Siebenwindhomepage   Siebenwindforen  
Aktuelle Zeit: 9.05.26, 09:28

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 3 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Wir werden neue Energie freisetzen
BeitragVerfasst: 20.08.02, 09:45 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 9.12.01, 07:48
Beiträge: 188
Kitara sitzt in der Höhle hinter dem wuchtigen, alten Alchemistentisch. Tief beugt sie sich über ein paar alte verstaubte Bücher. Die flackernden Kerzen auf dem Tisch tauchen den Raum in ein gespenstisches Licht. Ihr weisses Haar lebt im Lichtschein und wirkt golden. Die vielen Phiolen, in verschiedenen Formen und Farben, erwachen zum Leben im Schein der flackernden Kerzen. Alles wirkt wie ein lebendiger Zirkus der Magie. Doch nichts, rein gar nichts hat mit Magie zu tun was hier in der Höhle geschieht. Alles beruht auf der Kraft der Mutter. Sie ist das Leben. Sie ist die Kraft.
Das Buch über dem Kitara nachsinnt ist in weiches Leder gefasst und mit eigenartigen Runenzeichen belegt. Das Buch ist so gross und schwer, dass Kitara beide Hände braucht um es ein wenig auf dem Tisch zu verschieben. Die schweren, vergilbten Pergamentseiten sind mit roter Tinte beschrieben. Jede Seite beginnt mit einem, mit Ornamenten verzierten, in Blattgold gefassten grossen Runenzeichen. Die fein geschwungenen Schriftzeichen wurden von künstlerischer Hand geschaffen. Immer wieder unterbricht Kitara das intensive Studium und vollführt, konzentriert Handbewegungen um gleich darauf wieder ihren Kopf über das Buch zu stecken. Zwischendurch stampft sie verärgert mit dem Fuss auf den Boden oder es sind einige hier nicht näher erläuterte Flüche zu hören. Es sind immer wieder die gleichen Bewegungen welche Kitara ausprobiert. Leicht abgeändert oder vom zeitlichen Ablauf her etwas verschoben. Nach etwa zwei Stunden und hunderten von Versuchen später schliesst Kitara erschöpft das Buch. Sorgfältig und mit beiden Händen legt sie es auf die Seite und entnimmt ihrer Ledertasche ein kleines gewöhnlich aussehendes Buch. In dieses notiert sie fein säuberlich:
Endtag, 20. Querlar 13 nach Hilgorad
Versuch achtundfüfzigster Tag.
Immer noch kein Fortschritt gegenüber Versuch dreiundvierzigster Tag . Die Richtigkeit und der Ablauf der Konzentrationsphase scheint richtig jedoch die Umsetzung der Energie in die Hände funktioniert noch nicht. Habe heute versucht den Handrücken näher Herzlinie zu führen. Jedoch scheint die Schrift an dieser Stelle schwer übersetzbar und nicht einfach so nachvollziebar zu sein. Ich werde mich noch einmal intensiv dem Studium der Schriftzeichen widmen müssen. Nachdenklich schliesst sie das Notizbuch und legt es zurück in ihre Ledertasche. Erschöpft lehnt sie sich zurück, schliesst die Augen und lässt die Magie des Lichtspiels auf sich wirken. Ihr Blick gleitet zum Baum direkt vor sich und ihre Gedanken schweifen ab zu GROG. Mit dem Dank an die Mutter fliesst wieder Kraft zurück in ihren Körper. Noch einmal wirft sie einen Blick auf das alte Buch vor sich. Wie von magischer Hand geleitet hat sich eine dicke Staubschicht über das Buch gelegt und eine kleine Spinne hat ihr Netz über das Buch zum Tischrand gesponnen. Das Buch scheint seit x Zyklen nicht mehr benutzt worden zu sein. Wir werden neue Energie freisetzen, dessen bin ich mir sicher.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.08.02, 16:59 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 9.12.01, 02:21
Beiträge: 952
Wohnort: Hessen-Deutschland
Gegenüber Kitara, am wuchtigen Alchemietisch sitzt Aishira über ein Buch gebeugt, dessen dunkelledriger Einband ein in komplexen Mustern und Formen verzweigtes Symbol aufweist, dass wenn man es länger betrachtet die Form eines Eichbaumes hat. Aufmerksam studiert sie die Seiten die eine leicht gelbliche Farbe haben. Mag das Buch von aussen den Eindruck machen dass es uralt sei, so scheinen die Blätter doch sehr gut erhalten. Immer wenn sie eine Seite umschlägt stehen unbekannte Schriftzeichen auf dem Papier ehe sie eine kleine mit frischem Blut gefüllte Phiole nimmt und einen Tropfen auf die Seite fallen lässt, welche das Blut gierig in sich aufzusaugen scheint biss es gänzlich verschwunden ist als würde sie es mit diesem füttern bis die Zeichen nach wenigen Momenten zu verschwimmen scheinen und sich neu formen, ein klares Bild ergeben in dunkelroter Schrift, Verständliche Runen und Worte in Galadonisch.
Immer wieder führt sie eine Handbewegung durch mal mit gespreizten Fingern, mal mit der Handfläche nach innen, manchmal steht sie auf um die Bewegungen im stehen zu üben, stapft ab und zu auf dem Boden auf um sich schließlich wieder zu setzen und über das Buch zu beugen.
Schließlich, als der Blick vom langen Lesen schon zu verschwimmen beginnt und die Müdigkeit sie packt, spricht sie ein leises Dankgebet an die Mutter ehe sie erschöpft auf dem Stuhl, den Kopf in die Arme gelegt unter denen das Buch ruht und ihr im Schlaf zuflüstert, einschläft.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.08.02, 18:03 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 9.12.01, 05:20
Beiträge: 722
Wohnort: Hamburg
Eine Frau in weiss stapft am Haus entlang und betritt den Garten. Langsam nähert sie sich dem Baum , welcher schützend über den Höhleneingang ragt. Sie betritt die Höhle und drückt spielend leicht, das schwere gewaltige Tor auf. Sie tritt hindurch und stellt sich den düsternen Wächter gegenüber...

