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Kurze Zeit später scheint das Pergament am Bankhauses zu Falkensee etwas zerschlissen und mit prangender roter Tinte erneut dort angebracht worden zu sein. Durch das vom Winde schon zerfledderte Schriftstück fressen sich wie Wunden klaffend die blutigen Striemen, die die fein säuberlichen Zeilen dadurch in großen Teilen zwiespalten. Zwischen und Neben den Zeilen die dieser Riss aus Tinte spaltet findet man immer wieder scheinbar nur halbherzig angetragene Kommentare und Fehlerverbesserungen.
Dem allmächtigen Gottkönig und seiner Allheiligkeit, dem Fürsten Raziel von Vandrien, zum Gruße, Geknechtete
[D]Nehmt euch die Zeit folgende Zeilen zu lesen, nehmt euch die Zeit sie zu verstehen und [/D] Man solle selbst verstehen nicht aufgrund von niedergeschriebenen Schund verschließt nicht eure Augen. Denn selbst wenn ihr euren falschen Göttern die Treue verspracht, sie euch fesseln und knebeln und keinen Atemzug tun lassen, ohne euch in Ketten als Sklaven zu halten, [D]so besteht selbst für euch, die ihr euch Geweihte nennt, noch ein Funken der Hoffnung[/D] Nein... definitiv nicht. Entziehet euch der Blendung und sehet den Pfad, [D]der ausgebreitet liegt zu euren Füßen, wandelt auf ihm und erkennet, wie seine Herrlichkeit eure Herzen berühren wird.[/D] Wahre Diener würdigen nur den Dienst nicht die Heuchelei sich in die naheliegenste Lösung zu flüchten, wer breitet diesen Weg vergiftet ihn... Seid gewillt[D] den Heerscharen der aufrichtigen und fehlgeleiteten Bürgern, die zu lange nun von den Götzen in der Dunkelheit gehalten wurden,[/D] in Demut und wahrer Reue voranzugehen [D]auf diesem Weg, denn dann wird er selbst sich eurer befleckten Seelen annehmen. In seiner unerschöpflichen Barmherzigkeit wird er jeden Makel beseitigen, den die Götzen an euch hinterließen, ihr werdet gereinigt werden vor seinem Antlitz und die Wunden, die man euch beibrachte, werden geschlossen werden.[/D] Man dient einem wahren Gott aus der Überzeugung heraus, dass dieses die Wahrheit sei. Nicht um Allmosen für das Seelenheil von Lächerlichkeiten zu erwarten. Wer von seinem Glauben mehr verlangt als er bereit ist zu opfern, so ist auch der wahre Glaube kaum mehr als eine Götzendienerschaft.
[D]In den Städten der Goetzen scheint Fela nicht um Licht zu schenken, oder um zu wärmen, sondern um zu blenden und die Bevölkerung in Schande zu bräunen. Blind durch die trügerische Wollust der Hure genießen Mann und Weib es, am Hafen Brandensteins ihre Geliebten zu betrügen[/D]. Unnötig... versuche man sich besser an Schundbelletristik! Ein Jeder bekommt in der Kapelle zu Brandenstein von den Dienerinnen der Hure ein freundliches Lächeln geschenkt. Diebe, Vergewaltiger und sogar Mörder, [D]doch so man glaubt einen Gläubigen des wahren Herren gestellt zu haben, gibt es nichts als Abscheu, Angst und Hass. Hilflos und überfordert deuten tausende Finger auf den vermeintlichen Ungläubigen und man verlangt seinen Kopf, doch nicht ohne seinen Leib in Folter zu brechen, auf dass er gesteht im Angesicht der Schmerzen. Willig wird diesem Verlangen nachgegeben, willig quälen die Geweihten im Namen ihrer Götzen, doch ohne Scham beanspruchen sie im selben Atemzug gar das Gute und Rechte in diese Welt zu bringen. Und dies [/D] Wenn ihr euch in unnötigen Gejammer flüchten wollt, so erspart denen die ihren Glauben mit würde tragen dieses öffentlich zu machen... man schlage als Ersatzstück folgende Zeile vor: "Propagandierter Krieg, Hass, Angst und der Mangel an Aufklärung unter dem einfachen Volke... alles nur um den Schein aufrecht zu erhalten, jenes Gesindel, welches da stiehlt, Weiber schändet und aus niederstem Grunde blutlüstern die Klinge schwingt, wäre etwas anderes, als eine der höchsten Formen des elenden und heuchlerischen Viergottglaubens. So deuten sie in ihrem Wahn mit Gesten und Schreien auf vermeintliche Ketzer, um zu verbergen was in den Städten der Goetzen vor sich geht.
