch, ganz beschäftigt mit seiner Aufgabe, hatte ihn kaum kommen gehört, und dies war gewiss das erste mal, dass Khalaan sich glücklich schätzen konnte, seinen Bart noch ein Weilchen zu behalten.

Nunmehr wurde ihm auch Gewahr, dass auf der anderen Seite bereits eine bekannte Stimme ertönte, tief unten aus einem buschigen, alten Barte.

Schnell trat er an die Pallisade heran, in den schatten geduckt, den die hohen Stämme warfen.

Zu allererst versuchte er dem Bruder zu helfen, der sich ächzend, Stückchen für Stückchen, Bartlänge um Bartlänge an der Palisade hochzog. Dann folgte er ihm ohne gross nachzudenken, nichts ausser seinem Pony zurücklassend, das schnauffend am Tempel stand und ihm treu nachblickte.

Auf der anderen Seite angekommen, schon Blessuren von der Kletterei und dem Absturz auf der anderen Seite vorweisend, rappelten sich die drei Kämpfer auf und wappneten sich dem, was dort in der brennenden Stadt auf Sie wartete.

Und das hatte viele Gesichter - doch alle hatten sie eines geminsam - sie waren garuenvoll!

Stumm und langsam, sich in den schatten verbergend stapften sie los, durch Hecken und Büsche, vorbei an der Palisade, nur mit einem Ziele: Das Tor. Es musste geöffnet werden. Es gab keinen anderen Weg!

Sie schlichen weiter voran, als sich vor ihnen aus dem gebüsch ein Manne mit einem Bogen erhob, der niocht angriff, sondern hinter die drei deutete, den Bogen zückte, und auf einen Magus anlegte, der geradewegs um die ecke bog.

Keine Chance der Konfrontation zu entgehen schlugen sie den Magus zu Boden und banden seine hände. Der Schütze, der behauptete auch er sei auf Ihrer Seite, geleitete Sie ein Stück, kämpfe an Ihrer Seite gegen Horden von Untoten.. um sich letztlich als Verräter zu erweisen, als er sich hinterrückts an einen der Brescha mit dem Schwerte heranmachte, wurde er von drei Klingen zu Boden geschleudert.

Noch hatten die Drei Bärte nicht viel an Feinden gesehen, es mögen vier gewesen sein, die sie zur Strecke brachten...Unzählige Skelette und Unheilige Kreaturen, die Ihnen den Weg versperrten, endeten als Staub in Ihren Bärten.

Nach schnellen Schritten einen schmalen Pfad hinab, zwischen Gestank und brennenden Häusern und Plätzen hinweg, kamen sie an einen kleinen Markt, auf dem sich erneut Wachen tummelten, die sie versuchten zu umgehen.

Doch letztlich, fast vor dem Tore angelangt, versperrte eine Mauer aus dunklen Gestalten Ihren Weg. Alles samt Magier, dunkle Gestalten, manche dazwischen senkten die stimmen bedrohlich und von einem Male brachen die Wolken auf und Blitze stroben auf die Brescha zu.

Aus den anderen Himmelsrichtungen stroben urplötzlich die Feinde auf sie ein, an denkbar schlechter Stelle, denn es gab keine Verteidigung, nichtmal eine Mauer an der Wand.

Die Drei, nicht gewillt sich umzingeln zu lassen, brüllten laute Schlachtrufe "ARKADON HILF" und "BELLUM SCHÜTZE DEINE SÖHNE" oder schlicht ein lautes grollen entfuhr Ihren Bärten als sie sich der schier nicht enden wollenden Menge an Feinden wacker entgegenstellten.

Dann entbrach die Schlacht und die tapferen Dwarschim streckten ihre glänzenden Waffen mit aller Wucht, mit aller Kraft und letztlich aller Verzweifflung, die eine solche Lage gebiert nach Ihren Gegnern. Schon nach einigen Minuten zogen sich die ersten Reihen der Feinde zurück, denn sie waren zerschlagen. Ein jeder der Dwarschim schlug Dreie in die Flucht, doch wo Ihre Gegner standen, wurden die Kampfeslücken mit frischen Dunklen Kriegern besetzt, die nun auf sie einschlugen.


Keine andere Möglichkeit als den schnellen Rückzug versuchten sie Ihre Bärte aus der Umklammerung zu lösen.

