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Ueber den Brunnenplatz von Staedten im Grossreiche Hilgorads
Im Reich Falandrien sieht man heutzutage, meist zum Nachmittage an den vielen Brunnenplaetzen der Staedte eine neue Tradition aufbluehen. Das Verbringen der freien Zeit rund um den Brunnen. Nicht jeder besitzt das Privileg, den Brunnenpark zu nutzen und so ist es nur Wuerdentraegern und wohlhabenden Buergern erlaubt sich dort aufzuhalten. Die Verwalter der Stadt legen grossen Wert darauf und erteilen oftmals hohe Strafgebuehren an jene Freie und niedere Buerger, die es wagen sich anzumassen, diesen Brunnenplatz zu betreten.
Der Brunnenplatz hat sich als Treffpunkt des aufsteigenden Buergerturms etabliert, die Frauen der reicheren Kaufmaenner, praesentieren beispielsweise die neusten Modekreationen und praesentieren mit stolz und ungeschlagener Eleganz, die neusten Schmuckprodukte, die nur von den besten Feinwerkern der Stadt hergestellt wurden. Sie tauschen die neusten Geruechte aus und lassen sich oft in Vitama’s Schoss mit neuen buergerlichen Bekanntschaften fallen, heimlich, solange der Ehemann noch seinen Laden an der Marktplatzgasse bewirtschaftet. Anders sind die Maenner, oftmals erfolgreiche, aufgestiegene und anerkannte Buerger der Stadt, jene Treffen sich Nachmittags, um sich um die neusten politischen Entscheidungen auszutauschen oder neue Geschaeftskontakte zu knuepfen. Doch das herrausragende von allem sind die poltischen Debatten und Veflechtungen, die dort geschehen. Zumeist sieht man unter Gestruepp ein Redepodest aus einfachem Holz, damit sich der vortragende Buerger besser ueber Gehoer verschaffen kann. Unter politischen Diskussionen fallen oft jene Themen: Buergermeisterquerelen, Festlandsneuigkeiten, Kriege, Wirtschaft, Frauen. Man berichtete, dass auch brisantere Themen in den Buergerkreisen besprochen werden und es meistens nicht zu Folgen fuehrte, da der Lehnsvasall und die koenigliche Exekutive sich nicht traute, die wichtigsten, einflussreichsten und reichsten Maenner der Stadt, womoeglich des Festlande,s zu brueskieren. Man kann nie wissen, wie weit die Beziehungen eines reichen Haendlers hoch fuehren, denn im Laufe der Einung der drei Reiche, musste auch Hilgorad sich bei vielen Menschen Dukaten leihen und ist somit womoeglich vielen ein Ehrenmannabkommen schuldig. Doch meistens werden innere Verschwoerungen unter den Buergern geflochten, kleinere Handelsembargo oder sogar Morde. Einmal entdeckte man den erdolchten Koerper des langjaehrigen Buergermeisters Venturias am Brunnenplatz, man munkelte, er habe sich mit der Wollewebereizunft angelegt und wollte dem Lehnsvasallen empfehlen die Steuern auf das Weben zu erhoehen.
Nichtdestotrotz ist in der Regel der Brunnenplatz ein friedlicher Ort des Zusammenkommens, jener einfachen Buerger, die es schafften sich einen Namen in ihrer Stadt zu machen. Auf dem Brunnenplatz haben die Buerger die Chance nochmals vertraut mit ihren Lehnsvasallen zu sprechen, mit anderen einflussreichen Buergern Handels- und Freundschaftskontakte zu knuepfen oder einfach nur unter einem gutem Glase Landwein Geruechte auszutauschen. Nicht umsonst, grenzt der Brunnenplatz mit einer extra Tuer zum Rathaus, welcher hohe Buerger wuerde schon mit einen Freien seine Anliegen teilen?
Zu diesen Zeiten erkennt man, dass auch in der aufbluehenden Hauptstadt Falkensee, sich ein Brunnenplatz entwickelt und den einen oder anderen Buerger mag die geschilderte Erzaehlung ueber den Brunnenplatz vom Festland wieder einfallen. Nun haben sie eine Chance, das Privileg sich zu erarbeiten und zu goennen, jenen Brunnenplatz zu nutzen.
[Nicht bindend natuerlich, dennoch faende ich es toll, wenn es so ausgespielt werden koennte, ich denke es gibt Athmosphaere.. Mein Char wird es so ausspielen und handhaben, es dient als kleiner HIntergrund und Denkanstoss fuer die, die es vielleicht nutzen wollen ]
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