Die königliche Streitmacht und die Diener des Schlächters, sie erheben ihre Klingen nicht um euch zu schützen, sie heben ihre Klingen empor [D]um euch willenlos zu machen,[/D] Jeder habe Wille so man sich dazu entschließe ihn anzuerkennen um die Furcht in eure Knochen zu meißeln und euer Verhalten zu kontrollieren. [D]So schickt der Schlächter seine Krieger aus um Jene zu töten die euch helfen wollen, um das Gefühl einer Bedrohung zu vermitteln und keinesfalls um euch zu schützen.[/D] Schutz ist der Schein von leeren Versprechungen, niemand erfährt mehr Schutz als durch die Tatsache, dass man ihn entweder verdient, egal ob welches Aspektes, oder ihn selbst aufrecht erhält [D]Denn die vier Götzen sind gierig und die Menschen sind ihnen so gleichgültig, wie auch den Eltern Angamons ihr eigener Sohn gleichgültig war. Doch müsst ihr euch nicht mehr fürchten, so ihr den wahren Glauben ersuchet. [/D] Angst ist eine Instinkthandlung Denn wir, die Gläubigen Angamons, sind es, die stets erst ihre Hand öffnen und sie euch reichen wollen, ...Wenn ihr sie zu ihnen emporstreckt und willig seid den Glauben zu erkennen und für ihn zu leben. Keine Versprechungen, niemand wird durch Heuchlerei einen Vorzug erhalten, denn jeder Glaube verlangt mehr als er zu offenbaren scheint und führt tiefer als solch oberflächliche Tiraden... um euch auf den wahren Pfad des Glaubens zu führen. Wir sind es die erst ihre Hand zur Faust ballen, wenn man nach unserem Leben trachtet. Der Schlächter hingegen möchte jeden einzelnen der Anhänger des wahren Glaubens verbrennen und die Asche im Winde verwehen, auf dass niemand jemals die Wahrheit erkennen mag und somit die Falschheit der Viere übersieht.
[D]Die Bücherei in Brandenstein ist groß und voller Wissen, doch sind die Bücher nicht nur beschrieben mit Tinte, sondern auch mit Lügen. Der Verlogene vermag auch mit einem Auge seine Diener stets dort hin zu leiten, wo die Wahrheit ans Licht kommen könnte und so täuscht er durch Lügen und Intrigen wo er nur kann. Und Jene die er nicht mit Lügen täuschen kann, schenkt er Macht in Form von Magie und blendet sie mit ihrer eigenen Selbstverliebtheit und dem unerschöpflichen Verlangen nach Macht. Der Verlogene ist kein Gott des Wissens, oder des Rechtes. Er vermag es nur zu täuschen, verbergen und zu lügen. [/D] Götzen sind nur ein Rechtfertigungsmittel von Menschen, nicht anders herum.
[D]Und auch nach eurem Tode werdet ihr nicht ruhen, ihr werdet für Ewig verbannt sein, in die dritte Sphäre und dort von dem Erbarmungslosen in totale Finsternis und eisige Kälte gehüllt. Niemals wird er Euch gehen lassen, niemals sollt ihr zurück gelangen um eure Kinder vor den Götzen zu warnen und niemals mehr werdet ihr Licht sehen, oder Gefühle verspüren. Einsam werden eure Seelen durch die unendliche Dunkelheit und erbarmungslose Gefühlskälte wandern und so ihr auch diesen letzten Schritt setzt und bis zu eurem Tode nicht die Wahrheit gefunden habt, so wird auch der allmächtige Gottkönig euren armen Seelen in dieser verlorenen Sphäre keinen Trost mehr spenden können![/D] Falsch... doch Erkenntnis erlangt man nicht auf solch modrigen Pergament und jene Worte gehören hier nicht hin... so sind sie kaum mehr als ein Massenfänger mit zweifelhafter Thesis und Argumentation, sowie zweifelhafter Masse an die er gerichtet wurde...