Blut spritzte ihm ins Gesicht, ob nun sein Eigenes oder das eines seiner feinde, das war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bewusst. In siener Schläfe pochte es und die Welt war rot und nur ein enger Blickwinkel zweigte den näcshten Feind voraus, als er wild mit der Axt auf den erstbesten Dunklen einschlug.

Mit einemmale ertönte ein Schrei. Und die Welt war mit einem Schlage wieder vor Augen. Einer seiner Brescha war zu boden gedrückt, der andere befand sich in der Umklammerung einiger Feinde, die ihn umringten. Doch der tapfere Bresch schlug nur wilder um sich.

Zu diesem Zeitpunkt kam ein Reiter auf ihn zu, und nicht schnell genug wandte er den Blicvk, um die klinge kommen zu sehen, und von einem Hieb hinterrücks getroffen stürzte er zu boden. Der Reitzer jedoch sprengte in die eigenen reihen weiter, einen erneuten Bart zu suchen, den er fällen konnte.

Er rappelte sich auf, die schwere axt schon schleiffend, wanklte er einige schritte und schüttelte seine Mähne. Einer inneren Stimme folgend trottete er, sich möglichst gerade haltend, das gesicht nunmehr verkohlt und den mäcshtigen bart kaum mehr zu erkennen vor Dreck einen schmalen Pfad hinunter. Blut tropfte aus seiner Schulter, an der das dunkle Schwert ihn traf. Es tropfte auf den Weg und hinterliess einige Kleckse auf der hauptstrasse, die er nun entlang keuchte.

Einige dunkle Gestalten säumten den Weg, doch sie mögen Ihn für einen gepeinigten, versklavten Bürger gehalten haben, so gebeugt er gfing, die Axt schnell in sienem mantel versteckend. Sie liessen ihn leise fluchend seines Weges ziehen, udn hinter der ersten verkohlten Hauswand die Ihm Schutz bot, kauerte er sich und presste die Lipen aufeinander, den schmerz versuchend zu stillen, die die dunkle Klinge ihm zufügte. Er griff an sienen Gürtel und wie ein Aufblitzen dachte er an den Trank, den er nioch kurz zuvor von seinem Obmanne bekommen hatte. Diesen schüttete er in die wunde und sank fast ohnmächutig zurück an die verruste Wand.

Er konnte nicht lange geruht haben, denn er hörte laute stimmen und wehklagen das nicht enden wollte. Er streiffte sich den mantel ab udn schwärzte ihn an der Hauswand, die verkohlt genug war, selbst sienen langen bart einzuschwärzen. Letztlich war er nur noch ein schatten ind er Nacht. Einer unter vielen Dunklen Gestalten. Einer unter vielen verlorenen Seelen in einer Stadt des Grauens.

Doch er wusste, was zu tun war, denn er hatte Brüder. Sie waren immer schon seine Familie gewesen und er würde sie nicht aufgeben.

Er sank in einen unruhigen, traumlosen Schlaf. Es mag einiges an Zeit vergangen sein, als er wieder erwachte. Doch die Schreie und Wehklagen, das Prasseln der Feuer nebst dem Gestank des Brandes waren nicht vergangen. Sie waren seinem bart sonderlich real.

Die eingeruste Axt unter dem Mantel verborgen, schleicht er hinter der verrusten Mauer hervor. Langsam bewegt er sich durch die Schatten und den Qualm der vielen Brände. Seine Augen, trotz der Schwärze das Dunklste ringsum, leuchten leicht auf. Er ist auf der Suche nach seinen Brescha....


Zuletzt geändert von Khalaan: 15.10.02, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16.10.02, 02:44 
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Vielen wich er einfach aus. Seine Kräfte waren noch nicht gänzlich wiedergekehrt und er wollte es unterlassen, seine Axt zu schwingen wenn es nicht dringend von Nöten war.

Er streiffte ein Stück durch die Stadt, aber überall waren Wachen. Dämonen und niederes Gewürm, das seinen Bart wohl nicht hätte gefärden können, das aber auch seine Axt nur gestumpft hätte. Also liess er sie patroullieren und versuchte die Brescha zu finden, die gewiss in Gefangenschaft oder Aufgebart, er ward sich nicht sicher ob sie noch lebten, doch irgentwo zu finden sein mussten.

