Die rückkehr seines Geistes, damals an der Front bei der Feste Seeberg hat er gekämpft, und sank aber unter der Klinge der Gegner. Schwer verletzt sah er nur noch wildes Getümmel um sich und bemerkte wie er aus der Schlacht gezogen wurde. Sanft gebettet lag er da und viel scheinbar in einen langen schlaf – zu langen.
Die Träume blieben ihm ersprart, bellum sei dank, doch kaum wieder erwacht verfolgten ihm in der ersten Nacht wieder diese Schwingen, diese Albträume. Die Nacht um die Ohren schlagend, blieb es nicht aus einmal zu schlafen doch die Träume rissen ihn immer wieder wach.
Nun nach seiner
„Verlorenen Liebe“ scheint er wohl eine neue gefunden zu haben. Sichtlich besser hat er in jener Nacht geschlafen – wenn auch alleine – als er an die Berührungen von ihr zurück denkt.
Ein Tag ist vergangen erneut legt er sich zu bette und kaum scheint er eingeschlafen geht es von neuem los:
„Alleine steht er an einem Orte der nur weis war, so weit das Auge reichte, nichts war zu sehen, keine Wipfel eines Baumes, keine Dachspitze, kein Helleres Licht am Horizont – geschweige denn einen Horizont hätte man erkennen können. Es war einfach: Nichts! Schritt für schritt setzte er vor, er blieben keine Fußspuren, auch kein schatten warf er. Sich schüttelnd sieht er sich um, die Augen reibend…. das kann doch nicht sein.
Was solle er nun tun? Dann erklang ein Schrei ähnelnd des Adlers, er blickte sich verstört umher, weiterhin war nichts zu sehen. Sein Herz schlug von mal zu mal schneller. Erneut erklang ein krächzendes Krähen. Hastig stolperte er um sich, vergebens Schutz suchend. Dann erblickte er weit entfernt einen kleinen gelb-rötlichen Punkt am Himmel. Welcher in rasanter Schnelligkeit näher kam. Jener Punkt so blendend wie die helllichte Sonne, blieb ihm nichts anderes übrig als zu rennen – rennen ins Nichts…. Immer wieder hinter sich blickend erkannte er zwei Riesen Schwingen, ähnelnd eines Vogels.
Weiter rannte er nach vorn schauend, doch es brachte nichts! Die Helligkeit, welche der Vogel ausstrahlte, schmerzte in seinen Augen, es wurde so heiß wie ein loderndes Feuer…
Ein letzten Schrei ertönte, ehe er kraftvoll von hinten an der Schulter gepackt wird….“
„AHH!“ Schrie er auf und drehte sich um, ein Wachmann vom Banner Stand hinter ihm, er befand sich am Markte, seine freie Hand ruhte auf seiner Schulter und schaute ihn musternd an. In der Anderen trug er eine Hellebarde: „Alles in Ordnung der Herr?“ Fragte ihm die Wache, er nickte nur und wischte sich den Schweiß von der Stirn „Alles in Ordnung der Herr, ich muss nun weiter, Mögen die Viere Euch Schützen“ sagte er zum Wachmann.
Abgewandt setzte er sich dann in die Taverne zu Brandenstein. Erneut stellt er sich die Frage wie so oft, war es nur ein Traum? Seufzend saß er da und trank eine kalte Milch….