[D]Fürchtet nicht das Unbekannte und [/D]versucht die Wahrheit [D]in all ihrer Herrlichkeit im rechtmäßigen Herrscher über ganz Tare – Angamon –[/D] zu erkennen. [D]Er ist es, der die Menschen liebt und sie von der Tyrannei der Viere befreien möchte und versucht einen Jeden von euch zu erretten! [/D] Denkfehler... Liebe ist ob egal welchen Mangels beständig, nach dieser Argumentation würde, wie oben erwähnt, selbst Mörder oder Verräter jenes erfahren. Doch der wahre Glaube belohnt nur jene die ihm wahrlich dienen Ersuchet den wahren Glauben [D]der heiligen Bruderschaft [/D] Glauben entspricht keinen Instanzen, lediglich dem Glauben, denn egal welche seiner Instanzen, nie mag sie göttlich sein und solch eine Anmaßung ist töricht und über alle Maßen... "kopflos" an den Herren und betet in Demut zu dem Allmächtigen, [D]er wird eure Rufe erhören und euch ins Licht führen! Lasst uns zusammen unter den Schwingen des Gottkönigs in die Schlacht ziehen und jeden seinen Beitrag leisten. Reinigt eure Seele von euren Schandtaten durch Gebete und der Herr wird euch mit offenen Armen empfangen, sei es in dieser Sphäre, oder in seinem geheiligten Reiche selbst. Keine Lüge, kein Leid, kein Klagen, keine Trauer, kein Unrecht, kein Schmerz wird bestehen vor seinem Antlitz, auf den Grundfesten der Gnade wird er eine neue Welt für euch erbauen, eine Welt fern von allem Übel, welches je gesetzt durch Götzenhand. Auf seinem Wege werdet ihr Seite an Seite stehen mit Männern und Frauen, denen Eigennutzen fremd ist, die euch wie Schwestern, Bruder, Mütter oder Väter empfangen werden. Die Einsamkeit wird für immer getilgt sein aus euren Herzen, denn der Herr selbst wird in euch sein, so wie er in eurem Nächsten wohnen wird.[/D] Schwachsinn... habt ihr dies aus der Fibel für Anwärter der Viere abgeschrieben und abgewandelt? Denn es sei der selbe Schund den ihr oben anprangert, hiermit wird also euer gesammtes... "Machwerk", wie ich es freundlicherweise titulieren will, sinnlos.
Verschließt nicht die Augen und erspäht was in euren Städten vor sich geht! Tut Buße [D]und richtet eure Gebete an den allmächtigen Herrscher über ganz Tare – Angamon – und ihr werdet erhört und von eurem Leid befreit. [/D] Wir sind bereit zu helfen, euch die Hand zu reichen! [D]Wir schlagen sie nicht ab, so wie die Götzen es pflegen! [/D] Natürlich werden Hände abgeschlagen... denn nicht jeder ist bereit jene Würden zu tragen, wahrlich überzeugt und in dem sinne "gläubig". Denn der Eine vereint nicht allen Schund unter sich der ihn in die Arme rennt, sondern die, die nach ihm streben... Auch wenn letztendlich es doch alle sein werden die es so erfahren, doch denen, die in diesem Leben der wahre Glaube verwährt bleibt, werden später Wahrheit erfahren.
[D]Ihre Diener lehrten euch uns zu fürchten, eure Kinder zu warnen vor uns. Doch höret unsere Worte, ihr geknechteten, die ihr unverschuldet unter dem Joch der Lügner steht, ihr, die ihr das Leid zu tragen habt, denn euch sagen wir: Fürchtet euch nicht! Oh, fürchtet euch nicht, denn nie ließ der Herr auch nur den geringsten seiner Jünger zurück! Doch die, die in der Lüge leben, die sie verehren und sie lieben, ihre willigen Diener, die wissen um das Schlechte, dass getragen von ihrer Hand diese Welt befleckt, sie werden sich fürchten vor dem Zorn des Gerechten![/D] Nach mehrmaligen Wiederholungen von solch propagandistischen Maßnahmen, habe ich jetzt auch keine Lust sie mir weiter anzutun...
Denn wisset, das Zeitalter der Sünde reckt sich seinem Ende entgegen. [D]Höret unser Wort, denn unser Wort ist von Gott.[/D] NIEMAND!! verkündet das Wort eines Gottes außer Gott selbst, nur Götzen können Worte in ihren Mund gelegt werden und um all jene überaus blumigen Vorstellungen beiseite zu stoßen: Solch Frevelei sollte mit Zornesstrafe gekürt werden und diese Dummheit mit dem Tode... denn der Tod ist eine Erfindung Morsans und dadurch für jene die sich unter dem Einen sehen eine Beleidigung
[D]Seine geheiligten Tage nahen, und die Dunkelheit wird das Land umfassen. Felas Blendung wird man euch nehmen, auf dass ihr erkennen könnt in seinem Licht den Pfad, der euch hinführt in seine Arme, der euch zeigt seine Barmherzigkeit, seine Gnade, seine Herrlichkeit. [/D] Höret nicht auf die Predigen der Götzendiener, Höret vielmehr auf euren Verstand die euch Unheil verheißen wollen. Wendet euch ab von ihnen in diesen Stunden[D], leiht euer Ohr denen, die unter seinem Banner kommen, die sein Zeichen tragen und von ihm erwählt wurden, denn sie werden euch die Fackel bringen, die von seiner Glorie genährt wird. Verweigert euch uns nicht, kommt mit uns, lasset uns euch zeigen die Größe unseres Herrn, [/D] Erwählt wir man durch den Preis seiner Dienstschaft und nicht durch Prunk und Bannerkitsch! lasset Furcht und Irrlehre hinter euch und lasset euch führen zu dem, der die Wahrheit ist. Zeiget den Götzen und ihren Schergen, dass ihr nicht die Schafe seid, die zu ihrem Vergnügen gehalten werden und durch deren Anbetung sie ihre Eitelkeit befriedigen.
