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Hinweis:
Dies ist kein Teil des offiziellen Siebenwind-Hintergrundes und beschreibt keine offiziell bestätigen Vorgänge und Volksgruppen die es auf Falandrien wahrhaftig gibt!!!
''Wir wollen dich hier nicht! Scher dich davon mit deiner Brut, du Elfenhure...'' Ich befürchte diese Worte werden mir ewig in Erinnerung bleiben, als meine Mutter und ich unser Heimatdorf verlassen mussten. Und mein Vater trägt die Schuld daran. Mein Vater, der Elf... - Niliana, Halbelfe
Ein schweres Schicksal tragen sie zumeist, die Nachkommen aus sogenannten Mischbeziehungen. Von den anderen Angehörigen der beide Rassen meist gehasst, in manchen Fällen sogar von diesen dem Tode übergeben und in seltenen Fällen sogar von den Eltern verstossen fristen diese armen Geschöpfe ein bemitleidenswertes Dasein. Meist versuchen sie ihre Herkunft zu verstecken und ergreifen aus diesem Grund auch eher zwielichtige Beruf, in denen sie die wenigen Gaben ihrer Erzeuger zu verwerten versuchen. Sie quälen sich ihr ganzes Leben, welches bei menschlicher Beteiligung oft länger als bei gewöhnlichen Menschen dauert, mit Fragen nach ihrer Existenz und mit Psychosen aufgrund ihrer Andersartigkeit. In grossen Städten gibt es mitunter auch ganze Gethos in denen Mischrassige in auch für Städte schlechten Verhältnissen leben und nur selten den Weg unter die ''Reinrassigen'' zu finden. In der elfischen Gesellschaft gelten Mischlinge gar als lebensunwertes Leben. Vor allem unter den Wald- und Auenelfen kann sich ein Kind aus einer solchen Verbindung auf ein kurzes Leben einstellen.
Im Grunde scheinen aus jeder mischrassigen Verbindung lebensfähige Kinder hervorgehen zu können, auch wenn sich diese Lebensfähigkeit aufgrund der Gesellschaft, in die es hineingeboren wird fast immer relativiert. An den Zügen des Kindes lässt sich meist deutlich erkennen, aus welcher Verbindung es stammt. Allerdings scheinen beispielsweise Merkmale wie die gute Nachtsicht, die den Elfen nachgesagt wird und auch ihren natürlichen Sinn und ihre Macht der Magie scheinen nicht vererblich zu sein.
Doch leider entstehen diese Kinder nicht immer aus Liebe heraus. So gibt es Erzählungen von marodierenden Orkbanden, die Menschen- und Elfendörfer überfielen und die Frauen raubten und sich in ihrer ganzen Widerwärtigkeit über sie hermachten und ihre wehrlosen Opfer mit diesem furchtbaren Erbe zurückliesen. Da sich manche der Frauen nicht im Stande fühlten dem Kind, welches in ihnen heranwuchs dafür die Schuld zu geben gebaren sie es und setzten es meist aus, ehe sie es erst über sich brachten den Weg in ihre Dörfer anzutreten. Manche der Kinder scheinen auch dies überlebt zu haben und es gibt bislang unbestätigte Berichte von ganzen Stämmen, die nicht nur orkische, sondern auch menschliche und elfische Züge aufwiesen. Allerdings scheint die Zahl dieser halbelfischen Orken sehr gering zu sein, was bei den elfischen Auffassungen über Mischlinge wohl verständlich erscheinen mag.
Das Volk der Zwerge scheint von Mischlingen fast gänzlich verschont. Wäre da nicht knappe 140 Jahre vor Hilgorads Thronbesteigung ein später bekennender Schwarzmagier gewesen, der sich, um sich den idealen Soldaten heranzuzüchten, der den Kampfgeist und die Robustheit der Zwerge, aber den Gehorsam und annähernd die Grösse eines Menschen haben sollte, junge Zwerge und junge Kriegerinnen rekrutierte um deren Willen zu brechen und aus einer jeweiligen Verbindung einen Halbzwergen zu züchten. Doch der Plan des Schwarzmagiers ging nicht auf und er wurde von König Reox IV. besiegt und wegen Frevels und Unzuchts wider der göttlichen Ordnung auf den Scheiterhaufen gestellt, auf dem er sich noch mit dem letzten Atemzug zu Angamon bekannte und sich so den Weg in Morsans Hallen selbst verbaute. Die überlebende Schar von Halbzwergen schenkte der König in seiner Güte das Leben und lies sie ziehen, wohin sie wollten, solange sie ihm auf ewig die Treue schwören würden, was sie denn auch taten. Wohin das Heer der Halbzwerge danach verschwand wurde leider nicht überliefert, doch schienen sie die weiten Wüsten Endophals aufgesucht zu haben und dort ein Nomadendasein zu fristen, fern ab ihrer Wurzeln.
Auch nach vielen Versuchen darüber etwas herauszufinden, einen mischrassigen Halbling konnte ich auf meinen langen Reisen durch Galadon und Heredon nicht antreffen und auch nichts über einen solchen erfahren. Eher wurde ich mehr als befremdlich angesehen, als ich versuchte zu erklären, was ich erwartete zu finden. Als scheint es für einen Halbling mehr als unvorstellbar sich für eine andere Rasse zu interessieren oder gar eine Verbindung mit einem Mitglied eines anderen Volkes einzugehen.
Vjera Astrael ing Wunjo
Gez. Luthger Samonts, Geweihter des Astraels
Zuletzt geändert von Juckel: 27.09.02, 19:09, insgesamt 1-mal geändert.
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