Er strich einige Wege hinunter und andere hinauf, doch konnte er sich kaum orientieren, da viele der Häuser brannten, ganze Strassenzüge in Schutt lagen udn ein dichter Qualm über der Strassen und Gassen der Stadt lag, in denen er sich geduckt bewegte.

Nicht er fand seine Brüder, oder besser einen vin Ihnen...Vielmehr fand der Bruder Khalaan.

Es ward eine Begegnung wie die, wenn man zu viel Met getrunken hat. Angestrengt öffnet man die Augen, Alles dreht sich um den eigenen Bart. Nirgents ein Punkt an dem man sich festhalten vermag, nirgends ein Anker den man setzten könnte.

Doch da stand er nun der Bruder, wärend er ein Loch am graben ward, mit blossen Händen und einer kleinen Dwarschim Kampfaxt, die er an der Klinge hielt, scharrend auf dem Boden, mehr wie eine Schauffel als wie eine Waffe. Er stand vor ihm, eine düstere, blutende Gestalt, so sehr wie er selbst, dass er fast glaubte er Blicke in einen Spiegel.

"Dein bart sieht erbärmlich aus, aber du lebst" dachter er sich. Und er buddelte weiter, tatsächlich die verschwommene Gestalt für eine Einbildung seines gestraften Geistes haltend.

Doch mit einem Male flog eine Wurfaxt aus dem Dunkel heran, krachte neben ihm an den Pfahl, den er versuchte zu untertunneln und landete praktisch neben ihm auf dem Boden. Er blickte entgeistert auf. Geister konnten unmöglich Äxte werfen...und auch noch verfehlen, das war gewiss nicht Ihre Art!

Also drehte er sich herum, hob die Axt vom Boden und hielt sie nachdenklich wiegend in Händen. Mit einem male überkam ihm die Gewissheit, und aus der Kuhle hechtend, die er gegraben hatte um sich zu befreien stürmte er hervor auf den gebückt datsehenden Bruder zu.

Er ward es. Seine Freunde über ein solches Wiedersehen ward kaum zu beschreiben und trotzte allem, das er zuvor erlebt hatte. Er überrichte dem Bruder seine Axt und ungläubig starrte er ihn an. Ein leises "Bellum" entwich seinem geschwärzten Barte und er richtete den Blick auf seine Wunden, zu viele um sie zu zählen, aus denen es nur noch zäh und dunkel wie die Nacht zu bluten schien. Aber der Bruder ward wohlauf und das erkannte sein Auge sofort, er stand und war bereit seinen Dienst an seiner Seite zu verrichten.

Sie wären zu Zweit. Nicht mehr alleine.

Zwei Seelen in einer Stadt aus Toten.

Er überreichte dem Bruder die geschwärzte und geruste Axt unter sienem Mantel hervor und dieser überreichte ihm eine Schauffel, die er von irgentortes im selben, dwarschimtypischen Gedanken hatte mitgehen lassen.

Er begann unter dem wachsamen Auge des Bresch zu graben. Immer breiter wurde das Loch, dann die Senke und mit den vielen hundert schaufelstichen verschwandt er immer weiter im Boden, wild den Boden aufreissend, dem entgegen was ihm Freiheit bedeutete. Stunden mag er geschuftet haben, erst übert Tage, dann unter Tage, unter der pallisade her.

Einige Male stürzte der nasse Boden ab und sackte nach, doch der enge Gang zog sich nach einer langen Zeit der Schafferei unter der Pallisade her, seine behandschuhten Hände waren nass vom Blute, das von Ihnen auf den Schlamm tropfte und über und über ward er russig schwarz und nun auch noch von Schlamm überzogen, wie er durch den engen Gang sich schauffelte.

Nach langer Zeit der Plackerei steckte er an der Seite der trostlosen, noch immer schwelenden Stadt den Kopf aus dem Erdreich, denn er ward durcgestossen auf der anderen Seite.

Und da stand er im Wege zu Ihrer Freiheit, kaum noch ein Gefühl in den gliedern und winkte den Bruder heran, ihn voran zu lassen, um seinen Bresch dann im nachhinein hinauf helfen zu können.

Doch so schnell sollten sie sich nicht befreien.

