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 Betreff des Beitrags: Opferung am Friedhof im Finsterwald
BeitragVerfasst: 23.06.02, 13:03 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 9.12.01, 02:21
Beiträge: 952
Wohnort: Hessen-Deutschland
Mich führte mein Weg vorbei an dem See vor der Stadt namens Finsterwangen als ich das rappelnde Gerippe sah dass den am Bein blutenden Mann am Arm fasste und ihn hoch zog, ein weiteres Gerippe stieß ihn von hinten während eine in schwarzer Kaputzenrobe gehüllte Gestallt srach "kommt kommt.." sie gingen los, wäre ich bloß nicht gefolgt. Doch ich dachte zu jener Zeit dass es besser ist erst zu wissen wo sie hin gehen um danach Hilfe zu holen. Ich versteckte mich hinter einem Baum und schlich hinter den Bäumen, beobachtete ungesehen das Treiben. Kurz verlor ich ihre Spur doch dann wurde mir klaar dass sie auf dem Weg zum Friedhof waren. Ich war schneller dort als sie und hielt mich wieder hinter einem Baum versteckt während der gepeinigte auf den Friedhof gezerrt wurde, er schien garnichtmehr fähig zu sein selbst zu laufen, so zog sich eine Blutspur über den Boden. Sie stiegen eine Treppe hinauf in das alte Mausoleum, ich schlich um den Zaun mir bewusst alleine nicht helfen zu können und von Angst erfüllt durch die grausigen Gestalten. Am Eingang funkelte etwas auf bevor ich aus dem Wald hufschritte vernahm gefolgt von einem "Thaliya Aishira" ich wandte den Blick zu dem Reiter, ein Elf den ich wohl kannte. "PSST!" ich ging näher an Sazabi heran "Leise!" schnell hatte ich ihm erklärt was vor sich ging und alleine dass der Mann eine schwarze Robe trug veranlasste ihn auf den Friedhof zu gehen, von meinen Worten ließ er sich nicht abhalten. Ich starrte gebannt auf den Friedhof und eine Maske sollte mich schützen falls der Mann mich sieht. Aus dem Gebäude drangen quälende Schreie und andere Geräusche als würde jemand gefoltert. Ich sah wie Sazabi an dem Eingang stand und vernahm ein Knurren von ihm ehe die beiden Skelette aus dem Raum schritten direkt auf ihn zu. Das eine Gerippe mit Axt, dass andere mit einem Säbel. Mir wurde bewusst dass er alleine keine Chance haben würde und als ich sah dass er doch seine Waffe gegen sie erhob statt zu fliehen rannte ich auf den Friedhof ohne zu wissen wass genau ich tun sollte. Mir fehlte es an Konzentration, ich zitterte und wusste dass es nichts nutzen würde meine Kraft ein zu setzen gegen zwei dämonische Wesen ohne Moral und fleischlicher Gebundenheit und einem Mann der vielleicht ein Schwarzmagier sein könnte. Sazabi sank zu Boden, ich hörte noch wie er sagte ich soll Hilfe holen. Ich zögerte einen Moment nicht doch etwas zu unternehmen doch dann rannte ich los, als der Mann mit der Robe seine Worte an mich richtete "Ah noch ein Gast".

