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In einer Hütte im Rabenwald liegt eine Stückrinde das mit Runen beschriftet wurde.
Der eingeweihte Leser mag folgendes lesen.
Liebe Schwestern und Brüder es sind unruhige Zeiten und doch möchte ich heute und an den folgenden Tagen einladen Mutter und Vater zu ehren. Sie und uns auf das Kommende vorzubereiten, enger zusammen zurücken und uns alle besser kennen zu lernen. So das wir unseren Aufgaben gewachsen sind und dem was es zu erfüllen gilt gelassen und doch entschlossen entgegen sehen zu können.
So lasst und am 1 Sten des kommenden Mondes des 8ten an der Zahl.
Lugnasad / Lammas begehen.
Lugnasad/Lammas
Dieser Tag zeigt nun das Ende des Hochsommers an. Die ersten Ernten können eingebracht werden und man sagt, dass der Korngott an diesem Tag stirbt. Nun lebt nur noch der dunkle Gott, der noch bis Samhain durchhält. Man sollte sich noch einmal an der Wärme der Sonne freuen und sich dann auf den Abschied vorbereiten.
Es ist auch an der Zeit die Tage des Ausgleich zu feiern.
Als da wären 12te Tag des 8ten Mondes. An diesem Tag und dieser Neumondnacht findet der weiße und der schwarze Pfad zu ein ander.
Einer der beiden ,,Tage des Ausgleichs"
Erklärung: Im Astrael, wenn das Leben sozusagen ,,Hochkonjunktur" hat, Ehren die Hexen das Gleichgewicht, indem sie dieses Ritual der/des Vergänglichkeit / Todes durchführen.
Durchführung: Die Hexen versammeln sich um einen Baum im Wald. Die schwarzen Hexen behängen die Ãste dieses Baumes mit zwei zuvor erlegten Hasen und bestreichen den Stamm mit dem Blut dieser Tiere. Das Blut wird in Form der Zeichen für die fünf Elemente aufgetragen (Feuer, Wasser, Erde, Luft und Geist). Die weißen Hexen ziehen einen Kreis aus totem Holz um den Baum herum, wobei das Ritual für den Schutzkreis von den Hexen durchgeführt wird. Daraufhin betritt KEINE der Hexen mehr den Kreis, welcher nunmehr gereinigt ist und in dessen Mitte sich der Baum befindet. Sie stellen sich rundherum um den Baum auf, die Hände gen Himmel gehoben und sprechen im Chor folgende Anrufung:
,,Das Leben hier nimmt Überhand,
drum wird der Baum gen Totgewand,
dieses Opfer, so sehr's auch schmerzt,
bringen wir, von euch beherzt!"
Erste Wolken ziehen über den Himmel, scheinen sich zu verdichten...
,,Mutter, Vater, euch bitten wir,
um euer Lächeln, so nehmet hier,
was wir euch nun dargebracht,
kommt lediglich von eurer Macht!"
Kurz streichen Sonnenstrahlen von ungewöhnlichen Glanz über den Baum und lassen die Runen aufleuchten, bevor sich die Wolken weiter zusammenziehen... jedoch weiterhin steht der Baum in einem Glanz da.
,,Um welche wir bitten, zu erhalten das Gleichgewicht,
nicht auf unser Wohl sind wir er picht!
Es zieht uns zu der Mutter hin,
zum Vater, dies ist unser Sinn,
als Kinder euch hier bei zu stehn,
doch müsst ihr uns als solche sehn!"
Es beginnt schlagartig zu regnen, erste Blitze krachen.
,,Eure Kraft, leiht sie uns nun,
zu erfüllen unser heilig tun!"
Ein Blitz schlägt in den Baum ein und spaltet ihn, jedoch kein Feuer bricht aus.
Die Stellen der Rinde auf denen die Runen gezeichnet waren platzen vom Baum ab und fallen in die fünf Richtungen eines Pentagrammes. Weiterhin schimmern die Runen schwach, die Hexen sammeln die Stücke ein und vergraben sie in der Nähe, weiterhin in Form eines Pentagrammes.
Kleine Anmerkung: Das bietet natürlich Stoff für nen gegenteiliges Ritual im Morsan...werde ich noch ausarbeiten, man wird jedoch die fünf Stücke als Fokus für ein Pentagramm nutzen und in deren Mitte, wo der gespaltene Baum ruht, einen neuen Entstehen lassen.
Brüder und Schwestern folgt dem Ruf zur Zusammenkunft
Liebe Grüße
Alavia
Zuletzt geändert von Beltane: 30.07.07, 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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