Erkennet, dass der Tag seines gerechten Zorns kommen wird, der Tag, [D]da er nicht länger ertragen kann das Leid, dass über diese Welt herrscht. Er wird sprechen zu seinem Abgesandten, zu dem allerheiligsten seiner Getreuen, er wird sein Wort richten an Raziel, den Fürsten Vandriens. Es wird die Stunde sein, in welcher die heilige Bruderschaft unter seiner Führung ein letztes Mal ausziehen wird den Willen Gottes zu vollbringen, und ein Heer werden sie aufbieten, größer und gewaltiger als alles, was Tare jemals erblicken konnte. Dieses Heer wird sein Gefolge sein, es wird aus jenen bestehen, die die Sünde aus ihrem Leben vertreiben haben, aus jenen, die geknechtet waren und befreit wurden, aus jenen, die waren, wie ihr es noch seid. Gleich welchen Volkes sie sind werden sie kämpfen in Einigkeit für die Wahrheit, unter der Führung der Treusten der Treuen werden ihre Klingen zerteilen die Ketten Tares, niederstrecken die Frevler und reinigen das Antlitz dieser Welt. Der Herr wird Gericht halten über die Tugendhaften und die Sünder, über die Reinen und die Unreinen, über die Gerechten und die Ungerechten. Er wird herausreißen aus dieser Welt, was befleckt und götzengefällig ist, doch wird belohnen die, die sich der Blendung entsagt haben und seinem Ruf gefolgt sind. Tare wird tiefe Wunden tragen aus der letzten Schlacht, die Säulen der alten Ordnung werden zu Staub zerschlagen sein, doch die Geschonten werden sehen, wie die Herrlichkeit des Erbauers auf das verwüstete Land niedergehen wird. Aus der Asche der vergangenen Welt wird eine neue erblühen, prachtvoll und von Schönheit, die nie ein Menschenauge erblickt. Er wird den Fürsten auf den Thron über diese Welt erheben und herrschen durch ihn, auf dass ihr ewige Beständigkeit zukommen wird, und seine Getreuen werden sein frei von Leid und Furcht. Es wird das kommende Reich, sein Reich sein.[/D] Nach den beginnenden Zeilen ist meine Feder ausversehen weitergerutscht, wenn ich etwas Wahrheit zerschunden haben sollte so tut es mit Leid, doch viel kann es nicht gewesen sein... Denn mit solch prophetischen Unsinn sollte man wenn man glaubt vorsichtig sein, denn im Glauben heißt es, ich glaube also wird es im Sinne des Herren geschehen auch wenn ich diesen kaum nur erahnen kann. Erst recht nicht kann man ihn vorraussagen!
Die Stunde ist nah, doch noch ist sie nicht gekommen, noch ist es euch möglich euere Seele zu retten, den Pfad der Lüge zu verlassen. Wendet euch an den Gottkönig, sprecht in seinen gesegneten Tagen zu ihm und offenbart euer Innerstes, suchet seine Diener und sie werden euch den rechten Weg weisen.
Möge der barmherzige Gottkoenig – Angamon [D]– und sein höchster Diener und heiliger Krieger – Fürst Raziel von Vandrien – [/D] Nur der Herr und der Herr allein, denn er ist der einzig Wahre und ein jeder der sich "wahren Gkaubens" schimpft sollte nur ihn verehren, alle anderen genießen nur Respekt ob ihres Dienstes. So ist der Respekt nicht zu verkennen aber ein zunehmender Götzenbildbau zu verurteilen eure Zweifel brechen und euch die Wahrheit aufzeigen!
Alles in allen hätten diese Zeilen nie hängen sollen... Sie locken die falschen, die schaulustigen, die dummen... all jene die sich von derlei lose proklamierten Worte beeinflussen lassen, jene wollen wir nicht, und nicht wie es sein sollte aus tiefer überzeugung jenen Weg einschlagen. der nun denen vorbehalten sei, denen diese Überzeugung innewohnt... desweiteren ist es schlampig verfasst...
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Ich fing alle Wunden ohne Rücksicht ein Ließ keinen Schutz zurück für all die Menschlein - wein'! All der süße Schmerz von Draussen kam herein Den Trost will ich nicht missen, nie und nimmer - nein!
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