Wächter, ich habe dir vor kurzem ein Buch gegeben , auf welches du wachen solltest. Es war das schwarze Runenbuch, welches ich für den Elfen gebraucht hatte. Reich es mir bitte, ich brauche es wieder...

Sie nimmt das Buch entgegen und schlenderte immer tiefer in die Höhle. Ein fröheliches Summen kommt über ihre Lippen , als sie die Zirkelhalle betritt. Sie legt ihr Buch auf eine Bank und setzt sich daneben.

Dann wollen wir mal... , spricht sie , als sie die schweren Schriften , welche in einem dicken schwarzen Umschlag aus Leder eingebunden sind, nimmt und anfängt zu lesen...

Stundenlang sitzt sie dort und übersetzt in mühsamer Kleinarbeit die alten Zeichen, welche ihr oft nur ein Kopfschütteln entlocken.
Vorsichtig zeichnet sie kleine Skizzen und schreibt Anweisungen auf. Die Frau in weiss rollt die fertigen Pergamente vorsichtig auf und verschliesst sie mit einem Klecks Wachs.

Langsam und vollkommen erschöpft, mit einem Haufen Pergamenten unter den Arm , geht sie Richtung dem grossen Eisentor zurück. Beim Wächter angekommen, nimmt sie ein paar der versiegelten Schriften und gibt sie dem Wächter in die Hand...

Hier, nimm diese Schriften und bewahre sie auf, bis Aishira hier langkommt. Gib sie ihr dann, es wird ihr leichter fallen, es so zu verstehen. Ich denke, Aishira mit ihrer Erfahrung über die Zauberei wird es am ehesten noch verstehen, damit wir es den anderen zeigen können...

Sie öffnet das Tor und schlendert hinaus, geht zügig in Richtung der Holztür und schaut in den Wald...
Sie öffnet beiläufig die Tür und spricht mit einem abschliessenden Blick in die tiefen der Natur...

Schon demnächst werden wir euch neue Zaubersprüche zeigen können, macht euch auf was gefasst...

Mit einem glücklichem Gesichtsausdruck huscht sie durch das Haus und springt erschöpft ins Bett, indem sie auch ganz schnell einschlummert...


Zuletzt geändert von Marie: 20.08.02, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 3 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 48 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de