-- *(hier ist Platz für Fortsetzng aus der Sicht anderer Charaktere)* --


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.06.02, 14:28 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 30.01.02, 11:57
Beiträge: 197
Wohnort: Orangenbaum
Ich saß im Lager der Auelfen und wartete darauf, dass mein Iama sazabi zurückkäme. Oft war er in letzter Zeit unterwegs und nur selten hatten wir Zeit für uns. Ich starrte ins Feuer und machte mir Gedanken über das was nun sein werde mit meinen Niah‘ amrai und dem Wain. So in meine Gedanken vertieft, bemerkte ich erst nicht, wie Kahli, Elfenfreund, sich dem Feuer näherte. Er sah erschöpft aus und tiefe Furchen der Besorgnis waren in sein Gesicht gegraben. „Nifiel“ sagte er leise und mit reiner Erschöpfung in der Stimme. Ich sah zu ihm auf und ein eisiger Griff erfasste mein Herz. Nun kam noch Liasanya hinzu, die im Zelt geschlafen hatte. Ich sah kurz zu ihr und erwiderte Kahli dann: „Was bedrückt dein herz, Kahli?“ Mit trauriger Stimme begann er zu sprechen: „Leider muss ich immer nur schlechte Nachrichten bringen! Sazabi ist schwer verletzt worden und liegt in der Waldhütte!“ Der griff um mein herz wurde stärker und irgendwie kälter. Ich sprang hastig auf, nahm meinen Bogen und spannte ihn. Am Rande meiner Wahrnehmung erkannte ich noch wie Liasanya Kahli nach den Ursachen fragte, aber das einzige was ich nun im Sinn hatte war zu meinem Iama zu kommen und nach ihm zu sehen. Ich zog im Laufen hastig und umständlich meine Rüstung an und hörte noch kahli rufen: „So warte, doch Nifiel, wir kommen ja gleich!“ Aber das war mir in diesem Moment gleich, ich wollte nur noch zu Sazabi und ihn vor allem beschützen, nicht wie damals bei Arathril. Ich wollte nicht noch eine Liebe verlieren. Starren Blickes und energischen Schrittes eilte ich durch den simil. Ich machte mir keine Gedanken darum was geschehen war, ich wollte nur zu ihm. Die Pfade überquerte ich eilig, nicht wie sonst nach unliebsamen biundai (Menschen) Ausschau haltend, sondern nur starr in die Richtung eilend, wo mein Iama verletzt lag.
Ich kam zu der Waldhütte und klopfte energisch an. Von drinnen hörte ich gedämpfte stimmen und meinte zum Glück auch die von Sazabi zu erkennen. „ Die Tür ist offen“ erklang eine mir bekannte stimme, es war die von Aishira. Ich öffnete die Tür energisch und sah mich im Raum um. Sazabi lag auf dem Boden, mit einem breiten Verband quer über die Brust und überall getrocknetem Blut. Um ihn herum standen Ryalynn und Aishira. Sie begrüßten mich, doch ich nahm sie nur am Rande meiner Erkenntnis wahr. Ich ging neben Sazabi in die Hocke und sah ihn an. Mein Herz wurde noch schwerer. Was hatte er schon wieder gemacht, warum stürzte er sich nur immer wieder in Gefahr? Er lächelte mich leicht an und ein Schauer der Erleichterung durchfuhr mich. Er schien den Umständen entsprechend wohlauf. Ich streichelte ihm mit einer Hand über die Stirn und sah ihn einfach nur an, die Worte der anderen beiden missachtend. Aishira hielt mir eine Schüssel mit Wasser hin und ich nahm sie entgegen, immer noch Sazabi beobachtend. Ich tränkte das Tuch, welches darin lag mit Wasser und begann Sazabi sanft das Blut wegzuwischen. Was war nur geschehen? Nun erfüllten mich diese Gedanken, die ich vorher verdrängt hatte. Ich hatte solche Angst um ihn, was sollte als nächstes Geschehen?
In diesem Moment traf Liasanya ein und fragte nach den Geschehnissen. Mit halben Ohr zuhörend, erfuhr ich, dass Sazabi wohl von einem Dunklen angegriffen wurde und sich ihm nicht wiedersetzen konnte. Nun schäumte stille kalte Wut in mir auf. Warum nur? Ich wusch weiterhin sanft das Blut von seinem Körper und der Zorn ergriff langsam alles in mir. Sollte dieser biundai mir unter die Augen kommen, so werde er den Tag verwünschen als seine Mutter ihn zur Welt brachte. Niemand nahm mir einfach so was ich liebte....


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