In der Bibliothek zu Falkensee liegt folgendes Schreiben aus:
Die heilige Kirche der Viere,
Hüterin der göttlich geoffenbarten Weisheiten,
Schild und Schwert wider dem Gezücht des Einen,
Bewahrerin der Sitten der Altvorderen,
gibt kund und zu wissen, dass die Glaubensgemeinschaft der Gohor von jedem früheren Tadel und Urteil, welches ihre Tugendhaftigkeit und ihr Leben wider dem Einklang mit dem moralischen Gesetz der Kirche und des Reiches sah, aufgehoben ist.
Fürderhin wird der Gemeinschaft zugesagt, dass sie ihren Glauben praktizieren, ihre Symbole tragen, eine öffentliche Heimstatt zu errichten und sich an der Seite der Kämpfer für Rechtschaffenheit, den wahren Glauben, Frieden und Gerechtigkeit einreihen darf, solange ihr Glauben, Handeln und Werken auf der Grundlage des Glaubensbekenntnisses an die hochheiligen Viere getragen und ihre Gefolgschaft deren irdische Verwalter, die heilige Kirche der Vier, fest in ihren Statuten verankert sei. Dem entsprechend wird eine aktive Missionierung seitens dieser Gemeinschaft, wie auch bei der Ecclesia Elementorum, als unerwünscht angesehen, gegen einen freiwilligen Beitritt frei von Zwang und Versprechungen kann aufgrund der Freiheit des Willens nichts entgegnet werden.
Wir gehen fest davon aus, dass mit diesem Dekret der Toleranz, ein Bekenntnis der Loyalität und des Gehorsams zur Kirche der Viere folge.
Der Prätor der Diözese Siebenwind
Donarius Derrvus
Triath an Díon des Gohorordens zu Siebenwind Tzann Jesrin
Man wird dieses Schreiben die darauffolgenden Tage auch immer wieder an ein paar Aushängen finden.