In filigraner, weiblicher Schrift verfasst, hängt ein eingerahmtes Schreiben an den Portalen des Tempels in Falkensee. Es ist von grünen, stilisierten Ranken umrahmt und in blauer Tinte beschrieben. Unter der Schrift ist fast eine handbreit Platz gelassen, ehe das Pergament endet.
Zitat:
Geliebte Kinder der Vier,
die Zeit, in der Hoffnung und Gebete zu unser aller Wohl erfüllt werden und Tare in göttlichem Licht beschienen wird ist nahe.
Das Lichthoch, die letzten beiden Tage dieses Mondes.
Wenn die Monde sich verschieben, der Vitamalin, von unserer Herrin Vitama zum Hort des Glückes ernannt und der Astreyon, von unserem Herrn Astrael zur Quelle der Magie und hell über Tares Leib sich erheben, dann lassen sie auch die göttlichkeit der Vier erblicken, von uns, ihren Kindern.
An jenen beiden Tagen soll Gesang die Insel erfüllen.
Liebliche Düfte die Bewohner der Städte und auch Wiesen betören.
Vergeudet diese Tage nicht mit Arbeit, um Dukaten zu verdienen, sondern gebt euch ganz den Göttern hin. Sie werden näher sein als an jedem anderen Tag.
Der Tempel lädt jeden Bewohner Siebenwinds ein, zu einer Messe zu Beginn des Lichthoches am ersten Tag zur 20. Stunde. Ein jeder ist erwünscht, dessen Absicht es ist, Frieden zu bringen und zu teilen.
Im Zeichen der Hoffnung soll dieses Lichthoch stehen, das wir feiern.
Denn Hoffnung ist, was unseren Glauben leitet. Und Hoffnung ist, was von Nöten ist um Siebenwind von dem Bösen zu erlösen.
Und wenn die Vier ihr Licht entsenden, Tare in silbernen Glanz tauchen und die Dunkelheit in ihrem Meer aus Licht versinkt, dann lasst uns ihnen entgegen blicken und voller Hoffnung unseren festen Glauben verkünden: Ihr Vier wir sind Euer. Bewahret uns vor dem Bösen und erlöset uns von der Dunkelheit.
Lasst uns hoffen, dass kein Opfer umsonst sein sollte. Und dass, bis auch der letzte dunkle Fleck mit Licht erfüllt,
in Bellums Namen, tapfere Streiter sich dem Bösen entgegen stellen.
In Vitamas Namen, wir unsere Herzen mit Liebe erfüllen lassen und nicht mit Hass.
In Astraels Namen, die Magie auferlebt und nicht zum Selbstzweck, sondern gerecht, zum Guten genutzt wird.
Und in Morsans Namen, wir uns in Demut üben und nicht länger erheben übereinander.
Im Namen Vitamas, Bellums, Astraels und Morans.
Die heilige Kirche der Vier,
Diözese Siebenwind.
[ooc: Das Lichthoch findet am 30.6 und 1.7 statt. Am 30.6. um 20.00 gibt es vorerst nur eine kurze Messe, weitere Veranstaltungen dann am zweiten Lichthoch oder spontan.]
Darunter findet sich ein weiteres Pergament.Zitat:
Gebete welche zum Lichthoch meist gesprochen werden sind Preisungen des Lichts und der Gaben der heiligen Viere:
Oh Herr Astrael, Gott der Weisheit und des Wissens,
Schöpfer der Magie, lass uns heute deine Gnade im Licht erfahren.
Lehre uns, leite uns, lass uns deine Weisheit in den Rätseln deiner Worte erkennen.
Oh Herr Astrael, Dank sei dir für die Gnade die Welt in deinem Licht sehen zu dürfen.
Tanzt, Kinder, tanzt zu Musik und Gesang!
Dreh euch im Kreis, dreht euch im Takt,
denn heut erfüllt Licht und Freud Wald und Flur.
Zu Ehren der Mutter Vitama wollen wir feiern, preisen ihre Gaben, heut am Lichthoch!
Morsan, Schweigsamer, sende uns Lifna, deine Traumbotin:
Lass uns träumen von ew’gem Licht, wiege uns in deinen Schwingen.
Gesegnet sind heute Lebende wie Tote, denn heute ruht dein Friede auf Tare.
Oh Herr der Zeit, lass nimmer enden die Tage des Lichts.
Bellum, im Licht ehren und preisen wir dich!
Heute erklingt der Waffenlärm allein zu deinen Ehren im Wettstreit
Kraft und Mut beweist die Jungend im Spiel, im Lauf, im Waffengang
Preis und Ehr Dir Bellum!
Im Namen der Kirche der Vier,
verfasst und euch zum Wohl gereicht,
Schwester Nell Lorenn.