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 Betreff des Beitrags: Ein Anschlag wird von einem Gardisten...
BeitragVerfasst: 2.08.02, 11:08 
Edelbürger
Edelbürger

Registriert: 19.12.01, 10:14
Beiträge: 1569
Wohnort: Nürnberg
...der Garde zu Finsterwangen sowohl am Eingang der alten Bank Rohehafen, also auch neben dem Bankschalter auf dem Marktplatz angebracht.


Die Vier zum Gruße werte Bürgerschaft,


aufgrund verstärkter Übergriffe gegen Mitglieder der Garde zu Finsterwangen, ergehen hiermit folgende Mitteilungen:

1. Ein jeder welcher sich gegen die Garde und damit die Lehnsherren stellt, hat mit harter Züchtigung und Abstrafung durch das Gericht zu rechnen.

2. Desweiteren sind in der Stadt sowohl bei Tag als auch Nacht die Gesichter frei zu tragen. Zuwiederhandlung wird mit einem Bußgelde von 200 Dukaten oder einem zyklus Beugehaft belegt. Wer sich widersetzt wird zusätzlich der Rebellion gegen die Lehnsherren angeklagt.

3. Beleidigungen der Gardisten wie auch Garde egal welcher Art, werden ab dem heutigen Tage umgehend und hart abgestraft. Beim ersten Vergehen werden 200 Dukaten Bußgeld erhoben, jedes weitere Vergehen wird mit körperlicher Züchtigung in Form von 3 Peitschenhieben auf die Handflächen geahndet.

4. Den Anweisungen der Gardisten, wie auch den Dienern Bellums und der heiligen Inquisitione ist Folge zu leisten. Bei zuwiderhandlung siehe 3.

5. Mitbürger welche rebellische Verschwörungen entdecken und diese melden, erhalten je gefassten Rebellen auf ihre Hinweise ein Kopfgeld von 500 Dukaten. Hinweise durch Bürger sind der Garde zu übergeben, sodass diese die Individuen festsetzen kann.

6. Selbstjustiz innerhalb der Stadtmauern wird ab sofort mit zwei Tagen Haft bei Wasser und ohne Brot bestraft. Zusätzlich wird bei schweren Fällen sowohl körperliche Züchtigung durch die Peitsche, als auch eine Aklage bei Gerichte stattfinden.



Lang lebe der König!


gez.

i.A. Roland Deschain

Hauptmann der Garde zu Finsterwangen

_________________
Verhasst und angespien


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BeitragVerfasst: 2.08.02, 13:02 
Festlandbewohner
Festlandbewohner

Registriert: 2.08.02, 12:31
Beiträge: 1
Des nachts geht eine in dunkle Gewänder gehüllte Gestalt langsam durch die Straßen der Hauptstadt. Dann und wann weicht sie einem Haufen Unrat aus oder rümpft ob diverser Ratten die Nase. Gemächlich wandert die Gestalt durch die Straßen, bleibt hier stehen oder besieht sich dort ein Haus näher, nur um danach ruhig weiter zu gehen und in eine neue Gasse einzubiegen.
Schließlich bleibt sie am Platz vor der alten Bank zu Rohehafen stehen und liest gelangweilt einige der dort aushängenden Nachrichten. Bei einem der angehefteten Anschläge legt sie leicht den Kopf schief und stößt ein leises Pfeifen aus, geht aber kurz darauf ebenso langsam weiter und schlendert durch ein paar andere Gassen, ehe er auch am Marktplatz vor dem Brett stehen bleibt und beim lesen desselben Anschlages leicht die Stirn runzelt.
Sodann dreht er sich umm und verläßt langsam die Stadt.

. . .

Nicht viel später, die Sonne ist immer noch nicht wieder aufgegangen, kehrt sie ebenso langsam wie zuvor zurück und geht an dem Brett am Marktplatz vorbei, bleib dann kurz stehen und sieht sich auf dem leeren Platz um, ehe er ein Stück Pergament an das Brett heftet:

Zitat:
Grüße euch, erhabener Roland Deschain, Hauptman der Garde zu Finsterwangen!

So also sieht es aus, wenn man vom gesuchten Räuber zum Stadthauptmann aufsteigt. Ich muß gestehen, eure Wandlung erstaunt mich - einem dummen Räuber würde man eine solche Wandlung gar nicht zutrauen - aber seid euch meiner Hochachtung nur allzu gewiß.
Es verblüfft mich zu sehen, mit welcher Professionalität es euch gelingt all jene, die euch auf den Fersen sind und eurer habhaft zu werden versuchen, immer wieder konsequent an der Nase herumzuführen und ihnen zu entwischen - eine fürwahr beeindruckende Fähigkeit eurer selbst. Es wäre mir eine Ehre, eines Nachmittags bei einem Täßchen Tee einige eurer Kniffe zu erlernen..

Was eure Anweisungen in dieser Mitteilung angeht, stimme ich euch überwiegend zu - es kann auch meiner Meinung nach nicht sein, daß sich das nieder Volk gegen seine Herren erhebt und seinen und seiner Vertreter Anweisungen zuwider handelt - allerdings solltet ihr euer Strafmaß noch einmal überdenken. Auch die Anweisung was Vermummungen angeht hätte ich euch ein wenig mehr Weitsicht zugetraut. Es mag stets gute Gründe geben, sein Gesicht unter einer schützenden Hülle zu verbergen - fragt nur einmal bei den wirklich kundigen Heilern nach - sie werden euch siche weiterhelfen können.
Aber - was will man von einem dahergelaufenen Räuber auch schon erwarten...

Ich verbleibe hochachtungsvoll, mein verehrter Roland (Oder sollte ich euch lieber Amon nennen - welcher Name sagt euch mehr zu?) und freue mich angesichts unserer nächsten Begegnung...

N.

PS:
Sollte einer der Garde Finsterwangen diese Nachricht vor meinem Freund Roland / Amon Deschain lesen, so bitte ich doch höflichst um eine entsprechende Weiterleitung meiner Nachricht.


Zuletzt geändert von eine Gestalt: 2.08.02, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2.08.02, 13:14 
Edelbürger
Edelbürger
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Beiträge: 1012
Wohnort: Vandrien
Als die Sonne allmählich aufsteigt und deren Sonnenstrahlen das Dunkel vertreiben, geht ein mittelgroß gewachsener Mann mit schwarzen Haaren wie die vorige Nacht über diesen Platz und stellt sich vor das Brett während er versucht, seine Umgebung stets aus den Augenwinkeln zu überblicken. Die Hände legt er völlig ruhig hinter dem Rücken über Kreuz und ein eisiges Lächeln huscht über das sonst so ausdruckslose Gesicht des Mannes als er das vorige Pergament ausmacht und es liest.
Nochmals blickt er prüfend über die linke Schulter und wendet sich dann rechts ab als wolle er vor dem herannahenden Licht fliehen und verschwindet im Dunkel der Gassen, welche einen schützenden Schleier über ihn legen...


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BeitragVerfasst: 2.08.02, 13:22 
Edelbürger
Edelbürger

Registriert: 19.12.01, 10:14
Beiträge: 1569
Wohnort: Nürnberg
*schlendert während einer patroiulle vor bei und registriert das neue zettelchen*

*liest es in ruhe durch und schmunzelt*


*nimmt es dann mit einem leisen gähnen ab und sucht das nächste abort auf um eine pause einzulegen und dem blatt eine neue verwendung zukommen zu lassen*

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