Nach noch langer Zeit der Plackerei und dem Gegrabe kam er auf der anderen Seite an. Seiner Freiheit. Und er schauffelte wie ein verrückter den Eingang ins Erdreich breiter, dass auch der stämmige Krieger, sein Bruder, durch das Erdreich entkommen konnte. So geschah es auch, und es ward ein unglaubliches Gefühl der Freude, der Erleichterung und auch des Lebenswillens, der ihn aufrecht hielt.

Dann sank er zu Boden wie ein Stein, lag auf dem Rücken da und stiess mit seinem Bruder, der die Axt gen Himmel reckte den alten Schlachtruf der Dwarschim aus. Sie hatten sich gerettet.
Die Welt um ihn herum verschwamm für kurze Zeit und er bekam kaum mit dass der Bresch ihn zum Tempel hinüberführte, wo er einige bekannte Bärte entdeckte, vor denne er sich wie im rausche, getragen von Kräften die nicht mehr seine eigenen waren aufbaute, und merkwürdige Dinge von sich gab.

Nun Brach die Anstrengung über ihn hinweg, die Wunde an seiner Schulter klaffte und die Hände zitternd, blutend und verschiert, voller Schwielen besäät, stand er vor dem tempel und mit einem Male traf Ihn eine Schwäche die er selten erlebte.

Von seinen Brüdern in den Tempel geführt brach er dort auf einer Bank seitwärts zusammen, Brüder schaarten sich um Ihn und auch eine hochgewachsene Gestalt trat an ihn heran, scheinbar herbeigerufen von den emsigen Brescha, die bewillt waren ihm zu helfen.

Seine Hände zitterten stark, kaum zu kontrollieren, als sich die Frau über ihn beugte und ihn mit ihrer hand an der Brust berührte. Sie sprach leise Worte zu ihm, flüstere ihm verheissungsvoll zu, schilderte ihm das Leben in all seiner Pracht. Die farben von frisch gezapftem Mete im letzten Sonnenschein des Sommers, von eisig grauen Wüsten über die Schneehaasen hoppelten, die schon manchem Oger den Hase durchbissen....All das hallte ich seinem Schädel asl die Frau ihn berührete und ein Schall ungebändigter Kraft ihn durchflutete. "Vitama", so Sprach die Frau über ihm "Sie stehe und bei in diesen tagen und zu dieser Stunde". Die Wunden, die ihn plagten, die die dunkle Klinge geschlagen hatte verheilte, zwar nicht ganz, aber soweit dass sie ihn nicht mehr plagte und die Stimme einer Frau hallte in seinem Geiste wieder.

Dann erhob er sich, wie von der Menschenfrau geheissen. Ihr sprach der Dwarschim, schwarz und dreckig, zerschlagen und doch am Leben sienen Dank aus. Ihr sprach er ihn aus und seinem Bruder der ihn hinaus geleitete, ihm und den vielen die anwesend waren aus seinem Volke, ihn zu stützen.


Doch Eines, das gilt es noch zu sagen.

Einige Male, so sprachen die beiden Dwarschim auf Ihrer Flucht, bei der unsäglichen Arbeit, erfüllt von Hoffnung oder von Pein über jemanden besonderen. "Wir sind nun mehr gerettet. Bellum der Herr und Arkadon der Schöpfer der Flammen sei Dank" sprach er leise zu seinem Brescha neben sich. Doch es gibt einen, dessen Bart gerettet werden muss, Einen für den selbst ich in diesen Ort aus verlorenen Seelen eindringen würde.

Denn sie waren nur zu zwei Dwarschim-Kriegern und einer ward auf Ihrer Odysee noch nicht in Bellums Schoss heimgekehrt.

Diesen so sprach er, werde er retten, so es in der Macht seines bartes läge. Diesem sei nunmehr eine Schuld zu erbringen, fortan, bis dreie Dwarschim-Krieger diese Schlacht überstanden haben und bei einem Mete im Brockentale beienander sitzen würden, oder alle an der Tafel Bellums sitzen würden.

In diesem Momente hätte er den rechten und linken Platz an Bellums Tafel für seine beiden Brüder gegeben, aber insgeheim wüschte er sich doch, Bellums tafel seie Rund, wenn er in die hallen der Ahnen treten würde.....



Doch nicht an diesem einen Tage.


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